Hier hat der Chip halt den Hund in die andere Richtung kippen lassen. Er war zuhause gechillt, hat wieder gefressen, Mädels waren "normal" interessant, dafür hatte er Jagdtrieb wie Sau und war tatsächlich nicht ansprechbar in wildreichen Gegenden. Dafür brauchte es nicht mal Sichtkontakt, der Collie geht auch auf Spur. Daher ist er ja auch so ein begabter Mantrailer
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Jetzt ist er kastriert, der Chip ausgelaufen und nun pendelt er sich gerade *auf Holz klopf* in einem angenehmen Zustand ein. Zuhause pennt er, ist gechillt und gut gelaunt. Wieder deutlich mehr an Pipi und anderen Hunden interessiert, als unter dem Chip, aber es stresst ihn einfach nicht mehr. Markieren wie ein Weltmeister und scharren tut er auch.
Was total spannend ist, das Jagen flaut deutlich ab. Und zwar WIRKLICH DEUTLICH. Er ist nicht mehr auf Dauersendung in wildreichen Gebieten, sondern tingelt mit dem Zwerg umher, es wird geschnuppert, ein Keks geordert, so normale Sachen. Kommt er in ein Jagdthema, sehe ich Kopf und Rute hochgehen und schaffe es im Moment recht gut ihn da raus zu rufen. Also Ansprechen, abwenden, Keks. War unter dem Chip gar nicht möglich, da hätte ich mit einer halben Sau vor seiner Nase wedeln können, wäre ihm wurscht gewesen.