Will sagen: Ich persönlich würde auch keinen 18 Jährigen als Hundetrainer engagieren, da hier nicht gleich viel Erfahrungen vorhanden sein kann wie bei einem bspw. 30 Jährigen.
Also das ist jetzt vielleicht OT, aber am Alter würde ich das auf keinen Fall festmachen. Ich kenne haufenweise 18 jährige, die weitaus mehr Fachwissen, Empathie und Geschick im Umgang mit Hunden haben, als die ganzen "ich hab seit 30 Jahren Hunde"-Menschen, denen man häufig begegnet.
Ich finde ja auch, dass die Anspruchshaltung, die hier transportiert wurde, wirklich ungeschickt ist. Und ich hoffe, dass die Freundin (also die Person, die Hundetrainerin werden möchte), diese Haltung so nicht hat. Ich glaube wirklich daran, dass man ohne teure Ausbildung eine tolle Trainerin werden kann. Wie ich geschrieben habe, zB über Praktika und Berufstätigkeit bei jemand anderem, der den 11er hat.
Wahrscheinlich ist das kein ganz direkter Weg, aber es geht. Und die Person, die ich vorhin als Beispiel herangeführt habe, ist unter allen Trainer*innen, die ich kennengelernt habe, diejenige, die ich immer und jedem bedingungslos empfehlen würde, weil ihr Wissen, ihr Umgang mit Mensch und Hund und ihre Herangehensweise einfach herausragend gut sind. Aber das kam halt auch nicht von nichts. Da war schon eine Menge Arbeit und auch Verzicht dabei.