Beiträge von walkman

    Alkoholismus ist eigentlich gar nicht lustig,

    Nee, tatsächlich nicht. Das ist in meinem Fall auch eher hilfloser Sarkasmus, weil man als Aussenstehender kaum bis keine Einwirkungsmöglichkeit hat. Und sehr viel durch Besoffene erleiden muss. Da flüchtet man sich i-wann in Sarkasmus. Helfen kann man nur jemandem, der sich auch helfen lassen will, was bei dem Krankheitsbild schwierig wird. Das ist OT und auch wieder nicht. Denn Suchtkranke, die im Fall X nicht an ihren Stoff kommen, können auch ein Problem werden.

    Ich habe im näheren Umfeld einen inzwischen trockenen Fall von Alkoholismus, ich kann das alles nur bestätigen.

    Diese Überberlegungen werde ich heute bei einem Wiskey (muss eh weg, ich boykottier ja USA Produkte) - Cola anstellen und ganz lange abwägen.

    Vielleicht kauf ich jetzt auch lieber Vodka, falls die Russen kommen, hab ich was da.

    Whiskey ist zwar nicht meins, aber cheers! :)

    Auch wenn der zweite Satz vermutlich Spaß war: Alkohol zum Tausch ist sinnvoll, aber gerade dann, wenn feindliche Kräfte ein Land besetzen, sollte man absolut (Achtung Wortwitz) keine Alkoholvorräte mehr haben.

    Du scheinst nicht in Oberfranken zu leben. |)
    Hier wird teils soviel gesoffen, dass ich eher Angst hätte, wenn einige davon zwangsnüchtern wären.

    Aber grundsätzlich sehe ich das schon ähnlich wie Du walkman

    Ich fürchte, das ist kein Franken-spezifisches problem :D

    (Alkoholismus ist eigentlich gar nicht lustig, aber die allgemeine Akzeptanz dann doch irgendwie... :D )

    Als am Weihnachstsessen, als 3 Leute von "Aperol" schwärmten und ich eine verstaubte Flasche Aperol aus dem Keller holte, die ich irgendwann mal gekauft hatte, weil es ein Angebot war und ich denke: Alkohol in Krisenzeiten kann nicht verkehrt sein🤣, da kam das Gespräch auf Vorratshaltung und zumindest dieser Vorrat kam sehr gut an.

    Super spannendes Thema "Alkohol im Zusammenhang mit Krisenvorbereitung", auch wenn das hier gar nicht ernsthaft angesprochen wurde: Das wird in regelmäßig kontrovers diskutiert, einerseits kann man Alkohol zum Tausch verwenden, selbst wenn die Währung nicht mehr angemessen funktioniert (eine Alternative hierfür wären Zigaretten). Allerdings besteht ein sehr großes Risiko, dass durch Alkohol zwischenmenschliche Spannungen eskalieren könnten und Übergriffe gefördert werden, zudem ist in Krisen / Katastrophen externe Hilfe z. B. durch die Polizei nur eingeschränkt verfügbar. Insbesondere in Kriegssituationen wird dazu geraten, frühzeitig Alkoholvorräte zu vernichten (äh, nein, damit ist nicht "schnell trinken" gemeint. :D ).

    Danke für die ganzen Antworten! wilderbse

    Dein Hund hat also grds schon Lust an Hundekontakt knurrt und schnappt dann aber erst mal, oder habe ich das falsch verstanden? Braucht sie dann einfach Zeit um warm zu werden und genießt dann den Kontakt?

    Ich bin bisher mit Hank immer weiter gegangen, wenn der andere Hund geknurrt hat. Kann das in der Situation auch was anderes heißen? Sollte man dann den Hund noch mehr Zeit geben? Ich hatte das immer als klares, ich habe kein Interesse gedeutet.
    (Also erst Absprache mit Halter, dann Hunde ableinen, Hund knurrt, wir gehen einfach ruhig weiter)

    Ich würde solche Dinge nicht unbedingt mit Zufallsbekanntschaften auf der Straße erstmalig ausprobieren, sondern versuchen, deinen Hund - und ein wenig auch andere - in einer Hundeschule oder in einem Verein besser lesen zu lernen. Es kann z. B. auch die Leine am Hund Begegnungen sehr stark beeinflussen, je nach Hund auch das Territorium uvm. (Wie sozial mein Hund ist, habe ich erst erkannt, als ich ihn mal frei mit anderen in geschütztem Rahmen habe spielen sehen)

    Ein Brand ist wahrscheinlich der einzige Sachverhalt, wo man nicht versuchen sollte, seinen Fluchtrucksack zu holen. ;)

    Naja kommt ja schon drauf an wo der steht. Ist der Rucksack direkt griffbereit an der Haustür und mein Fluchtweg geht dran vorbei kann man den ja schon noch greifen. Zurück irgendwohin um den zu holen sollte man aber tunlichst unterlassen.

    Ist jetzt natürlich nur Haarspalterei von mir: Bei der Flucht aus einem brennenden Haus sollte man möglichst gar nichts mitnehmen, auch mit dem besten Fluchtrucksack kann man in der Bewegung eingeschränkt sein oder drüber stolpern usw.

    Das ist ja auch für andere Notfälle gedacht, wenn man die Gegend verlassen muss oder eine heftige Flut wie im Ahrtal das ganze Haus wegreißt, wenn was einstürzt usw

    Darum soll man die Dokumentenmappe laut BBK bei Bekannten oder so aufbewahren.

    Genau, beglaubigte Kopien bewahrt man am besten an einem anderen Ort auf.

    Eine Naturkatastrophe kommt hier bei uns eher nicht von jetzt auf gleich, sondern zb Pegelstände steigen. Ein Feuer breitet sich aus. Oft lässt das Zeit für Flucht, und dazu haben wir Diesel in der Garage, Futtersäcke auf Vorrat und die Fluchtrucksäcke (die ich mal wieder durchgehen muss btw). Unsere Dokumente sind in einer feuerfesten Kassette und einlaminierte Kopien in den Rucksäcken, dazu in jedem etwas Bargeld.

    Als Argument zur Vorbereitung sehe ich das absolut genauso.

    Zusätzlich sollte man sich bewusst machen, dass manche Dige komplett ohne Vorwarnung eintreten oder bemerkt werden und man dann sofort handeln muss, ohne sich viele Gedanken zu machen. Das gilt z. B. für Brände, aber auch für Naturkatastrophen wie Erdbeben oder auch eine plötzliche Flut (bei uns extrem selten, in manchen Urlaubsländern aber total normal). Das soll absolut kein Widerspruch sein, sondern nur anregen. Wenn Leute im Raum sind, die wie Darth Vader klingen, ist in der Regel z. B. keine Zeit für einen Fluchtrucksack. :D Dann ist es auch egal, dass nur irgendwas Kleines auf dem Herd kokelt und man nur eingepennt ist.

    Im Kriegsfall… Norwegen bereitet seine Bevölkerung aktuell auf einen Kriegs- und Krisenfall vor.

    Das macht Deutschland auch gerade, es kommt nur bei vielen nicht so deutlich rüber.

    Wenn man sich mit dem Thema befasst, kommt man recht schnell auch an das Thema "Dokumentenmappe". Im Vorschlag vom Katastrophenschutz ist von so vielen beglaubigten Kopien die Rede, hat jemand sowas mal gemacht?

    Liegt alles griffbereit im Rucksack, schon deshalb, falls es mal brennt.

    Ein Brand ist wahrscheinlich der einzige Sachverhalt, wo man nicht versuchen sollte, seinen Fluchtrucksack zu holen. ;)

    Ich bin bei Alltagsplänkeleien. Stromausfall, ja hier im überzivilisiertem Haushalt auch schon Internetausfall, Wohnungsbrand etc.

    Für richtige Katastrophe :ka:

    "Mama, das Internet ist ausgefallen!" - "Oh, nein, schnapp´ dir der den Fluchtrucksack und dann nichts wie weg!" :

    Sorry :D


    Das sind so viele unterschiedliche Szenarien, es lohnt sich wirklich, sich dazu minimal Gedanken zu machen.