Ich bin da echt nicht sicher. Der AG muss nun nicht Unmengen an Geld investieren, aber das BEM ist auch nicht einfach nur zum Spaß und eine leere Hülle.
ZitatDer Ablauf in der Praxis
Das bEM beginnt mit dem Einladungsschreiben und kann über mehrere Phasen hinweg laufen:
- Einladung und ggf. Informationsgespräch
- Gesprächsphase mit dem Arbeitgeber (ggf. unter Beteiligung von Betriebsrat, Integrationsamt, Ärzten)
- Entwicklung individueller Maßnahmen: Arbeitsplatzanpassungen, Arbeitszeitmodelle, Versetzungen, technische Hilfen etc.
- Umsetzungsphase und abschließendes Evaluationsgespräch
Wichtig: Das Verfahren ist ergebnisoffen. Kommt es zu keiner Lösung, ist das bEM gescheitert – was juristisch dokumentiert werden muss. Führt es jedoch zu Maßnahmen, müssen diese auch tatsächlich umgesetzt werden, bevor eine Kündigung in Betracht gezogen wird.
Wenn aber nichts umgesetzt wird, dann ist das BEM gescheitert.
Was sagt denn der/die BEM-Beauftragte dazu?
Zum Nachlesen und so als Info-Quelle:
Betriebliches Eingliederungsmanagement - BMAS
Da gibt es eine Unmenge an Verlinkungen z.B. auch zu den unterstützenden Institutionen - da müsstest Du Dir die für Dich relevanten raussuchen.
(Wobei eigentlich genau das die Arbeit des/der Beauftragten ist)