Also ich habe Getobe im Haus unterbunden!
80kg, die da rumfetzen, ersetzen ein Abbruchunternehmen.
Also ab in den Garten, da konnten sie machen, was sie wollten.
Also ich habe Getobe im Haus unterbunden!
80kg, die da rumfetzen, ersetzen ein Abbruchunternehmen.
Also ab in den Garten, da konnten sie machen, was sie wollten.
Alles anzeigenAlles anzeigenHi Zusammen,
1) wir suchen aktuell nach einen Golden Retriever. Optisch gefällt uns hier die AL besser wie die SL (schlanker und wirkt zumindest etwas athletischer).
2) Nun lesen wir aber hierzu immer wieder dass die AL sehr zeitintensiv ist und viel Beschäftigung benötigt.
3) Wie ist es mit einer "Dual Purpose" Linie gibt es das eigentlich so richtig bei Goldies?
4) Nun ist aber die Frage was bedeutet zeitintensiv? Wir wohnen sehr ländlich und haben um uns herum jede Menge Wälder.
Zeitlich wäre es für uns kein Problem mit dem Hund täglich insgesamt 2-3 h unterwegs (1 h morgens, 1 h Mittags und Abends nochmal 30 min - 1 h) zu sein und hierbei im Wald aktives Dummy Training oder Schnupperabreiten zu betreiben. Zusätzlich würden wir natürlich aktiv eine Hundeschule besuchen und später auch in einen Dummy-Kurs gehen.5) Weiterhin sind wir am Wochenende in der Regel 1-2 mal auf Wanderungen oder Outdoor Ausflügen, sofern das Wetter hier mitspielt.
6) Aber ist das ausreichend oder benötigt ein Goldie aus der AL noch deutlich mehr Aktivität. Vielleicht finden sich hier ja ein paar Mitleser die bereits Erfahrung in diesem Bereich gemacht haben?
Liebe Grüße,
Max
Hallo Max
Dann gebe ich mal meine Ansicht dazu. Ich bin ja mittlerweile seit 20 Jahren im Golden Geschehen drin und kenne viele Aspekte der Zuchten, führe selber einen Deckrüden und habe auch einen reinen Field Trial Hund.
Ich hab deinen Text mal durchnummeriert, das erleichtert das Antworten.
1) verstehe ich, das ist sehr Geschmacksache, was einem optisch gefällt.
Dazu ein Hinweis: es gibt nicht nur "Showlinie in plump und extra gross" oder "Arbeitslinie in extra schmal". Es gibt enorm viel dazwischen, je nach dem wo der Züchter seinen Schwerpunkt legt. Es gibt ganz wunderbare Show Golden, die überhaupt nicht schwer sind, athletisch, sportlich und ordentlich was an Bewegung haben wollen.
Und dann gibt es die Arbeitslinien. Die Abgrenzung dazu ist aber nicht so scharf, wie man das meinen mag. Wieder: je nach dem, was der Züchter will, wie er mit seinen Hunden arbeitet und ob überhaupt, wird er seine Zucht ausrichten. Es gibt ganz tolle Showhunde, die wunderbar arbeiten. Aber noch lange nichts mit jagdlicher Leistungszucht zu tun haben.
Und genau sowas würde ich bei euch sehen.
2) AL bedeutet eigentlich erst mal nicht viel. AL ist kein auf dem Papier stehendes Gütesiegel, mal so plump gesagt. AL ist ein Überbegriff für Hunde, die gar nicht oder nur wenig dem Show Type entsprechen. Was man aber sagen kann, Arbeitslinie heisst halt so, weil man da den Zucht Schwerpunkt auf gute Arbeitsanlagen legt. Und die bringen diese Hunde auch mit. Die haben Dampf im Hintern, die wollen was tun, die rennen gerne, die sind agil und fröhlich und manchmal mit ordentlich Jagdtrieb ausgestattet. Dafür aber weich zum führen, sensibel mit demMenschen und immer dabei, wenn man was tun möchte. Hunde mit Drive.
3) ja die gibt es. Zum Beispiel in Österreich die "DualGolden.at", Golden Mountain Spring ist ein super guter Kennel für Dualer. Hunde, die dem Golden im Typ entsprechen, die aber arbeiten wollen, und dies bis in die höchsten internationalen Klassen auch tun. Super gute Hunde.
4) 1-2h spazieren gehen, was mit der Nase arbeiten, 1x pro Woche Dummytraining. Perfekt. Tip top, happy life, happy dog.
5) Prima, der Golden wird glücklich sein - sofern es nicht zu warm ist. Das vertragen die nicht gut. Die sind dafür wetterfest bei Schneesturm, Regen quer, Wasser von oben und unten, egal wie eklig. Aber über 27 Grad... das finden die jetzt nicht so toll.
6) der AL Golden benötigt kein Monster Pensum. Überhaupt nicht. Aber er benötigt Arbeit. Die brauchen nicht mehr Bewegung als jeder normale Hund. Da sind die ganz normal. Aber regelmässiges Training muss sein, dieser Kopf will arbeiten. Wirklich. Die wollen das, die lieben es, wenn sie war arbeiten können. Dann sind sie selig. Ob Dummy, Scent Detention, ....... hauptsache regelmässig die Hirnzellen richtig anstrengen.
Also: von dem was du beschreibst sehe ich einen ganz normalen, leichtern Hund aus einer Zucht die Standard züchtet. Salopp gesagt "Show Golden" aber eben mit mehr Schwerpunkt auch auf "arbeiten". Sportlicher Allrounder auch für Wanderungen und etwas Dummytraining.
Ihr braucht keinen Spezialisten. Daher würde ich nicht gezielt nach Arbeitslinien suchen, einfach weil du da ganz schnell bei Hunden landest, die bisschen anders ticken können. Und die sind teilweise anspruchsvoller zu führen.
Schau bitte ausschliesslich im DRC/GRC nach Hunden. Keine komischen Vereine, keine komischen Inserate aus dem Internet. Zu schnell hast du ne "Liebhaberzucht mit Familienanschluss", wo du mit dem Hund schneller beim Tierarzt landest als du sparen kannst.
Achso: Was man wissen muss zum Golden. Er liebt Schmutz. Er saut sich gerne ein. Er ist ein Clown und wirklich kein ernster Hund. Er klaut wie ein Rabe und schleppt herum was nicht weggeräumt ist. Er bringt dich zum lachen einfach weil er so ist, wie er ist. Und er erzieht sich NICHT von alleine. Golden brauchen klare Leitplanken, Sicherheit durch den Besitzer und eine gute, faire Grundausbildung. Dann wird ein Golden zu einem angenehmen Begleiter. Die ersten 1,5 Jahre sind meistens ziemlich anstrengend, weil sehr viel Energie in gute Bahnen gelenkt werden will. Du bekommst dafür einen extrem loyalen Begleiter, der jeden umschmeisst der in den Bereich seiner Rute kommt ;-)
Jetzt möchte ich auch einen GR!
Oh versteh mich nicht falsch, Hudson ist der geilste Typ der Welt! Dieser Hund kennt „schlechte Laune“ nicht, ist tierisch witzig, macht jeden Scheiß mit, liebt seine komplette Family über alles und alle anderen Menschen mag er zumindest sehr gerne, ist manchmal so richtig eklig - typisch Kerl halt 🤣 -, hat vor nichts Angst etc.
Natürlich ist er nicht Mambi, aber er muss auch niemals Mambi sein. Dabei kann man nämlich nur verlieren, weil sie einfach mein allerbestes, vierbeiniges Mädchen war… Aber Mambi wäre auch ein verdammit schlechter Hudson gewesen 😅
Hier wird vermutlich auch nie wieder ein CC einziehen… aber nicht aus Angst vor Vergleichen.
Nein, ich verstehe dich absolut richtig! Ich wollte Hudson nicht zu nahe treten!
Ich habe mich wahrscheinlich unglücklich ausgedrückt.
Wahrscheinlich geht mir jetzt schon nahe, dass die Ära CC nach Wilma für mich auch zu Ende sein wird.
Ich glaube, dass CC Hündinnen ganz besondere Hunde sind!
Ich würde mir nach Wilma niemals einen Rüden nehmen, allerdings eine Hündin auch nicht mehr, weil ich Angst hätte, dass KEIN Hund an sie rankommen würde.
Diese Vorstellung macht mich jetzt schon traurig.
Wenn auch jetzt aus dem Zusammenhang, möchte ich noch einmal auf die verrückten Minuten nach dem Fressen eingehen.
Auch wenn du meinst, dass er das nur nach bestimmtem Futter zeigt.
Wilma ist fast neun und eher gemütlich unterwegs. Nach dem Fressen allerdings (nicht immer!) ist sie manchmal so toll und verrückt, dass ich meine, sie reißt unsere Bude ab.
Sie bearbeitet ihr Bettchen und dreht und windet sich wie ein Krokodil. Dabei wirkt sie so glücklich und aufgedreht, als hätte es ihr richtig gut geschmeckt!
Ich mag da gar nicht hinschauen, weil ich Angst vor einer Magendrehung habe. Unser Rüde hat auch gerne nach dem Fressen seine Rennrunden im Garten hingelegt.
