Aber ich wüsste jetzt nicht warum es im Schutzhundesport noch "mehr" geben muss als beim Hundetrainer nebenan, der es ja oft tatsächlich mit gefährlichen und auffälligen Hunden zu tun hat. Wer kontrolliert denn dort dass diese nur im erlaubten Rahmen "sozialisiert" werden?
Du hast natürlich prinzipiell recht, aber es ist nun mal leider so dass im SD für den Nicht-Hundemensch ein Hund auf einen Menschen gehetzt wird und das ist psychologisch für die meisten Menschen etwas anderes wie wenn einem gefährlichen Hund Gewalt angetan wird.
Da wird alle Aufklärung nicht fruchten. Deshalb denke ich dass es nur funktioniert wenn an den SD im Sport höhere Ansprüche gestellt und durchgesetzt werden. Ansonsten wird der Gesetzgeber SD einfach verbieten.
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Die Ansprüche gehen doch schon nicht höher seitens der Vereine. Wirst du mit tierschutzrelevanten Methoden erwischt gibt es eine Sperre, man kann angezeigt werden und und und.
Ob eine Anzeige verfolgt wird hängt ja auch oft an den Vetämtern und Behörden die vor Ort zuständig sind.
Das Problem der Verfolgung hast du leider in allen Bereichen, wir hatten hier vor Ort jetzt einen Fall im Bereich der Tierschutzvereine, da hat es Jahre gedauert bis es zum Erfolg kam. Das war richtig übel, der Bereich hat nämlich auch so seine Egomanen und es geht ums Geld.
Überall findest du Leute die Starkzwänge verwenden, selbst für Kleinkram. 11er Trainer, Tierpensionen (die Lautstärke regulieren!), Privatpersonen.
Natürlich gibt es Leute die sich aus Prinzip stören, man kann aber nun mal nicht auf alles Rücksicht nehmen und muss irgendwo auch mal die Kirche im Dorf lassen. Angst ist der schlechteste Ratgeber den es gibt.