Beiträge von DatMudi

    DatMudi

    Falls du mit konfigurieren meinst, dass passende Polster angefertigt werden und Du Dir sämtliche Farben aussuchen kannst, dann kannst Du zb bei Unimon, Eastside Chains, Maulkorb Factory oder Chic und Scharf schauen.

    Vielleicht habt ihr sogar eine MK-Beratung bei euch in der Nähe?

    Mir geht es tatsächlich eher um die Größe und das Material. Farben sind zwar nett, aber ich will mir selbst so gut wie möglich die Horrorvorstellung von Hund mehrere Stunden alleine mit Maulkorb in der Box im Flugzeug zu nehmen und es meinem "Baby" so angenehm wie möglich zu machen.
    In meinem Kopf ist am Ende der Hechelraum nicht groß genug, oder er versucht den Maulkorb loszuwerden und verletzt sich an Metall, etc.:see_no_evil_monkey:

    Gibt es eine Liste/Map von MK-Beratungen?:tropf:

    Ich habe Sams Maulkorb in einem Fachgeschäft für Hundebedarf gekauft, mit Sam dabei. Die Verkäuferin war sehr nett, hat ihm etliche Modelle anprobiert, mit viel Ruhe, Geduld und Leckerlies, bis wir den richtigen gefunden haben. Sam hatte zuvor noch nie einen MK getragen, machte aber friedlich die Anprobiererei mit. Der Drahtmaulkorb, der dabei rauskam, passt und sitzt perfekt. Was das Wichtigste ist, damit der Hund ihn problemlos trägt und alles damit machen kann.

    Kommt natürlich auch drauf an, für welchen Hund du einen MK brauchst. Für einen kleinen gibts mehr Auswahl. Biothane, Kunststoff, verschiedene Farben, Riemen etc. Wenn du - notfalls auch mit etwas Fahrzeit verbunden - einen Laden erreichen kannst, würde ich das immer dem Bestellen online vorziehen. Da weisst du nie vorab, ob er wirklich passt, und schickst ggfs., wie eine Freundin von mir, einen nach dem anderen zurück, und hast am Schluss einen, der nur einigermassen, aber nicht richtig gut passt. Was fast eine Garantie dafür ist, dass der Hund den MK hasst und ihn nicht tragen will.

    Bei einem beliebigen Geschäft würde ich der Expertise der Verkäufer ehrlicherweise nicht vertrauen, da müsste es schon ein Ort sein, der auf so etwas spezialisiert ist oder der mir explizit empfohlen wurde.
    Mein Hund hat ca. 30kg.

    Mir wäre wegen der Situation ein weiches Material wichtig, bei dem kein so großes Verletzungspotential besteht.
    Ich bin inzwischen bei Bumas gelandet, und falls ich nichts anderes finde, wird es das wohl. Da kann man auch alles selbst vermessen (u.a. den Hechelraum).
    Falls aber jemand eine (günstigere :ugly:) Alternative kennt mit ebenfalls eher weichem Material (Biothane, Leder, etc.), wäre ich ganz Ohr.

    Ich bräuchte Maulkorb-Empfehlungen von euch. Wichtig wäre mir, dass alles gut gepolstert und sehr viel Platz zum Hecheln vorhanden ist und dass Hund gut trinken kann. Und er sollte wirklich gut sitzen und ihn im Zweifelsfall nicht verletzten können, denn Hund wird irgendwann mehrere Stunden lang alleine mit dem Maulkorb in einer Extremsituation sein (Flug) und ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass er versuchen wird ihn loszuwerden, ganz gleich wie er sonst damit zurechtkommt. (Ausländisches) Gesetz ist Gesetz.:verzweifelt:
    Wahrscheinlich wäre es am besten, wenn man den Maulkorb vielleicht sogar konfigurieren könnte, damit er wirklich perfekt passt?
    Ich bin mir sicher, hier im Thread wurden schon einige Hersteller empfohlen, aber ehrlicherweise fehlt mir die Zeit um 260+ Seiten durchzulesen. :ugly:

    Und hat vielleicht jemand Erfahrungen wie man am besten das Maulkorb-Training neu aufbaut, nachdem Hund eine unangenehme Maulkorberfahrung (Tierarzt) gemacht hat? Einfach wie beim ersten Mal oder habt ihr spezielle Ratschläge?

    Danke im Voraus! :bussi:

    Ich weiß nicht, wo in DE du lebst, aber eventuell würde sich auch schon eine Videosprechstunde bei einem TA mit Spezialisierung Verhalten lohnen.

    Und/oder ein Urlaub in der Nähe eines entsprechenden Arztes.

    Evtl auch nach einem suchen, der sich zusätzlich das Thema Ernährung genau anschaut.

    Hier im Forum kann man dir sicher Empfehlungen geben, damit du bei jemandem landest, der sich wirklich auskennt, damit sich der Aufwand auch lohnt und es keine weiteren Rückschritte gibt.

    Zusätzlich kann man dir vielleicht auch einen Trainer empfehlen, der sich mit Hunden wie deinem auskennt (Hüter mit Reizüberlastung).

    Da draußen kann sich jeder 'Hundetrainer' schimpfen, und da ist die Gefahr leider groß, dass man bei dem Falschen landet.

    Und manche sind zwar in einem Gebiet spitze, aber in anderen Problembereichen keine Experten.

    Und manche Hunde brauchen eben etwas mehr Expertise was die Herangehensweise angeht.

    Ich persönlich finde die Gabe von Medikamenten gar nicht mal so fragwürdig, wenn es denn hilft.

    Und ihr habt ja auch großartige Fortschritte gemacht! Darauf könnt ihr wirklich stolz sein!

    Jeder mit einem Hund, der von seinem eigenen Gehirn überlastet ist, versteht den Leidensdruck, denke ich. Hätte bei meiner Hündin eine Futterumstellung nicht geholfen, hätte ich evtl auch zu Medikamenten greifen müssen.

    Du musst nur aufpassen, dass du vor lauter Verzweiflung deinem Tier (noch mehr) helfen zu wollen, nicht nach jedem (falschen) Grashalm greifst.

    Deswegen ist es so wichtig, eine gute Begleitung zu finden. Am besten wirklich auf Empfehlung von Leuten mit Ahnung (zB hier im Forum).

    Und du musst dir bewusst sein, dass dein Hund evtl niemals komplett "normal" sein wird, also im Sinne von tiefenentspannt. Da zu viel zu erwarten, kann auch schaden.

    Ihr habt schon so viel erreicht, und die bisherige Medikation schlägt gut an. Wie hier schonmal jemand geschrieben hatte - sei dankbar dafür!

    Und mach dir das nicht mit Experimenten kaputt.

    Dass Kayla Gabapentin bekommt wussten sie, da ich denen vorab ein paar Infos zukommen lassen sollte. Das Gabapentin habe ich ja nicht abgesetzt, aber ich hätte ein frei verkäufliches Produkt aus dem Zooladen, dass man ganz easy als Leckerlies zufüttert, auch nicht für ein Problem gehalten. Ich dachte eher, schlimmstenfalls wirkt es nicht. Wobei ich bei so etwas eher mit keiner/kaum Wirkung rechnen würde, bestenfalls vielleicht ein Bisschen.

    Da möchte ich nur nochmal betonen, dass das ein Fehler ist, den vielen Menschen machen (auch in Bezug auf sich selbst), dass etwas, nur weil es frei verkäuflich (oder zB pflanzlich) ist, harmlos sei.

    Stimmt nicht. Gerade, wenn man schon andere Substanzen verabreicht/nimmt, und ganz besonders im Bereich Hirnchemie, kann das ganz schnell nicht nur nach hinten losgehen, sondern wirklich gefährlich werden.

    Als Beispiel: nimmt man als Mensch Medikamente, die den Serotoninspiegel beeinflussen, sollte man zB auf Grapefruit verzichten. Grapefruitsaft gibt's in jedem Supermarkt, kann trotzdem gefährliche Wechselwirkungen haben (gilt mWn auch bei Herzmedikamenten und einigen anderen). Ist jetzt wahrscheinlich nicht unbedingt etwas, das man einem Hund füttert, aber so als Beispiel, wie scheinbar harmlose Dinge in die Körperchemie eingreifen können. Niemals (!) ohne Rücksprache mit einem dahingehend geschulten TA Sachen kombinieren. Das kann im allerschlimmsten Fall tödlich enden.

    Ist jetzt schon paar Wochen her, da war ich noch in einer Unterkunft, die von einer Japanerin geführt wurde, und in der neben mir noch 1-2 weitere wechselnde Gäste gewohnt haben.

    Mein Rüde mag Frauen. Männer.... idR weniger. Die Gastgeberin hat er nach einer Viertelstunde ins Herz geschlossen, die Taiwanesin und die Französin, die zeitweise da waren, mochte er auch.

    Dann kann "der Franzose". Mein Großer fand ihn vom ersten Moment an so richtig zum Abgewöhnen und hätte ihn am liebsten den Hauses verwiesen. Durfte er natürlich nicht. Aber war auffällig intensiv, die Abneigung.

