Ich bin Fan animierter Spaziergänge. Training, Spass und Spielen findet bei uns ausschliesslich draussen statt. Dafür ist bei uns im Haus in der Regel absolute Ruhe.
Das wäre auch der way to go den ich der TE empfehlen würde nachdem ihre Probleme ja vornehmlich im Haus stattfinden.
Ich würde hier aber darin unterscheiden, dass wir von einem Welpen sprechen und das sind auch keine Probleme die der Hund zeigt, sondern das ist einfach ein Welpe auf dem Weg zum Junghund der seine rassetypischen Verhaltensweisen zeigt, vieles kommt erst mit der Reifung.
Der kann auch noch gar nicht unterscheiden zwischen Ruhe im Haus und draußen Action und hatte bei seinem Züchter auch ein sehr selbstbestimmtes Leben. Nach der Aufzucht, die ja beim Käufer weitergeht kann man sowas sicherlich lockern, aber in der aktuellen Phase wäre es nicht mein Weg.
Auch Kind und Hund muss man nicht ewig trennen, die werden ja beide Älter. Dem Kind wird ja auch nicht verboten werden im Wohnzimmer vor sich hin zu spielen weil es „Ruhe“ lernen soll. Die braucht man unterwegs doch gar nicht beschäftigen, die entdecken die Welt doch sowieso und setzen sich mit ihrer Unwelt auseinander, da braucht man nichts draufpacken, das kann man alles machen wenn der Hund reifer ist.
Bei Welpen braucht es mEn einen ausgeglichenen Umgang und weniger ist mehr, viele Themen sind Hausgemacht. Action auf Spaziergängen führen nicht selten zu den gängigen Junghundethemen wie Schreien, Leine beißen, und einfach eine riesige Erwartungshaltung. Logisch, vor der Gelassenheit eines Erwachsenen Hundes kommt erstmal die Phase eines energiegeladenen Junghundes.
Das meine ich auch mit Ungeduld, ein Welpe und Junghund muss erstmal dahin kommen dass man mit ihm die Dinge tun kann, die ein erwachsener Hund leisten kann.