Meine persönliche Meinung ist, dass sinnvoller Systeme wie das in Niedersachsen sind und dass man bei nachweislich gefährlichen Hunden einfach mehr durchgreifen muss. Ja, auch in Richtung Einschläferung. Aber dann mal wirklich sinnvoll durchdacht und durchdefiniert und nicht von irgendwelchen Tierrechtsextremisten entwickelt. Bei sowas wie in Österreich jetzt ist doch völlig klar, dass da wieder sehr viele Vetämter zum Fürst werden würden und ihre eigene Extreminterpretation durchsetzen wollen würden. Ähnlich wie bei uns nach der Novellierung der Hundetierschutzverordnung.
Bei Gebrauchshunden sehe ich auf jeden Fall die Stellschraube bei den Wesensbeurteilungen und sicherlich auch hin zu Hunden mit weniger Nebeneffekten wie Unverträglichkeiten, Unsicherheiten und Fehlgeleiteten Beutefangverhalten. Aber vom reinen Beißverhalten und Arbeitswillen aufs Sozialverhalten kann man nicht schließen. Da gibt es wirklich alles mögliche. Auch Hunde die im Alltag wirklich schwierig sind und sportlich untalentiert, sowie den super sozialen Hund der sportlich der Wahnsinn ist. Gut im Sport heißt einfach nicht gleich schwierig oder auffällig im Alltag. Der ganz große Teil der Hund ist völlig normal im Alltag und ein durchschnittlicher bis sehr guter Sporthund. Ausreißer hat man ja auch überall, selbst einen bissigen Pudel hatten wir schon Training, da kann man auch nicht sagen, dass es das bei Begleithunderassen niemals nie gibt.