Beiträge von walkman

    - Zuchterlaubnis und Erlaubnis zu Würfen nur dann, wenn es verbindliche Zusagen von qualifizierten Interessenten gibt

    Joa... Faend ich..doof. Auch/gerade als Kaeufer.

    Passt mir ein Welpe dann naemlich nicht (egal wieso!!) muss ich den dennoch nehmen und darauf haette ich absolut keine Lust!

    Was mach ich als Zuechter wenn ich einen kompletten Wurf mit kleinen Teufeln hab, aber nur wenige der verbindlichen Interessenten sowas koennen und die anderen eher einen netten Welpen (nett fuer meine Rasse)? Ich bin dan gezwungen die Welpen dennoch zu diesen Menschen zu geben und das kann dann weniger schoen enden.

    Und nein, ich fuer meinen Teil kann vor der Geburt der Welpen und bis die sich entwickeln nicht mit Sicherheit sagen, wie die Welpen werden. Eine grobe Richtung ja, aber mehr auch nicht.

    Dann könnte man auch mehr Interessenten als erwartete Wurfgröße vorgeben. Wie gesagt, diese "Forderungen" sind sowieso nicht durchsetzbar, und beispielhaft zu sehen.

    Es wird auf absehbare Zeit immer deutlich mehr Hunde als Interessenten geben, damit ist auch der Platz in den Tierheimen dauerhaft sehr knapp. Und damit wird es erst Recht für gefährliche Hunde keine intensive Betreuung geben können, sodass das Thema "Euthanasie" wahrscheinlich in der Zukunft eine größere Rolle spielen wird.

    Das Problemder vollen Tierheime und der sehr geringen Kapazitäten für schwierige Hunde entsteht ja vor Allem dadurch, dass es eine unendlich große Menge von Hunden gibt, die Tierheime füllen können. Ich mag mein Tierschutztier wirklich sehr und bin ihm für sehr Vieles dankbar.

    Trotzdem wäre ich für folgende Maßnahmen:

    - Zwangskastration von Straßenhunden im Ausland

    - Importverbot von Auslandstierschutzhunden

    - Verstärkung der Grenzkontrollen zu diesem Thema

    - Zuchterlaubnis und Erlaubnis zu Würfen nur dann, wenn es verbindliche Zusagen von qualifizierten Interessenten gibt

    - Zwingender Hundeführerschein mit praktischer Prüfung für alle HH und Menschen, die mit Hunden Gassigehen vor Übernahme eines Hundes

    - Zwingende mehrwöchige Schulung von HH mit deren Hunden

    - Regelmäßige Überprüfung der Qualität von Hundeschulen und Trainern

    - Deutlich höhere Strafen bei Verstößen gegen TierSchG und mehr Personal zur Überwachung

    Abgesehen davon, dass ich mit diesen Forderungen vermutlich jeder Interessengruppe treffe und sich die Begeisterung deshalb in Grenzen halten wird, sind diese Forderungen

    absolut nicht durchsetzbar.

    Deshalb finde ich es leider völlig nachvollziehbar, dass wir uns auch mit dem Thema Tötung auseinandersetzen müssen.

    Mit einer halbwegs brauchbaren IT-Ausbildung findet man in deutschen Ballungsräumen aktuell problemlos einen neuen Job, i. d. R. auch zu besseren Konditionen und in jedem Arbeitsmodell.

    Ja, es ist aber eben nicht jeder IT ler und der Gesundheitssektor zeigt ganz klar, dass viele vorhandene freie Stellen eben nicht bedeutet, dass man etwas findet, das einen finanziell und zeitlich besser oder auch nur gleich gut stellt.

    Da muss man einfach mal über den Tellerrand schauen und anerkennen, dass es außerhalb des eigenen Jobgebiets ganz anders aussehen kann, drum empfinde ich diese Diskussion auf der Ebene einfach als sinnfrei.

    Deshalb schrieb ich ja über dem von dir zitierten Satz: "Das hängt stark vom eigenen Job und der Umgebung ab."

    Es gibt Menschen, für die diese Diskussion schon jetzt relevant ist oder war, genauso gibt es Leute, die sie als sinnfrei empfinden. Und wenn es bei Letzteren Leute gibt, die aufgrund dieser Diskussion angeregt werden, ihre eigene Situation zu hinterfragen, dann war sie vielleicht sogar wirklich nützlich.

    Die meisten reagieren darauf leicht bis sehr verstimmt und suchen Gründe, warum das gerade ganz okay so ist.

    Wenn du nicht gut mit ihr bekannt bist, würde ich mir das sparen.

    Nein, ich kenne sie überhaupt nicht. Bin da nur so über Ihren Account gestolpert. Weil selbe Rasse....

    Und habe mich erschrocken...Dabei hat sie knapp 5000 Follower.

    Gerade bei Fremden ist das doch recht einfach, schließlich kennt man sich nicht. Man setzt damit also keine Beziehung auf´s Spiel.

    Formulierungsvorschlag:

    "Dein Hund ist fett."

    Ich mache lieber beruflich Abstriche und etwas, das mir vielleicht nicht die komplette Erfüllung oder die große Karriere bringt, aber die Rechnungen bezahlt und mir ausreichend Zeit für anderes gibt


    Ich finde die Diskussion einfach ein bisserl arg theoretisch und ideologisch und bisweilen schlicht an der Realität vorbei.

    ...

    Das ist immer so leicht gesagt, dass man dann halt was anderes den Tieren zu liebe machen würde, aber zumindest bei uns in der Region wachsen solche Jobs nicht am Wegesrand.

    Das hängt stark vom eigenen Job und der Umgebung ab:

    Mit einer halbwegs brauchbaren IT-Ausbildung findet man in deutschen Ballungsräumen aktuell problemlos einen neuen Job, i. d. R. auch zu besseren Konditionen und in jedem Arbeitsmodell. In Pflege und Gesundheit findet man zwar auch jederzeit Alternativen, die Konditionen sind meist überall schlecht, aber möglicherweise in genau dem einen Punkt (Teilzeitmöglichkeit, Fahrtzeit, mittags nach Hause kommen....) besser zum Hund passend, als in der aktuellen Position.