Beiträge von WorkingDogs

    Die Reform steht halt nicht zur Verfügung, da wird es ja eine Begründung geben auf welcher Basis man das Thema ausweitet.

    Natürlich wird es irgendeine Begründung geben, das muss aber eben nicht zwingend die sein, dass die vorangegangenen Jahre des Hundeführerscheinsscheins in irgendeiner Form zu messbar besseren Allgemeinen Haltungsbedingungen, weniger Beißvorfällen, straf- oder ordnungsrechtlich relevanten Vorfällen mit Hund oder was auch immer geführt haben. Darum geht es ja: Ich frage, ob es belastbare Daten zu den vergangenen Jahren gibt. Nicht, ob Heinz aus Rinteln endlich netter mit seinem Dackel umgeht.

    Und da hilft es mir dann auch wenig, "wenn es wohl eine Begründung geben wird" :ka:

    Naja, seit wann brauchts denn das? Die Reformen in dem Bereich sind in der Regel doch seltenst auf wirklich objektiver Basis beschlossen. Irgendeine passende Hausarbeit, Bachelor-, Masterarbeit oder Doktorarbeit werden sie schon verfasst gefunden haben.

    Ich verstehe die Aufregung gar nicht. Es geht doch nur darum dass der Passus enfällt, dass man von der Sachkunde befreit ist wenn man in den vergangenen 10 jahren mindestens 2 Jahre einen Hund hatte. Es geht um Neuanschaffungen und dass solche Hundehalter keinen Bestandschutz mehr haben! Es geht nicht darum wenn Oma Ilse bereits einen Hund hat das sie jetzt zum SKN muss! Das muss sie nur wenn sie sich danach wieder einen Hund anschafft!

    Es gibt Theorie und Praxis.
    Theorie ist ähnlich wie in NRW. In der Praxis kommt jeder Hund durch. Und ja wer seinen Hund nicht in der Einkaufsmeile ablegen will sagt einfach - kann mein Hund nicht. Fertig.
    Da wird kein Hund eingezogen oder sonst was. Es geht darum zu zeigen, dass man den Hund kennt und einschätzen kann. Und ja der Leinenpöbler der sich nicht los reißt und wen zerfleischt kommt auch durch. Solange er gesichert wird. Man darf Bögen laufen. Maulkorb zum absichern drauf machen. Was immer man für nötig hält. Und auch ein „diese Situation können wir nicht leisten“ ist akzeptabel. Den es beweist, dass man den Hund umsichtig führt. Mehr will da niemand. Kein Kommando und nix.

    Und die meisten Durchfaller in der Theorie sind beim Themengebiet Recht. Da täte vielen eine Auffrischung mal gut und sich damit beschäftigen zu müssen..

    Leute, es gibt Härtefallregelungen und niemand muss beim Hundeführerschein einen Hund im Einkaufszentrum ablegen. :roll:

    Ich habe einige Leute erlebt die sich auf dieser Basis durchaus mehr Mühe bei der Erziehung ihres Hundes geben. Es hat ja auch kaum einer einen Hund zur Verfügung um mit diesem die Prüfung zu machen.

    Genau darauf bezog ich mich eben nicht: auf Anekdoten

    Die Reform steht halt nicht zur Verfügung, da wird es ja eine Begründung geben auf welcher Basis man das Thema ausweitet.


    Ja, es gibt hier Listen innerhalb der Gemeinden, das betrifft allerdings das Steuerrecht und nicht die Einstufung als gefährlicher Hund...

    Aber was wird so ein Sachkundenachweis wohl kosten? Ich habe damals 30€ für den großen SKN bezahlt (also der damit ich auch Listenhunde ausführen darf hier in NRW).

    Der kostet doch schon. Kommt halt drauf an. Du kannst dich einfach nur Prüfung anmelden, Kurse vorab sich ja nicht verpflichtend. Die Dann sind es die beiden Prüfungsgebühren und vor ab ein Buch um die Theorie zu lernen.

    Also wir haben hier einen armen Senior der seinen Schäferhund immer schön freilaufen lässt im leinengebiet und zu jedem Hund hin. Ja, tragisch das der arme Mann dann künftig zur Sachkunde gebeten wird. Und davon gibt es hier zuhaufe, von diesen unbelehrbaren "ich hab schon seit 40 Jahren Hunde"-Senioren.

    Ja, die gibt es bestimmt zu Hauf. Aber die anderen, die sich benehmen, fallen ja auch nicht auf und müssen trotzdem dann Geld von ihrer knappen Rente abzwacken, um den Auflagen nachzukommen. Keine Ahnung was da eine wirklich gute Lösung wäre, ob einfach belassen wie bisher, oder nur alle, die sich einen neuen Hund anschaffen müssen die Auflagen erfüllen egal ob sie vorher schon Hundehalter waren?:person_shrugging:

    Es gibt doch einfach die Möglichkeit einen Härtefall zu schaffen und ans Einkommen und Bestand zu binden.. das ist doch nun wirklich eine einfache Sache.

    Habe gerade drüber nachgedacht und an Senioren gedacht, die sowieso schon mit einer knappen Rente auskommen müssen und dann mit ihren kleinen, meist selbst schon älteren Hündchen den Sachkundenachweiss/ Hundeführerschein machen und finanzieren müssen. Okay, ich glaube doch, dass die neuen Auflagen nochmals überdacht und angepasst werden sollten.

    Also wir haben hier einen armen Senior der seinen Schäferhund immer schön freilaufen lässt im leinengebiet und zu jedem Hund hin. Ja, tragisch das der arme Mann dann künftig zur Sachkunde gebeten wird. Und davon gibt es hier zuhaufe, von diesen unbelehrbaren "ich hab schon seit 40 Jahren Hunde"-Senioren.

    Was ich dann aber für unbedingt nötig halte: Standards.

    Was soll ein Hund-/Halterteam leisten oder auch nicht leisten können müssen.

    (Und bevor man den Führerschein ausrollt, wäre eine Erhebung der Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen eigentlich wirklich nötig gewesen.)

    Weiß ja keiner ob das passiert ist, ich finde die Reform leider nicht einsehbar, nur diverse Nachrichtenkanäle berichten aber ohne die Grundlage zu verlinken.