Beiträge von lurchers2

    "was sein lassen" ist ein in sich für Hunde nur sehr schwer zu erkennendes Konzept. ausserdem betont diese Anforderung negative GEfühle bei Hund und HH. Nämlich "lass das, nerv nicht, LASS DAS SEIN"

    Leichter und viel schneller lernen Hunde (und Kinder und Partner und überhaupt alle), was sie denn tun sollen, damit sie gemocht werden.

    also überlegt euch einfach in der nächsten Zeit, was der Hund statt dessen tun soll, wenn er was macht was er nicht soll.
    Und das bringt ihr ihm dann bei. Positiv aufgebaut mit Würstchen und so. wie jeden Trick.
    Und dann festigt ihr das. Also richtig. D.h. er macht das. Nicht, er macht das manchmal ja manchmal nicht. so wie jetzt (der geht auf seinen PLatz oder eben auch nicht).

    Und dann kannst du ein Verhalten von ihm fordern, statt eines Verhaltens, dass er nicht zeigen soll.

    In der Zwischenzeit musst du unerwünschtes Verhalten möglichst verhindern, also dafür sorgen, dass die Situation gar nicht erst eintritt.
    Und falls doch, managen, Situation unterbrechen und eine neue erschaffen, möglichst im Zusammenhang mit Wurststücken (insbesondere vom Freund mit Wurststückchen).
    wenn der Hund euch und eurer Führungsfähigkeit wieder mit gutem GEfühl vertraut, dann könnt ihr natürlich auch anfangen, ihm Sachen zu verbieten. allerdings sollte das auch sicher aufgebaut sein. Dazu Google "Abbruchkommando".

    Hund und Freund sollten wirklich von vorne anfangen.
    Hier noch meine Trainerempfehlung (da sollte am besten sollte der FReund mit Hund hingehen)

    Schule

    mit schönen Grüßen von Grimm und Tesa, dann weiss Dirk schon bescheid. (:

    Oh man, kleines ausheulen:

    Angeregt durch den Thread hier habe ich es nicht über das Herz gebracht für "meine" Kinder Schulhefter aus Plastik zu kaufen, wie das ja hier so üblich ist.
    Wollte ich die schönen, farbigen Papphefter übergeben, da waren die so schockiert, dass eine sogar angefangen hat zu weinen. Das würde ihre Lehrerin bestimmt nicht haben wollen und dann gäb das sicher Ärger.
    Ich überleg jetzt echt mal mit der Lehrerin zu reden, ob man nicht mal gemeinsam was für die Umwelt tun könnte und solche Papphefter statt der Plastikdinger vorgibt.

    Hat hier jemand Erfahrung oder ist aus ner Schule? kommt das evtl. blöd rüber?

    wenn es wirklich wichtig ist mit dem im kennel bleiben, würd ich unbedingt das ruhig bleiben an sich üben. also Hund in kennel, und sobald der Hund ruhig liegt, Tür auf. Wiederholen. Nochmal wiederholen. Dann ausbauen. "ruhig" heisst für mich, Hund seufzt/atmet hörbar und entspannt aus. Und legt sich entspannt hin (oder so). Aber das Signal war für mich immer dieses entspannte, hörbare ausatmen.

    Das braucht deine volle Aufmerksamkeit, weil du das halt solange machen musst, bis Hundi begreift, dass er im Kennel pennt und das (protest) jammern nicht hilft. Nie.
    Damit das weder die Nachbarn stört, noch den Hund verstört, ebenfalls grosse Aufmerksamkeit für die kleinen Schritte.

    Dazu gehört auch, dass du die Zeiten, die er ruhig in der Box bleibt, langsam erhöhst. so langsam, dass er sich NICHT total aufregt. Wie schnell oder langsam ist vom Hund abhängig.
    ich geh natürlich nicht wirklich weg, denn es ist eine Trainingssituation. Ich war aber durchaus im Nebenzimmer (das war dann schon beim Teil II, Zeit und Raum ausdehnen).
    Ausserdem hat oft geholfen, wenn Hund lernt, dass zu einem bestimmten Ritual gehört, dass ich die Wohnung verlasse und NICHT wiederkomme bei jammern. Das versuche ich ebenso aufzubauen. Weitere Tricks dann im Thread " das leidige allein bleiben" ..;

    Viel Erfolg

    'Ich würd einfach erst mal das üben an sich em Herzchen übern.
    also z.b. clicker-Grundlagen. Damit du ihn jederzeit bestätigen kannst und er das auch einordnen kann.
    dann kannst du jederzeit mit ihm eine kleine Übungsrunde einschieben.
    Z.b. "nicht pöbeln". Oder was du sonst so gerne an verhalten sehen möchtes.

    und für zwischendurch nutz ich gerne " ich sehe was was du nicht siehst" - shaping for fun
    du überlegst dir eine Bewegung (Pfote hoch halten z.b., oder blöd gucken, irgendwas). Dann gibt's du dem Hund ein Anfangssignal für das Spiel und beobachtest den Hund - macht er eine kleine Bewegung in die richtige Richtung, clickst und belohnst du. Sobald er genau das macht, was du dir ausgedacht hast, belohnst du fett.
    Dann kannst du das ganze noch mit Signalkontrolle versehen (dem Hund ein Kommando dafür benennen). Muss aber auch nicht.

