Die Hündin war vom Waldecker Tor. Ich kann zu der Zucht nichts sagen und zu der Hündin auch nur, dass sie mir nicht negativ aufgefallen ist (was bei LHCs auf Ausstellung eigentlich schon was heißt
)
Wachtrieb beim KHC würde ich zwischen 0,0 (Caelan) und moderat einstufen. Es gibt welche, die melden, aber ich denke, dass die durchaus trainierbar sind, was das angeht. Definitiv weniger als Schnauzer
Vielen Dank!! (Gutes Gedächtnis!)
Bisschen melden wäre vermutlich kein Problem; geht eher darum, dass später Besuchskinder/Gäste etc. willkommen geheißen werden.
FCI 9 - Kromfohrländer? kenne ich persönlich gar nicht, aber alle anderen kann ich optisch/größentechnisch wegen ihm ausschließen
Wenn kein Bart/Trimmfell gewünscht ist fällt der überwiegende Teil der Rasse aus, es gibt eh schon wenige Würfe im Jahr und Rauhaar ist häufiger vertreten. Außerdem bewachen Kromfohrländer schon meist ganz gerne, lösen tendenziell Konflikte eher nach vorne und bei der Gesundheit muss man auch genau schauen.
Ich kenne die nur von Bildern und wusste nicht, dass die glatthaarigen eher selten sind. Aber wenn sie nach vorne tendieren, fallen sie eh raus.
Wenn der Mittelschnauzer wegen Bart und Trimmfell nicht in Frage kommt, wie sieht es mit dem Deutschen Pinscher aus?
Sehe hier häufig eine sehr schöne DP Hündin, ca 15 kg schwer und hört perfekt auf ihr Frauchen.
Sind die DPs nicht auch tendenziell eher ernstere Hunde? Oder habe ich das falsch im Kopf?
Bzgl des Mannes würd ich dann eher zu nem ganz anderen Typ Hund tendieren.
Kein Bart und nicht groß, eher netter, wie schauts da eigentlich aus mit Spaniels ?
Ich finde es richtig schön wieviel Begeisterung für die Schnauzer man aus deinem langen Post rausliest.
Leider ist das wirklich keine Option für die beiden; er braucht 'nen wirklich netten Hund.
Ich kenne ihn seit bald 15 Jahren, und habe ihn mit meinen und auch anderen Hunden erlebt, und er kann nicht mit ernsteren Hunden, wirklich nicht.
Mir tut's für sie ein bisschen leid, dass sie sich da einschränken muss, aber sie lieben einander wirklich, und es ist ja nicht jeder so hundeverrücktwie ich es bin, dass man sich den Partner danach aussucht ob der mit den eigenen Hundewünschen kompatibel ist.
Spaniels könnten theoretisch passen, an die hatte ich auch schon gedacht! Leider kenne ich mich mit denen so gar nicht aus. Also was Reizoffenheit, Unterschiede zwischen den einzelnen Rassen, Familientauglichkeit etc angeht.
Da würde ich mich über Infos freuen.
Oder ich versuchs mal anders zu erklären:
Wir haben hier einmal Menschen mit Schnauzererfahrung der eigentlich gern wieder einen hätte, wäre ihr Mann nicht.
Dann haben wir einmal unerfahrenen Menschen der quasi das komplette Gegenteil sucht.
Würde man also bspw annehmen dass bei Person a) an Hütitütis ein Cattle oder Aussie näher am gewohnten Typ Hund dran ist, und bei Person b) aber eher für nen Sheltie wäre, müsste man sich quasi fragen womit kämen denn beide zurecht und wie wäre da der Kompromiss? Das könnte zB aus der 1-er ein KH Collie sein. Weil nicht so ernsthaft wie die ersten beiden, aber auch nicht so "weich" wie ein Sheltie, trotzdem allroundfähig, ergo ne Möglichkeit womit beide glücklich werden könnten.
Oder Mann geht bei der Optik nen Kompromiss ein und man schaut sich zB gemäßigte Terrier näher an, könnte auch eine Option sein.
Theoretisch gäbe es noch ne andere Option- man schaut nach nem passenden Mix ausm Tierschutz.
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Hast du gut zusammengefasst.
Und nein, er wird da keinen Kompromiss bei der Optik eingehen.
Mix aus dem Tierschutz will sie, glaube ich, (zu diesem Zeitpunkt?) nicht. Dass er inzwischen überhaupt einen Hund vom Züchter akzeptiert, nachdem er mich dafür jahrelang gescholten hat, spricht für sehr intensive Gespräche zwischen den beiden zu diesem Thema. Ich könnte mir eventuell noch vorstellen, dass ein VDH-Hund, der wegen Krankheit oder Tod des Besitzers ein neues Zuhause sucht eine Option wäre.
Ich bin da tatsächlich bei ihr; hätte ich Kinder oder würde ich Kinder planen, wäre ein Tierschutzhund mit unbekannter Vergangenheit/Herkunft auch keine Option für mich. Vielleicht unterschätze ich auch die Anzahl der Pflegestellen mit kleinen Kindern, die die netten Hunde mind. 3 Monate behalten (damit der Hund wirklich ankommen kann und sein gesamtes Verhaltensspektrum auspackt), das könnte natürlich auch sein.
Ich würde mich da mit Empfehlungen eher zurück halten.
Die Frau hat doch Hundeerfahrung.
Es sollte doch möglich sein, dass beide sich auf eine Rasse einigen.
Der Hund soll ja leisten können, dass Kinder geplant sind und ein stink normaler Familienhund sein.
Und der findet es schön, wie ein BC "spielt"?
Also ein Mann ( wie viele), der gerne angehimmelt wird.
Und genau das wird schwierig bei einem "stinknormalen" Begleithund mit Nerven.
Der wird dann eher denken, der ist nicht ganz zurechnungsfähig als Leader, ich schließ mich der Frau an.
Und dann hat die Frau einen Hund, einer Rasse, die sie eigentlich nicht wollte.
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Naja, wer kennt schon alle Rassen und ihre Eigenschaften? Ich finde es da durchaus hilfreich, sich Input von außen zu suchen, gerade wenn die Anforderungen recht spezifisch und gegensätzlich sind.
Familienhund ist auch gar nicht mal so einfach als Anforderung, das muss Hund auch können/wollen.
Ob's das Angehimmeltwerden ist, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall der sehr hohe Kooperationswille, der ihm beim BC gefällt.
Und das Ziel / die Herausforderung ist ja, dass die beiden eine Rasse finden, die sie beide wollen.