Beiträge von lurchers2

    Warum willst du den deinen superjungen Jungen kastrieren lassen?
    Ich mein das ist ja schon ein ganz erheblicher Eingriff, der den Hund auch erheblich verändert.
    Du hast dir den schließlich auch so ausgesucht. Vermutlich gab es ja Gründe gegen eine Hündin, die du so aber doch am Ende vollständig alle in Kauf nimmst. Ohne die Vorteile deines unkastrierten Rüdens

    Anstatt die Hündin, die sich vermutlich überhaupt nicht verändern wird.

    Ich lass im Zweifel die Hündin kastrieren, um Läufigkeitsmätzchen bei der Paarhaltung zu vermeiden.

    m.e. hat sich das Verhalten der Hündinnen eher verbessert, in einigen Fällen sogar erheblich stabilisiert. weil halt konstanter, keine Scheinträchtigkeiten, keine Hitzigkeiten etc. Ja, das finde ich ganz aus der Sicht der Einfachheit. Ich machs mir damit einfach. Und der Hündin auch.
    Rüden hatte ich je nach dem kastrierte und unkastrierte, ich hab kein Problem mit rüdigem Verhalten. sonst wären die Kronjuwelen aber auch schnell ab.

    PS ich lebe in städtischem Umfeld.

    Ich würd auch die Hündin kastrieren lassen.
    Dann hast du keine Läufigkeitsrelevanten Probleme mehr zu Hause.
    Auch ein kastrierter Rüde reagiert auf eine läufige Hundkumpeline.
    Du hast immer noch alle anderen Rüden um dich herum, was deinen rüden ebenfalls nicht glücklich machen wird.
    Du kannst die Hündin in der Läufigkeit nicht laufen lassen.
    ETC.

    Einen so jungen Rüden würd ich sicher nicht kastrieren lassen.
    Dagegen ist der Hormonstatus der erwachsenen Hündin ein Kinkerlitzchen, der wird bei all dem Neuen eh durchgeschüttelt sein.

    Liebe TE,
    als erstes mal ganz viele gute Wünsche. Das klingt nach einer sehr bescheidenen Situation. Wer jemals in ähnlicher Weise in der LAge war, den Anforderungen der ihm Anvertrauten nicht gerecht werden zu können und eigenen auch nicht, der leidet ganz sicher mit.

    eine Vorschreiberin hat geschrieben, dass der Hund eigentlich in eine Umgebung gehört, die ihm das was du jetzt ermöglichst, immer ermöglichen kann.
    Das möchte ich nochmal hoch holen. Und zwar aus dem Blickwinkel des Hundes:

    Dein Mann will den Hund unbedingt behalten. Warum? Er hat seine eigenen Gründe.
    Kann er denn dem Hund bieten, was der braucht um ein glückliches Leben zu führen?
    Kann er dir und sich selber das bieten, was ihr braucht um ein glückliches Leben zu führen?
    Daran entlang könntet ihr denken und dann auch handeln.
    Du hast einen entzückenden Junghund aus gutem Hause, einer Rasse mit echten Fans und speziellen Bedürfnissen. Ich bin sehr sicher, dass ihr mit wenig Aufwand einen angemessenen Platz finden könnt, wo Mensch und Hund einfach zusammen passen. Ohne das das ganze Leben Drumherum baden geht.

    Wie soll das denn gehen? Willst du aufhören zu arbeiten? oder Männe? Und sich dafür richtig herum um den Hund kümmern?
    Macht dich das glücklich? Ist der Hund mit der Sitterlösung in Einklang zu bringen und stemmt ihr das die nächsten 10 Jahre? Wenn ja, go for it. Wenn nein, mach Nägel mit Köpfen. Bald. Bevor aus dem entzückenden Junghund ein verkorkster , bzw auch nur ein erwachsener Hund mit Macken geworden ist.

    Halt dich tapfer. Manchmal sind Entscheidungen hart, egal wie herum. Dann guck dir die Enscheidungsergebnisse an, und nimm daraus das beste.

    Viele Liebe grüße

    Ich bin ziemlich sicher, der Hund begreift schnell, dass er in eine Ecke im Garten puschern kann und muss.

    Das ist gar nix gegen die Alternative mit dem Hund wie von der TE angedacht spazieren zu gehen. Mit oder ohne Hilfsmittel wird das nix gutes. Der Hund wird vermutlich an der angstvoll und kurz gehaltenen Leine mit Stachler rumgerupft auch nix mehr puschern oder sich lösen. Also jeden falls nicht entspannter, als im Garten.

    Ich mein, wie machen denn das die TH Hunde? werden die auch alle getollschockt dadurch, dass sie lernen müssen, sich draussen im Gehege zu versäubern?

    TE, wie ist es denn inzwischen gelaufen? Hat der Hund schon im Garten oder nicht? Oder funktioniert das Gassi doch und wir sorgen uns ganz umsonst?

    Und da würde ich dir ausnahmsweise Widersprechen wollen, Helfstyna.

    wenn ich einen "gut gebauten, gut bemuskelten "Mann suche, und darauf bestehe, dass der Hund nur durch Muskelkraft, die man selber aber nicht hat, gehalten werden kann. Wenn man glaubt der Papa halte den Hund per Muskelkraft und dann stellt sich raus, der Papa hält den aber so am kleinen Finder oder an der Pfeife.

    Dann würde ich übers Internet keine technischen Vorteile herstellen können, die auch funktionieren. Nicht mal nen Halti. Geschweige denn, nen STachler, oder Strom oder was noch so kam.

    Denn auch, bzw., gerade mit Hilfsmittel muss man umgehen können. Und mindestens ungefähr wissen ,wie ich nen Hund grundsätzlich an der Leine halte, technisch und geistig.
    Ich würd auch auch immer erst Longenunterricht, dann Reitunterricht empfehlen, bevor ich mit Kandarre, Sporen, Beizäumung etc. loslege.

    Sollte sich das verfestigen, statt zu verbessern (also unter Aufsicht) würde ich persönlich den jungen - wie schon geschrieben- bis auf weiteres abgeben.

    Das ist dann nämlich wirklich unschön für den alten Kerl. Der dann in ständiger Unsicherheit lebt.

    Auch wenn der andere in einem anderen Zimmer ist, ist der trotzdem u.U. für den Hund unangenehm und bedrohlich präsent, eben weil er "weiss", dass er sich nicht wehren kann.

    aus Smartphone glotzen fällt bei mir nicht unter "gerade managen" oder trainieren, sondern unter gerade nicht managen oder trainieren.

    Es scheinnt ja auch nicht ständig zu krachen, sondern eben, wenn der junge Herr gerade nix anderes zu tun hat oder es ihn gerade so ankommt oder der alte vielleicht missverständlich agiert.

    Da würde Aktionen zu dritt, die den Geist und die Disziplin und das GEmeinschaftsgefühlt stärken ja helfen.