Beiträge von Shadow Walker

    Ich würde mir Labradore und gerade jüngere auf jeden Fall in live angucken. Früher dachte ich, hey, super Hunde, die zu jedem nett sind.

    Mittlerweile denke, ja, die sind, in der Regel, freundlich, nur leider sind die meisten ziemliche Dampfwalzen. Unsere Hündin hasst Labradore seit sie im Welpenkurs mehrfach von welchen überrannt wurde. Die haben auch oft wenig Hemmungen, Menschen zur Seite zu rempeln oder bremsen zu spät, zumindest, wenn sie jünger sind. Das muss man mögen.

    Was Pudelfrisuren angeht, hat unsere die Variante "kurz mit Krönchen, lange Ohren und gerne längeres Schwanzhaar". Die meisten Leute auf der Straße denken, sie sei ein Doodle.

    Bei den Pudeln muss man aber gucken, dass man kein Sensibelchen erwischt, und die haben oft Probleme mit Allergien und Ohrenentzündungen. Außerdem wachsen bei denen Haare in den Ohren, die man zupfen muss. Die sitzen zwar nicht so fest, wie das andere Fell, aber wir hassen es, der Hund und ich. Kämmen finden wir dagegen nicht schlimm. Das machen wir abends vor dem Fernseher. Unsere geht alle 6 Wochen zum Friseur, weil wir keine Lust haben, selbst zu scheren. Das ist aber bei den Doodeln genauso, wenn die pudeliges Fell haben.

    Meine Schwiegereltern hatten übrigens einen Border Terrier, der wirklich nett und sehr geduldig mit unseren damals kleinen Kindern war, um eine weitere Rasse einzuwerfen.

    Das Gesetz der Niederländer mit der Nasenlänge finde ich auch richtig gut.

    Leider muss Deutschland das Rad aber immer ganz alleine neu erfinden und kann sich auf keinen Fall funktionierende Lösungen anderswo abgucken. Das heißt, es wird noch so 10 bis 15 Jahre herum debattiert und dann wird man sich irgendwas super komplexes mit ganz viel Bürokratie ausdenken, dessen Nutzen eher gering sein wird.

    Ich wollte nur anmerken, dass unsere Pudeldame (schwarz, Kleinpudel-Großpudel-Mix) auch alle 6 Wochen zum Friseur muss. Nicht, weil das Fell sonst verfilzen würde, sondern weil es zu lang wird, und da geht es nicht um einen Pudel-Schnitt, der dann nicht mehr schick wäre.

    Dann wird das Kämmen unangenehm für alle Beteiligten, dem Hund ist zu warm und ein Haufen Flausch unter den Ohren, der die Belüftung behindert, ist auch nicht so toll.

    Das Thema Allergien und Magen-Darm-Probleme haben wir hier auch. Das ist allgemein stark verbreitet bei Pudeln und damit dann auch bei den Doodeln. Wenn man da eine weniger hohe Wahrscheinlichkeit möchte, sollte man keins von beiden nehmen.

    Ich finde Doodle meistens super nett. Mir ist lieber, wenn unerfahrene Menschen sich die halten, als Rassen/Mixe mit hohem Aggressionspotential oder Qualzuchten.

    August-Motto: Charlotte McConaghy: Wild dark Shore

    Das Buch fand ich sehr stimmungsvoll mit seinen Beschreibungen der Insel und deren Tierwelt in der Nähe der Antarktis. Die Charaktere fand ich sehr gut ausgearbeitet. Aber das Ende hat mir dann nicht so gut gefallen.


    23. Lies ein Buch, das in deinem letzten Urlaubsland spielt

    Henning Mankell – Mörder ohne Gesicht

    Das war der erste Krimi von Mankell, den ich gelesen habe. Ich fand das Buch spannend. Wallander und sein familiäres Umfeld war in meinen Augen ziemlich klischeemäßig, eben der typische geschiedene Kommissar mit den Problemen mit seiner Ex, seiner erwachsenen Tochter und der Frauenwelt allgemein. Manches fand ich sehr schwedisch und gewöhnungsbedürftig. Die Auflösung des Falls war eher enttäuschend.

