Beiträge von CundC

    Mein Gerechtigkeitssinn sagt:

    Du arbeitest 8 Stunden, er weniger - die Stunden, die er weniger arbeitet als Du, gehören dem Kind und dessen Pflege.

    Nach den 8 Stunden, quasi ab Deinem Feierabend, hat auch er Feierabend - ab jetzt teilt Ihr Euch die Pflege hälftig. Da ja auch noch "das bischen Haushalt" anfällt, kann der Partner, der gerade keinen "Kind-Dienst" hat, da schon mal etwas machen. Beispielsweise macht er das Kind bettgehfein und Du kochst in der Zeit Abendessen oder umgekehrt.

    Ich kenne mich mit dem Pflegegeld nicht aus - ist der Zweck des Pflegegeldes eine Entschädigung für Mindereinkommen aufgrund verminderter Stunden bei der Erwerbstätigkeit oder ist das auch für den finanziellen Aufwand an Pflegemitteln, Betreuung usw. gedacht? Im ersten Fall sehe ich das Geld dann zu 100% bei ihm (sofern er die Mindererwerbszeiten auch für die Pflege nutzt), im zweiten Fall müsste ein Teil mit den Pflegemitteln verrechnet werden.

    Was Du sonst noch erzählt hast, da würde ich auch für beispielsweise eine Supervision oder eine gemeinsame Therapie, möglicherweise auch eine gemeinsame Kur mit Kind plädieren. Worte allein können so unterschiedlich verstanden werden und dann sind Missverständnisse und auch Misstimmung vorprogrammiert und manche Menschen können ihre Gefühle nicht so gut ausdrücken. Und mal die ganz "ketzerische" Frage: Wann habt Ihr beiden denn eigentlich mal wirklich Zeit für Euch, zusammen, aber auch allein (quasi Kurzurlaub für die Seele)? Das ist doch auch so immens wichtig. Ich drück Euch auf jeden Fall die Daumen, dass es besser wird.

    Dann ging er duschen.

    Direkt nach dem Duschen hat der Mann den (vorher der Hündin bekannten) Eigengeruch verloren - der ist ein total Fremder für sie.

    Darüberhinaus kann das schmusen/spielen auch Kontrollverhalten und/oder Fiddeln sein und würde damit das genaue Gegenteil zu dem, was Du erhoffst (Freude, Freundlichkeit, Mögen des Mannes) bedeuten. Das muss man aber genau anschauen, um das beurteilen zu können.

    Nur, falls es bisher nicht wirklich klar herauskam (immer natürlich abhängig auch vom einzelnen Individuum Hund):

    Ein Hund mit Wachtrieb kann noch so kinderfreundlich gegenüber den eigenen Kindern sein, aber bei fremden (Besucher-) Kindern muss man ihm deutlich erklären können, dass ihn diese nichts angehen. Sonst hat man schnell eine Situation wie:

    Alle Kinder spielen im Garten, auch mal mit dem (erwachsenen oder fast erwachsenen) Hund. Eines der Besuchskinder muss mal zur Toilette und kommt nicht wieder raus aus dem Haus und der Hund ist grad spurlos verschwunden. Zu finden ist das Kind dann vermutlich im Bad mit dem zähnefletschenden Hund vor der Tür - mit Glück wurde das Kind nicht gebissen. Da ist wirklich sehr konsequente Erziehung ab Welpenalter nötig, damit man nicht in so eine Situation kommt.

    Wachtrieb und Menschenfreundlichkeit (gesteuert durch den Besitzer) müssen sich nicht ausschließen, aber die Möglichkeit besteht durchaus.

    Wenn Ihr auf Dauer, falls das nötig sein sollte, den Hund während der Besuchszeiten vom Besuch trennen könnt (anderes Zimmer bspw.), dann wäre das schon mal eine Möglichkeit.

    Ich denke, die Bilder sprechen wohl für sich...:zipper_mouth_face:

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    Mit Tesa zusammenkleben und bei der Bank/Sparkasse tauschen. Da die Seriennummer gut lesbar und vollständig ist, sollte das kein Problem darstellen.


    Und dem Pü mal erklären, dass man das Geld ganz braucht, damit man damit Leckerlies kaufen kann. :nicken: