Manchmal bekommt man den Eindruck dass die „Sozialisierung“ von Problemhunden in einigen Trainerkreisen und Hundehalterblasen sowas wie Sport sei und es dabei weniger um die Tiere oder Mitmenschen geht als um das eigene Ego.
Beiträge von WorkingDogs
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Der Hund stammt aus einer Beschlagnahmung und ist in eine Einrichtung gekommen, die Erfahrung mit entsprechenden Kalibern hat. Es ist dort zu Vorfällen gekommen, er hat auch mehrmals Maulkörbe etc. zerlegt woraufhin es dann zu Unfällen gekommen ist. Ergo hat das verantwortlich Amt über einen Zeitraum von länger als einem Jahr immer wieder von Beißvorfällen hören müssen. Wie gesagt, wir reden hier von einer spezialisierten Einrichtung (Tierheim mit auf aggressive Hunde spezialisierte Trainerin, bekanntes Gesicht aus dem "Resozialisierungsumfeld). Einen regelmäßigen Gassigänger hat er, nachdem dieser anscheinend den Maulkorb abgenommen hat, sehr schwer verletzt. Nachdem es schon etliche Male zur Vorfällen gekommen ist, verstehe ich den Entschluss, den Hund nicht in die nächste Einrichtung zu übergeben....
Die Deadline etc., das ist eine sehr ungünstige Kommunikation, die denke ich dem Amt noch auf die Füße fallen wird. Trotzdem haben wir hier einen Hund, der mehrfach verletzt hat, trotz spezialisierter Unterbringung... Außerdem gibt es zahlreiche Videoaufnahmen, wo der entsprechende Hund mit Betreuungspersonen ohne Maulkorb raumtanzt. Ich würde dementsprechend auch das Vertrauen verlieren...Ich finde ja immer erschreckend wie viele Menschen sich da offenbar nicht drüber klar sind, wie viel Verantwortung man da als Amtsvet trägt. Das ist doch der nächste Vorfall mit Ansage den Hund wieder irgendwo hin zu vermitteln. Absolut richtige Entscheidung die da getroffen wurde!
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Naja, man kann ja nur zu dem raten was auch Sinn macht, Abstriche wird man immer machen müssen, man kann sich ja nu nichts aus dem Ärmel schütteln wegen so etwas nebensächlichem.
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😉 und man denn auf Diskussionen, Hinterfragen und regelmäßiges Abgehen der Grenzen steht.
Beim Terrier muss man mit einer gewissen Eigenständigkeit können und sich bewusst sein, dass es hinter der süßen Terrier Stirn beständig arbeitet.
Und Lautstärke sollte einen nicht stören

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Ich würde auch mal einen Blick zu den Terriern werfen, wenn ihrs kerniger mögt seid ihr da prima aufgehoben.
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Die offiziellen Zahlen vom DRC liegen in den letzten Jahren deutlich unter den 8% (2023 4,8%, 2022 6,1%, 2021 6,5%, 2020 6,8%, 2019 6,1%, 2018 4,9%)
Die im Artikel erwähnten Probleme mit Vorselektion wird es dort jedoch wohl auch geben.
Auf jeden Fall. Die offiziellen Zahlen kommen ja vom GRSK, ich kann mir gut vorstellen dass diese rein auf den DRC bezogen nochmal anders ausfallen.
Wobei der GRSK HD A und B zusammenzählt und HD C D und E eine Gruppe bilden.
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Du weißt aber schon, dass der Labbi in Sachen Hüfte zB schlechter gestellt als der Schäferhund ist?
Auf welche Daten berufst du dich da?
Der SV selbst relativiert die Statistiken:
https://www.schaeferhunde.de/mein-sv/infoth…ian%20Ridgeback.
Aber alles gut, dafür hat die Rasse andere Probleme nicht.
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Das ist hier auch ein riesiges Problem, die schlechte Materialqualität. Wieder so was, was der Nicht-Tierhalter gar nicht mitbekommt. Die Sachen kosten ein Vermögen und gleichen Einmalartikeln. Fürchterlich.
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Nein, bei euch passt immer noch kein DSH.
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Nein, da passt kein DSH.