    (Im Nachhinein hätte es vll geholfen, wenn der gute Mann frühzeitig erwähnt hätte, dass er einige Monate zuvor recht heftig gebissen wurde und meinen Hund deswegen immer so schief angesehen hat... Der hat das natürlich gespürt.)

    Jedenfalls war mein Guter im "meh, hier lebt ein Feind im Haus"-Modus.

    Dann kam ein Australier dazu. Der mochte Hunde. Sehr. Meinem Hund war das erstmal egal, der war mit der Gesamtsituation unzufrieden und wollte keinen neuen Freund.

    Der Australier hat sich SO bemüht, tagelang. Ist mit Gassi gegangen, war richtig höflich und geduldig, etc.

    Manchmal, wenn er seine 2 Minuten hatte und seine Zoomies beim Gassi ausgelebt hat (im Grunde Stress und Frust weg rennen, weil sehr anstrengende Situation für den Hund während des Aufenthalts hier im Ausland), hat er auch mal mit dem Australier gezergelt oder ist etwas Geworfenem hinterher.

    Der Australier hat immer gesagt, von Seiten meines Hundes seien sie Frenemies. Aber er wollte doch so gerne sein Freund sein.

    Dann kam der Tag....

    Hund hat Zoomies. Hund rennt. Hund hätte gerne etwas zum Reinschnappen. Es ist kein Stock da, ich hab' kein Spieli dabei. Aber den Australier.

    Nommt mein nicht gerade kleiner Hund dem Australier im Vorbeirennen erstmal schön in den Schritt. :shocked: :shocked:

    Der Hund, der ihm vorher oft deutlich gezeigt hat, dass er ihn nicht so besonders gut findet. Also nix Vertrauen oder so. Der Hund, der aussieht als könnte er problemlos Kastrationen durchführen. Auch unerwünschte.

    (In der Situation war es nicht böse gemeint, aber das weiß Mann in dem Moment natürlich nicht und im Zweifelsfall sind die Zähne halt trotzdem groß.)

    Ich gucke ihn (den Menschen) mit großen Augen an. Irgendwo in meinem Kopf schwirrt die Info herum, dass Männer da sehr schnell verbluten können.

    Hund rennt währenddessen unbehelligt weiter seine Runden.

    Der Australier guckt auch. Wartet vermutlich auf den Schmerz. Der kommt zum Glück nicht. Jeans sei Dank.

    "Ich habe gerade meine gesamte Abstammungslinie an mir vorbeiziehen sehen... Zum Glück isser nicht größer."

    Und setzt das Gassi fort. :emoticons_look:

    Hat auch danach weiter an der Beziehung zu meinem Hund gearbeitet und die letzten Tage wurden sie sogar fast Freunde.

    Ich bin immernoch beeindruckt von dieser Gelassenheit.

    Und ich muss gestehen, im Nachhinein.... irgendwie sah es wirklich witzig aus. :hust:

    (Und nein, mein Hund schnappt sonst nicht einfach in irgendwelche Menschen oder Kleidungsstücke, sonst fände ich das eher bedenklich.)

    Hier im Forum brauchst du die Gründe für den momentanen Verbleib in dieser Wohnung nicht breitzutreten, aber mein Ratschlag an dich wäre, falls dies irgendwie möglich sein sollte (du zB finanziell nicht darauf angewiesen bist eins der Objekte zu vermieten), die zwei Wohnungen zu veräußern und dir dafür ein Haus zu kaufen.

    Alleine aus Gründen des Schutzes deiner Psyche und deiner Hunde.

    Bei solchen Nachbarn weiß man nie, wie sehr das eskalieren kann (zB physischer Schaden gegen dich oder eher die Hunde), und auch nicht ob nicht vll doch irgendwann ein Grund gefunden wird um Ordnungsamt etc. tätig werden zu lassen. Muss nicht mal wirklich begründet sein. Man kann auch Pech haben.

    Und bevor am Ende ein Hund weg muss, würde ich an deiner Stelle alles daran setzen aus dieser Situation zu entkommen.

    Ist ein lieb gemeinter Ratschlag.

    Und ich wünsche dir, dass die Nachbarn es langsam leid sind dich zu terrorisieren und dich in Ruhe lassen.

    Grundsätzlich helfen Schlecken (zB Schleckmatte) und Kauen gut dabei, Stress abzubauen.

