Beiträge von lurchers2

    Hast du das mal probiert? Ich schon. viele Male.

    Das ist übrigens nicht meine Idee, sondern aus dem Fundus von Karen Pryor, wenn ich mich recht erinnerne.
    Hat mir sehr geholfen in einem Fall von massiver Verlustangst beim alleine bleiben. Ich hab es nicht mal mit dem Sichtsignal für " bin immer noch weg" (tuch über Tür o.ä.) kombiniert.

    Ps. überigens wer den ganzen Beitrag liest, wird herausfinden, das hier nur der erste (konditionierungs-) Schritt beschrieben wurde und nicht das Alleine-bleiben Training.

    Meine Hunde geben mir alles was ich will. Jederzeit. Ohne murren (die bringen mir sogar gerne erst mal was sie so finden) alles andere halte ich für gefährlich. Für Hunde und mich.

    Es geht ja auch nicht darum dem Hund beizubringen, dass ich ihn mobbe, sondern, dass mein Weggehen was gutes ist. Und mein wiederkommen nicht unbedingt immer nur das Allertollste auf der Welt ist.

    ich zitier mich mal selbst:
    du könntest als erstes probieren, das Alleinsein positiv zu verknüpfen.
    1. immer die gleiche Routine, sozusagen als Signal an den Hund, dass er jetzt gleich alleine bleiben soll.
    2. du suchst eine Leckerei, die den Hund für eine Zeit beschäftigt. die zeigst du ihm, legst sie in Sichtweite, machst dein Weggehroutine und gibst dann dem Hund das Lecker (Kong mit Leberwurst, Kauzeug, aber dann so eine richtig geile Sache, frisches Rehbein, Suppenfleisch mit Knochen, so was).
    3. du verlässt sofort die Wohnung, Tür zu.
    4. Du kommst sofort wieder rein und nimmst dem Hund das Zeug kommentarlos wieder weg.
    So verknüpft der Hund das Weggehen mit was für ihn superguten und dein Wiederkommen als doof. Seine Gefühlslage wird positiv trotz alleine sein. Er Lernt, das dein wiederkommen eigentlich auch gar nicht sooo super ist.
    Ergebnis sollte sein, dass ihr das Alleinsein danach zügig darauf richtig aufbauen könnt.
    der dazugehörige Faden heisst "Rüde wird nicht stubenrein- Kontrollzwang oder angst vorm alleine sein"

    4 Tage ist gar keine Zeit. Das er nun leider erstmal angefangen hat mit bellen ist blöd. Ihr solltet daher unbedingt und sofort weiter trainieren, um das wieder auszubügeln.
    Dazu gibt es derzeit einige Fäden hier, in denen bereits tolle Erfahrungen und Möglichkeiten beschrieben sind. Im Prinzip solltet ihr weggehen und dann wiederkommen bevor er gestresst ist oder gar bellt. Falls er bellt, immer erst die Lücke im Bellen suchen, bevor ihr eintretet. Und wenn es nur das Luftholen ist.
    viel Spass mit dem kleinen

    Liebe Anni,
    ehrlich gesagt klingt dein 11 monatiger Jungrüde total normal. Insbesondere bei der Rassekombi ist die Überschwänglichkeit und eine gewisse überbordende Energie ebenfalls völlig normal.
    Im Frühling und bei läufiger Hündin nebenan hört sich das sogar noch sehr sehr handhabbar an. Das geht auch sehr viel schlimmer.
    die sind auch nicht selbsterziehend und müssen sowohl Selbstbeherrschung als auch Kommandos als auch Gehorsam erst lernen. Das dauert so ca 3 Jahre. Da du wenig Erfahrung zu haben schienst, wirst du um erfahrene Hilfe nicht drumrum kommen. Das geht auch über Wochenendkurse. In denen du lernen kannst, wie man einen Hund ausbildet. Der Hund könnte das auch in Wochenendkursen lernen, aber das nützt dir dann nix.
    Gute Bücher können unterstützen. Meine dauerempfehlung. Patricia Mc Conell- hundegrundschule. Da findest du auch die wichtigsten Grundlagen für Training und Lernen bei Hunden.
    viel spass dabei. Es ist die Reise wert