Ich würde es beim Tierarzt abklären lassen und dennoch die Allergie im Hinterkopf behalten. Er hatte ja schon vorher Anzeichen einer Futtermittelunverträglichkeit. Tränende Augen können auch ein Zeichen davon sein. Die Futtermittelunverträglichkeit kann man leider nicht zuverlässig testen lassen.
Beiträge von Ernalie
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Blocken damit der Hund nicht vor läuft ist positiv strafen. Man straft ihn , er weiss aber nicht warum. Und was er anstelle tun soll weiss er auch noch nicht.
Es geht ja durchaus beides gleichzeitig. Man kann einem Hund gleichzeitig beibringen, was gewünscht ist und gleichzeitig, was nicht gewünscht ist. Und natürlich lernen Hunde (und auch Menschen) auch durch Strafen. Trial and Error funktioniert schon. Wie gesagt, ob das hier in der Situation der richtige Weg ist, oder ob das generell empfehlenswert ist, bleibt mal dahingestellt. Aber grundsätzlich sagen, dass es nicht geht, kann man auch nicht.
Aber hier gehts ja nicht um eine Diskussion um Erziehungsstile.
Alleine um da einen Weg für sich selbst zu finden, würde ich einen guten Trainer oder Trainerin empfehlen, weil ich glaube, dass ein Anfänger das gar nicht von alleine wissen kann. Ich hab jedenfalls sehr lange gebraucht. Und meiner Erfahrung nach kommt es wirklich sehr darauf an, dass man einen eigenen Weg und ein eigenes Bauchgefühl findet. Hat man da Unsicherheiten, überträgt sich das ganz schnell auf den Hund und dann klappt eigentlich gar nichts mehr so richtig fluffig.
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Gilt das auch für Bestandskunden?
Danke für eure Antworten!
Nein, die Bedingungen gelten nur für neue Verträge.
Wäre halt die Frage, ob sie dann jetzt möglichst viele Kündigungen an Bestandskunden verteilen innerhalb der ersten 3 Jahre, wo sie es noch dürfen.
Böse Zungen könnten jetzt sagen, dass die Preise, die sie bisher hatten, Bauernfängerpreise waren. Der Vergleich zur Konkurrenz war ja teilweise schon so krass, dass man sich fragen musste, wie das wirtschaftlich sein kann.
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So wie das aber rüberkommt, haben sie nicht damit gerechnet, dass sie sich so verhält.
Der Verein hat sich hier nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Dass ein Anfänger erstmal irrationale Vorstellungen von Auslandshunden hat, leuchtet mir sehr ein. Dass ein Verein diese aber auch an Anfänger mit irrationalen Vorstellungen vermittelt und nicht damit rechnen, dass ein Auslandshund sich so verhält, wie sich eben ein Hund verhält, der unter solchen Bedingungen aufgewachsen ist, leuchtet mir sehr wenig ein.
Unter Anderem deswegen finde ich auch diese ganze social media Bewegung völlig irre, wo jeder aufs Härteste verurteilt wird, der einen Hund vom Züchter hat.
Dass man nach 3 Wochen noch keine tiefe Bindung zum Hund hat ist völlig normal. Das wächst mit der Zeit. Das war bei mir auch bei den Hunden so, die ich als Welpen bekommen habe. Bei der aktuellen Hündin (Karla) dachte ich lange, dass sie es einfach auch schwer hat, weil ihre Vorgängerin (Lena) wohl für immer "meine Hündin" bleiben wird. Dabei mochte ich Karla auch von Anfang an. Sie war toll und irre unkompliziert. Aber da war nur wenig Verbindung zwischen uns. Das hat ein paar Monate gedauert und ich hab mich nicht unter Druck gesetzt. Ich fand es auch völlig okay, dass es so ist und habe drauf gebaut, dass das kommen wird. Und natürlich dauert es, wenn die Realität am Ende so von der Vorstellung abweicht. Genau deswegen finde ich es nicht immer optimal, wenn man sich so lange vorbereitet und so intensiv dabei ist. Dann kann man nämlich auch deutlich mehr genaue Vorstellungen entwickeln, die dann nicht erfüllt werden können.
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Eine Flexileine hätte ich manchmal auch gerne, aber die wird ja immer so verteufelt. Naja, er zieht ja eh schon 😅
Ich persönlich habe das noch nicht erlebt, dass ein Hund dadurch das Ziehen erst gelernt hat. Was ich daran unglaublich verteufele sind die ganzen Leute, die den Stoppknopf nicht kennen. Und auch für mich finde ich die fehlende Kontrolle am Hund ziemlich nervig. Aber für Phasen, in denen Leinenführigkeit sowieso überhaupt nicht möglich war, fand ich, dass das eine total gute Möglichkeit war, uns beide zu entspannen und wieder Freude in den Spaziergang zu bringen.
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Lari&Fine , den hier anscheinend, Internationaler Club der Rassehunde und Katzenzüchter e.V., ich glaub, der war schon öfter hier im Gespräch, also irgenwie ein Verein, der einfach eine Ahnentafel für alles mögliche erstellt, denk ich mal
Ja, und quasi keinerlei sinnvolle Regeln hat.
Incl Zuchttauglichkeit durch den eigenen Tierarzt, keine rassespezifischen Untersuchungen, alles darf mit allem verpaart werden und Hündinnen schon extrem jung belegt werden. Also quasi: mach was du willst und wir stellen dir für Geld "Papiere" aus, damit du seriöser wirkst, als du bist und die Leute verarschen kannst.
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An sich finde ich Stop & Go sinnvoll, müsste dann aber beim losgehen jedes mal darauf achten, das er nicht mit so viel Schwung ins Ende knallt.
