Beiträge von Shadow Walker

    Ich finde auch, dass man bei den kleinen Pudel-Varianten fast nur noch apricot oder rot sieht. Ab und zu sehen wir schwarze Kleinpudel. Eigentlich schade, wo es doch bei Pudeln so viele schöne Farben gibt.

    Grundsätzlich ist hier die häufigste Sorte Hund Tierschutz-Mixe, wobei häufig relativ ist. Hier gibt es viele verschiedene Hunde.

    In unserem Urlaub in den Alpen liefen viele "Plüschbomben" herum, also so Fusselbälle mit Stummelbeinchen (jedenfalls sah das so aus). Mit Hunden haben diese eigenartigen Wesen aussehenstechnisch für mich wenig zu tun. Ich frage mich immer, ob die auch wie Plüschtiere behandelt werden. Auf Spaziergängen außer Orts waren sie jedenfalls nicht unterwegs.

    Dackel finde ich ja auch toll, wenn da nur nicht dieses Bandscheibenthema wäre.

    Golden Retriever kannte ich bisher nur einen uralten, ruhigen, aber junge Labradore empfinde ich als alles andere als ruhig und oben drauf auch noch als Dampframmen, die gerne mal über kleinere Hunde walzen und einfach Leute anspringen oder wegrempeln. Dass die alles fressen wollen, was irgendwo herum liegt oder was fremde Menschen dabei haben, fände ich auch ziemlich anstrengend.

    Das ist, jedenfalls in jüngeren Jahren, nicht der Typ Hund, den Du Dir vorstellst.

    Zitat von cydia

    Mir geht es eher um handliche Größe für Wohnung und Alltag

    Handlich finde ich Labradore und Golden Retriever nicht. Das sind schon Hunde, die ordentlich Platz brauchen, ob im Auto oder unterm Tisch im Cafe. Die räumen Dir mit der Rute den Couchtisch ab, und sie liegen über Deiner Gewichtsgrenze von 20 kg.

    Unsere Hündin ist 38 cm hoch. Das finde ich eine handliche Größe. Sie wiegt 7,5 kg. An Deiner Stelle würde ich in der Richtung gucken. Da hast Du bei Tierheimhunden auch weniger Risiko einen Hund mit HSH-Anteil oder ernsthaften Hütehund-Anteilen zu erwischen.

    Zitat

    Einmal an alle:

    Entscheidet ihr euch jetzt schon für je ein Buch pro Kategorie oder haltet ihr euch das offen und bearbeitet nach und nach? Oder eine Mischung aus beidem?

    Zu besonders schwierigen Kategorien habe ich mir letztes Jahr was rausgesucht. Ansonsten gucke ich, was mir so über den Weg läuft oder auf meinem Sub liegt, und wo es reinpassen könnte.

    Ich arbeite in einer Buchhandlung und begegne dadurch sehr vielen Büchern.

    Ich habe auch schon das erste Buch für dieses Jahr durch. Es befand sich in der Ferienwohnung, in der wir gerade sind:

    12. Lies ein Mängelexemplar

    Jen Williams - Die Totenbraut

    Es spielt in Südengland, und es geht um eine Sage und verschwundene Mädchen über mehrere Jahrzehnte. Das Buch spielt in mehreren Zeitebenen und aus der Perspektive mehrerer Personen. Schon die Hauptperson hat offenbar ein Geheimnis, das mit dem Thema zu tun hat, so dass es von Anfang an richtig spannend ist. Das ging dann auch bis zum Ende so weiter.

    Ich wollte nur erwähnen, dass unser Hund selbst unseren Sohn nicht als Autoritätsperson, sondern eher als Welpen betrachtet hat, und der war 12 Jahre alt, als sie in die Familie kam. Sie hörte auf ihn, wenn sie Lust dazu hatte. Als er 15 war, begann das langsam, sich zu ändern.

    Mit Babies oder Kleinkindern im Haus haben wir keine Erfahrung. Ich vermute aber, dass sich bei unserer Hündin die Begeisterung ebenfalls in Grenzen halten würde.

    Wir haben einen Kleinpudel-Großpudel-Mix und hätten gerne vorher gewusst, dass Pudel auch ordentlich territorial sein können. Das ist etwas, was mich an dem Hund wirklich nervt. Um das in einer Beschreibung über Pudel zu finden, muss man aber ziemlich lange suchen.

