Beiträge von Leni1234

    Gute Frage, kann ich leider nicht erklären, woher das kommt. Die Zusammenhänge sind so komplex, da können die Ärzte in meiner Erfahrung auch immer nur Vermutungen anstellen. Es ist aber grundsätzlich häufig, dass Hunde mit Magenproblemen morgens einen Snack brauchen, damit ihnen nicht übel wird.

    Also wenn ihr es mit einem Zusatzsnack gelöst bekommt, würde ich persönlich das einfach machen und nicht zu viele komplizierte Dinge ausprobieren. Zumindest mal ne Weile, bis sich das Gesamtsystem beruhigt hat. Vielleicht erledigt es sich sogar von selbst, wenn die Entzündungen erstmal weg sind.

    Super, dass er das Trockenfutter so gut verträgt. Ich kann mir vorstellen, dass morgens um die entsprechende Uhrzeit sein Magen einfach leer ist und ihm deswegen schlecht wird. Wie wäre es, wenn ihr einen Futterautomaten benutzt, sodass er rechtzeitig noch eine kleine Portion Futter bekommt?

    Ich kann diese langwierigen Magenprobleme sehr gut nachvollziehen, wir haben auch lange damit gekämpft. Meine Empfehlung aus dieser Erfahrung ist es, nicht zu viel zu probieren und es möglichst einfach und stabil zu halten. Wenn das Trockenfutter sonst gut geht, würde ich mindestens einige Monate dabei bleiben, damit er sich erstmal erholen kann. Alles Gute 🍀!

    Ich würde die TÄ mal auf eine Gastroskopie ansprechen, möchte sie diese so gar nicht machen, dann würde ich zu einer Ernährungsberatung gehen.

    Das Problem das TÄ das nicht ganz so ernst nehmen kenne ich leider auch, obwohl ich von meiner zu 100% überzeugt bin. Aber auf diesem Gebiet ist es schwierig.

    Warum denn gleich eine Gastroskopie? Ich habe zum Thema Sodbrennen jetzt schon viel gelesen und war bei verschiedenen Ärzten. Wir haben auch so ziemlich das Maximalprogramm an Diagnostik dazu durch. Ich habe den Eindruck (von Ärzten und Ernährungsberatung und online), dass die Gastroskopie selten eine hilfreiche Diagnose bringt. Bei uns war es z.B. eine Helicobakter-induzierte Gastritis, Behandlung mit mehreren Antibiotika über Wochen. Das hat kurzfristig etwas gebessert, nach ein paar Wochen war der Effekt wieder weg. Würde ich nicht mehr machen, oder nur, wenn der Hund schwere Symptome hat.

    Ich würde empfehlen, erstmal bei den Hausmitteln zu bleiben und keine große Sache draus zu machen. In meiner persönlichen Erfahrung macht man es mit viel Rumprobieren und Diagnostik eher schlimmer. Das Thema hat das Potential, dass man sich und den Hund damit verrückt macht. Wenn füttern spät abends und morgens hilft, ist das doch super, dabei würde ich bleiben.

    Es tut mir mega leid für euch, ich kann diesen Stress sehr nachvollziehen. Was mich das fertig gemacht hat, aber ich habe den Widerstand etwas aufgegeben. Wenn beim Öl nicht mehr, dann ist es so.

    (Und schwupps bestelle ich das nächste neue andere Öl, vielleicht ändert es alles...:woozy_face:)

    Jaah ich finde es mit der Zeit wirklich sehr belastend. Das Nierenthema kam aus dem nichts und wirft gerade alles über den Haufen, was wir vorher erarbeitet hatten. Gerade das nachts nicht schlafen können macht mich fertig. Ich hab jetzt ehrlich gesagt Ohrstöpsel bestellt, in der Hoffnung, dass ich nicht mehr bei jeder Bewegung aufwache. Es hilft ihm ja auch nicht, wenn ich wegen Schlafmangel mit den Nerven am Ende bin.

    Freut mich auf jeden Fall für euch, dass ihr gerade auf einem guten Weg seid, ich kann mir die Erleichterung gut vorstellen 🌻

    Wir sind damals direkt von Fertigfutter zu sehr simplem gekochten Futter (1 Fleischsorte, 1 KH, 1 Gemüse plus Minderalzusätze) übergegangen. Die Idee war immer, ihn damit mal stabil zu kriegen und dann zu schauen, wie wir mehr Abwechslung reingekommen können. Den Zustand haben wir bisher leider nicht erreicht.

    Vor der akuten Niereninsuffizienz waren wir relativ nah dran. Ich hatte zum Beispiel rausgefunden, dass ich seine Süsskartoffeln nach dem Kochen und Pürieren noch einfrieren muss, damit er sie verträgt 😵‍💫. Ich würde mich gerade nicht trauen, viele neue Lebensmittel gleichzeitig einzuführen. Fisch haben wir aber nie probiert, vielleicht verträgt er das auch. Kann man denn sagen, 2 mal die Woche x Gramm Lachs statt Algen/Fisch/Krillöl und dann passt es? Wie sind denn die Chancen, dass Fisch vertragen wird, wenn Öl nicht geht 🤔?

    Danke euch. Ich fürchte dann geht es echt nur über Menge gaaaanz langsam steigern. Ich muss die Tierärztin dazu nochmal fragen, weil sie betont hat, wie wichtig die essentiellen Fettsäuren gerade jetzt für ihn wären. Zusätzliche Schwierigkeit ist, dass er für die Nieren noch Pronefra bekommen soll. Das ist auch ölbasiert und verträgt er natürlich genauso wenig. Ich muss sie nochmal fragen, wie ich das alles priorisieren soll. Aber wenn er die ganze Zeit Sodbrennen hat und nachts nicht mehr schlafen kann, kann das doch auch nicht gut sein.

    Ulmenrinde und Co wurden wahrscheinlich auch schon getestet?

    (Ansonsten versuche ich nun den 1000. Versuch eines Fertigfutter und da funktionieren 15g, aber das könnt hier die Grenze sein.)

    Edit. Nachts eine Fütterung bleibt hier wichtig, sonst kann Hund auch nicht durchschlafen.

    Ja, Hausmittel wie Ulmenrinde haben wir alle durch. Ich gebe es gerade auch wieder, bringt aber nichts leider.

    Nachts füttern hilft hier auch nicht so richtig. Wie sind denn die Symptome bei euch, kommen die gleich nach dem Essen? Oder erst wenn der Magen leer wird? Hier ist es beides, schmatzen fängt spätestens eine Stunde nach dem Essen an, da ist der Magen ja noch nicht leer. Nachts ist er dann aber auch mindestens stündlich wach zwischen 1 und 5 Uhr, egal ob ich was füttere oder nicht.

    Mein Hund bekommt selbst gekochtes Futter, weil er Probleme mit Reflux / Sodbrennen hat (leer Schlucken und Schlecken, Unruhe, schlecht schlafen). Bei Fleisch, Kohlenhydraten und Mineralpulver haben wir mittlerweile eine Kombi, mit der er gut klar kommt. Allerdings fehlen ihm die essentiellen Fettsäuren. Aktuell hat er leider nach einer OP Nierenprobleme und da wären die wohl noch wichtiger. Die Schwierigkeit ist, sobald ich ein Öl hinzufüge, ist das Sodbrennen wieder da. Wir haben Ölmischungen probiert, Fischöl, Distelöl, Hanföl, Algenöl,... Ich denke eigentlich nicht, dass er eine Unverträglichkeit hat, sondern dass der Magen das Öl/Fett nicht verträgt. Mit der Verdauung hat er keine Probleme (also kein Durchfäll o.ä., Output ist gut).

    Daher meine Frage: kennt jemand eine andere Möglichkeit, wie man die essentiellen Fettsäuren zuführen kann als über Öl? Vielleicht etwas aus der Humanmedizin, oder ihr habt andere Ideen?

    Greta war schon beim Hundezahnarzt (Facharzt) und der meinte, sie wären glücklich, wenn dem Hund 2-3x/Wo die Zähne geputzt würden.

    Wir putzen täglich, um es halbwegs im Griff zu halten, das Ergebnis ist dennoch frustrierend. Ich will mir nicht ausmalen, wie schlimm es ohne Putzen wäre. Aber immerhin schaut ihr Zahnfleisch nicht gereizt aus, da bringt‘s das Putzen.

    Ist bei uns ganz genauso. Täglich putzen, sehr gewissenhaft mit elektrischer Zahnbürste, Beläge hat er trotzdem.