Beiträge von DatMudi

    Das Scharren kenne ich auch und habe es abkriegt, seitdem weiss ich, nie hinterm Hund stehen zu bleiben! :lol:

    Und nein, niemals nicht an diesen strategisch wichtigen Stellen hinterm Hund stehen. :lol:

    Es gibt bei euch ein "hinterm Hund"? Ich beneide euch. Manche scharren nämlich gerne im Kreis in alle möglichen Richtungen. Und manche Frauchen[ich] mussten auf die harte Tour lernen, dass man währenddessen immer darauf achten sollte unter allen Umständen den Mund fest verschlossen zu halten.:see_no_evil_monkey::pleading_face:

    Der Gedanke ist vielleicht ein wenig schräg, aber ich hätte früher auch nicht gedacht, dass Temperaturen (mehr noch als das Wetter allgemein) ein Kriterium sein könnten.

    Och, ich finde den Gedanken ganz und gar nicht schräg! Darüber dürften die meisten tatsächlich nicht so sehr nachdenken, aber es kann - je nach Hund - tatsächlich einen größeren Einfluss haben. Wenn ich da an meinen ersten Rüden denke, der war mind. 6 Monate im Jahr mehr Teppich als Hund, und selbst sehr frühe und späte Spaziergänge haben ihn nur begrenzt motiviert. Immer irgendwann im Oktober ist er dann aus seiner Wärmeruhe aufgewacht. Ist vermutlich selten so extrem, aber eine gewisse Temperaturpräferenz dürften gar nicht so wenige Hunde(rassen) haben. Also definitiv guter Einwurf! :nicken:

    Bei "will to please" ist der Beagle raus. Beagle sind eigenständig jagende Hunde ohne Führerbezug. Der Rest passt. Allerdings haaren sie ganzjährig und die Haare bohren sich überall hinein. Jagdtrieb ist durchaus auch vorhanden.

    Was passt: Beagle gehen eher zurück als vor, finden idR alle Menschen toll. Sind im Haus nett und benötigen maximalen Körperkontakt. Verfressen bis zum geht nicht mehr und mit Geduld und Humor auch zu erziehen.

    Wenn es ein TS-Hund sein kann, bin ich natürlich auch bei den Laborbeaglen. Da ist der Jagdtrieb meist nicht ganz so ausgeprägt.

    Beim Cocker ist die Fellpflege schon aufwändig. Ansonsten ein in meinen Augen geeigneter Hund.

    Das mit den Haaren haben ja viele Rassen mit (ganz) kurzen Haaren.
    Ansonsten, hmmm....
    Wie ist es bei den Laborbeaglen, gibt es da je nach Forschungsfeld verschiedene Linien (die kennen dann ja kaum etwas, d.h. Umweltunsicherheit ist wahrscheinlich oft ein Thema?)?

    Was kannst du zu den Cockern noch so sagen? Oder anderen Spanieln? Inwiefern ist die Fellpflege da aufwendig?

    Ich könnte es mir eventuell auch vorstellen, dass es ihm vielleicht reichen würde wie beschrieben. Sicher bin ich mir aber nicht. Hmmm.

    Eine super hübsche Merle Mudi Hündin :herzen1:

    Hat total schön mit meinem Hund gespielt.

    In welcher Ecke DEs?:smiling_face_with_hearts:
    ______

    Nicht heute, sondern Dez/Januar, da habe ich beim Gassi eine recht zierliche Frau mit 4 großen RRs getroffen, zT angeleint, zT freilaufend.
    Mein Rüde, 2.5 jährig, Pubertier und Typ "Haben wir ein Problem?!" an der Schlepp. Ein freilaufender RR sichtbar männlich, und an uns nicht uninteressiert. Ich nehme meinen kürzer und ein Teil von mir dachte "Scheiße, hoffentlich kracht's nicht." Hat's nicht. Frauchen und ich kurz kommuniziert, der Rüde war kastriert und total nett, die anderen drei auch entspannt und keiner wollte jemanden fressen. War eine schöne, kurze Begegnung. :nicken:

    Stress, ja. Aber eigentlich nicht wollen? Glaub ich eher weniger. Sie ist unheimlich verspielt und will mit jedem spielen. Sie ist sogar neidisch auf andere Hunde, die zusammen spielen oder Halter die mit ihrem Hund spielen, da will sie unbedingt gleich mitmischen..

