Habe einen Pudelmischling der tatsächlich sehr große Schwieigkeiten mit dem Alleinebleiben hat obwohl ich vorher davon wusste und dachte, ich bin gut vorbereitet. Habe von Anfang an dafür gesorgt, dass sie uns nicht stalkt, dass der Zugriff auf uns von Anfang an nicht immer möglich war. Von Tag 1 an sind wir alleine duschen, zum Briefkasten und zum mülleimer gegangen, es gab viele viele Zeiten, wo der Hund abgemeldet war. Nicht Mal eine Hand zum streicheln kommt dann runter. Das klappt auch alles super. Bis wir wirklich das Haus verlassen. 🤣
Wir haben unser Wohnzimmer sogar in einer Etage, wo sie gar nicht hin kommt, stört sie nicht. Aber alleine zu Hause bleiben.. das wird wohl nie entspannt gehen. Wir sind jetzt nach fast 3 Jahren an einem Punkt, wo wir mit sehr viel Training und Zeitinvestition auf 2-3 Stunden sind. An guten Tagen. An schlechten gar nicht. Verlassen können wir uns darauf nicht. Und entspannt ist sie dann auch nicht. Sie tappert umher, legt sich Mal hin und auch den Kopf ab, schläft aber nicht. Hat die ganze Zeit die Augen offen.
Deswegen rate ich inzwischen tatsächlich allen von Kleinpudeln ab, für die es wichtig ist, dass der Hund alleine bleibt. Wir überleben es irgendwie, weil mein Mann 100% zu Hause arbeitet, es belastet unser Familienleben trotzdem sehr. Ich würde auch keinen Pudel mehr nehmen. Alleine aus diesem Grund. Bis auf diesen Punkt ist der Hund absolut perfekt (und wird übrigens gerade Therapie-Begleithund). Bis Karla kam war ich überzeugt davon, dass es in der Hand der Halter liegt. Dank ihr weiß ich: wenn man Pech hat, hat man da ziemlich wenig Einfluss.