Absolut alle Irish die ich kannte, inklusive meine eigenen vor 30 Jahren, hab ich als (O-Ton befreundeter Hundemann) "Klickbox unter den Hunden", anspruchslos (im Sinne von sehr fehlertolerant) und mit den genannten Eigenschaften kennen gelernt.
"Red Devil" hab ich nicht kennen gelernt. Ich mein klar, können die auch kernig, aber doch sehr in massen. Sind halt auch schon lange eher hochzucht-hunde in vdh Hand und nicht mehr bei der IRA.
Jagdhundeerbe ist ja auch eigentlich gar nicht dabei, ausser bisschen Kaninchen wildern gehen. Aber das waren dann auch eher die lurcher, also Irish x sozusagen.
Deshalb nehmen die heute ja auch vermehr den Lakeland als Lurcher Ausgangsbasis. weil der Irish eben zu "soft" ist.
Beiträge von lurchers2
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Ich empfehle auf alle drei mal den Irish Terrier. Gemäßigter Terrier, gemäßigte Größe, mittlerer Aktionsmodus aber bei entsprechender Förderung durchaus sportfähig und -willig. Im Gegensatz zu fast allen andern Terriern ganz ganz leise ( das war ja mal Zuchtziel) und so gar nicht auf der nervig-überdrehten Wesensseite, mit sehr übersichtlichem kontrollierbarem Jagdtrieb (im Gegensatz zu vielen anderen Terrierschlägen). Und ausser Trimmen und ab und zu mal Bürsten muss man mit dem Fell auch nix machen.
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Grundsätzlich muss man m.e. schon schauen ab einem gewissen Alter, ob man das Tier wohl noch aller Wahrscheinlichkeit lang genug und angemessen genug betreuen kann.
Dass viel sog. "seriöse" Tierschutzorgas und Tierheime quasi ab Renteneintritt nicht mehr vermitteln finde ich allerdings eine skandalöse Altersdiskriminierung (das würde gegenüber chronisch kranken oder anderweitig behinderte Personen niemals durch gehen).
Und es öffnet den Markt für alle anderen "anbieter". Ich hoffe sehr, dass ich auch im alter noch Hunde halten kann und werde alles dafür tun im Vorfeld ein entsprechendes Netz aufzubauen. Und ich hoffe ich erkenn was und wann es nicht mehr geht. -
aber er bleibt dort nicht entspannt, sondern meint er müsste aufpassen und aufstehen...
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Tip zum Management:
Vielleicht versuchst du dem Hund schnell noch einen "safe haven" beizubringen.Seinen Platz, an dem er zu bleiben hat, an dem er aber auch ruhig und sicher ist. du trainierts mit ihm, dass er z. ins Körbchen geht und dort bleibt und dort entspannt. Auch wenn es klingelt, auch wenn du oder der Freund aufstehen oder sonst wie was passiert. Und wo das Leben im Gegenzug nett und gelassen ist (konditionierte Entspannung etc.).
Da kannst du ihn dann zukünftig hinräumen, auch wenn er (noch) älter wird und die Sinnesleistungen nachlassen.
Ps: die mir bekannten Senioren haben sich oft ab einem bestimmten alter/ Verschleissgrad /Starrsinnigkeitsgrad ähnlich verhalten.
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Ich würde für den Hund an eine gute und sichere Unterbringung im Garten denken (aLso als zeitweise Unterbringung). Das ist ein Neufi, die wurden mal dafür gemacht.
Weil du evtl. die nächsten 10 Jahre Hund und Kind- oder die Freunde des Kinder- trennen musst. Zeitweise. Um schmerzempfindlichen Hund (auch in Zukunft sicher immer wieder mal und mit zunehmendem Alter ganz sicher) und Kinder sicher trennen zu können. Zum Schutze und frieden von allen Beteiligten.
Damit würde ich bald anfangen, damit das für den Hund ein Teil seines normalen Lebens werden kann.
Das würde sicherlich auch dem Hund Druck rausnehmen, denn dann kann er auch mit schmerzen die Vögel hören und die Luft atmen, sich umlagern und mal drei Schritte machen und muss nicht auf 8 m² rumliegen.Ein Hund der Schmerzpatient ist und bleibt sollte nieniennieneverever ohne einen Halter direkt daneben mit einem (auch eigenen) Kind umgehen können. NEVER!
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OT: dich ,die damals Elfjährige, gefragt ob du den Hund nimmst? Oder dich gefragt hat, ob du die damals 11jährige Hündin nimmst?...
Kommas könne Leben retten: Komma rein Oma essen ist fertig
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Meine Meßlatte war immer, wenn der Hund an der 2 Meter Leine noch nicht funktioniert, tut er das an der 2ß Meter Leine erst recht nicht.
Erst mal also so üben, dass der Hund für Ansprache noch offen ist. Und an der kurzen Leine ist das m.E. leichter.
Der Hund sollte vl auch (nochmal, Pubertät und so) lernen, dass er sich auch draussen an dir zu orientieren hat. Also öfter mal Verhalten abfragen, vorgeben, Anfragen einfordern. wie z.B. darf ich da jetzt hin? Darf ich hier rechts oder links gehen etc. -
@meijin
ich denke du wirst dir schon das passende raussuchen. Unsere Posta passen natürlich in erster Linie auf unser jeweiliges Bild, aber bestimmt ist auch für euch was dabei, was Du bei euch nutzen kannst.Ich sprech mal wieder für mich: die Sache mit der Einschätzung, ob ein Hund nun beschwichtigt, weil ich wieder gut sein soll, oder ob Hund sich tatsächlich eingekriegt hat und "ruhig und gelassen" (ich nenn das jetzt mal so wie Cesar Milan trotz aller kritiken, die ich durchaus teile) war mir ein aha Erlebnis und ich wusste plötzlich, warum ich vorher Jahre statt Stunden gebraucht habe.
Die Sache mit dem positiv bestärken, statt belohnen war auch son ding. Klar belohne ich immer noch (auch mal), aber ich kann inzwischen halt auch positiv bestärken (ganz und gar unemotional und anderes Timing). Das kannst du sicherlich auch wie alle, immmer weiter verbessern. Und dazu hab ichz.b. hier einiges in deinem thread gelesen.Grundsätzlich lese ich in vielen Post, auch in deinen, raus, das der Hund einfach noch nicht genau genug weiss, wie sein leben nun läuft und wer ihr was sagen kann und wo sie selber was sagen muss. So ist das mit Altlasten, aber auch mit vielen Hundeindividuen. Das ist ein Strukturproblem, nicht nur symptomatisch, aber das weisst du ja schon. Und dazu kannst du hier sicher immer wieder gute Erfahrungsberichte und Ansätze finden. (du darfst vielleicht nicht immer alles persönlich heranlassen
).
Ich hoffe sehr, dass du immer wieder neue Anregungen findest, ich finde die durchaus in vielen Threads hier. Und gibt gerne zurück, ob was funktioniert, das finde ich immer am allerspannendsten.OT:
positiv verstärken heisst nicht "nett sein", weil nett verhalten, sondern was-begehrtes-dazugeben, damit Hund das nochmal macht. Im besten Fall merkt der Hund gar niemals warum und was genau er jetzt "richtig" macht, sondern macht es einfach. -
...zur positiven Verstärkung gehört halt auch die Verunmöglichung von unerwünschtem Verhalten. von löschen ganz zu schweigen...Und wenns nicht funktioniert und die Katze einfach weiter auf den Herd pinkelt, wird sie halt euthanasiert...Das wird nur meist unterschlagen...
wie mach ich das mit dem OT Spoiler?