    Und von "ruhig" vorbeigehen, hab ich nichts gesagt. 😅 Eher sehr widerwillig, aber gehorcht halt.

    Wenn wir mit anderen Hunden frei zusammen sind, will sie auch immer nur wild spielen. Wenn keiner mitmachen will, weiß sie gar nicht, was sie tun soll. Sie rennt den anderen dann noch lange hinterher, in der Hoffnung, dass noch was Spannendes passiert. Wenn sich nichts tut, dann kommt sie zu mir und will mit mir stattdessen spielen.

    Google mal nach "fiddle" Videos und nach Beiträgen zum Thema "Ist es wirklich Spiel?". Gibt bestimmt auch hier im Forum welche?
    Bei einem Shiba ist es sehr sehr sehr unwahrscheinlich, dass sie das macht, weil sie wirklich spielen will. Wie schon von den anderen erwähnt, weiß sie wahrscheinlich nicht, wie sie anders mit den Hundebegegnungen umgehen soll (oder sie will testen, was sie sich erlauben kann). Und du hast Glück, dass sie bisher diese Methode wählt. Mit 2 Jahren ist sie noch jung und im Kopf noch nicht erwachsen; es könnte durchaus sein, dass sie irgendwann die Herangehensweise ändert. Und wenn du es weiter so laufen lässt, ist es gar nicht mal unwahrscheinlich, dass es passiert. Und mit ändern meine ich, dass sie irgendwann ihre Zähnchen benutzen könnte. Muss nicht passieren, aber kann.
    Und wenn's erstmal so weit ist, wird es dich noch weit mehr Mühe kosten, das wieder gradezubiegen.


    Die Japaner spielen auch durchaus sehr ruppig, wenn sie spielen, das mögen viele andere Hunde nicht und verstehen auch nicht alle Hunde. Auch das kann für deine Hündin schiefgehen, wenn sie da mal an den falschen Hund gerät.

    Mein Rat an dich: such dir erfahrene (!) Shiba-Leute und/oder Trainer in deiner Nähe, die dir dabei helfen können das Verhalten deiner Hündin einzuordnen und in die richtige Richtung zu lenken.
    Frag z.B. da mal nach: https://shibaclub.de/

    Wie wäre es mit einem Pon?

    Sind die polnischen Hüter, gell? Wie sind die so? (Wobei ich glaube, dass "struppiges" Fell evtl optisch auch ein Problem sein könnte:woozy_face:)

    Weil ich fliegevogel s Juro kennengelernt habe. Super toller Hund :herzen1: auf mich wirkte er langsamer im positivsten Sinne als hiesige Hütehunde. Da fehlt das überschäumende mitunter hirnlose. Fehlerverzeihend, beständig. Was er kann, kann er und macht er auch. Auf mich wirkt der so richtig zuverlässig und nach Kumpel zum Pferde stehlen und wenn man gerade keine Zeit hat ist er charmant genug um sich neue Freunde zu suchen.

    Ich habe aber nur dieses eine Exemplar einmal getroffen, war aber positiv überrascht. Ganz kleine Vorurteile gegen Nordische vorhanden :pfeif:

    :smiling_face_with_hearts: Klingt toll.
    Falls du mal in Südhessen bist fliegevogel ....:beaming_face_with_smiling_eyes:
    Das mit den Vorurteilen gegen Nordische hab' ich jetzt nicht gelesen Vriff .:winking_face_with_tongue:

    Sind zwar niederländische Websites, aber bei allen dreien kann man die Anzahl der Haustiere/Hunde angeben (meist dort, wo man auch die Anzahl der Reisenden einträgt):

    https://dogsincluded.nl/

    https://www.natuurhuisje.nl/vakantiehuizen…adius=30&pets=3

    https://www.hondenopvakantie.nl/

    Mit google translate sollte es eig keine Probleme geben. Falls du doch Fragen haben solltest, sag bescheid!

