Beiträge von Ernalie

    Wie lange hat es bei euch gedauert, bis die Symptome weg waren? Wir füttern das Hypoallergenic jetzt ein paar Wochen, die Symptome waren aber immer da. Zwischenzeitlich bekommt er jetzt noch Apoquel, damit ist jetzt Ruhe.

    Ich denke, dass das sehr auf die Schwere der Symptome und die Art ankommt. 🤔

    Karla hat jedes Trockenfutter immer nur 2 Wochen gegessen, danach hat sie es nicht mehr angerührt. Zusätzlich hin und wieder Durchfälle. Ihr Fell war immer sehr schwierig, sie ist extrem schnell verfilzt. Zuletzt hatte sie offene Stellen am Kopf. An der Stelle hat die Tierärztin das Hypoallergenic empfohlen. Die Stellen sind abgeheilt, Durchfall gab es vom ersten Tag an nicht mehr und das Fell wurde langsam besser. Glaube aber auch, dass bei uns die Symptome vergleichsweise leicht waren. Apoquel o.Ä. war bei uns nicht nötig.

    Es kommt natürlich ein bisschen auf die Schwere der Symptome an, wie lange es dauert, bis die abheilen. Wenn sich da nach Wochen noch nichts getan hat, würde ich auch aufs Anallergenic wechseln.

    Ich habe nicht das anallergenic sondern nur das hypoallergenic gefüttert. Aber mein Hund hatte damit zum ersten Mal Allergiesymptome.

    Warum gibt man denn einem Hund hypoallergenes Futter, wenn er vorher gar keine Allergiesymptome hatte? 🤔

    Ich gebe nichts dazu, weil ich nicht weiß, gegen was die Unverträglichkeiten bestehen. Sind noch in der Beruhigungsphase und ich will nichts auslösen, was ich dann nicht richtig einordnen kann.

    Karla bekommt seit 4 Monaten RC Hypoallergenic und hat seitdem keine Symptome mehr. Ich denke, in ein paar Wochen starte ich Mal einen Versuch mit einer Eiweißquelle oder mit irgendwas, mit dem ich aus dem hypoallergenen Futter Leckerlies herstellen kann, damit ich endlich Mal wieder welche habe 😄

    Sonst zeitlicher Mehraufwand hält sich je nachdem wie pflegeintensiv die Hunde sind, mehr oder weniger in Grenzen.

    Also ich habe die meiste Zeit meiner inzwischen fast 25 Jahre Hundehaltung nur einen Hund gehabt. Allerdings hatte ich auch Mal ca 1,5 Jahre lang 2 Hunde und sehe das komplett anders. Insbesondere, wenn man einen älteren Hund hat und einen jungen Hund, addiert sich das sehr schnell hoch.

    Extra Gassirunden für den Junghund, ggf. sogar komplett getrennte Runden.

    beide Hunde wollen rasseentsprechend ausgelastet sein, ggf. eine Art Hundesport, Training, etc.

    Ein Welpe/Junghund braucht viel Aufmerksamkeit, der andere Hund will daneben aber auch nicht vergessen werden und braucht vielleicht sogar Exklusivzeit

    Ich fand das damals schon herausfordernd und traue mir das auch in meiner jetzigen, veränderten Lebenssituation überhaupt nicht zu, obwohl ich irgendwann sehr gerne wieder 2 Hunde hätte und auch glaube, dass Karla einen zweiten Hund sehr gut gebrauchen könnte.

    Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?

    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/cock…ent=app_android


    Zitat

    Hallo, mein Name ist Gaja. Ich muss mich leider aus Privaten Gründen von meiner Familie trennen und suche nun einen Neue.

    Ich verstehe mich mit anderen Hunden, ich bin gesund und munter. Habe alle nötigen Impfungen etc.

    Falls Sie an mir interessiert sind können Sie gerne eine Telefonnummer hinterlassen.

    Endlich habe ich Mal keine Fragen.. der Hund will sich von seiner Familie trennen.


    (Ich verstehe immer nicht, wie man solche Fotos hochladen kann, man wird doch wohl hoffentlich mehr Fotos von seinem Hund haben als die 5 fast identischen Fotos, die man kurz bevor man die Anzeige eingestellt hat, gemacht hat?)

    Habe zwar schon geliked, muss aber nochmal explizit erwähnen, wie unglaublich gut ich diesen Beitrag finde. Den könntest du dir eigentlich irgendwo speichern und mir Copy&Paste in nahezu alle Threads einfügen, wo Hunde neu einziehen sollen. Einfach so gut auf den Punkt. 😊

    Wie sind eure Erfahrungen mit zwei Bezugspersonen? Funktioniert das gut? Und wie problematisch sind unterschiedliche Erziehungsansätze in der Familie?

    Hier gar kein Problem. Mein Mann lässt Karla zB, wenn er auf dem Boden sitzt, immer auf seinen Schoß sitzen und macht dann Quatsch mit ihr. Inzwischen rennt sie schon, sobald er nur den Ansatz macht, sich auf den Boden zu setzen, los und ist dabei MEGA aufdringlich. Würde es bei mir nicht geben. Sie versucht es auch gar nicht. Erziehungsstil meines Mannes ist: nicht erziehen 🤣 ich mach das aber schon. Funktioniert bei Karla prima. Er muss halt damit leben, dass die schöne Leinenführigkeit von mir nicht auf ihn übertragbar ist. 🤷🏻

    Kann man einen Welpen von Anfang an an solche Abende gewöhnen (z.B. ruhige Zeit im Auto mit mir, Kuscheln, kurze Spaziergänge)? Oder sind zwei Stunden außerhalb – wenn auch in meiner Anwesenheit – anfangs zu viel?
    Ich könnte sie auch mit in die Halle rein nehmen.