    18. Motto blau: Lies ein Buch mit blauem Cover oder Buchrücken, Titel mit dem Wort "blau" oder Autorname mit "blau" …

    Romy Hausmann: Himmelerdenblau

    In dem Buch geht es um einen Vater, einen verwitweten, verarmten Herzchirurg, der langsam dement wird, dessen Tochter vor 20 Jahren verschwand. Bevor sein Gehirn komplett den Dienst einstellt, will er endlich herausfinden, was damals passiert ist. Die Polizei ermittelt nicht mehr. Zwei Betreiber eines Cold Case-Podcasts sind auf den Fall gestoßen und wollen den Vater interviewen. Sie versuchen dann, gemeinsam hinter das Geheimnis zu kommen.

    Ich fand die Darstellung aus Sicht einer dementen Person sehr interessant. Einiges wird erst durch die Text-Passagen der anderen Charaktere klar. Ich war ziemlich schnell mit dem Buch fertig, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Das Ende fand ich wirklich überraschend.

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    1. Lies eine Graphic Novel/Comic/Manga

    Tui T. Sutherland – Wings of Fire 8: Escaping Peril

    3. Lies ein Buch mit den Zahl(en) im Titel: 2, zwei, 0, null, 5, fünf

    Jan Beck – Dorn 103

    5. Lies ein Buch einer/s Nobelpreisträger/in, egal in welcher Kategorie der Nobelpreis verliehen wurde

    Hermann Hesse – Der Steppenwolf

    6. Lies ein Buch, das das Klima zum Thema hat

    T. C. Boyle: Blue Skies

    8. Lies ein Buch mit einem nicht-menschlichen Gegner/Antagonist

    Gherbod Fleming – Shadow Lords

    9. Lies ein Buch eines/r Autor/in aus Norwegen, dem Gastland der Leipziger Buchmesse 2025

    Trude Teige – Als Großmutter im Regen tanzte

    10. Lies ein Buch, das den/die Charakter-Name/n im Titel trägt

    Volker Kutscher – Rath

    15. Lies ein Buch, bei dem der Name der Hauptfigur mit dem gleichen Buchstaben beginnt wie eines deiner Haustiere

    Liz Moore - Der Gott des Waldes

    18. Motto blau: Lies ein Buch mit blauem Cover oder Buchrücken, Titel mit dem Wort "blau" oder Autorname mit "blau" …

    Romy Hausmann: Himmel Erden Blau

    19. Lies ein Buch, das auf einer Insel spielt

    Trude Teige – Und Großvater atmete mit den Wellen

    20. Lies ein Buch, das aus einer Sprache übersetzt, die dir nicht geläufig ist

    Yrsa Sigurdardottir – Schnee

    22. Lies ein Buch, in dessen Name oder der Handlung dein Sternzeichen vorkommt

    Delia Owens – Der Gesang der Flusskrebse

    23. Lies ein Buch, das in deinem letzten Urlaubsland spielt

    Henning Mankell – Mörder ohne Gesicht

    27. Lies ein Buch mit einem kontroversen Thema

    Peter Huth – Der Honigmann

    28. Lies ein Buch mit einem Tier im Titel

    Steve Brusatte - Aufstieg und Fall der Dinosaurier

    29. Lies ein Buch, in dem ein Wunsch erfüllt wird

    Natasha Pulley – The Watchmaker on Filigree Street

    30. Lies ein Buch, das verfilmt wurde

    Erich Kästner – Drei Männer im Schnee

    31. Lies ein Buch, in dem eine Krankheit thematisiert wird

    Ariel Lawhon – Der gefrorene Fluss

    36. Lies ein Buch, das Sonderzeichen im Titel enthält ( !?*%“ usw)

    Volker Klüpfel - „Wenn Ende gut, dann alles“

    37. Lies ein Buch, auf dessen Cover eine Lichtquelle zu sehen ist ( Sonne, Kerze, Lichtschein, Feuer, usw)

    Christopher Buehlman -Those Across The River (Mond)

