Beiträge von Leni1234

    Das Thema Frust und Aggression - das stelle ich mir etwa vor wie in diesem Video, kommt das hin:

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    Danke für deine Nachricht! Ja, sein Verhalten kommt dem Video sehr nahe.

    Wir hatten das auch in der Junghundezeit, und ich habe es seither hier im Forum oft gelesen. Bei den super erfahrenen Usern passiert das natürlich nicht, aber für Ersthundehalter normal und nicht tragisch ;-).

    Frech ist es natürlich trotzdem. Es gibt sicher viele Wege damit umzugehen, und du musst für dich einen finden, der zu euch passt. Bei uns hat gut funktioniert, gelassen zu bleiben, sich auf die Leine zu stellen, damit der Hund nicht mehr hochspringen und schnappen kann, und dann entspannt abwarten, bis er runter kommt.

    Ich finde, das klingt alles relativ normal, ein bisschen nach normalem „Welpenblues“, weil sich das Leben eben auch wesentlich verändert mit Hund. Wenn du im Forum suchst, findest du dazu auch einige ältere Themen, wo User von ihren Erfahrungen berichten. Bei mir ging dieses Gefühl, dass alles anstrengend ist, irgendwann vorbei, und so ist es bei den meisten. Die Dinge werden Alltag, Gewohnheit, und damit einfacher.

    Die konkreten Probleme mit dem Hund klingen für mich auch nicht tragisch, sicher nicht nach „dringend abgeben“.
    Ich würde als erstes die Ansprüche mal runterfahren. Brauchst du jetzt dringend gute Leinenführigkeit? Das kann er mit 2 Jahren immer noch lernen. Wenn es geht, mach ne lange Leine dran und lass ihn machen. Ärger dich nicht, wenn es mal nicht so klappt wie du willst, sondern arbeite an deinen Erwartungen. Ich sehe das als Chance, menschlich zu wachsen, Gelassenheit zu lernen, loslassen, positiv bleiben, sich nicht schämen für Dinge, die gar nicht schlimm sind. Ich habe sehr viel gelernt aus dieser Zeit.

    Dann finde ich es noch wichtig zu lernen, sich abzugrenzen. Der Hund ist nicht Prio 1 in deinem Leben, er entscheidet nicht, was du machst, sondern du. Mach dir klar, er weiß überhaupt nicht, wie die Welt funktioniert. Er ist darauf angewiesen, dass du die Richtung vorgibst - freundlich, gelassen, aber bestimmt.

    Das Thema Frust und Aggression - das stelle ich mir etwa vor wie in diesem Video, kommt das hin:

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    Kann er das Rezept schicken und du holst die Medis in einer Apotheke ab?

    Ich glaube, das könnte gehen, danke für die Idee. Auch den anderen danke fürs Überlegen.

    Ich hatte gehofft, es gäbe z.B. einen Anbieter, wo der Tierarzt das Rezept hinschickt (vielleicht sogar digital, da direkt vom Tierarzt), der die Medikamente dann wiederum direkt zu mir schickt. Hab jetzt aber gelernt, dass das gesetzlich gar nicht geht.

    Habe heute den betterbone bekommen, in der mittleren Härte. Für mich sieht das Ding zähnezerbröselnd hart aus, aber ich kenne mich mit so Kauzeugs überhaupt nicht aus. Der Tageshund hat sowas noch nie gekriegt. Also Knochen, Kauzeugs, Holz oder Ähnliches.

    Seid ihr sicher, dass man das einem Hund gefahrlos geben kann, ohne anschliessend einen Termin beim Hundezahnarzt zu brauchen? :denker: Ich will nichts falsch machen.

    Sam kennt Pferdesehnen, die sind ja auch relativ hart, aber wahrscheinlich nicht so hart wie dieser betterbone.

    Ich hatte, inspiriert von diesem Thema, auch einen bestellt, in der weichsten Ausführung. Finde den leider auch viel zu hart und werde ihn nicht geben.

    Die Rettung für unsere Schubladengriffe war ein Konstrukt aus weichem Birkenholz, das mein Mann mit innen liegenden Schrauben zusammengebaut hat (T-förmig). Da wurde liebevoll die Rinde abgeschält und das Teil wird quasi täglich kleiner.

    Wow habt ihr keine Sorge, dass der Hund da nicht doch irgendwann bei den Schrauben rauskommt beim Kauen?


    Hat jemand das irgendwo erwähnte Betterbone (aus Zellulose) in Soft und kann sagen, ob das weich genug ist, dass man es mit dem Fingernagel eindrücken kann?

    Ich habe auch eine Frage: unser Pudel hatte mehrfach eine Otitis, meist im Abstand von mehreren Monaten. Beim TA wurden Malassezien bestätigt. Nach 1-2 Wochen Behandlung mit Easotic war wieder alles OK und dann hatten wir 4-5 Monate Ruhe.

    Wir waren bislang immer davon ausgegangen, dass es einen Zusammenhang zwischen den Ohrhaaren, Feuchtigkeit und den Entzündungen gibt. Wir ziehen die Ohrhaare (wie vom Züchter gelernt), aber leider sind die Gehörgänge sehr eng und das ist nicht immer gut möglich. Jetzt hat uns beim letzten Mal die Vertretung unserer TÄ gesagt, dass sie sicher ist, dass es eine Futtermittelunverträglichkeit ist. So eine starke Entzündung würde sich nicht nur durch Feuchtigkeit entwickeln.

    Eine Unverträglichkeit gg. Huhn haben wir schon als Junghund festgestellt. Damals hatte er sich die Pfoten wund geknabbert. Wir meiden seitdem Huhn und alles ist in Ordnung. Manchmal ist er noch an den Pfoten dran, aber das würde ich eher als Körperpflege sehen, es ist nichts wund geknabbert.

    Denkt ihr, es würde sich in dem Fall noch mal lohnen, eine Ausschlussdiät zu machen bzw. gezielt Proteinquellen zu wechseln? Aktuell füttern wir ausschließlich Pferd und Fisch.

    Ich bin keine Expertin auf dem Gebiet, aber ich würde es probieren, wenn es mein Hund wäre. Mein Pudel geht quasi nie an seine Pfoten, eigentlich nur wenn er sich verletzt hat oder ihm etwas dort unangenehm ist. Ich habe schon oft gelesen, dass Ohrenentzündungen mit Unverträglichkeiten zusammenhängen.

    Habt ihr euch denn schon für ein Vorgehen entschieden? Auf jeden Fall alles Gute 🍀

    Bei uns war es bisher so zweistufig: eine sprunghafte Verbesserung mit dem Abstellen der Hauptursache innerhalb weniger Tage (wie bei euch die 80% mit Umstellung auf das Trofu), und dann eine langsame Verbesserung der restlichen Symptome (bei uns auch nachts aufwachen, etwas schmatzen) über mehrere Wochen. Ich glaube, die Ernährungsberatung hatte mal 6-8 Wochen genannt, das kann aber bestimmt individuell stark schwanken.

    Bestimmt melden sich hier noch ein paar User, gibt viele Erfahrungen mit solchen Problemen im Forum.