Beiträge von Ernalie

    Wenn Ihr auf Dauer, falls das nötig sein sollte, den Hund während der Besuchszeiten vom Besuch trennen könnt (anderes Zimmer bspw.), dann wäre das schon mal eine Möglichkeit.

    Ich wollte es gerade sagen. Meine Tante hatte in meinen Kindheitstagen einen wachenden Hund. Der musste immer, ausnahmslos, weggesperrt werden, wenn Besuch da war. Was leider mit 2 Kindern häufig vorkam. Bestimmt kann jemand mit entsprechender Expertise das besser regeln. Ich fand es damals für alle unschön.

    Mein Vater hatte, als ich ein Baby war, einen Schäferhund. War toll ausgebildet. Aber hat quasi jeden zerpflücken wollen, der einen Blick in den Kinderwagen werfen wollte. Das will heute auch keiner mehr.. 😲

    Das, was Menschen glauben, was ein wachsamer Hund ist, und das, was er wirklich ist, sind grundlegend unterschiedliche Dinge.

    Ich würde auf Dauer schon gucken, dass das Dummy zu dir zurück kommt - nicht perfekt getragen und in die Hand, aber schon in deinen Dunstkreis. So hast du in Zukunft viel mehr Möglichkeiten, auch mit mehreren Dummys Suchen zu veranstalten, Kombinationen auszuprobieren etc. Daher fände ich den Futterdummy als Argument für deinen Hund in dem Fall auch echt sinnvoll.

    Ich hab den Futterdummy versucht. Den will sie noch viel weniger in den Mund nehmen als alles andere, was ich bisher versucht habe. :see_no_evil_monkey:

    Dass sie ihn auf Dauer zurück bringen soll, sehe ich schon auch. Allerdings sehe ich auch, dass das Training, was wir bisher aufgebaut haben, frustrierend ist und mehr Spaß in die Sache muss. Irgendwie braucht sie eine Ahnung davon, auf was das hinaus laufen soll. Irgendwas in den Mund nehmen und es halten ist für sie jedenfalls offensichtlich nicht sehr spaßig. Vielleicht kann ich auch nochmal unsere Trainerin (wir machen ja die Therapie-Begleithundausbildung) um Ideen bitten, allerdings würd ich da langsam gern mal wieder mit der Ausbildung an sich weiter kommen und die Stunden lieber dafür nutzen.

    flying-paws

    Danke! Ich bin weder perfektionistisch veranlagt noch habe ich vor, irgendwelche Preise damit zu gewinnen, ich möchte ja eigentlich auch nur Freizeitspaß und Beschäftigung, entsprechend ihrer Neigungen, für Karla. Ich werde mir mal überlegen, wie ich das Ganze für sie spannender gestalten kann. Ich glaube, wie du es beschreibst, würde es ihr schon deutlich mehr Spaß machen. Vermutlich würde es mir schon reichen, wenn sie das Teil findet und anstupst. Und das kann sie auch. Da müsste ich nur die Distanz und den Schwierigkeitsgrad ausbauen.

    Aber wenn ich nochmal ans Meer wollen würde, wäre meine Wahl "de Robbenjager" auf Texel. Ist zwar etwas aufwändiger durch die Fähre, aber dafür ist man gefühlt in einer anderen Welt.

    Da waren wir auch schon und fanden es toll!

    Ich würde aber unbedingt drauf achten, einen der Stellplätze in diesen Arealen zu bekommen, wo nur 4-6 Einheiten sind. Das war wirklich sehr schön ruhig.

    Ziemlich teuer auch. Aber das wäre es mir auch nochmal wert.

    Vielen Dank für die tollen Tipps. 😊

    Streng bin ich sowieso bei noch gar nichts. Am Ende soll es mir Spaß machen und Karla auch. Streng muss ich bei anderen Themen mit ihr genug sein. Hier bin ich auf der Suche nach einer Freizeitbeschäftigung zum Ausgleich für uns beide.

    Ich glaube, ich habe vorhin ein bisschen Eis gebrochen. Am Ende hat mich der Vorschlag mit dem Futterdummy drauf gebracht. Den habe ich nämlich schon benutzt, in dem Glauben, dass das sicher viel attraktiver für sie ist. Ich hab die ganze Zeit nicht drüber nachgedacht, dass sie vielleicht einfach das Material des Futterdummys nicht mag. Und habs Mal mit einer Art Tau ausprobiert, den wir noch nie benutzt haben, also nicht mit Spiel und Kauen verbunden war. Und: ich kam innerhalb von 5 Minuten so weit, wie vorher noch nie: ich konnte das Ding kurz loslassen, während sie es im Maul hatte. 😲 Ich habs dann bei dieser Premiumausführung heute beendet und hoffe, dass das reproduzierbar ist.

    Vorher hab ich noch ausprobiert, was sie macht, wenn ich den Dummy mit mehr Bewegung verbinde, interessant mache und minimal weit werfe. Sie ist auch hin, hat's angestupst und sich gerne ihr Leckerlie bei mir abgeholt. Aber ins Maul nehmen wollte sie ihn weiterhin nicht. Wenn die gemerkt hat, dass anstupsen nicht reicht, hat sie nicht weiter ausprobiert, sondern ist.. weg gegangen 🙈 ich glaub, das Ding kann ich aussortieren. 😄 Und dann beschäftige ich mich parallel Mal mit ZOS und baue währenddessen separat das Tragen erstmal sehr kleinschrittig und weniger Frustration weiter aus.

    acidsmile das klingt durchaus sinnvoll. Ich werde mich damit Mal beschäftigen.

    Was macht sle denn, wenn du mit dem Dummy eln bisschen Party machst, also sie scharf auf die Beute machst und es dann ein Stück wirfst? Geht sie dann hinterher und nimmt es auf?

    Ich hab das so bisher noch nicht probiert, weil ich vermeiden wollte, dass meine Erwartung eintrifft, dass sie es zwar aufnimmt, aber dann damit davon rennt um zu spielen, und das eher hinderlich beim Aufbau des Apportierens sein könnte.

    Danke für die Tipps! Ich mag mich wahrscheinlich noch nicht so richtig damit anfreunden, dass ein Pudel-Retriever-Mischling nicht apportieren will (bzw. in diesem Fall einfach nichts ins Maul nehmen).


    Ich beschäftige mich mal mit ZOS. Darüber weiß ich leider noch gar nichts und muss quasi bei 0 anfangen. Hatte mich jetzt schon so schön ins Dummytraining reingedacht :see_no_evil_monkey:

    Wenn Karla so deutlich zeigt das sie Dummys niht tragen und noch weniger abgeben mag,

    Also beim Abgeben sind wir noch gar nicht. Das wird aber wahrscheinlich kein Thema sein. Es geht wirklich nur darum, das Ding länger als den Bruchteil einer Sekunde im Maul zu behalten.

    Ich bin auch sicher, wenn's erstmal darum geht, das Ding zu suchen und mir zu bringen wird sie Feuer und Flamme sein. Aber das weiß sie ja noch nicht. Im Moment glaubt sie ja, ihre Aufgabe soll sein, dass sie das Ding im Maul hält. Und das findet sie Anschriften recht öde. 🙈

    Deswegen war mein Ansatz zuerst, dass ich den Aufbau irgendwie ansprechender gestalten könnte. Aber da hab ich gerade wenige Ideen.

    Ich frag einfach mal hier, vielleicht mag mir ja jemand Tipps geben.

    Ich würde mit Karla unglaublich gern (just for fun) Dummytraining machen und bin fest davon überzeugt, dass sie es lieben wird. Sie ist unglaublich nasenaffin und braucht eine ruhige Beschäftigung fürs Köpfchen und Näschen. Das Problem ist nur, dass wir in den Kinderschuhen seit Ewigkeiten stecken bleiben, weil sie sichtlich gelangweilt ist davon, dass ich ihr beibringen möchte, überhaupt irgendwas zu tragen. Ich hab sie inzwischen so weit, dass sie was ins Maul nimmt, loslassen ist aber noch nicht drin. Selbst dabei wirkt sie schon gelangweilt. Ich bin sicher, sie checkt, worum es geht. Aber sie geht während dieser kurzen Einheiten tatsächlich einfach weg und ist auch nicht gerade mit Elan dabei :omg: Eigentlich lernt sie gern. Aber das Tragen juckt sie anscheinend 0.

    Hat jemand Ideen, wie ich ihr das schmackhaft machen kann? Mit welchen Methoden seid ihr vorgegangen?