Beiträge von lurchers2

    dann kann er eben nicht prima zur ruhe kommen, sondern nur,wenn du alles ruhig hältst. Daran könnt ihr prima die nächsten Wochen und Monate übern.

    Ich finde tatsächlich ein (solcher) Hund sollte im ersten Jahr genau drei Sachen lernen:
    Ruhe halten (z.b. auch über ein Bleib.Kommando)
    sich an mir orientieren
    Rückruf

    Der pinkelt auch nicht weil ihm was nicht passt, sondern weil er überfordert ist.

    Gerade Welpen drücken durch pinkeln NICHT aus dass sie trotzen, sondern zeigen damit als Sozialgeste dem Gegenüber an , dass sie unterlegen sind und eben noch nicht rechenschaftsfähig, sondern als Baby wahrgenommen werden wollen.
    Oder eben , weil sie mit einhalten/ anzeigen gerade in diesem Moment physiologisch überfordert sind.

    Die gute Nachricht: Das ist mit 15 Wochen auch noch völlig normal. Das gibt sich sehr wahrscheinlich mit den nächsten 3 Monaten von selbst.

    Meine alles-mögliche-sensible Kandidatin hat von anfang an (auch) Ohrenentzündungen gehabt. Das haben wir mit kponsequenter Behandlung bei allen kleinsten Anzeichen und regelmäßigem Ohrenreinigen (auswischen)-in den Griff bekommen.

    Ausserdem habe ich sehr gute Erfolge mit dem regelmäßigem (so alle paar Wochen/ 2 Monate)vorsorglichen Auswischen mit antiseptische Lösung wie z.b. Wasserstoffperoxid oder acidischer Lösung gemacht, wie Taucher sie gegen Bakterien und Hefeinfektionen benutzen.

    Verhuetung von Ohrinfektionen beim tauchen, Prevention of ear
    Infections
    da es sich -bei meiner Hündin- um die aus der Sensibilität folgende Tendenz für Hefepilze und Bakterien handelt, dachteich das trifft genau die Beschreibung wg der ich wenn ich tauchen gehe diese Tropfen nutze, um das Ohrmilieu HEfepilz- und Bakterienunfreundlich zu machen.
    wirkt, bei mir und beim Hund auch.

    Mit der Zeit habe wir die futtersensibiliät mit Futtermitteln und Zubereitung in den Griff gekriegt und die Ihren auch. So eine Mischung aus Vorsorge und schnellem Handeln. Ich habe das Gefühl das hat den ganzen Hund auch gesundheitlich stabilisiert, so dass es heute nur noch sehr selten zu Ohr oder anal oder sonstigen (Haut/ Stoffwechsel-) Problem kommt.

    Ich gebe nochmal zu bedenken, dass es auch ein Zuviel an kuscheln sein kann.
    - Du "kuschelst" mit dem Hund.
    - Dann "kuschelt" dein Freund mit dem Hund.
    vielleicht ist dem Hund das zuviel, vielleicht fühlt er sich auch nur durch das "kuscheln" mit dem Freund überfordert. Der Hund "erträgt" das zwar, aber vl. ist ihm der aufgezwungene engste körperliche Kontakt (mit dem Freund) dann einfach zu viel.

    (für erwachsene Hunde ist übertriebene Körperlichkeit, insbesondere von deutlich höher gestellten/viel viel größeren/ Respektspersonen oft eher unangenehm und mit Zwang behaftet. Nur weil der Hund da bleibt, heißt das nicht er mag das, vl traut er sich gerade das nicht: weggehen)
    Im Ergebnis egal, denn diese Kuschelzeit - vorläufig- streichen ist auch hier die Lösung.
    Aber es könnte also auch ein Erklärung geben, in der der Hund erwachsen wird, aber trotzdem nicht zwangsläufig die Weltherrschaft an sich reissen will.

    Ich bin weiterhin der Ansicht ihr befindet euch in einer wirklich bedenklich Beziehung. Da ist es mit ein paar Tips aus dem Internet und ein paar büchern nicht getan.

    Ich empfehle trotzdem zwei:
    "Das andere Ender der Leine" Patricia Mc Conell. Und - auch von ihr
    " Die Hundegrundschule - ein 6 Wochen Lernprogramm" hat meinen (damals nicht sehr kenntnisreichen) Eltern (heute auch nicht viel besser, aber es läuft dank Mc Conell und der örtlichen Hundegrundschule) sehr geholfen mit ihrem Rumänienimport.

    Euch ein gutes Händchen und euch allen alles gute. Berichte ruhig weiter

    Ich habe beim Lesen das Gefühl, der Hund und ihr habt keine Freude aneinander. Ihr macht euch gegenseitig total nervös und alle sind mürbe und genervt voneinander.
    Wie schon von anderen hier geschrieben, müsst ihr euer Miteinander auf ganz neue Basis stellen. Das wird nicht leicht. Das geht auch nicht so aus der hohlen Hand mit ein paar Forentips. Ob ihr das ändern könnt und wollt ist sicher eine wichtige Entscheidung. Ich würde mich fragen:
    Gibt es dinge, die der Hund macht, die ihr toll findet?
    Gibt es dinge die ihr gemeinsam macht die alle toll finden?
    Was macht ihr derzeit gemeinsam an "hundeartgerechter" Beschäftigung?
    Seid ihr bereit Geld und Zeit zu investieren in Trainingsstunden?

    Bei einem neuen Halter ist es sehr gut möglich, dass diese Probleme nie oder nur in geringem Umfang auftreten. Und zwar von heute auf morgen. Ich fände in eurer Situation die Überlegung den Hund abzugeben daher auch nicht völlig abwegig oder herzlos. Im Gegenteil. Wenn alles so bleibt wie es ist, ist das weder euch noch dem Hund gegenüber "artgerecht" oder erträglich. So ein Hundeleben ist lang und 5 Jahre ist noch jung. Ein gesunder Mops-Mischling sollte sehr schnell ein (gutes) neues Zuhaus finden können. Nicht über ebay, aber durchaus über die Rassehundenothilfen und das örtliche Tierheim.
    LG

    Ich stimme da den Vorredner zu. Mangelnder Gehorsam und (zu) hohe Erwartungshaltung. Ich würde noch ergänzend fragen: was passiert denn, was den Hund dazu bringen könnte, eine andere Verhaltensalternative als Jankern und hibbeln zu probieren?

    Ich würde: den Hund ins Fuss nehmen, alternativ eben in den "laufe locker neben mir her aber renn mit nicht davon" Modus. Klappt das, bestätige ich das - wenns sein muss am laufenden Band. Klappt das nicht, drehe ich ab, oder fordere mehr Aufmerksamkeit (durch weitere Kommandos oder Richtungswechsel).
    Ausserdem ab sofort NICHT mehr auf der Auslaufwiese ankommen. also die ultimative Belohnung für das Jankern (Wiese) rausnehmen aus der Gleichung. Da musst du dir was einfallen lassen, um alternativ zu andern Zeiten oder von einer anderen Ecke aus zum Auslaufgebiet zu kommen.
    Der Hund stirbt sicherlich nicht, wenn er mal ein paar Tage nicht morgens auf der Wiese ist. Aber ziemlich sicher wenn er einmal auf die Strasse läuft
    viel erfolg weiterhin (abgeleint bei Aufregung an der STrasse ist ja schon mal ein gutes Stück auf dem Weg zum Erfolg). Also einfach nochmal ein paar Schritte zurück, die kann Hundi ja schon recht sicher.