Beiträge von lurchers2

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    Das mit dem ausflippen klingt wirklich ausschließlich nach Fehlverknüpfung. Guck dir Mal startende Hundegespanne an. Viele flippen vor dem Start aus. Das ist schlicht falsch trainiert. Das solltet ihr über schlichtes um- konditionieren abstellen können. Viele Huskies reagieren ganz schlecht auf Training durch Druck. Da machen die einfach dicht. Verstehen sie nicht. Das sollte eine Trainer Person mit Erfahrung mit nordischen leicht hinkriegen.

    Was genau passt dir am aussi gut? Ich mein nett und intelligent ist jetzt nicht so selten.

    Ich finde der passt wesensmäßig nämlich eher nicht. Der ist nämlich eher nicht so tolerant, nicht so Stressfest, bzw sagt auch Mal Recht deutlich was ihm nicht passt. Braucht eher viel Handling, kann eher nicht mit viel Stress/hütet dann vermutlich den Bruder oder behütet dich vor dem Bruder. Die ersten 2-3 Jahre musst du dem Hund Ruhe Ruhe Ruhe beibringen und geben. Danach mag ein solcher Einsatz funktionieren. Wenn denn alle Knöpfe installiert wurden. Alles in allem ne Menge Arbeit für eigentlich nix was der Hund wirklich mitbringt.

    Meine erster Trainingsansatz wäre (richtiges) schönfüttern. Esupermega Duft lecker (zb kleine Stücke Wienerwurst) einpacken. Gezielt Orte aufsuchen, wo du Hunde triffst. So weit weg, dass der Hund noch nicht auslöst. Sobald ein Hund sichtbar wird, lecker in den Hund. Der soll im Verlauf merken Hund am Horizont = meeegalecker. Abstand verkürzen. Usw. Das hat bei meinem wirklich fremden Artgenossen ggü blöden Hund den ersten Fuss in die Tür gebracht. Hat ca 3 Monate gedauert, bis wir äußerlich ohne sichtbare Ausraster in normalem Abstand an fremden Hunden vorbei kamen. Ca 5 Übungseinheiten, bis er hundesichtungen ohne Ausraster hin bekommen hat. Viel Erfolg und Geduld. Ach, ja. Als erstes hab ich mich von blöden azsflippereien und blöden Blicken nicht mehr stressen lassen. Das war der vielleicht wichtigste Schritt.

    Diana M. Das sollte durch das gegenüber gesetzte "AL" klar geworden sein....aber gern noch Mal zum mitschreiben: ein Hund ohne "gebrauchs-", "Arbeitslinie", Sonderbegabung. Ein Labrador aus VDH Zucht ohne Generationen von Jagd-oder sonstigen Gebrauchseinsatz. Aber dafür mit Eltern, Großeltern und Geschwistern, die nachweislich in Familien glücklich sind. Mit mittlerem trieb. Was ein "unsportlicher" Labrador hinkriegt, ist doch für die meisten zweibeiner schon nicht auszureizen. Aber nee, muss natürlich die Sonderedition sein. Weil halt. Man so völlig anders ist, als alle anderen erst-oder normaler Hundehalter.

    Thor ich glaube du hast mich missverstanden. Bei mir ist "normal" kein Schimpfwort, sondern erwünscht.

    Naja, n ganz normaler Labrador/ Begleithund macht halt nix her in der eigenen Vorstellung. Blöd nur, dass in der Realität dann das Ding schon wieder gelaufen ist. Vor allem für den Hund. Wo ein völlig durchschnittlicher Hund vl glücklich geworden wäre.

    Hier laufen dutzende labradore Rum. Alle keine Al. Und nur einer ist Schneckenfett. Und damit kommt der sehr nach Herrchen. Liegt also eher nicht an der Genetik.

    ...weil die jetzt alle bei mir im garten sitzen. So eine Gelegenheit lass ich mir nicht entgehen. Das beste aus beiden Welten. Mali-zündschnur und halterbezogenheit bei autonomer Gelassenheit. Jihaa. Das passt bestimmt auch noch vor den Schlitten. Und zwar als leit-und wheeldog. :rolling_on_the_floor_laughing: