Beim Vorgänger: " Der beisst"
Hat aber nicht oft geholfen. Weil der ja so hübsche blaue Augen hat. Was geholfen hat: Maulkorb drauf (brauch man gar nix mehr sagen, fasst niemand mehr hin, obwohl ja weniger gefährlich als ohne).
Oder wie bei Lockenwolf ein barsches " Finger weg". Funktioniert immer wg der Schreckreaktion ( ist das überhaupt heute noch erlaubt? So rein aversiv gegenüber Menschen zu arbeiten) und ein freundlicher nachgeschobenes "der beisst wirklich".
Generell: Hund hinter mich und Leckerchen dabei haben, was man den Streichelwütigen blitzschnell in die Hand drückt. Lieber Leckerchen werfen als Finger im Maul.
Beiträge von lurchers2
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Das sind doch gute Neuigkeiten. Ich würde mich sehr freuen, wenn du uns über Lesjas und deinen Weg weiter ab und zu auf dem Laufenden hältst. Gerade bei so speziellen Hunden ist es schön auch mal zu lesen, wenn gerade keine Notsituation vorliegt.
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Besser zu früh als zu spät. Meine Empfehlung: Lass die Tochter ruhig noch in dieser Woche anrufen. Das zeigt ihr Interesse und auch ihre Durchsetzungskraft. Wenn noch nix passiert ist, sollte die Erinnerung nicht schaden. Und die Adressaten haben ihren Namen nochmal gehört und kommen in die Puschen.
Auf jeden Fall lass die Tochter selber anrufen. Setz dich im Zweifel daneben, wenn sie sich nicht traut. Das ist wirklich besser als für die Tochter anzurufen. -
Ich kenne mich bei den Spitzen im besonderen nicht aus. Aber grundsätzlich gebe ich zu bedenken, dass die Linienzucht, bei kleinen Zuchtpopulationen, sehr sinnvoll sein kann, um der Homogenisierung des Genpools entgegen zu wirken.
Allerdings nicht auf Farbigkeit, sondern auf Erhalt einer genetischen Vielfalt (eben der verschiedenen Linien). So wie bei den Erhaltungszuchten von bedrohten Wild- oder Haustierarten ein Zuchtbuch geführt wird.Verpaart man wild alle möglichen Linien erhält man nämlich schnell eine genetische Verarmung, weil eben alle Individuen der Population gleich (gemischt) sind.
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Hallo Lesja,
schön, dass du nun so schnell schon andere Erfahrungen mit deinem Welpen machst.
Kleiner Hinweis: das Wort (Signal) für die konditionierte Entspannung würde ich auf gar keinen Fall in anderem Zusammenhang nutzen! also z.B: wenn du ihre Aufmerksamkeit willst. Nutze ein anderes Signal (was du mit Ihr natürlich vorher auch erst mal geübt und verfestigt hast).
"Konditionierte Entspannung" soll den Hund einfach ruhig werden lassen als "Reflex". So wie dem Kind nach dem Wiegenlied die Augen zu fallen.
Das solltest du NICHT anderweitig verballern und verwässern.
viel Spass noch mit der KLeinen (und gute Nerven, dir und ihr) -
Ehrlich gesagt wundert mich, dass man sich über kulturfolgende Wölfe wundert. Ist doch klar und in vielen urbanisierten Wolfsgebieten schon üblich (inklusive der Kojoten in den südlichen USA, deshalb halten die dort ihre Hunde nachts drin).
Über Stadtfüchse, Waschbären, Wildschweine etc. werden Filme gedreht, aber der noch vielseitigere Wolf, der obendrein noch größere Reviere durchstreift, soll im Wald bleiben. Völlig unlogisch, vor allem, wenn die eben nie Erfahrungen machen, die Ihnen das Stadleben unangenehm machen. Gefüllte Mülltonnen bequem mit Öffnungsluke, Katzen, Schulhöfe, Hasenställe, Mäuse, Tauben etc.. Besser geht doch gar nicht. Als Brandenburgerin wundere ich mich eher, dass noch keine STadtwölfe in Berlin aufgetaucht sind. -
...Proteinüberschuss unterschreibe ich auch.
Aber die Hautbiochemie nicht vergessen (hängt wohl auch zusammen über den Stoffwechsel). Da auch mal an Hefe(Pilze) denken wg des Ungleichgewichst/ zu sauren Milieus auf der Haut. Auch hier haben meiner Sauermilchprodukte (in und auf dem Hund) und terzolin Shampoo geholfen.Ist halt rasse- und tyabhängig. Was mein alaskan Husky unbedingt braucht (fleisch-fisch-lebertran-ist-sein-gemüse) bringt meine kleine französische Brackenmixhündin in Schwierigkeiten. Die brauch unbedingt auch hartes Brot (Vorsicht, nicht alle Getreidesortern gehen ), Sauermilchprodukt, Hefeextrakt, viel weniger hohes Protein und bloss keine fettigen Haut/Kausnacks. von der Milch,Käse,Getreidediät würde der Große kotzen und anderes...
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Hallo Trixie03,
Ich kann dich sehr gut verstehe, das macht einen gerade nachst wahnsinnig. Aber den Hund vermutlich auch.
Versuch es mal mit Pfotenschuhen draussen gegen das Streusalz (guck mal bei Schlittenhundebedarf, "booties", die sind nicht so unangenehm zu tragen für den Hund) und Pfoten waschen. Meine hautsensibel Hündin schleckt je nach Befinden auch (Pfoten u.a.).
Ich wasche dann den Hund/ die Pfoten alle 2 Tage mit Terzolin Shampoo, es geht bestimmt auch anderes rein basisches medizinisches SHampoo. Nicht vergessen die Pfoten auch wieder zu trocknen. Gerne auch mit Fön.
Hört sich nervig an, ist aber viel weniger nervig als das schlecken. Und mit ein bisschen Glück reguliert sich alles und kann ausheilen. Dann juckt es auch nicht mehr. Ach ja, zwanghafte Charaktere (wie meine Hündin) lecken oft einfach weiter, ich verbiete das/ gebe was anderes zum kauen/kong etc. -
chillybean
ehrlich? Ich würd es an deiner Stelle lassen mit dem Zweithund. Wenn der "nur" dem Ersthund Spaß machen soll und du dem jetzigen schon dein eigenes Bett nicht streitig machen magst, wirst du vermutlich mit zwei Hunden nicht glücklich. Und die mit dir auch nicht. Ich mein das gar nicht böse, aber Mehrhundehaltung ist m.e. eine andere Art von Hundehaltung. Weniger Partner, mehr Hund sozusagen. -
Hallo,
ich versteh ja nicht so richtig, warum man die Hybriden nicht einfach sterilisiert und wieder aussetzt. Die Individuen wären gut untergebracht, es kostet ungleich weniger als ein Gehege (da würden die ja auch unfruchtbar gemacht) und die Nische bliebe besetzt, so dass keine neuen Wölfe dahin einwandern.
Desgleichen die Fähe, sollte die tatsächlich eher auf Hauswölfe stehen.Grüße