    Das könnt ihr prima überall und jederzeit machen, wenn's gar zu langweilig wird.
    Und stärkt eure gemeinsame Trainingsfähigkeit.
    Und dann kann es mit welchem "Sport" auch immer losgehen später mal.
    Inspiration findest du unter den Stichwörtern tricksen z.b.
    Aber immer ganz klein anfangen, Es geht nicht um Tricks, sondern nur um das Aufbauen einer gemeinsamen lustigen Beschäftigung.

    Grüße

    Mittelmeermix vom Lande. Das kann alles sein. Mit STaff-Erfahrung stehst du schon mal ganz gut da, finde ich.

    Die , die ich kennen gelernt habe (also das wahren nicht sooo viel, aber z.t. im "Originalbiotop" auf den finkas) waren sehr chillige Bauernhunde ohne besondere Baustellen. Wenig sportliche Ambitionen, ausgeglichene Grundhaltung und ne lange Leitung.

    Also klar, passen die auf "ihr" Eigentum auf, aber auch nicht ambitionierter als jeder Schäferhund. Und klar sind die bisschen sturköpfig, aber immer noch besser als der durchschnittliche Bollerkopf...

    das würd ich aber mit sehr viel Vorsicht machen. jagdliche Prägung, d.g. wenn du spielst, dann quasi jagdorientiert "nützlich" mit jagdlichen Alltagsgerüche, oder Decke vom Wildschwein oder oder . Aber mengenmässig braucht der genau so viel Schlafen pullern fressen spielen, wie ein Pudelwelpe.
    Sonst hast du später einen aktionsjunkie, der durch die Gegend hetzt und bellt, anstatt standruhe aushalten zu können und nur auf der Spur laut zu geben etc.

    Also lieber zu viel Ruhe als zu wenig. als ERsthalter macht man in der Regel nämlich eh zu viel am Anfang. Übermotiviert, Ist wie mit dem ersten Kind.

    aus der Tageszeitung vn heute:
    ..."Potsdam. In Brandenburg sind in den vergangenen Tagen drei illegal abgeschossene Wölfe gefunden worden. Zuletzt wurde am Mittwoch ein schwer verletzter Wolf entdeckt, der eingeschläfert werden musste. Alle Fälle beträfen den Südosten des Bundeslandes, hieß es gestern im Landesumweltamt . In der Behörde gehe man außerdem von einer hohen Dunkelziffer aus, weil erschossene oder verendete Wölfe oft schwer zu finden seien. Die jüngsten Fälle wurden der Staatsanwaltschaft Cottbus gemeldet. Der Landkreis Oder-Spree bestätigte den Fund von zwei toten Wölfen am 9. und 21. Juli."...

    Das ist die traurige Wahrheit. Weil praktisch anwendbarer Umgang politisch nicht entschieden wird. Und damit haben die "falschen" gewonnen und ALLE anderen verloren.

    als meiner eigentlich ständig gekrampft hat, wenn er sich mal ein bisschen mehr bewegt hat, war bei mir schlagartig schluss.
    ich kann das nicht, den Hund so zu sehen. Und mit jedem Anfall die Angst, ihn nicht mehr rauszukriegen du so gar nix tun zu können.
    Ich war so froh, dass das Wochenende rum war und ich ihn von unserem TA zu hause hab einschläfern lassen können (fremde TÄ in Klinik am WE wollte ich nicht, wenn möglich, also wieder mit Heim genomnmen).

    Ihr kennt euren Hund und ihr habt schon viel durch, du kannst das sicher einschätzen.
    ...Aber bitte warte nicht zu lange. Dem Hund hilft ein Tag mehr nicht (nur dir), aber der Tag mehr kann ihm ganz erheblich leiden bringen.

    Übersetzung: altersgemäß ist das Zauberwort. Derzeitige "Auslastung" sollte sich auf fressen pullern bissi spielen, viel schlafen beschränken.

    Wenn das Welpi also regelmäßig länger als wenige Momente die wände rauf geht, ist es zu viel. Nach müd kommt nämlich blöd. Auch beim Hund.Udn zwar so schnell, dass man manchmal denkt blöd wär unglaublich energetisch und brauche Auslastung.