    Sonst lese ich sehr interessiert mit, Stressabbau ist ein spannendes und wichtiges Thema. Und gerade auch bei mir sehr aktuell. :dizzy_face:

    Apropos Übernachtung, ich suche etwas in Gorinchem, was bezahlbar ist und wo Hund erlaubt ist. Vielleicht habt ihr einen Tipp? Es ist entweder super teuer oder keine Hunde erlaubt, auch nicht auf Nachfrage...

    Kommt auf deine Definition von bezahlbar an. In NL sind die Preise für Übernachtungen in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Wie eig bei fast allem, fast überall. :lepra:

    Wo hast du denn bisher gesucht?

    Bei Airbnb findet man erstaunlich oft (auch sehr schöne) Unterkünfte, die Hunde erlauben.

    Ansonsten für NL: https://m.dogsincluded.nl/ und https://www.hondenopvakantie.nl/default.aspx .

    Schon als Kind habe ich Tiere mehr geliebt als alles andere, und die Bindung zu und Interaktion mit einem Hund ist einfach intensiver und schöner als mit jedem anderen Tier. Es macht mich einfach glücklich, Zeit mit meinen Hunden zu verbringen, ihnen zuzusehen wie sie die Welt erforschen oder gemeinsam etwas Neues zu erkunden. Mir geht das Herz auf, und es ist eine Art von Glück und Zufriedenheit, die ich sonst selten erlebe. So... rein und pur.

    Man könnte sich auch fragen, wieso Menschen Kinder bekommen und erziehen wollen (die machen ja noch weit mehr Arbeit und Probleme als Hunde) oder warum Menschen viel Zeit, Geld und Energie in Hobbys stecken. Oder Partnerschaften - so schön sie sein können, auch sie machen Arbeit. Ich glaube, die Antwort ist idR, weil es sich um etwas handelt, das uns glücklich macht.

    Es wurde ja auch nachgewiesen, dass die Interaktion mit dem eigenen Hund im Gehirn Reaktionen auslöst, die der Interaktion zwischen Eltern und Kindern gleichen. Also vielleicht bin ich auch einfach süchtig nach dem Oxytocin, das mein Körper ausschüttet, wenn ich einem meiner Hunde in die Augen blicke.

    Bei mir läuft vieles tatsächlich auch "nebenher", die Erziehung ist Teil des Alltags. Und wenn ich mich sonst mit meinen Hunden beschäftige bzw sie beschäftige, dann macht mir das Spaß. Gemeinsames Spazierengehen/Wandern - macht mit Hund viel mehr Freude. Sehen, wie sie mit Begeisterung etwas erschnüffeln oder geschickt ein Intelligenzspiel lösen (oder auch weniger geschickt, das ist manchmal noch witziger😁)... Das ist schön. Und die Interaktion zwischen den Hunden erst!

    Oder wenn sie sich auf dem Sofa oder nachts an mich kuscheln und dadurch der ganze Stress von mir abfällt und ich einfach lächeln muss... :smiling_face_with_hearts:

    Klar, es gab auch Momente, an denen sie mich an meine nervlichen Grenzen gebracht haben. Aber da macht man weiter weil a) nichts ist immer nur rosig b) man hat Verantwortung und c) man liebt sie einfach. Und ja, manchmal nervt es sich immer Gedanken machen zu müssen und nicht komplett "frei" zu sein. Aber wann ist man das schon wirklich?

    Die Kontrolle gehört halt auch dazu, alleine schon um die Hunde zu schützen. Also eig auch etwas, das man aus Liebe tut. Will ich Autofahren, muss ich auf den Verkehr achten. Und ein 2 jähriges Kind lässt man auch nicht unbeaufsichtigt auf der Straße spielen. Übt man einen bestimmten Sport aus, muss man auch Sicherheitsvorkehrungen oder Regeln beachten.

    Vielleicht entsteht durch das Forum hier auch ein etwas verzerrter Eindruck von Hundehaltung, weil einige/viele Menschen hier sich oft besonders intensiv und zeitaufwändig und leidenschaftlich mit ihren Hunden bzw generell dem Thema Hund beschäftigen.

    Ich zB lese und lerne unglaublich gerne alles über Hunde. Wäre das in diesem Ausmaß notwendig? Vermutlich nicht. Auch die meisten Menschen, die mit ihrem Hund Hundesport betreiben, machen das nicht, weil sie es müssen oder weil der Hund es unbedingt braucht (bestimmte Rassen ausgenommen), sondern weil sie es machen möchten. Weil es für sie die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ist.

    Also kurz gefasst: Freude, Liebe, Familie, Passion. :growing_heart: