Beiträge von CundC

    Ich bin da echt nicht sicher. Der AG muss nun nicht Unmengen an Geld investieren, aber das BEM ist auch nicht einfach nur zum Spaß und eine leere Hülle.

    Zitat

    Der Ablauf in der Praxis

    Das bEM beginnt mit dem Einladungsschreiben und kann über mehrere Phasen hinweg laufen:

    1. Einladung und ggf. Informationsgespräch
    2. Gesprächsphase mit dem Arbeitgeber (ggf. unter Beteiligung von Betriebsrat, Integrationsamt, Ärzten)
    3. Entwicklung individueller Maßnahmen: Arbeitsplatzanpassungen, Arbeitszeitmodelle, Versetzungen, technische Hilfen etc.
    4. Umsetzungsphase und abschließendes Evaluationsgespräch

    Wichtig: Das Verfahren ist ergebnisoffen. Kommt es zu keiner Lösung, ist das bEM gescheitert – was juristisch dokumentiert werden muss. Führt es jedoch zu Maßnahmen, müssen diese auch tatsächlich umgesetzt werden, bevor eine Kündigung in Betracht gezogen wird.

    Quelle Die Tücken des betrieblichen Eingliederungsmanagements (bEM): Pflicht, Chance – und juristische Stolperfalle - Dr. jur. Jens Usebach LL.M │Rechtsanwalt & Fachanwalt │Kündigungsschutz & Arbeitsrecht

    Wenn aber nichts umgesetzt wird, dann ist das BEM gescheitert.

    Was sagt denn der/die BEM-Beauftragte dazu?


    Zum Nachlesen und so als Info-Quelle:

    Betriebliches Eingliederungsmanagement - BMAS

    Da gibt es eine Unmenge an Verlinkungen z.B. auch zu den unterstützenden Institutionen - da müsstest Du Dir die für Dich relevanten raussuchen.

    (Wobei eigentlich genau das die Arbeit des/der Beauftragten ist)

    Wenn vorbeigehen gut klappt, würde ich nebeneinanderhergehen üben. Und erst dann, wenn beide Hunde entspannt rumschnüffeln können, eventuell sogar gleichzeitig an derselben Stelle, dann erst zu Freilauf übergehen.

    Du kannst es einfach nicht akzeptieren.

    Kannst Du Dich selbst nur ein kleines bischen in Frage stellen und nur mal darüber nachdenken, ob es nicht vielleicht doch möglich ist, dass da mehr Schmerzen da sein könnten als Du sehen kannst?

    Natürlich hast Du recht, wir sehen Deine Maus nicht und wir können sie bzw. ihren Zustand nicht wirklich einschätzen. Aber wir können mit Erfahrungswerten aufwarten, dass auch wir von unseren Hunden hinters Licht geführt wurden, weil sie eben nicht das volle Ausmaß ihrer Schmerzen demonstriert haben. Und ganz vielleicht passiert Dir gerade genau dasselbe.

    Für im Haus rumtragen hatte meine Nachbarin einen Korb bzw. später dann eine Tasche zum Umhängen. Kaffeetasse wurde leer da reingepackt, Kaffee, Sahne und Zucker in Tupperware bzw. Thermoskanne auch und so musste sie nicht mit der vollen Tasse rumhoppeln, sondern konnte sich aufs Gehen konzentrieren. (Sie war um die 80 und hatte einseitig Lähmungen, die mit der Zeit gsd etwas zurückgingen.)

    Was ich damit sagen wollte: man kann sich einiges erleichtern, indem man gewohnte Gänge etwas umbaut (mit gefüllter Kaffeetasse gehen z.B.)

    Aber ich merke wie albern das klingt wenn ich nach 14 Tage glaube oder hoffe das es gut ist. Das ist meine Ungeduld.

    Das hängt aber von den tatsächlichen Verletzungen ab. Starke Prellungen können sehr lange sehr weh tun. Wenn sie sehr viel Glück hatte, kann es aber auch sein, dass die meisten Verletzungen heute kaum noch schmerzen.

    Auch Ärzte können etwas übersehen, was vielleicht auch am Tag der Untersuchung noch nicht gut sichtbar war. Eine Zweitmeinung einzuholen ist da durchaus vernünftig nach dieser Zeitspanne. Bestenfalls heißt es nur, Du musst nur abwarten und weiter schonen, schlimmstenfalls ist da etwas, das jetzt behandelt werden sollte/muss. Die THP kann da sicher auch etwas dazu sagen.

    Sie würde diese schonhaltung auch mit Schmerzmittel einnehmen. Hat sie doch.

    Dann war sie nicht schmerzfrei.

    Und wenn sie unter den Schmerzmitteln nicht schmerzfrei war, müssen das höllische Schmerzen ohne Schmerzmittel sein.

    Nur meine persönliche Meinung. Ich nehme ja auch nicht bei jedem kleinen Schmerz ein Medikament, aber wenn es mir zuviel wird, dann eben doch (oder auf ärztliche Anordnung).