Abbiegen und umdrehen gefiel mir nicht so.
Körperlich zurückschicken fände ich toll, wenn ich es ihm freundlich erklären könnte ohne blocken oder bedrohenAus Stop and Go hat bisher keiner meiner Hunde was gelernt. Dann standen sie halt auf Zug in der Leine und haben nach vorne geglotzt. Warten, bis sich da einer umdreht brachte genau nichts. Frustration auf allen Seiten. Selbst auf sich aufmerksam machen ist eher nicht zielführend, weil man dann eigentich nur das Umorientieren auf Kommando übt.
Hunde reagieren extrem gut auf Körpersprache. Wo siehst du das Problem im Blocken? Bedrohen ist ja nun wirklich etwas ganz anderes und auch meiner Ansicht nach nicht zielführend. Körpersprachlich klar machen, dass an mir vorbei gehen nicht erwünscht ist, geht durchaus völlig Schmerz- und schreckfrei, wenn das Timing stimmt. Hast du mal gesehen, wie Hunde miteinander kommunizieren? Mir ist schon klar, dass ich kein Hund bin. Und ich will Hundeverhalten auch nicht imitieren. Ich will nur sagen: unter Hunden ist das arztspezifische Kommunikation, davon nimmt kein Hund seelischen Schaden. Und am Ende habe ich lieber einen Hund, der zeitnah versteht, wie es für uns alle entspannt läuft, als einen, der ständig in der Leine hängt (Hallo Wirbelsäule) und wir beide ständig unendlich gestresst sind.
Ich lobe im Grunde jede Orientierung an mir von Anfang an. Später, wenn es um sittsames Laufen geht, habe ich immer ausschließlich verbal gelobt. Leckerlies wurden gerne als "danke, reicht jetzt" interpretiert und dann wieder in die Leine gebrettert 😄 ich habe aber auch durchaus deutlich gemacht, dass überholen an kurzer Leine nicht in meinem Sinne ist.
Und ganz ehrlich.. für die ganz schlimmen Junghundphasen habe ich ganz stumpf die Flexileine genommen, wenn ich nicht erwartet habe, dass die Knete im Hirn noch auf halbwegs lernwilligem Niveau war. Hat uns beide entspannt und dann haben wir neu angefangen.
Um jemandem etwas beizubringen finde ich es wichtig, klar zu machen was man will, aber auch, was man nicht will. Ich vergleiche das manchmal mit einem Job, wo der Chef so nett ist, dass er einen rausfinden lassen möchte, was er will. Aber einen vollkommen im Unklaren lässt, was er auf keinen Fall will.
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Zu den Korrekturen: du kannst den Hundnur korrigieren, wenn er bereits weiss, was er falsch macht.
Solange er also noch nicht verstanden hat, wie "an der Leine gehen" funktioniert, nützt es nichts ihn zu korrigieren. Weil er nicht weiss, warum er gegängelt wird.
Er wird dadurch nur unsicher.Hm, das sehe ich etwas differenzierter. Ein Hund kann durch faire und gut sitzende Korrekturen (damit meine ich nicht aversive Reize! Ein Leinenruck ist für mich keine Korrektur!) durchaus lernen, was er tun soll und was er bleiben lassen soll. Ich bin sicher, ich erzähle dir hier nichts Neues, aber vielleicht jemanden, der mitliest:
Das ist das Prinzip der Operanten Konditionierung mithilfe des negativen Verstärkers. Was nicht so heißt, weil der Verstärker negativ ist, sondern dass der unangenehme Reiz (eine Korrektur) verschwindet, sobald gewünschtes Verhalten gezeigt wird. Negativ also, weil der Verstärker entfernt wird. Ob das jetzt der beste Weg ist, Leinenführigkeit zu trainieren, sei Mal dahin gestellt. Aber es kann grundsätzlich, sinnvoll eingesetzt, funktionieren.
Manche Hunde sind tatsächlich einfacher zu führen, wenn sie sehr "schwarz/weiss" geführt werden.
Ja. Meine verstorbene Hündin war so. Die kam Zeit ihres Lebens nicht mit der langen keine klar. Für die gab es nur Freilauf oder kurze Leine. Das war auch irgendwann okay für mich, weil es selten die Notwendigkeit einer längeren Leine gab. Entweder sie lief halt knapp neben mir oder war offline. Bei den anderen Hunden war das kein Thema.
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Sie ist geplant bis jetzt bei uns geblieben um schon außerordentlich wohlerzogen in ihr endgültiges Zuhause zu ziehen.
Meinen die das ernst?
Ist doch supi, den teuren Hund direkt mit Eintritt in die Flegelphase übernehmen zu dürfen, wo die Arbeit und die Erziehungsresistenz erst anfängt!
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Interessant wie unterschiedlich die Vorstellungen sind. 😅
Wir fahren immer nach Houvig Strand Ende Juni für 2 Wochen. So voll finde ich es da garnicht. Das verläuft sich ganz gut an den breiten Stränden.
Hatte hier auch was dazu geschrieben:
Letztes Jahr waren wir in Houvig. Der Ferienort an sich war okay. Aber Sondervig haben wir nur zum Einkaufen betreten. Das hat ja echt gar nichts mehr von Dänemark. Der Ort war vor 20 Jahren noch komplett anders. Es gibt da inzwischen einen Italiener, ein Brauhaus (?!) und einen Haufen Touristenmist incl diesem schrecklichen Lalandia Park, der die Umgebung komplett verschandelt.
Wir waren Anfang Oktober dort und es war wirklich leer und ruhig. Nur Sondervig finde ich inzwischen echt nicht mehr toll. Aber ich finde generell, dass es außerhalb der deutschen Ferien an den meisten dänischen Orten eher ruhig ist.