Beiträge von walkman

    Die "Fakten" die er nennt (irgendwelche Füllstände von Gasspeichern) sind nahezu irrelevant, weil Deutschland in den letzten 2, 3 Jahren weitere Quellen für Gaslieferungen geschaffen hat, u. a. durch den Bau von LNG-Terminals.

    Der Füllstand gibt den Ist-Wert unter Einbeziehung von Zu- und Abfluss wieder.

    Nach Aufbereitung gelangt auch das LNG in diese Speicher (Zulauf). Folglich würde ich nicht sagen das es gänzlich irrelant ist, weil der Zulauf schon inkludiert ist.

    Es existieren allerdings in Form der Tanks weitere Speichermöglichkeiten außerhalb der Werke. Ob es Kapazitäten für die Erhöhung der Einspeisung gibt - keine Ahnung. Aber ich gehe von entsprechenden Plänen aus.

    Die Stände sind m. E: deshalb irrelevant, weil der Zulauf skalierbar ist.

    Da musst du von mir was missverstanden haben, ich habe mit der AFD nichts zu schaffen, weil ich aus Österreich bin.

    Das aktuelle Gasmangel-Narrativ ist auch kein ausschließliches AfD-Thema, auch Medien im gleichen Spektrum, wie z. B. Servus-TV für Österreich, springen auf den Zug auf.

    Bleiben wir gerne bei diesen angeblichen Fakten: Im derzeit aktuellen Video von vor 6 Tagen hat er 21 Tage bis zur Gasmangellage prognostiziert. Schauen wir also am 17.02.25 einfach mal, ob wir den großen Blackout oder die Abschaltung von Industriebetrieben erleben.

    Ja, da bin ich tatsächlich auch gespannt. Aber ich meinte auch, dass die Daten, die Outdoor Chiemgau bringt, durchaus nachprüfbare Fakten sind, die er von öffentlichen Seiten hat. Seine Interpretationen und Schlussfolgerungen sind natürlich eine ganz andere Sache, da muss man schauen, wie sich das entwickelt.

    Die "Fakten" die er nennt (irgendwelche Füllstände von Gasspeichern) sind nahezu irrelevant, weil Deutschland in den letzten 2, 3 Jahren weitere Quellen für Gaslieferungen geschaffen hat, u. a. durch den Bau von LNG-Terminals.

    Dass Preise sich abhängig von der Nachfrage verändern ist vollkommen normal, s.Post von Mehrhund .

    Vielleicht magst du mal - gerne nur für dich - seine Schlussfolgerungen unter der Annahme hinterfragen, ob er seine "Fakten" nicht aus der Perspektive Klimawandel-Kritiker und pro-russisch interpretiert.

    wilderbse

    Ich kenn die erwähnten Namen nicht… vielleicht ist es untergegangen, aber kannst du mir mal verlinken/schreiben, wo ich die Info finde, dass Industrieanlagen abgeschaltet werden (sollten)?


    Im Übrigen bin ich sicher, dass da im Zweifel nichts überlegt würde, sondern es längst Pläne gibt. Als Corona noch ganz klein war, so Ende Februar 20, da hat der Betrieb meines Mannes schon Passierscheine für Straßensperren ausgeben können, weil denen schon gesagt wurde, dass sie weiterarbeiten können/müssen würden…

    Bei Youtube "Outdoor Chiemgau Gasmangellage" eingeben, dann findest du mehr als genug.

    Wenn du eine - deutlich links geprägte - Bewertung zu dem Youtuber sehen möchtest, "Outdoor Chiemgau heywolfi" eingeben.

    walkman Es tut mir leid, aber deine Meinung teile ich in keinster Weise. Die Fakten, die von Outdoor Chiemgau kommen, kann jeder selbst nachprüfen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Und ich habe mich auch nie genötigt gefühlt, ihm irgendwas abzukaufen. Wenn ihn jemand einfach nicht leiden kann, gut, da hat jeder seine eigene Meinung.

    Bleiben wir gerne bei diesen angeblichen Fakten: Im derzeit aktuellen Video von vor 6 Tagen hat er 21 Tage bis zur Gasmangellage prognostiziert. Schauen wir also am 17.02.25 einfach mal, ob wir den großen Blackout oder die Abschaltung von Industriebetrieben erleben.

    Die Regierung sollte m. E. vor Allem den ÖPNV fördern, nicht den Individualverkehr.

    da bin ich zu 100% dabei! Seh ich ganz genau so.

    Jedoch spielt das Thema Individualverkehr in Autoland-D eine extrem wichtige Rolle und da kööönnte man schon ein bisschen mehr in Richtung Mobilitätswende steuern, und ich würde mir eben beides wünschen. Machen andere Länder ja auch vor, wie es geht.. Ich selber hab den Luxus, eigentlich nicht auf ein Auto zwingend angewiesen zu sein und lasse es eher stehen als dass ich es nutze und für lange Strecken zB nutze ich lieber die Bahn und nicht das Auto. Aber das sehe ich als Luxus an, dass ich mir das aussuchen kann... In meiner Umgebung hier gibt es schon extrem viele E-Autos, das dürften zum allergrößten Teil Firmenfahrzeuge sein, privat wird immer noch auf den Verbrenner gesetzt und ich kann die Gründe dafür auch nachvollziehen. Wenn man das aber ändern wollen würde (und das ist ja nun nicht erst seit gestern ein Thema), dann hätte man... ach egal... :D Das Hin und Her mit Verbrenner-Aus ja/nein verkompliziert alles, das ist richtig, und man sieht ja dann die unmittelbaren Auswirkungen davon..

    Um das geht's hier aber ja nicht, sorry, ist alles viel zu sehr OT. :)

    Ich finde schon, dass das hier sehr gut zum Thema passt. Die Frage, ob das nächste "Hunde-Auto" elektrisch sein soll, bewegt ja echt viele. Und auch wenn ich hier niemanden persönlich kenne, wirkt eine Einschätzung von mehr oder weniger bekannten Usernamen für mich schon ein wenig so, als würde ich eine meinung von jemanden bekommen, den ich ein klein wenig einschätzen kann (oder mir das zumindest einbilde). Das Thema Elektroauto hat ja auch wirklich viele hundespezifische Aspekte (Klimatisierung beim Abstellen, Reichweite, was mache ich mit dem reaktiven Hund beim Laden...), wo sollte man die sonst diskutieren, wenn nicht hier. :)

    Ich hab mich mit dem Thema Laden noch gar nicht richtig befasst :see_no_evil_monkey: Ich weiß, wo Ladesäulen in meiner Umgebung sind (zu Hause laden kann ich nicht, auch nicht an der Arbeit weil HO) und werde die sicherlich regelmäßig aufsuchen und eben nicht "irgendwo" spontan laden, weil lange Strecken fahre ich eher nicht und ich kann die ganze Sache gut planen. Der Unterschied zum Tanken jetzt wird da nicht so groß sein. Ich rechne aber nicht damit, dass ich fürs Laden weniger Geld ausgebe als fürs Tanken, was mich ehrlich gesagt ziemlich sauer macht auf die Politik, weil das einfach so ein krasses Argument für den Umstieg wäre (für mich allerdings nicht relevant, ich wäre so oder so umgestiegen, ich hasse einfach die Fossilmafia und will denen keinen Cent mehr hinterherschmeißen). Ich hoffe wirklich, dass sich da noch was tut. Kaufprämie für Fahrzeuge schön und gut (nutzt mir jetzt grad gar nichts), aber es hakt doch eher an der Ladeinfrastruktur und an den undurchsichtigen Abzocke-Tarifen der Anbieter zum Teil, da wärs viel zielführender gewesen, sich erstmal darum zu kümmern. Na ja.. unsere CDU-geführte Regierung wird sich dem ganz bestimmt schon sehr bald annehmen.. (haha) Und was ich mich schon seit Jahren frage, warum zur Hölle ist es eig. nicht Standard, dass man an Tankstellen auch (schnell-)laden kann? Muss man nicht verstehen...

    Sorry, kleiner Rant, aber das regt mich schon auf, bevor das E-Auto überhaupt eingezogen ist :grinning_squinting_face:

    Diese Infrastruktur zu bauen ist schon eine gewaltige Investition. Für Wirtschaftsunternehmen muss relativ klar sein, wo sich ein Thema hinbewegt, damit man solche Investitionen tätigt. Und das war sehr lange Zeit nicht wirklich absehbar, auch in der Politik zeichnet sich jetzt erst auch für die letzten Zweifler ab, dass das E-Auto wohl nicht mehr weg geht.

    Für diejenigen, die bisher mit fossilen Kraftstoffen Geld verdient haben, hat es überhaupt keinen Sinn gehabt, frühzeitig in dieses thema zu investieren, weil das das eigene Geschäft kannibalisiert. Außerdem bestand da noch Hoffnung, dass sich andere, in der Logistik dem Öl ähnlichere Kraftstoffe, durchsetzen könnten (Wasserstoff / Synthetische Kraftstoffe).

    Mittlerweile lassen sich viele Zwischenhändler (Tankstellenbetreiber) auf Ladeinfrastruktur ein, weil viele Tankstellen schon lange viel mehr Geld mit dem Verkauf von Waren verdienen, als mit Sprit. Ein längerer Aufenthalt durch Laden sorgt ggf. für mehr Absatz, gerade bei angeschlossenem Imbiss. Allerdings haben viele Tankstellen zu wenig Platz, um massiv Ladepunkte bereitzustellen. Und ein Ladevorgang dauert länger als Tanken, solange noch genug Spritkäufer mehr Frequenz bringen, lohnt sich für viele nur die Ergänzung, nicht der komplette Umstieg auf Ladepunkte.

    edit: Und noch zur Rolle der Regierung: Die Regierung sollte m. E. vor Allem den ÖPNV fördern, nicht den Individualverkehr.

    Das Thema "Gasmangellage" ist nicht neu und wurde schon vor Jahren fachlich durchgekaut. Dass diese beiden Protagonisten die aktuelle Situation dramatisieren, liegt wohl eher an deren nachweisbarer Nähe zur AfD, die regelmäßig russische Positionen ("ihr braucht unser Gas") unterstützt.

    Das halte ich für eine bösartige Unterstellung. Und außerdem zählen ja die Fakten und nicht die politische Ausrichtung von jemanden, jedenfalls für mich.

    Wie die anderen bereits schrieben: Von Fakten kann hier keine Rede sein.

    Und ich halte es für sehr relevant, Quellen dahingehend zu prüfen, welches Interesse sie an der Verbreitung "ihrer Wahrheit" haben.

    Dass hier mindestens persönliche unternehmerische Interessen eine Rolle spielen, ist unübersehbar. Die politische Ausrichtung ist ebenfalls offensichtlich, die wird aber m. E. erst durch die Panikmache kritisch.

    Was sagt der Bericht denn? Aktueller Tenor ist, dass wir am Ende des Winters dieses Jahr weniger übrig haben werden als letztes Jahr. Dass wir diesen Winter ein ernsthaftes Problem bekommen, erwartet momentan eigentlich niemand. Man kann sich vielleicht darüber wundern, wieso man nicht mit vollen Speichern in den Winter gestartet ist, aber es war halt auch teuer.

    Der Bericht hat gesagt, dass die Gasmangellage schon wahrscheinlich mit Ende Februar kommt und dann entschieden werden muss, welche Industrien zuerst abgeschalten werden müssen. Eine wirtschaftliche Katastrophe natürlich. Ich finde die Berichterstattung von Outdoor Chiemgau recht gut und fachlich gut erklärt und nachvollziehbar. Es wird noch eine Sondersendung geben mit Kai Zorn, der noch den Teil mit dem Wetter macht, darauf bin ich echt gespannt.

    Was an der Gasmangellage ja eigentlich schlimm ist, ist, dass die Blackoutgefahr damit ja auch sehr stark steigt, weil viel Gas für die Stromerzeugung gebraucht wird. Die Lager sind jetzt auf 36,1 % und täglich werden ungefähr 1,3% Gas verbraucht, also schon ordentlich. Und es soll ja noch lange kalt bleiben.

    Das Thema "Gasmangellage" ist nicht neu und wurde schon vor Jahren fachlich durchgekaut. Dass diese beiden Protagonisten die aktuelle Situation dramatisieren, liegt wohl eher an deren nachweisbarer Nähe zur AfD, die regelmäßig russische Positionen ("ihr braucht unser Gas") unterstützt.

    Landlue Die Rechnung ist aber nur mit dem Eigenstrom gerechnet, oder?

    Wenn ich einen Großteil extern tanken muss (wie ja beim ersten Beispiel mit den 650 km) sieht das vermutlich wieder anders aus?

    Zumindest hier den Diesel tanke ich mit knapp 80 € voll und schaffe damit min. 1000 km. Gut, die Steuern kämen dann noch drauf.

    Ja, das ist mit Hausstrom gerechnet. Weil sich Walkman auf meine Rechnung mit Hausstrom bezogen hat.

    Wären wir auf öffentliche Ladeinfrastruktur zurückgreifen müssen, wäre es nicht so eindeutig. Und unsere PV habe ich ebenfalls noch nicht mit eingepreist. Eben nur reiner Hausstrom laut Vertrag.

    Genau darum ging es mir, eigene Ladeinfrastruktur lässt sich eben nicht überall realisieren, geschweige denn eine eigene PV.

    Ich hab grad einen Bericht über die Gasmangellage in Deutschland gehört, das ist schon echt schlimm. Und es bleibt ja auch noch eine Weile kalt laut Wetterbericht.

    Was sagt der Bericht denn? Aktueller Tenor ist, dass wir am Ende des Winters dieses Jahr weniger übrig haben werden als letztes Jahr. Dass wir diesen Winter ein ernsthaftes Problem bekommen, erwartet momentan eigentlich niemand. Man kann sich vielleicht darüber wundern, wieso man nicht mit vollen Speichern in den Winter gestartet ist, aber es war halt auch teuer.