Beiträge von lurchers2

    Ich fasse zusammen: der Akita der Elter ist noch nicht Mal erwachsen, die eigene Wohnung noch nicht eingerichtet, der Lebensunterhalt ist auch noch nicht so klar. Der erste eigene hund ist eine neufundländer Junghündin von wenigen Monaten. Und nun soll ein Akita dazu oder ein dsh dazu.

    Ich hoffe du hast ein dickes Sparbuch. Denn du wirst das brauchen. Alleine Futter wird so etwa 5 euro pro Tag sein. Ohne kauzeug oder Leckerli. Hundepension/ Gassigeher sind hier 10€ pro hund pro Tag. Vielleicht übernimmt die Grossmutter ja eine pipikacka Runde (also eher zwei, denn die wird nicht lange mit beiden gleichzeitig raus wollen oder können). VL reicht ja auch in den Garten lassen. Dann sparst du natürlich.

    Und nicht vergessen: Urlaub ist für die kommenden 10-12 Jahre gestrichen. Pro Hund pro Tag 20€ Hundepension ist hier ein Schnäppchen.

    Wenn überhaupt würde ich einen Recht kleinen Hund andenken. Aus Kostengründen, aber auch in der Hoffnung, dass der Familie Akita den nicht auf Augenhöhe bewertet und zerlegt (wenn's ein Rüde wird und der die neufidame bezirzt) oder die neufi Dame (wenn's eine Hündin wird und die den Akita anschmachtet) .

    In sehr abgelegenen Gegenden ist spontane Kontaktaufnahme von fremdem tatsächlich sehr verdächtig und unnormal. In Alaskanischen und auch Papua neigineeischen Siedlungen in der Wildnis sollte man tatsächlich vor Reisebeginn einen Kontakt herstellen und erst dann die Gemeinde betreten, wenn man angeben kann wozu man gerade auf dem Weg zu einem Mitglied der Dorfgemeinschaft ist. Sonst wird man als wegelagerer eingeknastet oder erschossen (Alaska). Oder erschlagen und aufgegessen.

    Wenn es keine Klingel aber bellende Hunde und Warnschild gibt, ist ein betreten natürlich dämlich. Wenn aber weit und breit kein hund, dafür aber deutlich sichtbar eine Klingel am haus hinter dem Tor ist ( so wie im Ausganngsfall), dann finde ich den Hundetrick sehr dämlich. Und im Gegenteil solchen Klingler gegenüber übergriffig und juristisch und menschlich kritisch, selbst wenn sie von den Zeugen Jehovas kommen.

    Mei der wird nicht erwachsen, da erwachen die romantischen Gefühle. Vergleich das mit dem 14-16 jährigen Kerl. Das wird, vwenn er lernt mit sich und der ( Geschlechter-) Welt umzugehen. Und das dauert je nach dem 3-5 Jahre. Das rammeln wird im Laufe des Jahres abnehmen. Vorausgesetzt er darf lernen, dass er das nicht darf und nicht muss. Der wird als nächstes gucken, ob er Chancen hat andere Rüden zu drangsalieren/ in Gegenwart von attraktiven Hündinnen den Macker ggü anderen Rüden zu markieren. Etc. Die Hundepension ist da völlig unprofessionell aufgestellt m.a.. und ja, der sollte viel mehr Zeit in Einzelunterbringung verbringen. Nämlich bevor oder mindestens wenn er aufdreht ( vollständig überfordert ist). Und irgend jemand sollte ihm beibringen, welches Sozialverhalten denn so in der Gruppe akzeptabel ist. Aka die Hundepensionsleute. Und die auf dem Hundeplatz.

    Nicht kastrieren bedeutet sexuell intakte Tiere. Bedeutet Sexualverhalten mit allen seinen Komponenten. In der Entwicklung und im späteren Leben. Kastration war keine Idee um Tieren zu Schaden, sondern für ein so unnatürliches leben wie das eines Haustieres leichter nutzbar zu sein.

    Ich würde euch eine nette Hundepension empfehlen. Da ist der hund, bzw der Aufenthalt versichert und die Betreuung professionell abgesichert. Dabei lege ich persönlich Wert darauf, dass die Hunde nachts und wenn keiner guckt einzeln untergebracht sind, damit jeder sicher und in Ruhe sein kann. Das verkraften die allermeisten Hunde sehr gut. Und ihr könnt in Ruhe in dem Urlaub fahren.

    Trennen. Am besten draussen in unterschiedlichen, weit voneinander entfernten Zwingern. Oder eineN ausquartieren für ca eine Woche ( aber die richtige Woche). Nützt der beste gehorsam nix, wenn du nicht daneben stehst. Und in den ersten 3 Jahren nervt das gejappel vom rüden mindestens genauso wie das gejappel von der Hündin.