    39. Lies ein Buch mit allen 5 Vokalen im Titel

    Christopher Buehlman – The blacktongue thief

    40. Lies ein Buch mit einem Zeitpunkt oder Zeitraum im Titel

    Natasha Pulley – The lost future of Pepperharrow

    41. Lies ein Buch, in dem Musik eine wichtige Rolle spielt

    Ben Aaronovitch – The masquerade of spring

    43. Lies einen Kinder- oder Jugendbuch-Klassiker

    Andreas Steinhöfel – Rico, Oskar und die Tieferschatten

    45. Lies ein Buch mit einer 1 als Prüfziffer am Ende der ISBN

    Alexander Köhl: Vermächtnis einer Fremden

    47. Lies ein Buch, das du in einer Bücherzelle/einem öffentlichen Büchertauschschrank gefunden hast

    John Matthews – Das vergessene Kind

    48. Lies ein Buch, dessen Titel aus maximal zwei Wörtern besteht

    Peter Grandl - Reset


    August-Motto: Charlotte McConaghy: Wild dark Shore

    Wir waren dieses Jahr in Schweden in Urlaub. Da ist ja eigentlich genug Platz für Wölfe - sollte man meinen. Die Wölfe kamen wohl vor 35 Jahren, und erst fanden die Schweden das gut. Leider gab es schnell Probleme mit Angriffen auf Weidetiere und Hunde, vor allem Jagdhunde. Die Biber und Rehe wurden stark dezimiert. Die Indigenen im Norden beschwerten sich, dass die Wölfe in ihren Rentierherden wüteten.

    Daraufhin wurde beschlossen, den Bestand stark zu verringern. Lappland ist wolfsfreie Zone. Aktuell wollen die Schweden einen Maximalbestand von ganzen 170 bis 270 Tieren. Hier gibt es schätzungsweise 1.600 Wölfe, sagt das Internet.

    Schweden ist viel größer und weniger stark besiedelt als Deutschland. Die Wölfe sind dort scheuer, weil sie bejagt werden und trotzdem wollen die Schweden sie nicht. Ich glaube nicht, dass das nur damit zu tun hat, dass sie keine Wildtiere gewohnt sind oder sie anfüttern oder so. Sie hatten ja 35 Jahre Zeit, sich an sie zu gewöhnen, und viele Schweden leben sowieso näher an der Natur, als die meisten Deutschen, gerade in Lappland.

    Das interessante am Wolf ist für mich auch, dass das eigentlich überhaupt keine gefährdete Art ist. Von denen gibt es Massen in Osteuropa und in der ehemaligen Sowjetunion. Da stellt sich mir die Frage, warum man so ein Tier auf Teufel komm raus in dicht besiedelten Gebieten in Westeuropa wieder ansiedeln muss. Das ist für das Überleben dieser Spezies überhaupt nicht notwendig.

    Da gibt es jede Menge andere Arten, die insgesamt gefährdet sind und bestimmte Lebensräume brauchen, die wir ihnen hier bieten könnten, wenn die Deutschen denn wollen würden. Die würden auch weder Weidetiere, noch Hunde oder Menschen anfallen. Aber das sind eben nur doofe Vögel, Insekten, Reptilien oder Amphibien und keine coolen Wölfe.

    Ich habe auch noch nichts in der Richtung gesehen, nur Kaustreifen, aber die inhaliert selbst unsere Hündin in Sekunden, obwohl anderes Kauzeug von ihr wenig zu befürchten hat.

    Es gibt diese getrockneten Teile vom Pferd. Wäre das vielleicht was?

    Unsere Hündin verträgt übrigens die vegetarischen Sticks, die wir bisher getestet haben, auch nicht.

    Vielleicht ging es bei Deinem Chi gar nicht um die Größe, sondern der hat fixiert. Das macht unsere nämlich blöderweise auch, weil sie Angst hat und sich die anderen Hunde vom Hals halten will. Ein paar Kleine haben dann Angst, einige ignorieren sie, aber nicht so wenige gehen aggressiv nach vorne. Nur wirkt das so, als wäre der andere Hund grundlos eskaliert, obwohl unsere ihn nur "angeguckt" hat.

    Jedenfalls sind Hundebegegnungen, nach meiner Erfahrung, für viele Hundehalter stressig, auch mit großen Hunden. Hier weichen einige Halter anderen Hunden aus, nicht nur ich. Das sieht man, weil hier flache Felder mit schachbrettartigen Wegen sind. Der Labrador meiner Freundin wurde mal gebissen. Seitdem will sie alle Hunde schreddern, die ihr unterwegs begegnen, und die hat Kraft... Klar, ein großer Hund kann sich besser wehren, aber Beißereien braucht man trotzdem nicht.

    Da würde ich an Eurer Stelle eher danach gehen, welche Rasse gut zu Euch passt und nicht so sehr auf die Größe gucken.

    Zu Shelties und Collies kann ich nicht viel sagen. Da kenne ich nur jeweils einen. Der Sheltie ist extrem unsicher und bellt dann auch. Der Collie ist ein sehr freundlicher, entspannter Hund, wohl auch mit Kindern, es sei denn, es geht um Weidevieh, das sich unbotmäßig bewegt. Der macht zweimal pro Woche Hundesport.

