Beiträge von lurchers2

    Wenn du die Bekannten gut kennst und einschätzen kannst, wie die Elternhunde so drauf sind, warum nicht? Du suchst nen netten Begleithund, Hundi bracht nen nettes Plätzchen, du kennst und magst die Besitzer, die Eltern und die Aufzucht. Was willst du mehr?

    Ich würd in so einer Situation drauf bestehen, dass die Mama vor Abgabe des Welpen an dich (ist das medizinisch möglich?) kastriert wird. Und der Rüde auhc. sonst gibt's einen Inzestwurf zweiten Grades mit der Schwester-Tochter. Machen sie das nicht, müssen sich die Besitzer einen anderen suchen und es wird sehr wahrscheinlich ein weiterer Wurf entstehen.
    Bbei der Mischung gehen die allerdings vermutlich weg wie warme Semmeln. Günstig, Klein und niedlich geht eigentlich immer. Und ein paar Hundert Euro kommen auch immer zusammen.

    Die Inzestverpaarung ist zwar nicht so ideal, aber genetisch eigentlich kein Problem. wenn nicht schon die Eltern vorher eng miteinander verwandt sind. Frage wäre also wer ist der Papa von dem Sohn und in welchem Verwandtschaftsverhältnis stehen dieser Vater und die Mutter zueinander.

    Oh, das ist ja ganz schön viel geworden hier. Danke für die regen Antworten.
    @Kasuar Friday ich habe das so von denjenigen, Bei denen ich von rund 30 Jahren ein Schleppleine das erste mal gesehen habe.
    die sagten eben in etwa "es heisst ja auch Schlepp leine und nicht Schlapp leine". Zum Fährtentraining. Mag auch am Dialekt gelegen haben, aber ich fands sehr logisch. Daher ja meine Frage ob das noch jemand so kennt.

    Bisher hab ich die Schlepp zum Radiustraining genutzt. Zeitlich sehr begrenzt.

    Tatsächlich nutze ich persönlich die Schlepp derzeit als Sicherheit. Und zwar eingehakt an meinen Bauchgurt (mit dem wir sonst laufen gehen). Und zwar am Halsband. Manchmal sogar zusammen mit einem Gliederhalsband (natürlich nicht mit Würgefunktion, aber immer hin). Weil ich einfach keinen durchtrainierten 30 kg Hund mit Beschleunigung der wirklich unbedingt wo hin will, halten kann.
    Legt mich so schon regelmäßig hin. Ich sage mal: der würde mir sehr weh tun ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, wenn der Reiz stimmt. Da muss die Stopmeldung schon entsprechend deutlich sein.
    Am GEschirr hatte ich auch schon. Aber dabei gibt's halt für den Hund überhaupt keine wahrnehmbare Meldung bei Leinenende.
    (Gschichl mit Geschirr: der hat so angezerrt dass die Schlepp gerissen ist. Und ab in den Fluss hinter der Ente hergeschwommen, die blöde Ente ist statt zu fliegen stromab geschwommen!. Und am Ende ich hinter dem Hund her geschwommen, Madame hund hat auf Hemd und Hose und Schleppleine und Rucksack mit Leckerchen am Uferrand aufgepasst, bis wir zwei nass und müde wieder angezottelt kamen. Der Typ auf der Brücke hat sich schief gelacht.)

    Inzwischen hält er den Radius (relativ gut) ein.

    Mein Großer kann nicht sicher zurück kommen (7 von 10 mal ist toll und dann halt nicht)und hat es auch bei mir (noch?) nicht (mehr) gelernt. Obendrein isser nicht ganz artgenossenfreundlich, nicht ganz kindersicher, beuteorientiert (also der will die Beute tot, nicht nur blöd hetzen) und extrem schnell weg. Daher gibt es einfach auch sehr sehr wenig Übungsgelegenheiten. Wie gesagt, ich finds total doof mit der ollen Schlepp. Händeln kann ich die ganz gut, liegt wohl daran, dass ich lange vorher schon mit Pferd und Longe geübt habe.

    Sollte deine Wundertüte jagen wollen, müsstest du euch ein angemessenes Anti-Jagdtraining suchen.Oder den Jagdschein machen und den Hund entsprechend ausbilden. Wie ich finde das allerbeste "Anti-Jagdtraning".

