Dass in der Genetik festgelegte Eigenschaften auch nach mehreren Generationen von Mixen mit anderen Rassen durchschlagen können, sollte doch wohl verständlich sein. Und nur, weil der Hund physisch nicht dazu in der Lage ist, die genetisch vorgegebene Aufgabe durchzuführen, bedeutet das doch nicht, dass er die Verhaltensweisen, die dadurch an ihn vererbt wurden, nicht zeigt. Bei einem Hund mit HSH in den Vorfahren KÖNNEN HSH-Eigenschaften durchschlagen und sie könnten es auch, wenn er physisch ein Teacup wäre. Dass ihn kein Wolf ernstnehmen würde, ändert doch nichts daran, dass er tut, was ihm seine Anlagen vorschreiben.
Genauso sollte man bei einem Mix aus Weimaraner und Labrador nicht überrascht sein, wenn man einen schwarzen, fiddelnden, aber mannscharfen Hund erhält und nicht ein silbergraues Schaf im Labbikostüm.
(Ich weiß, dass Labbis auch anders können, aber so ist ja doch eher das allgemeine Bild vom Labrador.)