    Dieses Thema mit Unverträglichkeiten/Allergien und Ohrenentzündungen hat jeder Pudel, den ich näher kenne und mehrere Pudel-Mixe, die ich kenne. Das gehört auf jeden Fall in eine Rassebeschreibung.

    Unsere hat aber z.B. draußen nur einen kleinen Radius und ist da mega gestresst, wo viel los ist, also in Fußgängerzonen und ähnlichen Orten. Sie wollte nie hinter Radfahrern oder so her. Ihr jagdliches Interesse würde ich als mittelmäßig beschreiben. Sie springt vor allem bei Vögeln an, lässt sich aber abbrechen.

    "Sie merkt sich, wenn sie jemand zu etwas zwingt und macht dicht. Gleichzeitig versucht sie sehr, richtige Entscheidungen zu treffen, um gelobt zu werden. Wenn man ihr die Wahl lässt, macht sie oft toll mit."

    Das wird immer gesagt, trifft bei unserer aber nicht ganz zu. Am Anfang mussten wir klären, dass sie uns nicht in unserer Bewegung einzugrenzen hat, schon gar nicht, indem sie uns an der Hose hängt. Da funktionierte nett überhaupt nicht. Ansonsten schaltet sie auch öfter mal auf stur, egal, mit welchen Leckerchen wir wedeln oder wie motivierend wir uns geben. Da muss man dann schlicht durchgreifen.

    Allgemein finde ich, wie Du, dass in Rassebeschreibungen zu viele Adjektive benutzt werden, die Menschen falsch als rein positiv interpretieren.

    Ich finde es auch bedenklich, dass fast jede Rasse als familienfreundlich bezeichnet wird.

    Was fast immer fehlt, sind Hinweise auf Qualzucht-Merkmale. Da würde ich mir sogar eine Regelung vom Gesetzgeber, ähnlich, wie bei Zigarettenpackungen, wünschen.

    Außerdem gehört bei jedem großen und/oder sehr kräftigem Hund ein Hinweis hin, dass man bitte vorher testen soll, ob man so ein Tier überhaupt gehalten und gehändelt bekommt, egal, wie nett die Rasse theoretisch ist. Das führt im Alltag nicht ganz selten zu brenzligen Situationen für andere Lebewesen und auch die Halter selbst, die ein hohes Verletzungsrisiko haben, wenn der Hund in die Leine brettert und sie umreißt und ähnliches. Außerdem sitzen viele große Hunde ewig im Tierheim mit Eigenschaften, wegen denen sie da nicht säßen, wenn sie kleiner wären.

    Ich würde mit so kleinen Kindern aus dem Tierschutz ein Tier nehmen, das nicht so riesig und alt genug ist, um den Charakter wirklich einschätzen zu können und das entweder das Tierheim-Team oder eine Pflegestelle wirklich einschätzen kann.

    Ich glaube übrigens, dass bei Abgabehunden ziemlich oft über die Gründe gelogen wird. Die Leute wissen auch, dass Tierheime nicht scharf auf schwierige Hunde sind, weil man die kaum wieder los wird.

    Oder Ihr nehmt einen passenden Rassehund aus einer guten Zucht. Uns war ein Hund aus dem Tierschutz zu heiß als Anfänger mit Kindern, obwohl unsere Kinder schon viel größer waren, als Eurer und obwohl wir auch sehr nette Hunde aus dem Tierschutz kennen.

    Wir haben ja vor drei Jahren mit der Hundehaltung angefangen.

    Was ich da festgestellt habe, ist, dass Hunde ziemlich fein kommunizieren. Als Anfänger muss man erstmal lernen, einen Hund überhaupt richtig zu lesen und zu lernen, was man dem Hund durch die eigene Körpersprache (unbewusst) mitteilt.

    Die sogenannten Anfänger-Rassen sind Rassen, die bei Leuten, die schlecht "hündisch sprechen" eher die Augen verdrehen und sich denken: "Er oder sie weiß nicht, was er oder sie tut, aber ok, ich lebe halt damit..." *seufz*

    Während die anspruchsvolleren Rassen sich eher denken: "Er oder sie weiß nicht, was er oder sie tut. Das heißt, ich muss das Kommando übernehmen und die Dinge regeln.". Das wird dann zum Problem.

    Die Problemhunde in Tierheimen sind oft große Gebrauchshunde oder entsprechende Mixe von Haltern, die sich überschätzt haben. Das sind sehr selten Labradore, Pudel oder Havaneser.