    Vorher solltest du aber erst mal mit normalem Rückruftraining arbeiten. Die meisten Hunde lassen sich mit einem sauber aufgebauten Rückruftraining ja ausreichend steuern.
    Mit dem neuen Hund wird also bestimmt nicht der erste Schritt ein anti-jagdtraining . Erst mal wirst du den Hund sichern. Und dann an Rückruf und Gehorsam arbeiten.
    Mein Tip: versuch es erst mal konstruktiv (anti klingt doch gleich so negativ) mit einem klassischen "Rückkomm-Training" zu versuchen. Und als Nebeneffekt dieses Trainings weisst du dann automatisch auch jederzeit, in welchen Situationen der Rückruf noch nicht sitzt. Und dann musst du den Hund in diesen Situationen eben (noch) sichern.
    :ugly:

    Hallo in die Runde.
    die Sache mit der Schleppleine geht mir schon länger im Kopf rum. Anlässlich der x ten Schleppleinenfrage eröffne ich hier mal ein THema dazu.
    Schleppleine kommt von Schleppe = Fährte und wird zur Fährtenarbeit genutzt. Damit man den Hund bei der Arbeit nicht unnötig einschränkt beim HInterhertrampeln und ächzen.
    So wurde die jedenfalls damals als ich die kennen lernte verwendet.
    Dann hat man die schon auch im Rahmen des Rückruftrainings verwendet. Also eigentlich erst mal nicht, dazu hat man ein sehr dünnes und leichtes Seil genutzt, es dem jungen ahnungslosen Hund an das Würgehalsband mit Zugstop gebunden und ein /zwei mal kräftig draufgetreten, damit der Hund da rein brettert, wenn er auf den Rückruf nicht folgt.
    Damit sollte er das gelernt haben. Bei Anwendungsfehlern oder Misserfolg war dieses Seil als Hilfsmittel verbrannt und man musste sich was neues ausdenken.

    Otto-und-Else Normalhundehalter hat gar keine Schleppleine verwendet, sondern nix oder Flexi oder eine normale Führleine..
    Dann wurde die -auch von HH genutzt beim Rückruftraining und beim Radiustraining.
    Dann hab ich das Gefühl kamen die vielen ausgewachsenen Auslandshunde und die Schleppleine kam als Rückholfädchen in Mode. Heute scheint die Mehrheit der HH zu glauben die Schlepp kommt von ständig-mitschleppen. Und ein Hund gehört unbedingt im Laufe des Rückruf-/Freilauftrainings an die Schleppleine. am besten noch am Geschirr
    .
    Dabei lernt der Hund doch nur, dass er nicht über die Schleppe stolpert und das er mit Schlepp nicht weglaufen kann?
    Ganz zu schweigen von der Verletzungsgefahr für Mensch und Hund. Und dem Umfeld.

    Ich hab selber einen Dauerhaft- an der Schlepp laufenden Kandidaten. Aber ich finde das sehr sehr suboptimal. Geht halt in dem Fall (für mich) nicht anders. Weil ich das so blöd finde u.a. meine Überlegung dazu.

    Wie steht ihr denn dazu? Nutzt ihr die Schlepp? Und wenn ja wie? Was findet ihr sinnvoll oder praktisch?

    *reinschleich*'
    die Schleppleine heisst nicht Schlepp von mitschleppen, sondern von "Schleppe"/ Fährte.
    Das ist im grunde kein Instrument, um einen Hund da dauerhaft mit zu sichern in einem Pseudo-freilauf. sondern um einen fährtenhund damit auf der Fährte zu führen.
    Man kann die allerdings auch nutzen, um den Rückruf zu trainieren (und nur zum Training!)
    Man kann die auch zweckentfremden und als Rückversicherung zum Freilaufersatz/ Begrenzten Freilauf nehmen.
    Das sollte man aber sich und dem Hund nicht selbstverständlich angewöhnen.

    wieder rausschleich

    Du könntest ja schon mal einen Baby-Laufstall besorgen für den Welpen. Und das reinsetzen und drinn lassen und das Entscheiden ob nun rein oder raus üben. Den kannst dann gleich stehen lassen. Und dann je nachdem ein Kind oder beide oder keinen da rein setzen.

    Ich kannte auch mal so einen . Der hatte lange nicht mal ein Halsband und dann so ein stück seil mit Knoten drin, damit andere Menschen und Aufsichtspersonal uns nicht sofort angriffen (nehmen sie sofort ihren Kampfhund da weg).
    Der Hund ist in der Großstadt aufgewachsen, war ganztags - und nachts- mit dabei und musste aufpassen, das er nicht abhanden kam. Hat er auch. Zur not stundenlang nachts vorm Club. Mit den anderen Hunden. -Drinnen war den meisten zu laut-

    Um ihn herum sind diverse Hunde - auch Geschwister und Nachkommen von ihm- immer mal wieder überfahren worden. Er nicht.
    Er war halt schon auch ab und zu mal paar Stunden weg und kam dann wieder zum Ausgangspunkt. Oder nach Hause.
    Ausserdem war er nicht jagtig orientiert auch sonst der hoftreue Hundetyp. Und wurde insgesamt die ersten 7 Jahre von Herrle mit (r-)echt fester Hand geführt (kannste heute ja auch nicht mehr machen). Danach gings auch mit Wattebausch und mir leinenlos weiter.

    Würd ich heute nicht mehr machen. War aber super. Ich würde schätzen, das lag aber auch überwiegend am Hund.

    Ich würd mit der Hündin zum Tierarzt und nachfragen. Das kostet auch nicht die Welt. Der TA meines Vertrauens hat in einer ähnlich blöden Situation tatsächlich geraten zu warten, bis man eine Trächtigkeit sicher feststellen kann. Weil Alizin auch nicht ohne ist und ja auch nicht ganz kostenfrei. Trächtigkeit feststellen sollte das Budget nicht sprengen.

    Bei uns war nix, ich hätte allerdings Hundi andernfalls einfach sterilisieren lassen und als Nebeneffekt wär die Trächtigkeit damit ja auch beendet worden. -sie sollte ohnehin sterilisiert werden (Ja, mit Entnahme der Gebärmutter).

    Und Belastend wär es für die Hündin in jedem fall gewesen.

    durchatmen. die wenigsten hier wollen dich dumm anmachen. Gerade flying paws Beitrag war sehr ausführlich und freundlich und fachkundig. bitte lies das einfach nochmal in ruhe. wir meinen das nur gut.
    Hütis sind anders. Der kleine Minihüti verhält sich anlagengerecht und übt gerade 24 std am Tag "Mama hüten". ausserdem ist er natürlich einfach ein normaler kleiner Welpe, mit normalen Welpenphasen. und das stresst euch offensichtlich beide und das geht auch nicht weg, wenn du deinen Umgang nicht anpasst. -Was übrigens kein Hexenwerk ist, sondern ganz sicher auch von dir zu meistern ist. Aber m.e. nicht alleine und nicht so übers Forum. Dafür klingst du einfach zu unerfahren.

    Insbesondere in eurer Situation (nur mal als Denkanstoss: unser damaliger liebe_alle-Leute Labrador - mix Rüde ist völlig überbehütend und geradezu mannscharf geworden ,als ich schwanger war. Und zwar schon bevor ich das wusste).
    wenn du aber in den kommenden Wochen und den folgenden Monaten den passenden Umgang mit deinem Shelty-Kind findest, ist es mit "so einem" Hund ganz sicher möglich und sogar bereichernd auch mit Menschenbaby. Wahrscheinlich wird Hundi dann ein nebenbei-mitlaufhund und keine Turnierkanone, aber das kann ja auch ein toller Hundejob sein.

    Welpi und vor allem du müssen halt lernen, DASS das (situationsbedingt und stundenweise) ein Job ist und auch ein echt anstrengende JOB für den Hund (und dich als Hundeführerin) ist.

    Du könnstest z.b. auch mal "operante Konditionierung" und "karen pryor" googlen oder entsprechende Lektüre lesen. Hat mir bei der Aufzucht und Ausbildung von Hunden und Kindern massivst geholfen und die Augen geöffnet.