    Ich musste etwas schmunzeln, weil die Beschreibung im letzten Abschnitt auf meinen Kumpel vermutlich genau so auch zutreffen würde.
    Hmmm, "richtig richtig" ist immer so eine Sache. Weiß man es wirklich richtig bevor man mit einem Hund zusammenlebt? Er kennt Hunde von Besuchen, Spaziergängen, etc.
    Er liebt den BC, den er kennt, und findet meine Hunde scheiße. :lol: Nein, nicht ganz so schlimm, aber er kann mit denen nichts anfangen. Die mit ihm aber auch nicht.
    Ich schätze ihn so ein, dass wenn er sich auf einen Hund einlässt und der Hund nett ist und will-to-pleasig und ihm brav das Bällchen bringt, dann wird das schon klappen.

    der kriegt mir keinen Nordischen

    Hm okay, wie gesagt, ich schwarze euch nichts auf. Finde die Aussage nur seltsam, weil "Nordische" ja wirklich nicht einheitlich sind. Und ja, mein Lappe ist eigenwilliger als ein Border Collie, aber nicht "selbstdenkender" als der Durchschnittshund, den ich so im Park/auf Workshops o.ä. treffe und hat wenig gemein mit Huskies, Samojeden oder anderen "typischen" Nordischen.

    Umgekehrt: wenn einem ein Lapphund zu selbstdenkend ist, finde ich einen Hund eh schwierig, denn das Level von Widerspenstigkeit kann man denke ich bei fast allen Individuen egal welcher Rasse finden.

    Gibt es was die Eigenwilligkeit und den Will-to-please betrifft wirklich keinen Unterschied zwischen den Lappen und den "typischen" europäischen Hütehunden? (Wobei es da ja auch durchaus größere Unterschiede zwischen den einzelnen Rassen gibt; zB wie hier schon genannt zwischen BC und Corgi)
    Isländer habe ich schon welche erlebt, die sehr "hütehundig" waren (wie soll ich das beschreiben... dieser typische Hütehund-Blick und das entsprechende Verhalten halt), das habe ich bei den Lappen, die ich gesehen habe, in dem Ausmaß nicht erlebt. Die wirkten (für mich angenehmerweise) autarker. Also, verglichen mit anderen Hütehunden. Kann mich aber auch getäuscht haben.

    sei es weil er ihn abgrundtief hässlich findet und deswegen ablehnt oder er am liebsten auf den Tisch springen würde, wenn der Hund ihn streng anguckt.

    Vielleicht ist er einfach kein Hundemensch. Wenn jemand bei der Hundewahl derart auf Äusserlichkeiten (abgesehen von Grösse oder Qualzuchtmerkmalen) schaut, wäre ich eh skeptisch.

    Einen gemeinsamen Hund mit jemanden, der so tickt - für mich wär das nix. Umso mehr Grund, ganz klare Verhältnisse zu schaffen. Viel blöder ist es nämlich, wenn er sich durchsetzt, sich dann aber um nix kümmert. Sprich, er wählt und die Frau hat dann den Hund. Sie scheint ja ein Hundemensch zu sein, und wird den Hund demnach auch annehmen können - aber blöd ist e trotzdem, wenn sie dann seine Wünsche leben soll - mit Pech noch Jahre nach der Trennung. Das gibts ja verdammt häufig.

    Es ist einfach auch so dermassen typisch - soll aussehen wie ein Husky, aber sich nicht benehmen wie ein Hund, sondern wie ein ferngesteuertes Spielzeug?

    Ich meine, auch ein Pudel oder Labbi kann man schief gucken, knurren, bellen - und sogar beissen, Gott bewahre. Und viel netter wirds ja nun kaum. Wenn er so viel Angst und Unsicherheit mit rein bringt, dann passt das halt nicht.

    Deswegen hatte ich hinter dem von dir zitierten Teil ja auch "überspitzt formuliert" geschrieben. So schlimm, dass er Angst bekommt, wenn ein Hund mal bellt, isses jetzt auch wieder nicht. ;)
    Und mit vernünftiger Auswahl, Sozialisierung und Erziehung kann man idR schon verhindern, dass Hunde ihre Zähne in Menschen versenken. (Dass Welpen Beißhemmung zT noch lernen müssen, ist was anderes, das hat ja keine Beschädigungsabsicht und hält auch so ein Mann aus.) Kompetenz ist zumindest von ihrer Seite vorhanden, und sie hat ihn durchaus gut genug im Griff, dass nicht alles an ihr hängen bleibt.
    Ich würd' ihn als Partner zwar auch nicht wollen, aber er ist durchaus verantwortungsbewusst genug und wird mitziehen, wenn sie sich auf einen Hund einigen.