    Was Rassen allgemein angeht, sind Welpen keine unbeschriebenen Blätter. Versuch mal aus einem Labrador einen Hirtenhund zu machen oder mit einem Kangal auf Entenjagd zu gehen. Ok, kann man bestimmt irgendwie hinkriegen, wird aber nicht einfach und sicherlich auch nicht sonderlich erfolgreich werden.

    Wir haben einen Kleinpudel-Großpudel-Mix. Ich finde es spannend, was da alles vorinstalliert ist.

    Jahrhundertelang war genau das der Plan bei der Hundezucht. Man wollte keinen Universal-Hund ohne besondere Anlagen, dem man alles mühsam beibringen musste, sondern Hunderassen, die bestimmte Anlagen für bestimmte Aufgaben mitbrachten, die man einfach ausbauen konnte. Dabei waren eben auch Hundetypen, die eigenständig Entscheidungen treffen sollten und z.B. Eindringlinge ernsthaft vertreiben und, falls die nicht gingen, angreifen sollten.

    Und genau das wollen viele Leute heutzutage nicht mehr verstehen. Die glauben, Hunde sähen ja nur verschieden aus, damit sie eine optische Auswahl haben, und mit ganz viel Liebe und möglicherweise ein paar Trainer-Stunden macht man aus jedem Hund den perfekten Begleithund.

    Was Trainer-Stunden angeht, muss man das empfohlene dann alleine auch umgesetzt bekommen. Dass das nicht ganz einfach ist, merkt man doch bei jeder Sportart, die man neu lernt.

    Ja, es gibt bestimmt Anfänger, die sofort mit einer anspruchsvollen Hunderasse klar kommen, aber das Risiko ist nicht so klein, dass es nicht klappt, und dann hat man den nächsten Wanderpokal oder schwer vermittelbaren Tierheim-Insassen produziert.

    Unsere liegt auch selten im Körbchen. Meistens liegt sie auf dem Sofa, auf dem Teppich, auf dem Parkett oder auf der pieksigen Kokos-Fußmatte vor der Terrassentür, im Sommer gerne auf den kalten Fliesen in der Küche.

    Sie schläft auf einem ausrangierten Kopfkissen auf dem Boden, das sie jeden Abend ausgiebig zurecht trampelt und zieht. Im Laufe der Nacht hängt dann oft der halbe Hund vom Kopfkissen runter, oder sie wechselt gleich auf den Teppichboden neben dem Kissen oder unters Bett.

    Tiere sind ja nicht blöd. Die gehen schon anderswo hin, wenn sie die Möglichkeit haben, wenn es irgendwo zu kalt oder zu hart ist.

    Ich finde die Begriffe Mama, Papa und adoptieren bei Hunden furchtbar. Gibt es eigentlich auch Goldfisch-Mamas, Pferde-Papas oder adoptierte Schildkröten?

    Mein Mann kommt teilweise bei mir mit "Mama" im Bezug auf den Hund an. :skeptisch2:

    Ich bezeichne mich als Hundehalterin, Frauchen oder auch Unterthan bzw. Personal. Letzteres, weil unsere Hündin wirklich gut die Queen geben kann - Pudel halt. Das würde ich bei einem anderen Typ Hund nicht machen.

    Und sie ist alles mögliche, aber nicht mein Baby.

    Von mir auch vielen Dank für die Mühe, die Du Dir machst. :bindafür:

    Ich habe gerade recherchiert, welches wohl mein ältestes Buch ist, und hatte erst befürchtet, ich müsste eine Bibel lesen... Aber die sieht nur sehr alt aus, weil sie in Frakturschrift ist und ist in Wirklichkeit von 1950. Mein Vater bekam sie 1952 zur Konfirmation. *Schweiß von der Stirn wisch*

    Mein derzeitiger Ermittlungsstand besagt, dass unser ältestes Buch das Gesamtwerk von Wilhelm Busch in einer Ausgabe von 1910 ist. Alternativ wäre das Buch, das ich am längsten besitze "Die Kleine Hexe". Das hatte ich schon als Kindergartenkind Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre. Und ich habe gerade mit Schrecken gesehen, dass es braune Flecken oben auf dem Buchblock bekommt. :loudly_crying_face:

    Vor 250 Jahren war...1775. Ok, mal schauen, was es da schönes an Romanen gibt :smile: