Beiträge von Shadow Walker

    Ich habe es gerade noch geschafft, das Buch mit dem Januar-Motto rechtzeitig fertig zu lesen. Ich hatte es zwar auf meinem Nachttisch liegen, habe aber erst spät geschaltet, dass Goblins ja Kobolde auf Englisch sind und dass es eine gute Idee wäre, es jetzt zu lesen. :pfeif:

    Januar Motto: Christopher Buehlman – The daughters' war

    The daughters' war ist das Prequel zu The blacktongue thief, was ich letztes Jahr gelesen hatte. Die Hauptfigur ist eine der dortigen Nebenfiguren, die Raben-Ritterin Galva dom Braga. Da das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben ist, ist der Ton viel ernster als im Blacktongue thief. Es geht um einen der Feldzüge gegen die Kobolde, die immer wieder in das Land der Menschen einfallen. Dabei handelt es sich um furchterregende, fremdartige, grausame, schwer zu tötende Gegner, die eine Art von Schwarmbewusstsein besitzen. Dieser Feldzug heißt der Krieg der Töchter, weil nicht mehr genug Männer vorhanden waren, um in den Krieg zu ziehen, so dass die Frauen gezogen wurden. Galva ist in einer experimentiellen Einheit mit Corvids, magisch für den Krieg vergrößerten und veränderten Raben. Das Buch ist ziemlich realistisch und düster. Im Gegensatz zu den meisten Fantasy-Büchern werden die Schlachten nicht heroisch, sondern als grausame Gemetzel beschrieben. Mir hat es gut gefallen, und ich freue mich schon auf weitere Bücher, die in dieser Welt spielen.


    14. Lies ein Buch mit einer geographischen Erhebung im Titel oder auf dem Cover

    Charlotte Link – Dunkles Wasser (auf dem Cover sind Felsklippen vom Wasser aus gesehen)

    Das ist das erste Buch von Charlotte Link, das ich gelesen habe. Es geht um die grausame Ermordung einer Familie in einem Zelt in einer einsamen Bucht in Schottland und eines Paares in der Nachbarbucht im Jahr 2008. Die einzige Überlebende war die Tochter der Familie im Teenageralter, Iris. Die Mörder wurden nie gefasst. Der ehemalige Inspektor Caleb Hale begegnet Iris in der heutigen Zeit irgendwo im Nirgendwo in Frankreich. Iris wird von einem merkwürdigen Stalker verfolgt, der vermutlich mit den Ereignissen von 2008 im Zusammenhang steht. Zusammen mit Kate Linville, die eigentlich die Hauptfigur dieser Krimi-Reihe ist, beginnt er, zu ermitteln. Es ergeben sich immer wieder überraschende Erkenntnisse und Wendungen. Glücklicherweise ist es nicht notwendig die vier Bücher davor zu kennen, um dieses Buch zu verstehen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, was anscheinend typisch für die Autorin ist, wie mir gesagt wurde. Das Buch hat mir auch gut gefallen.

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    12. Lies ein Mängelexemplar

    Jen Williams - Die Totenbraut

    14. Lies ein Buch mit einer geographischen Erhebung im Titel oder auf dem Cover

    Charlotte Link – Dunkles Wasser

    21. Lies ein Buch mit einem wilden Tier im Titel oder auf dem Cover

    Nicola Förg – Tod auf der Piste

    24. Lies ein Buch, das in einem Verlag mit dem B im Verlagsnamen veröffentlicht wurde

    Stephen King - Shining


    Januar Motto: Christopher Buehlman – The daughters' war

    Mein Kleinpudel-Großpudel-Mix (3 Jahre) hasst ebenfalls Labradore, weil die ganz anders drauf sind als sie.

    Außerdem ist sie ziemlich territorial und wird zunehmend allgemein unverträglich mit fremden Hunden. Wir wollten eigentlich auch sowas wie einen Labrador, der jeden liebt, in klein... (Wobei ich mittlerweile auch Labradore kenne, die unverträglich mit anderen Hunden sind oder sogar auf Menschen losgehen.)

    Aber der Pudel war bei Deiner Schwiegermutter ja sowieso raus.

    Wenn Ihr der Fallback seid, würde ich nach einer Rasse suchen, die selbst robuster veranlagt ist und auch mit Labradoren klar kommt.

    Der Dame hätte ich sehr unfreundlich mitgeteilt, dass sie eine Anzeige wegen Nötigung bekommt, wenn sie mich noch einmal belästigt. Ich schätze, die wird in Eurer Gegend schon entsprechend bekannt/berüchtigt sein. Solche Leute fallen selten nur bei einer anderen Person negativ auf.

    Außerdem hätte ich ihr gesagt, dass ihr Hund mit Pfefferspray Bekanntschaft macht, wenn er meinem Hund in unfreundlicher Absicht zu nahe kommt. Als Tierabwehrspray ist das erlaubt. Das heißt ja nicht, dass man das auch tut. Die Drohung reicht hoffentlich, damit sie ihren Hund bei sich behält.

    Wir haben welches, seit mein Sohn letztes Jahr von einem freilaufenden schwarzen Labrador gebissen wurde. (Nein, der gehörte keiner ausfallend werdenden Dame.)

    Unsere Hündin ist im Welpenkurs mehrfach von Labradoren überrannt worden. Seitdem hasst sie Labradore. Pudel sind zwar sensibler als Labradore, aber ich schätze, auch Dein Hund fand es nicht so lustig, überrannt zu werden. Das ist auf keinen Fall eine erstrebenswerte Erfahrung.

    Wenn Hunde sich im Spiel jagen, geht das immer abwechselnd. Unsere besteht sogar darauf, wenn wir mit ihr spielen, obwohl es für sie ja aufgrund unserer Langsamkeit völlig witzlos ist, hinter uns her zu rennen, aber das gehört halt so.

    Wenn Hunde zum Spielen einfach respektlos auf unsere zustürmen, und sie keine Angst vor denen hat, macht sie sogar Scheinattacken auf diese Hunde. Da würde ich, an Eurer Stelle, bei erwachsenen Hunden aufpassen.

    Ok, ich hätte gleich gesagt, dass mein Hund nicht mit Deinem spielen möchte, aber manche Halter lassen das trotzdem zu. Allgemein habe ich den Eindruck, dass nicht wenige Halter ihre Hunde schlecht lesen können und dass auch viele mit größeren stärkeren Hunde es locker sehen, wenn ein kleinerer Hund von ihrem Hund bedrängt wird und/oder Angst hat. Die Hunde sollen das dann "unter sich ausmachen". Irgendwie glaube ich nicht, dass die das auch zu Leuten mit Kangalen, Rottweilern und ähnlichen Kalibern sagen...

    Ich kann Dir nur raten, eher Deinem Bauchgefühl zu vertrauen, als dem, was andere Halter sagen. Man muss seinen Hund nicht mit jedem anderen Hund spielen lassen, egal, was deren Halter sagen. Wichtig sind gute Hundekontakte, nicht möglichst viele.

    Bei den Kontakten zu dem Malteser und dem Mops musst Du übrigens gucken, dass Euer Hund nicht zu rumpelig wird, sonst kann es irgendwann für die Kleinen gefährlich werden.

    Alle Pudel, die ich kenne, sind ziemlich wachsam. Zumindest in dem Sinne, dass sie lauthals Bescheid sagen, dass da jemand ist, der möglicherweise schlechte Absichten haben könnte. Wir und unsere Nachbarn mit Pudel bekommen das jedenfalls nicht wirklich "abgestellt". Wenn wir mal zelten, wird jeder Passant mit lautem Bellen und Knurren gemeldet.

    Meine Schwiegereltern hatten einen Border Terrier. Der war ein sehr angenehmer Hund. Freundlich und eigentlich nicht schwer zu erziehen. (Dazu hatten die Schwiegereltern zwar keine Lust, aber der Hund hat ziemlich gut auf uns damals hundeunerfahrene Menschen gehört, obwohl wir uns nicht so oft gesehen haben.) Gebellt hat er auch selten. Die Schwiegereltern haben nicht wirklich was mit ihm gemacht. Daher kann ich dazu nichts sagen. Das ist/war auch der einzige Border Terrier, den ich kenne/kannte, sorgfältig von den Züchtern für die Schwiegereltern ausgewählt und vielleicht eine Ausnahme für die Rasse. Aber Ihr könnt Euch ja mal über die informieren.

    Was das Gewicht Eures Hundes angeht, würde ich auch eher zu was leichterem als 20 kg raten. Unsere wiegt 7,5 kg und wird schon schwer, wenn man sie eine Weile tragen muss. Das wird ja nicht besser, je älter man wird. Mit 38 cm Höhe passt sie sogar noch in einen großen Hunderucksack, mit dem man in manche Museen rein darf, in die Hunde zu Fuß nicht rein dürfen.

    Wir waren gerade Gassi. Bei uns an der Straße gibt es ehemalige Baumscheiben, wo die Bäume gefällt wurden. Darauf standen lange mobile Behelfsbaken mit rot-weißen Streifen. Die gehen bis zum Boden.

    Seit zwei Tagen hat die Gemeinde feste rot-weiße Schilder installiert. Da passt der Flausch knapp drunter.

    Der Flausch checkt also die Lage an dieser Baumscheibe und identifiziert die Stelle unter dem Schild als markierungswürdigen Ort. Obwohl der Flausch ja weiblich ist, hebt sie oft das Bein beim Pinkeln. Das hatte aber zur Folge, dass sie mit dem Rücken an die Unterseite des Schildes stieß.

    Daraufhin machte sie einen kleine Sprung zur Seite, schenkte dem Schild den Blick des Todes und befand, dass diese Stelle es doch nicht wert sei, markiert zu werden. :grinning_face_with_smiling_eyes:

    21. Lies ein Buch mit einem wilden Tier im Titel oder auf dem Cover

    Nicola Förg – Tod auf der Piste

    (mit Murmeltier auf dem Cover)

    Dies ist der erste Roman mit der Kommissarin Irmi Mangold und ihrer jungen Kollegin Kathi Reindl. Er spielt in Garmisch Patenkirchen.

    Auf der Kandahar-Piste wird ein erschossener Skifahrer in einem Skioutfit aus den 70er Jahren gefunden. Bald zeigt sich, dass es jede Menge Verdächtige gibt, weil Ernst Buchwieser es über Jahrzehnte geschafft hat, sich bei zig Leuten unbeliebt zu machen, die auch noch Geheimnisse haben, die sie versuchen, geheim zu halten. Ich fand den Fall ziemlich gut konstruiert und habe das ganze bis zuletzt nicht durchschaut.

    24. Lies ein Buch, das in einem Verlag mit dem B im Verlagsnamen veröffentlicht wurde

    Stephen King – Shining

    (Ausgabe von 1992 bei Bastei-Lübbe)

    Ich hatte das Buch zum ersten mal in den 90ern mit 17 oder 18 gelesen und fand damals, dass man am Anfang jede Menge hätte weglassen können, bis die Handlung endlich in Wallungen kam. Mittlerweile finde ich zwar immer noch, dass man einiges hätte weglassen können, kann aber doch mehr mit der näheren Betrachtung der Personen und deren Familienverhältnissen anfangen. Ansonsten hat es mir nach wie vor ziemlich gut gefallen.

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    12. Lies ein Mängelexemplar

    Jen Williams - Die Totenbraut

    21. Lies ein Buch mit einem wilden Tier im Titel oder auf dem Cover

    Nicola Förg – Tod auf der Piste

    24. Lies ein Buch, das in einem Verlag mit dem B im Verlagsnamen veröffentlicht wurde

    Stephen King - Shining

    Mich wundert, dass Deine Mutter sich darüber wundert, dass so ein Typ Hund sehr wachsam und dabei häufig sehr unfreundlich ist. Das wusste ich schon, ehe ich überhaupt groß etwas über Hunde wusste. Genau aus dem Grund haben wir diese Sorte Hund ausgeschlossen, als wir überlegt haben, was wir haben möchten.

    Unser 38 cm Pudel (3,5 Jahre) ist leider auch territorial, aber nicht so vehement, wie ein Schäferhund.

    Ich würde ihr aber absolut zutrauen, jemanden zu beißen, der rein kommt. Gestellt hat sie schon jemanden. Deswegen wird sie als erstes in die Küche gesperrt, wenn es klingelt. Da bellt und knurrt sie dann, als nächstes jault sie. Wenn sie ruhig ist, kann man sie rauslassen. Dann begrüßt sie den Besuch freundlich und ist entspannt.

    Wenn Eure aber weiterhin gestresst und pampig ist, wenn Besuch da ist, würde ich sie auf jeden Fall sichern, indem ich sie wegsperre oder mit Leine und Maulkorb, bevor Euch ein Trainer gesagt hat, was Ihr tun könnt, um das Verhalten in den Griff zu bekommen. Bei einem Hund in der Größe mit dem Verhalten wären mir Experimente, ob sie ungesichert friedlich im Körbchen bleibt, zu riskant.

    Unsicher ist unsere übrigens auch, aber ich glaube nicht, dass das bei Eurer Hündin der Kern des Problems ist. Schäferhunde sind ja als Wachhunde gezüchtet. Die sollen Leuten, die in ihr Territorium kommen, vertreiben und denen nicht freundlich einen Tee und Kekse reichen. ;)

    Zitat von miamaus2013

    Ein gut erzogener Hund, der auch im Freilauf zuverlässig hört, braucht ja nicht zwingend ein Halsband. Da erfolgt der Einfluss des Hundehalters dann halt ohne anfassen.

    Ein Hund ist ein Tier und damit immer zu einem gewissen Grad unberechenbar. Ich glaube keinem Hundehalter, der behauptet, dass sein Tier niemals unerwartet reagiert und im Freilauf zu 100% hört.

    Ich glaube sogar vielen Hundehaltern, die sagen, dass ihr Hund xy noch nie gemacht hat. Es sind eben Tiere.

    Mir wollte letztens ein kleiner Hund von den Eltern einer sehr guten Freundin auf den Schoß springen. Das Tier ist 12 Jahre alt, eigentlich nicht kuschelig und eher mit Vorsicht zu genießen, weil er auch schonmal schnappt. Ich kannte ihn vorher nicht und habe ihn ignoriert. Da kam er dann von alleine, hat sich ganz friedlich kraulen lassen und wollte dann sogar auf meinen Schoß. Da war die Mutter meiner Freundin sehr erstaunt und meinte, das habe er noch nie gemacht.

    In dem Moment, wo eine Situation mit einem Hund negativ eskaliert, und dem Hund das Rufen seines Halters egal ist, müssen andere Menschen die Chance haben, reagieren zu können.

    Deswegen finde ich es unabdingbar, dass ein Hund außer Haus entweder ein Halsband oder ein Geschirr trägt. Das dient der Sicherheit von anderen Menschen, Tieren und dem Hund selbst und stellt für den Hund überhaupt keine Belastung da. Unserer Hündin ist genauso egal, dass sie immer ein Halsband trägt, wie mir egal ist, dass ich ständig eine Brille trage.