Beiträge von Leni1234

    Vielen lieben Dank für eure Ideen und Ratschläge. Ich dachte auch an Überfunktion, nur dass es so plötzlich nach der OP kommt, finde ich seltsam. Vielleicht war es die Kombination aus Narkosenachwirkung und Wirkung vom Chip (wir haben seither die Blutwerte nicht gecheckt, Verhalten war aber ok) und dann die Kastration. Wir werden morgen auf jeden Fall die Werte bestimmen, darum auch erst der Freitagstermin, damit die Uhrzeit passt.

    Ich würde in Absprache mit dem TA jetzt schon beginnen, die Dosis LANGSAM zu reduzieren (in 50er Schritten jeweils über einige Tage).

    Eine Unterdosierung ist im Zweifel immer einer Überversorgung vorzuziehen.

    Überversorgungen (auch nur kurz) sind grundsätzlich schwerwiegender.

    Durch die Kastration muss er sowieso neu eingestellt werden.

    Ich hab auch hin und her überlegt, hab mich jetzt aber entschieden, es bis zur Blutabnahme so zu belassen. Beim Tierarzt habe ich so kurzfristig niemanden erreicht, das ist immer etwas schwierig leider. Ich würde aber, wenn es die Ärztin morgen auch so sieht, ab morgen Abend mit reduzieren anfangen.

    Sehr spannend, dass es bei euch so große Schwankungen gab. Merkst du es immer gleich am Verhalten, wenn etwas nicht stimmt, oder lässt du so regelmäßig die Werte bestimmen? Darf ich fragen, was du an der Fütterung geändert hast, das Einfluss auf die Schilddrüse hatte?

    Zu Sekundärerkrankungen: er ist komplett durchgecheckt wegen der Magenprobleme, die er immer wieder hat, und es wurde sonst nichts gefunden.

    Rüde 4 Jahre, 23kg, 700 ug Forthyron, T4 war bei der letzten Messung bei 2,8 (zu dem Zeitpunkt bekam er 650ug).

    Der Pudel wurde vor 10 Tagen kastriert. Er hat die Narkose und/ oder das Schmerzmittel nicht gut vertragen und war danach ein paar Tage ziemlich durch den Wind. Der Magen hat sich mittlerweile wieder eingependelt, was aber geblieben ist, ist das er deutlich mehr trinkt als zuvor. Er bekommt frisches Futter, wo schon viel Wasser drin ist. Vorher hat er vielleicht maximal 200ml am Tag getrunken, jetzt ist es locker 1 Liter und ich muss nachts sogar mit ihm raus. Kurz nach der OP dachte ich, es lag einfach an der Narkose oder dem Schmerzmittel, aber nach 10 Tagen müsste sich das doch normalisieren? Kann das mit den Hormonen bzw. der Schilddrüse zusammenhängen? Er war vorher übrigens schon gechipt. Wäre sehr dankbar, wenn jemand Erfahrungen hat.

    (Tierarzttermin haben wir am Freitag.)

    Ich kenne so ein ähnliches Verhalten von meinem Hund, wenn er über einen längeren Zeitraum an bestimmten Stellen entscheiden durfte, ob er weiter will oder nach Hause. Kommt vor, wenn es super heiß ist, oder nach einer OP. In beiden Fällen gehe ich kleinere Runden mit ihm und wir gehen eher nach Hause, wenn er anzeigt, dass er nicht mehr weiter mag.

    Er merkt sich die Stellen zum Umdrehen dann, und bleibt die nächste Zeit weiterhin dort stehen (auch wenn nicht mehr heiß und Hund fit). Ich ziehe ihn in diesem Fall nicht so gern an der Leine weiter (da macht er sich nämlich extra schwer), sondern bewege mich hinter ihn und schiebe ihn etwas an. Für ein paar Meter hinter ihm gehen hilft auch, sonst versucht er es drei Meter weiter nämlich nochmal. Nach ein paar Tagen hat er das mit dem Stehenbleiben wieder vergessen, und wir gehen ganz normal an den Stellen vorbei. Bei meiner Mutter macht er das auch gerne mal um anzuzeigen, dass er einen bestimmten Weg nicht gehen mag. Einfach, weil er damit durchkommt und es kann.

    An eurer Stelle würde ich das ganze nicht groß kommentieren und keine Aufregung reinbringen, sondern den Hund sanft aber entschieden mitnehmen, sei es am Geschirr oder körpersprachlich. Ihr habt entschieden, dass jetzt Spaziergang ist, und sie muss mit, fertig :-)

    Onisor hat Betti sehr gut vertragen. Keine Ahnung, wieso gerade das. Trotz 7 Tagen, oder so. Man muss sich da anscheinend durchtesten.

    Vor allem, wenn du nach der OP nicht weißt, ob der Stress von der OP oder vom Schmerzmittel oder von einem anderen Faktor kommt.

    Bei der letzten Pankreatitis hatte ich Schmerzmittel in Spritzen mitbekommen.

    Drücke euch die Daumen!

    Edit, wenn du schreibst erbrochen, war es sein Futter oder Galle/Gelbes?

    Danke dir! Freut mich, dass es bei euch gut geklappt hat.

    Ich dachte bisher auch, es käme von der OP bzw. Narkose, vielleicht ist es das auch. Er hat gestern morgen zwei Mal erbrochen, da war es hauptsächlich Wasser. Vorhin hat er sein Futter erbrochen. Er hat sonst gar keine Probleme mit Erbrechen, darum kann ich das jetzt schwer einschätzen. Er muss auch viel aufstoßen, was er sonst nicht hat, und nachts macht der Bauch sehr laute Geräusche.

    Mir tut es so leid, weil wir vor der OP gerade alles einigermaßen im Griff hatten, und jetzt geht es ihm deswegen wieder schlecht.

    Fütterst du derzeit Schonkost?

    Mein Rüde hatte es nach seiner letzten OP, dem war echt mehrere Tage noch kotzübel von der Narkose. Der hat nen bissl Schonkost bekommen und nach ner Woche war es dann auch überstanden.

    =)

    Ja, er bekommt Schonkost, wobei das einfach sein normales Futter ist, schonender geht schon nicht. Ich gebe ihm mehrere kleine Portionen über den Tag. Weiß nicht, was ich noch für seinen Magen tun könnte 😥. Er bekommt auch einen Magenschutz. Würdest du das Schmerzmittel weiter geben? Wir haben es für 5 Tage bekommen, heute ist erst der zweite Tag. Die Wunde sieht soweit gut aus, glaube das mit dem Magen ist für ihn gerade schlimmer.

    Eine Frage zu Schmerzmitteln, welche bzw wie vertragen eure Hunde die?

    Rimadyl, Novalgin gehen hier nicht mehr. Bei Librela werden die Nebenwirkungen auch gerade größer....

    Jetzt soll nach der Zahnreinigung und wahrscheinlichem Zähne ziehen Onsior getestet werden. Was ich dazu lese, macht mich nervös. Gerade weil ich nach der Narkose sowieso mit einem möglichen Schub rechne.

    Wie sind da eure Erfahrungen?

    Hab deinen alten Beitrag gerade mit der Suchfunktion gefunden. Wie habt ihr es denn am Ende gemacht mit den Schmerzmitteln? Der Pudel wurde vor ein paar Tagen kastriert und bekommt Onsior. Er hat ja sowieso immer Magenprobleme, und jetzt ist es sei der OP besonders schlimm. Er hat sogar ein paar mal erbrochen, was er sonst gar nicht macht. Ich erreiche beim Tierarzt jetzt natürlich niemanden, überlege aber das Onsior abzusetzen…

    Ich kenne die Faustregel, alles was unter dem Fingernagel ein bisschen nachgibt ist okay, sonst zu hart. Sachen aus Gummi fände ich z.B. okay. Und bei Kauartikeln eben eher sowas wie Ohren, Ziemer, Hühnerhälse, und keine harten Dinge wie diese gepressten Knochen aus Kopfhaut usw. Die Sachen sind dann natürlich schneller weg.

    Hier hat einweichen zu starkem Sodbrennen geführt,wir sind also Tean „trocken futtern“ 🍀

    Wow wirklich 😯? Es heißt sonst immer man soll einweichen bei Magenproblemen, hab ich schon von Ernährungsberatung und Tierarzt gehört. Kannst du dir das irgendwie erklären? Ich hab schon Futter ausgeschlossen als unverträglich weil es Sodbrennen gab, aber immer mit einweichen. Jetzt frage ich mich, ob es ohne einweichen nochmal einen Versuch wert wäre…

    Ich würde bei vermuteter Unverträglichkeit / Allergie lieber das Royal Canin (Anallergenic oder?) nehmen als noch mit anderen Sorten mit seltenen Proteinen usw. rumzuprobieren. Da steckt schon viel Forschung drin und die Tierärzte empfehlen das nicht ohne Grund. Vielleicht wäre Trockenfutter einweichen eine Option, um ein bisschen kostengünstiger zu bleiben?