    Klar kann man einen Welpen daran gewöhnen. Finde ich auch nicht problematisch.

    Auf keinen Fall würde ich den Hund mit in die Halle nehmen. Ich kenne Basketballtraining. Das ist doch irre laut. Kann mir kaum vorstellen, dass irgendein Hund das okay findet.

    Dann lies nochmal in deinen Beiträgen, ich denk mir das doch nicht aus. Es sprengt jetzt auch hier den Rahmen deine Zitate rauszusuchen und einzukopieren.

    Brauche ich nicht. Dass Kleinpudel alle Kläffer sind hab ich ganz bestimmt nicht geschrieben. Warum auch, mit einem nahezu gar nicht bellenden Hund hätte ich da überhaupt keinen Grund zu.

    Ich schreibe auch sehr oft, dass Karla ein absolut toller Hund ist und der leichtesten Welpe, den ich überhaupt hatte. Dass sie selbsterziehend ist und nie irgendwas kaputt gemacht hat. Auch, dass sie quasi stubenrein bei uns ankam. Und dass sie insgesamt extrem pflegeleicht ist, unglaublich kinderlieb und eigentlich überall mit hin kann. Bellt nicht, jagt nicht. Stalkt nicht. Kontrollkert nicht. Also von "Rundumschlag" ist das weit entfernt. Es gibt nunmal Rassen, die zu bestimmten Eigenschaften mehr neigen als andere. Ich war hier im Thread zB nicht die einzige, deren Hund nicht gut alleine bleibt. (Übrigens auch im Auto nicht, um diesen Seitenhieb auch zu entkräftigen).

    Meiner Erfahrung nach kann auch ein Pudel lernen allein Zuhause zu bleiben. Das ausgeschaltete Alleinbleib-Gen ist bei ihm noch nicht gefunden. Er ist nur so intelligent, seine Menschen um den Finger zu wickeln und sie sich herrlich niedlich zurecht zu erziehen.

    War auch meine Meinung, bis ich selbst einen hatte, der mir das Gegenteil bewiesen hat.


    Ich verstehe auch nicht, warum du es so hart als Angriff verstehst, wenn man anspricht, dass es nunmal bei dieser Rasse gehäuft zu Dingen kommt wie Problemen mit dem Alleinebleiben oder Futtermittelunverträglichkeiten. Ich mache damit keinesfalls die ganze Rasse in einem "Rundumschlag" schlecht, nur weil ich sage, dass es Rassen gibt, bei denen das Alleinebleiben leichter ist oder dass jemand mit einem Pudel bei bestimmten Symptomen über Unverträglichkeiten nachdenken sollte. 🤷🏻


    Nachtrag: oh, ich habe tatsächlich 2023 (Respekt, da hast du aber weit gegraben) Mal über kläffende Pudel geschrieben. Habe aber explizit geschrieben, dass sich dies auf welche in der Nachbarschaft bezieht und ich das Verhalten der Halter dafür verantwortlich mache, die sich permanent am Handy befinden und der Hund macht was er meint. Also auch da kein Rundumschlag

    …für Pudel ziemlich ... unerschrocken,

    Also die Pudel , die ich kennengelernt habe und das waren durch meine Teilnahme an pudelspezifischen Dummyseminaren etc. in den letzten Jahren einige, sind größtenteils unerschrocken. Gerade die Großpudel, die da ja hauptsächlich vertreten sind.

    Dass Pudel oft verängstigt sind erlebe ich übrigens auch nicht. Von allen Hunden, die ich bisher hatte, ist Karla zB Silvester am wenigsten überhaupt nur interessiert. Auch im Umgang mit sehr hektischen Kindern, etc. ist sie sehr entspannt.

    Kenne auch persönlich keinen Pudel, den ich als ängstlich bezeichnen würde.

    Czarek

    Ich finde es auch interessant, dass du anscheinend mein Leben und die Herkunft meines Hundes sowie seiner Eltern meinst besser zu kennen als ich.

    Vielleicht bietet es sich auch nochmal an, meine Beiträge genau zu lesen und zu prüfen, ob du mich nicht mit jemandem verwechselst. Dass Kleinpudel kläffen kann ich aus Karla jedenfalls nicht abgeleitet haben. Die bellt nämlich überhaupt nicht. Und welche gesundheitlichen Baustellen du abgesehen von der Futtermittelunverträglichkeit meinst, weiß ich auch nicht. Woher du beziehst, dass die Eltern nicht durchgecheckt sind ist mir auch unklar. Hat dir vielleicht dein (zugegebenermaßen nachvollziehbares) Weltbild suggeriert?

    Mehr werde ich dazu hier auch gar nicht schreiben, ich habe schon Gründe dafür, davon auszugehen, dass der sehr hohe Anteil Pudel auch einen sehr großen Anteil an den Problemen trägt, mit denen Karla zu kämpfen hat. Abgesehen davon finde ich einen Austausch, der direkt mit einem persönlichen Angriff startet eher unschön.


    Nachtrag: ich rate übrigens auch nicht "komplett ab", sondern dann, wenn die Menschen nicht damit leben könnten, wenn der Hund nicht alleine bleiben kann. Ich finde, dass Pudel wirklich tolle Hunde sind. Aber nach meinem eigenen Erlebnis und der Belastung, die wir jetzt für sehr viele Jahre tragen, würde ich persönlich das Risiko nicht mehr eingehen wollen.