    Zitat

    Ich verstehe nicht, dass Leute schwabbelige, schwere, massige Hunde mit Hängelidern toll finden (ob "english" Labrador oder andere Rassen)- das ist einfach mein persönliches Empfinden.

    Ich verstehe das auch nicht.

    Wir waren gerade in Schweden, wo unser Vermieter als Jäger drei Labradore hielt, alle gertenschlank und richtig schick.

    Mag ja sein, dass der deutsche Standard anders ist, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein Labrador nach deutschem Standard, der, mit dem Körperbau, wenig wendig und schlecht für bewachsenes Gelände geeignet ist, für einen Jäger nützlicher ist, als die schlanke Variante. Vielleicht apportiert er größere Beute, weil er stärker ist. Das wäre der einzige Vorteil, den ich sehen würde.

    Vielleicht muss der schwedische Labrador aber auch schnell vor gefährlichen Tieren flüchten können, die es hier nicht gibt (Bären, Vielfraße und Elche) und ist deswegen anders gezüchtet.

    Jedenfalls scheinen die Deutschen zur Zeit auf massige Hunde zu stehen, weswegen alle möglichen Rassen immer massiger werden, auf Kosten der Gelenke.

    Es wundert mich nicht, dass es früher auch schon solche Trends gab. Die Menschheit war ja früher nicht grundlegend anders gestrickt. Aber das macht es nicht besser. Der Hund auf dem schwarz-weiß Foto, das hier jemand gepostet hat, sieht auch nicht aus, als wäre er gesund alt geworden.

    Das klingt doch schonmal deutlich besser. Schön, dass Dein Mann sich so einbringt. :thumbs_up:

    Es gibt Menschen, die sich generell schwer mit Veränderungen tun. Ich bin auch so jemand, der dann öfter überreagiert und Dinge viel zu sehr dramatisiert inklusive finsterer Erwartungen für die Zukunft. Das Thema Ängste bis hin zu Panikattacken kenne ich ebenfalls.

    Ich glaube, ich hätte mich auch mit einem neuen Hund schwer getan, wenn der alte vor nicht so langer Zeit verstorben wäre. Das kommt bei Dir ja noch dazu.

    Zitat

    Und zum Thema Therapie etc. Ich weiß dass sowas keine Schande ist. Ich weiß wie lange Wartezeiten sind. Und die akut Sprechstunden sollten für Menschen offen bleiben die tatsächlich eine Gefahr für sich und oder andere sind. Soweit war ich jetzt nicht. Der Gang zum Hausarzt wird aber vermutlich passieren, einfach um schlimmeres auszuschließen. Ich kann euch nicht sagen woher diese heftige Reaktion kam. Ich weiß nur dass es nicht das erste Mal ist und ich manchmal auf starke Veränderungen heftig reagiere. Ich liebe meine Routinen und mein „sicheres“ zu Hause.

    Von mir kenne ich das ähnlich. Ich vermute mittlerweile, dass bei mir Autismus oder autistische Züge, sowie ADHS eine Rolle spielen könnten. Unser Sohn hat eine ADHS-Diagnose und mindestens autistische Züge. Für Erwachsene ist es leider extrem schwierig, an eine Diagnose zu kommen. Hausärzte haben, in der Regel, überhaupt keine Ahnung von dem Thema und viele Psychologen und Psychiater auch nicht. Dazu kommt, dass man bis vor kurzem glaubte, es gäbe kaum betroffene Frauen, weil sich diese Störungen bei Frauen anders äußern und weniger auffallen. Im Internet kann man sich aber ganz gut dazu einlesen. Nur so als Denkanstoß. Das muss natürlich nicht heißen, dass Du betroffen bist.

    Ich hatte zwar auch so meine Probleme, als unsere Hündin als Welpe eingezogen ist, und dachte, das 15 Jahre lang, kann ja was werden... :fear: Ganz so schlimm, wie Du habe ich es aber nicht empfunden. (In den gleichen Zustand, wie Dich, hat mich dann einige Zeit später mein damaliger Job gebracht.)

    Aus heutiger Sicht muss ich sagen, mit dem Hund muss es sich eingrooven. Der Hund muss sich an Euch und Euren Alltag gewöhnen und lernen, was von ihm erwartet wird. Du musst Dich an den Hund gewöhnen. Routinen müssen neu entwickelt und angepasst werden. Ich denke aber, Ihr seid auf einem guten Weg. Das wird schon. :kleeblatt: