Beiträge von walkman

    Vorweg, ich selbst hatte noch nie ein Thema mit dem Allein lassen meiner Hunde, aber im Kundenkreis ist das häufig Thema. Generell habe ich da schon einige erfolgreich trainiert und bin da nicht hilflos. Aber gestern habe ich beim Hundekongress das Interview von Bina Lunzer zum Thema gehört und fand insgesamt ganz gut, was sie gesagt hat. ABER: Es war am Ende auch nur eine lange Verkaufsveranstaltung für ihr Online-Programm dazu, das sie eigener Aussage nach über viele Jahre ausgearbeitet hat und das angeblich super funktioniert, weil es angeblich supergut anleitet, so dass nichts schief gehen kann. Nun würde mich mal interessieren, ob das schon mal jemand gemacht hat und mir verraten könnte, wie sie vom Grundgerüst vorgeht. Sie sprach immer wieder von einem Barrieretraining, aber was genau das sein soll, habe ich nicht herausfinden können. Ich würde einfach gerne wissen wollen, ob man das empfehlen kann. Da es nicht ganz billig ist, möchte ich das jetzt auch nicht einfach mal testweise kaufen.

    Ich kenne dieses konkrete Programm nicht, aber wir hatten mit unserem Tier auch mal an einem mehrwöchigen Programm unserer Trainerin teilgenommen. Kern dabei war, dass der Hund insofern beschränkt wurde, dass er nicht mehr in der kompletten Wohnung herumlaufen konnte. Konkret bei uns war das ein Kindergitter vor dem Arbeitszimmer. Das hat letztendlich tatsächlich den entscheidenden Fortschritt gebracht. Aber ob das mit "Barriere" gemeint ist, keine Ahnung.

    Finde es wirklich schwer da den gesunden Mittelweg zu gehen. Und im Fall von zwei Wochen Astronautennahrung bin ich definitiv Team Landflucht. Da habe ich hier in der Stadt größere Sorgen als Essen.

    Ich verstehe was du meinst, aber ob Flucht sinnvoll wäre, hängt extrem vom jeweiligen Szenario ab.

    Hilft auch nicht.

    Mir zumindest nicht. Da widersprechen Kopf und Herz sich so ganz massiv.

    Ich weiß das, das wichtig ist. Ein bisschen ist auch da. Aber eigentlich ist das ein Thema mit dem ich am Liebsten nix zu tun haben möchte.

    Ich mag gefühlt 90% aller bevorratbaren Dinge nicht und mich stresst Gerümpel. Und ja da zähle ich auch drei Kisten Wasser zu.

    Da hilft auch alle Rationalität nicht :ka:

    Verstehe ich gut. Komischerweise schlagen aber Menschen mit dieser Einstellung irgendwann gerne ins krasse Gegenteil um, so geschehen bei Freunden von mir: "Alles Quatsch, braucht kein Mensch, was soll schon passieren". Und plötzlich "was habt ihr eigentlich so, ich habe jetzt mal Vorräte angelegt, mir ein Radio gekauft...". Ich habe keine Ahnung, was da der konkrete Anlass war, aber der kontrast war schon extrem.

    Unsere Lösung hinsichtlich Essen ist ja so Astronautenzeug für 2 Wochen, einmal kaufen, 25 Jahre Ruhe. Im Krisenfalls zwar kein Geschenk, aber dann wird man für die Faulheit ordentlicher Krisenvorsorge hatlt mich fiesem Zeug bestraft, überlebt aber nahrungsmäßig trotzdem.

    Und bei Getränken erhöhe ich einfach die Menge dessen, was ich sowieso zu Hause habe, also z. B. ein Karton (12 Pk) Milch zusätzlich als eiserner Bestand* zu den leerlaufenden anderen 12 Packungen. Und statt einer Kiste alkoholfreiem Bier habe ich dann auch immer eine zweite Kiste zu Hause.


    *Ok, "Eiserner Bestand" klingt zu sehr nach Krieg, ist aber ein normaler Begriff der Lagerhaltung.... Mist. Lagerhaltung klingt irgendwie noch schlimmer.

    Aber es ist einfach auch ein fieses Thema, sich mit möglicherweise eintretenden extrem negativen Szenarien auseinanderzusetzen. Sowas ist ja bei Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht ähnlich, nur dass der finale Anlass dazu mit absoluter Sicherheit bei restlos jedem eintreten wird.

    Hochzeiten sind, wenn sie wirklich groß gefeiert werden, für mich genau der Anlass, zu dem man auch die entfernten Verwandten einlädt, die man ewig nicht gesehen hat.

    Ist das so ein gesellschaftlich anerkannter „normaler“ Grund?

    Ich würde nie auf die Idee kommen, Menschen einzuladen nur weil ich die lange nicht gesehen habe (und Verwandtschaft ist für mich eh kein Grund für gar nichts).
    Wenn ich Menschen sehen möchte, treffe ich mich einzeln damit ich meine volle Aufmerksamkeit schenken kann. Gerade bei so Riesen Events schaffe ich es nicht mit vielen menschen zu sprechen eben weil so viel passiert.
    Und gesehen habe ist ja auch ungleich Kontakt haben. Ich habe mit vielen Freund:innen wöchentlich Kontakt und sie seit Jahren nicht mehr gesehen.

    Spannend.

    Nach meinem Eindruck machen sich Leute, die stark ins Dorf eingebunden oder Mitglied in Vereinen sind, oder eine große Familie haben, schon Gedanken darüber, wie groß sie den Kreis der Eingeladenen ziehen wollen. Manche denken da vermutlich wirklich auch darüber nach, wen sie einladen müssten, weil es erwartet wird, das würde ich weniger als "gesellschaftlich anerkannt", sondern fast als "gesellschaftlichen Druck" bezeichnen, weil sie vermeiden wollen, komische Fragen gestellt zu bekommen. Besonders in Vereinen kann man sich mit der falschen Gästeliste dauerhaft böses Blut, Tratsch und Ärger durch sowas einfangen. :D

    Oh, mir fällt gerade auf, dass die Einladung gar nicht unbedingt eine billige Mitfahrgelegenheit sein muss, sondern dass das Paar vielleicht sogar denkt, dass ihr PinguinEmmi vielleicht enttäuscht oder sauer waret, wenn ihr nicht eingeladen seid.

    Habt ihr Perspektiven, Sichtweisen? Ich hatte mir mal geschworen, keinerlei Konventionen mehr zu folgen, nur weil "man das halt so macht". Wenn ich nicht dahinter stehe und keinem aktiv schade, will ich es nicht tun. Aber ich fürchte, ich komm diesmal aus der Nummer nicht raus.

    Hochzeiten sind, wenn sie wirklich groß gefeiert werden, für mich genau der Anlass, zu dem man auch die entfernten Verwandten einlädt, die man ewig nicht gesehen hat.

    Ich würde versuchen herauszufinden, ob noch weitere Leute eingeladen sind, die ähnlich wenig Kontakt haben oder in vergleichbarem Verwandtschaftsverhältnis sind. Wenn das auch auf andere zutrifft, würde ich hinfahren. Denn rückblickend sind es doch genau solche Veranstaltungen, an die man sich auch Jahrzente später noch erinnert. Und manchmal sind solche Veranstaltungen auch viel schöner, als man erwartet hat.

    Oder habt ihr einen Tarifvertrag, der das explizit so verlangt rückwirkend?

    Das wäre mir zumindest beim durchlesen bei Vertragsunterzeichnung nicht aufgefallen, müsste ich nochmal nachlesen. Ich könnte ja auch Montag krank sein und dann Freitag wieder, wenn ich nur Montag und Freitag an der MS arbeite. Dadurch, dass kaum jemand durchgehend 5 Tage dort arbeitet, wird es gerne etwas verwirrend 😅

    Und an meinen selbstständigen Tagen gucke ich dann schon was ich evtl. Trotzdem unbedingt machen muss und was ich ausfallen lasse. Weil ich da ja nachholen muss (z.b. 2 ensembleproben heute abend- da steht eh noch jeweils eine aus zum nachholen, da kann ich nicht noch ne weitere draufpacken, irgendwann kriegt man die ja nicht mehr nachgeholt).

    Nur eine Sicht: Wenn der Arbeitgeber davon ausgeht, dass du durchgehend krank bist, hätte er vermutlich ein Problem damit, wenn du zwischenzeitlich entscheidest, trotz Krankheit selbstständig zu arbeiten, sofern er das mitbekommen kann. Die Argumentation "ich kann da nicht noch eine Probe ausfallen lassen" sieht ein Arbeitgeber wahrscheinlich kritisch.

    Gib´ bei Youtube mal den Begriff "road rage" ein. Da siehst du sehr gut, was für Eskalationsstufen in anderen Ländern regelmäßig aufgrund von irgendwelchen Verkehrssituationen erreicht werden. Im Auto bleiben, nicht auf den Ausrastenden reagieren und bei Bedarf die Polizei rufen ist eine sinnvolle Strategie. Super, dass es gar nicht so weit eskaliert ist.

    An deiner Stelle würde ich mir den Sachverhalt genau aufschreiben (oder als Audiofile runtererzählen), damit du dich bei Bedarf noch an Details erinnerst. Dabei würde ich auch genau benennen, was die Frau wie zu dir gesagt hat. Falls da etwas nachkommt, kannst du jederzeit darauf zugreifen.

    Und dann würde ich das Thema vergessen.

    Ich bin ziemlich sicher, dass da nichts mehr nachkommt. Falls doch, wäre ich sehr optimistisch, dass am Ende sie ein Problem bekommen wird, nicht zuletzt, weil sie aggressiv aufgetreten ist und deine Tür öffnen wollte. Die Verkehrssituation kann ich nicht beurteilen, wenn sie aber das auf der Spitze stehende Dreieck hatte, wäre ich auch da optimistisch, dass es zu deinen Gunsten ausgeht.

    War in meiner Kindheit genauso, deshalb finde ich die auch heute nicht so spannend und nehme die gar richtig wahr, im Grunde so wie Tauben, Amseln oder Elstern, ich könnte gar nicht sagen, wie oft ich die im Verhältnis sehe.

    Momentan hört man hier im Wald eigentlich nur den Zaunkönig regelmäßig.

    Naja, der Spatz ist vom Aussterben bedroht.

    https://www.grosseltern.de/weltspatzentag…terben-bedroht/

    Nein, der Bestand geht zwar zurück, regional scheinbar auch deutlich, bedroht ist er aber nicht.