Beiträge von CundC

    Ich denke, wir sollten der TE etwas Zeit geben, um über die Kommentare nachzudenken. Es sind jetzt schon wieder über 10 Kommentare, die mehr oder weniger in dieselbe Kerbe hauen, mit leichten Abwandlungen. Auch, wenn ich Euch zustimme, viel hilft viel funktioniert manchmal nicht, sondern bewirkt das Gegenteil, nämlich "bockig werden". Das wollen wir doch wohl vermeiden, oder?

    Das blöde ist,in Dosenfleisch ist irgend etwas, was auch immer, was sie nich vertragen. Trockenbarf ist im Grunde getrocknetes Fleisch + Innereien. Da ist nur das Wasser entzogen.

    Das heißt noch nicht, dass der Hund es verträgt. Ich hatte mal Fresco ausprobiert und das gab dünnen Kot. Wir kommen dafür mit Kiening Dose (Rind pur) gut klar.

    Oder gibt es eventuell in der Nähe vom Bodensee einen Barfhändler, der quasi Tagesportionsweise rausgeben kann?

    Abhängig davon, wieviel Ihr pro Tag braucht und wie lange Ihr weg sein wollt: Geht nicht zur Not Rinderhack aus dem Lebensmittelhandel?

    Ist das eine gute Idee? Oder bringt das nichts, weil er die Artgenossen eh wittert?

    Nicht Campingplatz, sondern Garten zuhause.

    Hier hat es schon ein bischen die Menge rausgenommen, dass die Sichtreize nicht mehr vorhanden sind. Trotzdem wissen meine Jungs natürlich, was oder wer da auf dem Gehweg unterwegs ist und melden das dann, C1 zu früh und zu oft und zu lang, C2 durchaus in vernünftigen Maßen. Akustische oder eben auch olfaktorische Reize werden dadurch aber nicht gemildert. Es funktioniert halt nicht über nur Management, da muss auch intensiv trainiert werden (was bei mir ganz einfach nicht ausreichend stattfindet - deshalb eben mehr Management).

    4 Stunden sind bei Dauerbellern schon recht heftig für die Nachbarn. Sehe ich auch hier, auch, wenn die direkten Nachbarn sich nicht nicht so daran stören.

    Such auf jeden Fall frühzeitig den Kontakt zu den Nachbarn und sprich auch immer wieder mit denen über die Bellsituation. Und auch, wenn sie sagen, och, das ist ein Hund, der muss doch bellen, wundere Dich nicht, wenn Du irgendwann vom Ordnungsamt angeschrieben wirst (hier auch passiert).

    Das Stahlblech stört mich auch nicht, ich denke an die Dämmung daran - das dürfte Hartschaum sein. Da dürfte zwar das meiste inzwischen auch ausgedünstet sein, aber trotzdem hätte ich Bedenken, gerade, wenn man auf Bio Wert legt.

    Und habt ihr tipps wegen dem dauerhaften bellen.

    Ich kann Dir sagen, wie ich das hier manage, aber ob das bei Dir auch funktioniert?

    Ich habe den Gartenbereich mit Sicht zum Gehweg mit Sichtschutzelementen zugemacht. Zu den Nachbarn hin habe ein Sichtschutznetzgewebe (wie es das z.B. bei Tennisplätzen auch oft gibt) an den Zaun gemacht.

    Meine Jungs sind, wenn ich im Büro bin, per zeitgesteuerter Hundeklappe erst ab ca. 4 Stunden nach meinen Losfahren im Garten. Bei Homeoffice werden sie dann über Tag reingerufen, wenn es draußen zu laut wird.

    Das ist aber nur managen. Nachhaltig ändern kannst Du das nur über Training. Bei mir ist das dann analog Begegnungen beim Spaziergang, d.h. mit Entfernung vom Reiz trainieren und die Entfernung dann verringern, wenn es funktioniert.

    Akustische Reize sind da schwieriger - einer meiner Jungs nimmt jeden bellenden Hund, auch Straßen weiter (wir wohnen hier dörflich) als Anlass, selbst schon mal ordentlich zu bellen. Er lebt nach dem Motto: Erst bellen, dann gucken (sein Wurfbruder macht es umgekehrt). Mit ihm übe ich, dass er sich ein Spieli holt, um seinen Stress etwas zu vermindern. Das funktioniert inzwischen auch zeitweise, dass er sich vom Bellreiz auf das Spieli umorientieren läßt und dann zwar noch bellt, aber mit vollem Maul und dadurch gedämpft und auch nicht mehr so mit ganzem Herzen dabei ist.