Beiträge von walkman

    Grundlagen der Selbstverteidigung sind definitiv sinnvoll und vor allem auch an seinem Mindset zu arbeiten.

    Wobei Selbstverteidigungskurse nur wirklich etwas bringen, wenn man regelmäßig trainiert. Die Techniken müssen so weit wie möglich reflexhaft werden, damit frau überhaupt eine Chance hat. Letztlich ist ein Mann grundsätzlich körperlich einer Frau überlegen. Wenn Mann ebenfalls kampfsporterfahren ist, sehen die Chancen für eine Frau weiterhin mau aus...

    Volle Zustimmung, zumindest zu Beginn sollte man das intensiv und sehr regelmäßig trainieren, zumindest die wenigen Optionen, die eine Frau gegenüber einem körperlich überlegenen Mann hat. Und das entsprechende Mindset sollte man verinnerlicht haben (sowohl Deeskalation, als auch den Schalter umlegen, wenn es um Kampf geht).

    Letztlich ist meiner Ansicht nach das Beste wenn Abschreckung in irgendeiner Form funktioniert, daher hat es durchaus seine Vorteile dass ich mich drauf verlassen kann dass mein Hund im Zweifel laut wird. Ich mach mir ihre Wachsamkeit auch insofern zu Nutze dass ich manchen Situationen auch aus dem Weg gehen kann. Wird der Hund nachts in eine bestimmte Richtung hellhörig, brauch ich da nicht lang gehen, dann wird da irgendwas sein. Bisher hat im Zweifel auch immer geholfen dass ein Hund da war.

    Sämtliche Situationen bei denen der Abstand so gering war dass man mir tatsächlich etwas hätte tun können waren immer ohne Hund. Und dass da nicht mehr passiert ist war Glück. Sei es dass ich wo rein gehen konnte, jemand beruhigend auf die entsprechende Person eingeredet hat oder - so paradox es klingt- vielleicht auch die Tatsache dass bei vielen Menschen durchaus die Hemmschwelle größer ist eine Frau zu schlagen als einen Mann. Anwesenheit von nem Mann hilft meiner Erfahrung nach tatsächlich weniger als Hund dabei. Erinnere mich da bspw dran als mich jemand mit ner Bierflasche bedroht hat weil er der Ansicht ist ich hätte Zigaretten dabei und müsse ihm eine abgeben. Ich hatte da jemanden dabei der 2 Meter groß war, nützt nix wenn der nur als Deko daneben steht :ka:. Geholfen hatte mir damals ein Kumpel von dem Typ, der auf ihn eingeredet hat und dazwischen ging. Ein paar Tage später hat dieser mich auch nochmal als wir uns zufällig begegnet sind angesprochen und sich für das Verhalten seines Freundes entschuldigt.

    Prinzipiell laufe ich erstmal recht sicher durch die Gegend. Aber ich bin halt klein und weiß dass ich im Zweifel wenn mal was passiert den Kürzeren ziehe :woozy_face:

    Was mir bspw immer Unbehagen bereitet sind bestimmte Männer die einen auf ne bestimmte Art und Weise anschauen. Ehrlich gesagt macht mich das aber innerlich vor allem aggressiv, weiß ja nicht was davon man als ggü mitbekommt.

    Abschreckung ist gut, es hilft zudem auch, nicht als das "leichteste Opfer" zu wirken. Ein Hund kann da helfen, ein großer Freund auch, wobei letzterer aber auch schon wieder das Gegenteil sein kann, so im Sinne einer "Herausforderung für jemanden, der Ärger sucht". Letztendlich ist immer die Frage, was das Gegenüber für ein Ziel hat.

    Innerlich aggressiv zu werden, kann im Zweifel helfen, den Schalter wie oben erwähnt umzulegen. Leider hilft das weniger für die Phase Deeskalation :D

    Wobei Selbstverteidigungskurse nur wirklich etwas bringen, wenn man regelmäßig trainiert. Die Techniken müssen so weit wie möglich reflexhaft werden, damit frau überhaupt eine Chance hat. Letztlich ist ein Mann grundsätzlich körperlich einer Frau überlegen. Wenn Mann ebenfalls kampfsporterfahren ist, sehen die Chancen für eine Frau weiterhin mau aus...

    Das stimmt, man muss regelmäßig wiederholen oder zumindest auffrischen. Und eben am besten was trainieren, das auf Selbstverteidigung ausgelegt ist. Aber ich glaube nicht dass die Wahrscheinlichkeit gerade von einem Kapfsportler angegriffen zu werden allzu hoch ist.


    Zum Thema "Ärger bekommen" wegen Hilfsmitteln sei es Pfefferspray oder irgendwas anderes: Das wäre mir ehrlich gesagt egal, lieber komm ich heil aus der Situation und mit den Konsequenzen beschäftige ich mich dann im Nachhinein. Wenn denn überhaupt was folgt. (Hund der verteidigt mal ganz bewusst nicht mit eingeschlossen, denn da treffen ja nicht mich die Konsequenzen, sondern meine Hündin. Möchte ich nicht...)

    Die Gefahr das z.b ein Pfefferspray auch gegen einen selbst benutzt werden kann bleibt natürlich.

    Genau, wenn man Selbstverteidigung will, sollte man ganz genau das trainieren, keinen reinen Sport.

    Hinsichtlich Hilfsmittel: Das Problem ist, dass man schon für das "Führen" in vielen Gegenden (Waffenverbotszonen, Waffenverbot im ÖPNV etc.) großen Ärger (i. d. R. bis zu 10.000 EUR Strafe) bekommen kann. Und das für eine potentielle Gefahrensituation, die vielleicht niemals eintritt.

    Aber ich glaube nicht dass die Wahrscheinlichkeit gerade von einem Kapfsportler angegriffen zu werden allzu hoch ist.

    Wenn man nicht selber gut in Selbstverteidigung ist (Verhalten ist reflexhaft, man trainiert wöchentlich, etc.), dann muss das der Mann auch nicht unbedingt sein. Da reicht es, das man überlegen muss, wie man korrekt reagiert und schon hat der Mann einen in der Mangel.

    Ich behaupte mal, dass die meisten Täter nicht in einer Minute harmlose Zeitgenossen sind und in der nächsten Minute über eine Frau herfallen. Vermutlich beschäftigen sie sich schon länger mit dieser Absicht - und ich glaube nicht, dass die meisten Täter heutzutage so naiv sind zu glauben, dass sie einer Frau ohne jegliche Gegenwehr Gewalt antun können - manche bauen vmtl. sogar genau auf diese Gegenwehr...

    Der Ansatz bei Selbstverteidigung ist eher, dass man seine Einstellung "das Gegenüber ist stärker, also kann ich sowieso nichts machen" ändert in "mir will gerade jemand etwas antun, jetzt werde ich das Maximum an Gegenwehr leisten, das ich leisten kann" und dazu ein paar Techniken lernt. Das stärkt das eigene Auftreten und sorgt ein wenig dafür, dass man nicht als das "leichteste Opfer wirkt" und es erhöht in der Extremsituation ein wenig die Chance, dass man besser rauskommt. Mehr nicht.

    Judo ist ein toller Sport für Kinder, aber keine Selbstverteidigung gegen erwachsene Angreifer.

    Hier im Dorf würde ein Dritter auf "Feuer" genauso sehr reagieren, wie auf "Hilfe". In der Großstadt hilft "Feuer" im Vergleich zu "Hilfe" mit Sicherheit auch nicht gegen den "Bystander-Effekt" (alle hören / sehen etwas, niemand macht etwas). Dagegen hilft eher, eine konkrete Person anzusehen und diese anzusprechen mit "helfen SIE mir bitte".

    Für die beschriebene Situation "dunkler Wald, niemand in der Nähe, Frau mit Hund allein, Mann mit aggressiven Verhaltensweisen" ist ein Taschenalarm aus mehreren Gründen die beste passive Verteidigung:

    - Hohe Reichweite

    - Schwieriger für den Dritten auszuschalten als Rufe

    - Funktioniert auch, wenn die eigene Stimmt nicht funktioniert aufgrund Angst (oder physischer Einwirkung)

    Hinsichtlich des Taschenalarms hoff ich ja eher drauf dass das Teil in der Innenstadt funktioniert wenn ne Polizeistreife das hört. Auf normale Menschen hoffe ich da auch nicht.


    Jegliche Mittel zur Selbstverteidigung können letztenendes gegen einen verwendet werden, und wenn es dazu kommt muss man ja noch hoffen dass das ggü kein Messer einstecken hat.

    Weg rennen geht aber auch nicht so einfach, weil viele Menschen schneller sind.

    Is also alles nur besser als nix, aber das wars dann schon. Ich hab die besten Erfahrungen soweit echt mit Hund gemacht. Aber den hat man nicht immer dabei, es gibt auch mal Menschen die es nicht abschreckt ( wenn auch je nach Hund sehr überschaubar) und wenn doch mal was is kann man zusätzlich noch Angst um den Hund haben und muss aufpassen dass der bloß nicht beißt weil man sonst selber mehr zu befürchten hat als der scheiß Täter. Wie bei so ziemlich allem in D.

    Siehe "Bystander-Effekt oben": Am besten eine Person direkt ansprechen.

    Ich denke auch, dass man in der Innenstadt einer Großstadt mit einem Taschenalarm tatsächlich die Aufmerksamkeit der Polizei erreichen könnte.

    Aber der letzte Punkt "Ärger kriegen" ist eines der Hauptargumente gegen Pfefferspray, Messer etc. als eigene Bewaffnung. Ich teile auch deine Einschätzung, dass man ein Risiko für den Hund hat, wenn der sich einmischt, sowohl ein physisches, als auch ein juristisches.

    Selbstverteidigung lernen ist dagegen nie verkehrt, sofern seriös, s. ganz oben.

    Meine Kinder haben gelernt in solchen Momenten FEUER zu rufen statt Hilfe.

    Einige Menschen sind immer Neugierig und sehen dann hin.

    Das ist eine echt schlechte Idee. Gerade bei Kindern wird dann ggf. davon ausgegangen, dass die sich einen Scherz erlauben. Wenn man Hilfe braucht, sollte man auch nach Hilfe rufen.

    Grundlagen der Selbstverteidigung sind definitiv sinnvoll und vor allem auch an seinem Mindset zu arbeiten.

    Viele Frauen haben zum einen Hemmungen ihren Angreifer zu verletzen und zum anderen eine Art "Rückwertsgang" vorprogrammiert, obwohl dieser in manchen Situationen kontraproduktiv ist (z.b wenn jemand einen zu Boden reißen möchte). Beides wird auch teilweise bei guten Selbstverteidigungskursen thematisiert.

    Sich mit dem Thema auseinanderzusetzen ist auf jeden Fall gut. Auch die Polizei bietet Kurse dazu an, das sollte m. E. der erste Schritt sein, um zu lernen, was mögliche Wege ohne Kampf sind, ein Taschenalarm ist schon einmal eine gute Idee. Alles darüber hinaus hat Vor- und Nachteile (besonders Waffen wie Pfefferspray usw.) und mit denen sollte man sich auseinandersetzen, bevor man einfach so etwas kauft.

    Und wenn man sich danach dafür entscheidet, einen Kurs oder regelmäßiges Training zur Selbstverteidigung zu beginnen, sollte man sich vorher intensiv über die Seriösität infomieren. Wählt man den falschen Anbieter kann auch das ins Gegenteil umschlagen.

    Hat jemand von euch ein Notfallarmband auf dem dann Diagnosen und evtl Medikamenten Plan gespeichert sind?

    Wenn ja, wie komme ich an sowas, funktioniert das zuverlässig?

    Ich habe nun 2 Diagnosen wo es sinnvoll wäre so etwas zu haben, da die Symptome jeweils mit anderen Diagnosen verwechselt werden könnten. Und mein Mediplan ist doch auch ne ziemliche Liste.

    Bin zwar nicht so der Fan von "Schmuck" oder irgendwas, was an mir baumelt, aber das wäre nun vielleicht doch etwas sinnvolles.

    Ne, ich habe aber auch nix Relevantes.

    Das hier für zu Hause kennst du schon, oder? https://notfalldose.de/de/Notfalldose/

    Infos dazu, wieso die Armbänder umstritten sind steht hier: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Notfal…lfe-299891.html

    Vielen, vielen Dank, dass du hier ein Feedback dazu gegeben hast! Freut mich sehr, dass das ein gutes Gespräch war.

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    Ohhh Gott, ist das süß :) Es wirkt wirklich so, als könnte sich das Tier nicht zwischen Kontaktaufnahme und Schüchternheit entscheiden. Wahnsinn, wieviel lockerer das jetzt schon aussieht im Vergleich zum ersten Video. Erstaunlich, wie lang die Arme und Beine sind, die wird sicher mal sehr groß, oder?

    OT:

    (Oder ab der Mitte des Videos: Vielleicht ist das Tier bei Leuten mit einer merkwürdigen politischen Einstellung aufgewachsen und kämpft jetzt mit der Resozialisierung :D )

    Ich habe Schmerzen im Handgelenk. Da wo die Maushand auf dem Schreibtisch aufliegt. Auch ne Schwellung ist da.

    Ich fürchte, es ist einfach Überlastung und der Anfang von so einem Überbein.

    Habe mir jetzt eine private Maus gekauft, bei der ich die Hand anders halte für mein Büro. Und habe vor weniger zu machen in den nächsten Tagen.

    Irgendeine Chance, dass das reicht? So eine halbe Schonung des Ganzen?Hatte das eine von euch schon mal?

    Ich würde eine Zeit lang komplett schonen, also die bisherige Bewegung komplett sein lass, notfalls mit AU.

    Und neben den Tipps zu anderer Maus, Nutzung Touchpad oder vertikaler Maus würde ich mal darauf achten, ob die Höhe vom Stuhl zum Tisch passt und ob die Lage der Maus im Verhältnis zu dir ok ist, also nicht zu weit seitlich oder zu nah an der Körpermitte. Und es sollte auch nichts in der Nähe der Maus herumstehen, damit du nicht unbewusst mit der Maus Umwege fährst bzw. dich einschränken lässt.

    Hat jemand Jacken von Goodboy und kann mir was zur Wasserdichtigkeit sagen?

    Ich finde die vielen Taschen cool, aber eine 10.000 Wassersäule überzeugt mich irgendwie nicht. Zumindest hab ich im Reitbereich schlechte Erfahrungen damit gemacht :pleading_face:.

    Je mehr desto besser, allerdings ist Wassersäule auch nicht alles.

    Ich hab zwei Goodboy Jacken mit wassersäule 10000, so nach 1,5 Stunden werden die Schultern leicht feucht, aber das reicht für mich

    Gerade die feuchten Schultern können auch von Kondenswasser kommen, weil warmer, feuchter Körper direkt auf das Material kommt. Hier helfen Schulterpolster

    Ich habe gute Erfahrungen mit der UF Pro Monsoon gemacht (die hat u. a. auch 150.000mm Wassersäule), ist nur inzwischen sauteuer.

    Mich nervt, dass ich gestern auch echt alles vergessen habe: Schlüssel, Handy, sogar meine Taschenlampe.

    Aber Lucky musste so dringend, eigentlich wäre mein Freund gegangen, aber ich dachte mir: Ach komm, geht schon.

    Aber ich finde auch echt eine Erklärung dafür, die irgendwie Sinn macht.

    Berichte auf jeden Fall mal, was die Polizei dazu gesagt hat!