Beiträge von WorkingDogs

    Zeckenschutz ist ja auch aufzupassen. Dann muss der Hund sich halt zeitweise mal einschränken, grade zur BuS ist das ja eh angebracht.

    Generell sollte bei Spoton ja sowieso auch nicht geschwommen werden.

    Alles hat seinen Preis.

    Finde aber auch bekloppt wenn die Hunde Tabletten, Halsbänder, Spoton, ab besten noch alles kombiniert bekommen aber dann wird gleichzeitig null aufgepasst und der Hund rast täglich durch Zeckenhochburgen. Das kanns dann auch nicht sein und grade an Gewässern ist der Schaden immens und die Wirkung der Mittel anschließend eh fragwürdig.

    Irgendwo gehören Zecken nun mal dazu und das Risiko ist nie null. Ein bewusster Einsatz gehört schon dazu, auch im Hinblick auf Verträglichkeiten und die Umwelt.

    Das sich Resistenzen entwickeln ist ja absehbar, sehr sehr viele Halter geben den Schutz ja auch nicht korrekt sonder nur mal dann und wann, lassen die Mittel wieder ausschleichen, geben erst wieder wenn die ersten Zecken hängen. Finde es nicht abwägig das man die Mittel so erst Recht schwächt und verballert.

    Gab ja nicht nur einen Thread darüber das ein BC Besitzer ganz erschrocken darüber war, dass sein Hund dann doch mal zugepackt hat und ganz sauber ist eine solche extreme Züchtung selbstverständlich nicht. Fahrzeuge stehen da ja auch gerne mal hoch in Kurs.

    Aber jut, irgendwoher müssen diese „unvorhersehbaren“ Vorfälle ja kommen. Selbstverständlich sind das Leute die sich das schönreden, wer denn sonst?

    Es kann auch nicht Aufgabe der Umwelt sein, bloß immer 100% "richtiges" Verhalten zu zeigen, damit sich das im Ungewissen lauernde, mögliche Gefahrenpotential nicht verwirklichen kann.

    Ich finde es total legitim wenn Kinder auf der Autobahn spielen. Kann doch nicht sein wenn die Autofahrer da nicht aufpassen und sich ein Gefahrenpotenzial verwirklicht.

    Ach? Bei der Autobahn ist das ja klar?

    Nu, wenn ich fremde Hunde zu einem angeleinten Hund rennen lasse dann ist das nun mal genauso klar. Und wenn das Gefahrenpotenzial darin besteht dass der andere Hundehalter stürzt. In dem Fall hat es halt die Kleinhunde getroffen. Und ja, auch mit Maulkorb kann verletzt werden.

    Aber in meinen Augen wirkt es nunmal kopflos und unverhältnismäßig, wenn ein Hund vollkommen unkontrolliert am Zaun eskaliert

    Ich mag solche bekloppten sehr gerne, meine wären alle so wenn ich das nicht entsprechend regulieren würde. Für mich muss ein Hund Leben haben, ich mag 120% Hunde die sich verausgaben sehr gerne. Ja, auch bei so Kleinigkeiten. Es IST natürlich unverhältnismäßig, für den Hund ist es aber einfach nur selbstbelohnend und das nimmt ungeregelt schnell solche Ausmaße an beim passenden Hundetyp und entsprechender Aufzucht. Die fühlen sich halt wie so ein Napoleon.

    Charakterlich sind die Hunde die da weniger Drive mitbringen nicht mein Fall, der fehlt einfach auch in anderen Bereichen. Ich mag lieber bremsen als schieben.

    Nichtsdestotrotz kann man natürlich trotzdem Erziehung walten lassen und das Ganze lenken.

    Frust funktioniert tatsächlich gar nicht. War auch unsere erste Idee. Sie dreht sich weg und ignoriert, wenn sie an den interessanten Reiz nicht dran darf.

    Ja, mit Jagdtrieb werde ich ausprobieren. Das wird wohl am ehesten klappen.

    Und ihr seid euch sicher, dass ihr da nicht für den Moment zu viel wollt und das bisschen was da sein könnte überlastet? Wenn die interessiert ist, dann ist ja zumindest Interesse da. Ich würde dann mittels Reizangel den Reiz und das Interesse fördern und erst dann mit verwehren anfangen und das haben wollen langsam fördern.

    Jagdspiele mit Beute und Futter fördern.


    Das diese Bereiche plötzlich hervorschießen halte ich für Quatsch. Wenn die Triebe da sind, sind sie da oder eben nicht ausreichend.

    Es gibt ja gesetzliche Werte was Lärm angeht und solange sich das Gebell im erlaubten Rahmen befindet, muss man es nun mal nicht nachvollziehen können warum sich jemand nicht daran stört wenn der eigene Hund am Zaun bellt. Auch wenn es einen selbst nervt, so funktioniert Miteinander nunmal.

    Meine Hunde dürfen zum Beispiel im Rahmen des Trainings bellen, da nervt mit Sicherheit den ein oder anderen Nachbarn. Dafür nervt mich wenn der Nachbar an seinem Hobby-Treckern bastelt, ich mag nämlich keine Motorengeräusche. Muss ich auch mit Leben, so funktoniert Toleranz.

    Tess-X

    So ganz ohne den Hund zu sehen sind Tipps immer schwer, worauf springt sie denn grob an, du schreibst sie ist nicht die sicherste, aber lässt Frust sich gut ansprechen? Kann man sie da bissl ärgern? Oder scheitert es schon am generellen Interesse?

    Tatsächlich würde ich zur Triebförderung auch Bälle jagen, Lappen jagen, gerne auch in einer Reizangel und den Hund dabei immer mal blockieren, anfeuern. Da kannst auch nen Futterbeutel dranbinden.

    Auch mit Futter lässt sich über Futter jagen und verwehren entsprechend Trieb erzeugen und das ganze aufwerten.

    Suchen/Fährten bietet sich natürlich auch an wenn sie gerne ihre Nase einsetzt.