Beiträge von lurchers2

    Du könntest dir auch zusätzlich noch überlegen, was die Hündin statt dessen tun soll.

    Eine Handlung nur zu verbieten ist für den Hund viel schwerer, als eine andere Handlung zu fordern, bzw. anzubieten. Sie will aufs Sofa, du forderst sie auf, in ihr Körbchen zu gehen. Dort belohnst du sie für das was sie gemacht hat (statt sie durch das reine Verbot zu "bestrafen").

    z.B. indem du ihr ein Gutzi hinterherwirfst/ trägst.
    sie sollte durch die Belohnung nicht aufgescheucht werden, nur als Bestätigung.
    Damit wird sie ohne es zu merken sehr bald statt auf Sofa in ihr Körbchen wollen.
    Wenn du merkst, sie geht gerade statt aufs Sofa zu betteln, ins Körbchen, lass es kurz ein Gutzi hinterherregnen (oder tragen). so verstärkst du das gute Gefühl etwas gutes (und für sie im Ergebnis positives , weil leckeres) getan zu haben.
    Damit verstärkst du dann noch das Verhalten der Hündin ( ins Körbchen zu gehen, statt vor dem Sofa zu betteln) und sie wird das Verhalten festigen. Einmal durch Gewohnheit der Wiederholung und weil sie damit immer wieder ein gutes Gefühl verknüpft.

    Viel Erfolg, das funktioniert recht schnell.

    Hundehaltung ist für die allermeisten hier ein Hobby. Und sollte das Leben positiv beeinflussen. Wenn das so gar nicht der Fall ist (in diesem Fall weder für Hund noch für die Menschen) sollte Mensch handeln.
    Und hier wird eben gehandelt. Und das ist auf jeden Fall besser als in der unguten Situation zu verharren.

    Wenn die Änderung für eine Seite positiv und für die andere Seite evtl. keine erheblich Verbesserung aber auch keine Verschlechterung bringt, finde ich das auch völlig ausreichend als Entscheidungsoption.

    Bei Lumpine ist aber wohl der Name Programm und Argumente vergebens.

    Achte auf Zahnschmerzen! Der Hund zeigt möglicherweise nichts ausser, dass sie nicht fressen will! In dem zustand würde ich in Absprache mit der Tierärztin so viel Schmerzmittel und Entzündungshemmer geben wie nötig, eher zu viel als zu wenig. Das ist auch nicht so teuer.
    Entwässern kann gut gehen, sollte aber sehr sehr schnell sichtbar werden. Wenn das nicht der Fall ist, würde ich - auch in Anbetracht des abgeschmolzenen finanziellen Polsters- sehr ernsthaft alle anderen Optionen mit der TÄ besprechen. Der Hund lebt im Hier und Jetzt. Leben lassen ohne maximale Behandlung, also um den Preis, dass sie erstickungsgefühle oder schmerzen hat, würde ich nicht (Zahnschmerzen sind wirklich übel, wissen wir alle).

    Hast du einen "Haus"tierarzt? Ich rede mit unsrem. Der kennt den Hund und dich.
    Vielleicht kommt der ja auch nach Hause? So wie meiner?
    Das hat es mir sehr viel leichter gemacht und bestimmt auch hundi. Hundi war bei seinen lieben und auch nicht aufgeregt, sondern in seinem Körbchen.
    Achte erst einmal auf Schmerzfreiheit. Und dann guck sie dir an und frag dich ganz bewusst, ob sie dass noch will, ob sie angst hat, ob sie sich unwohl fühlt. Und achte auf dich, ob du sie versorgen kannst (sie sollte nicht in ihren Ausscheidungen liegen müssen, keine Schmerzen haben, du solltest ihr hochhelfen können, ggf astronautennahrung verabreichen etc., wenn du das nicht kannst, ist es allerhöchste Zeit) danach entscheide.

    Ich fasse zusammen:

    Du bist als Freiwillige im TH tätig, hast Hundeerfahrung und fragst hier, ob Malinois oder Old english Bulldog geeignete Wanderbegleiter und Familienhunde sind, schließt aber Amstaff und Frenchie aus?

    Ich empfehle weiterhin im Tierheim tätig zu sein, und das möglichst bunt gemixte Hundi zu nehmen, dass dir im näheren Umgang damit gut liegt und dir ins Herz schleicht.
    Das passt dann vermutlich auch am besten.

    Wenn Menschen und alles was so richtig schön nach Mensch richtig, dolle beisst, werden die Wölfe sehr schnell lernen, zwischen Müll und Kuhweide oder Hofgarten zu unterscheiden.
    So wie in anderen Ländern auch.

    Und wir müssen natürlich auch lernen, das Wölfi dolle beisst. Keiner lässt z.b. in USA im Coyotengebiet (oder Wolfsgebiet) seine Hunde nachts draussen oder die Katzen oder man nimmt halt deren Ableben eben in Kauf.

    Ich versteh's auch immer noch nicht, warum das beste aller Mittel für ein friedliches Miteinander nicht genutzt wird: Menschenscheue erhalten und fördern.
    Das würde m.e. allen helfen. Wolf, Nutzvieh und Mensch.

    wenn ich nur an den armen angefahrenen Wolf denke, der 5 Stunden warten musste, statt dass ein Polizeimensch per Fangschuss ein ende setzt oder Jagdausübungsberechtigter das tun darf.

    Und am Ende werden alle Wölfe ganz ohne Schonzeit wieder "lethal entnommen" werden, wenn der erste Mensch verletzt oder getötet wurde.

    Ich würd da inzwischen gar nicht mehr groß fragen. Sondern selber entscheiden und handeln.
    Er kümmert sich bisher nicht, muss er ja auch nicht, machst du ja. Er wird das nicht ändern. Nicht aus Bosheit, aber eben hätte er das ja schon getan, wenn er ein Problem hätte. Er hat aber kein Problem.
    Aber du hast . Also solltest du das auch ändern. Ganz pragmatisch. Das ist euer Hund. Und deiner so sehr wie dein anderer. Nimmst du die Aufgabe an, den Hund dann eben so zu erziehen, auszulasten und mit beiden Hunden des Haushaltes umzugehen?
    (Dann antworte mit "ja" und machs bis das der Tod euch scheidet.
    Oder mit "nein" und dann muss der Hund den Haushalt verlassen.)

    Ich find s toll dass du dich jetzt kümmerst. Frag einfach immer wieder nach beim Tierarzt, wenn dir was nicht ganz klar ist oder wenn du noch was wissen willst oder wenn du aus dem Forum eine Idee mitnimmst und mal abklären lassen wills.
    Wie z.b die Amputation, klingt wirklich viel schlimmer als es für den Hund ist, ist manchmal nämlich eher eine Erleichterung, versuch doch einfach mal mit steifem bein auf allen vieren zu laufen und zu hüpfen.

    Tierärzte sind auch nur Menschen und manchmal kommt mehr raus, wenn man als Besitzer immer wieder nachhakt und nachfragt und sich auch bei andern erkundigt. So wie du es ja nun eh auch machst.
    Viel erfolgt und Hundi baldige Besserung.