Cuper ist jung und voll Energie, die muss raus! Nur das Zwicken würde ich umlenken, ansonsten freu' dich doch, dass er mit seinem Kisen einen Sparringspartner hat!
Kommt darauf an.
Diego war sieben Jahre, als Wilma (vier Monate) einzog.
Er war super erzogen und auch das Energielevel hat perfekt gepasst. Diego war ein ganz toller Partner für Wilma, auch gewichtstechnisch hat es im Spiel harmoniert.
Diego war sehr lange fit und nicht besonders lange ein Senior (ist mit 13 Jahren gestorben).
Wilma wird jetzt neun Jahre alt und sie ist die perfekte Einzelprinzessin. Sie liebt ihr gemütliches Leben alleine bei uns. Das wäre für sie und uns nur zusätzlicher Stress, wenn jetzt ein Zweithund dazu käme.
Die Angst, jeden nachfolgenden Hund mit Wilma zu vergleichen, wäre dem Neuzugang gegenüber nicht fair. Falls wirklich mal wieder ein Hund einziehen sollte, kann ich das nicht planen, sondern es muß wie ein Blitz einschlagen. Bewußt suchen würde ich mir nicht zutrauen!
Alles anzeigenSo wie ich das von der Website, von Instagram usw mitbekommen habe sind die Fakten ja wohl:
Der Hund hat bei den 2 Brüder gelebt. Es wurde wohl von klein auf versucht ihn gut mit Menschen und Tieren zu sozialisieren. Anscheinend mit Erfolg. Der Hund galt in der Nachbarschaft und der Familie als lieb und völlig unproblematisch. Also nicht " der Gangster mit dem bösem, starken Hund der an der Leine immer knurrt und zerrt und jeden Hund in Sichtweite schreddern will oder Menschen, gerade Kinder, anbellt." Es hat wahrscheinlich niemand wegen dem Hund und Halter/n die Straßenseite gewechselt.
Dann ist seine Hauptbezugsperson mit dem Hund Gassi gewesen. Aus irgendeinem Grund lag der dann mit Bissverletzungen im Gesicht tot in einem Graben. Es wurde durch Autopsie zweifelsfrei festgestellt dass die Hauptbezugsperson durch die Bissverletzungen verstorben ist und Sam/sein eigener Hund das auch war.
Der Wesenstest bei dem Hund verlief erwartbar sehr gut. Er hat durchgehend mit 1 reagiert. Also freundlich oder in Konfliktsituationen defensiv/ausweichend/wollte weg
Wir wissen nicht was der Auslöser für die Attacke auf den einen Bruder war. Der andere Bruder erklärt aber immer und immer wieder, dass dieser Hund der absolute Lebensmittelpunkt seines Bruders war. Davor hatte er/die beiden bereits einen Husky oder so. Es scheint so, als wurde sich direkt extrem gut und engergiert über den Prozess mit Wesenstest, zukünftiger Haltung etc informiert. Der Hund trägt beispielsweise keinen unpassenden Maulkorb und gerade bei einem Todesfall im engsten Familienkreis (Bruder so tragisch verloren) ist das von dem anderen Bruder eine enorme Leistung. Ich glaube da sind tatsächlich ganz ganz viele Emotionen dabei. Es klingt als will der andere Bruder seinen verstorbenen Bruder nicht "hängen lassen/auf diese Weise um ihn trauern und ihn gedenken" weil der diesen Hund so geliebt hat.
Wir wissen nicht was der Auslöser war. Ob der verstorbene Bruder z.B den Hund korrigiert hat und der nicht ausweichen konnte. Situation mit "Fallen und den Hund streicheln" oder ein medizinischer Vorfall von der Hauptbezugsperson sind ja auch nicht ausgeschlossen.
Ich glaube einfach dass da "Liebe" eine große Rolle spielt. Liebe macht bekanntlich blind. Liebe führt dazu, dass gehofft wird dass es nie wieder zu diesem unbekannten Trigger kommt. Oder dass der Trigger vielleicht doch bekannt ist oder vermutet wird. Zumindest der Familie. Evtl sogar etwas, was auch in Absprache mit allen Involvierten Parteien (Tierheim, Behörden), aber nicht öffentlich kommuniziert wird. Der Hud ist ja anscheinend eigentlich bisher sonst wirklich alltagstauglich gewesen und daher möchte man ihn ungern einschläfern falls da wirklich etwas extrem unglücklich zusammengekommen ist. Der Wesenstest war dann nur um wirklich auszuschließen dass andere Menschen oder Tiere gefährdet sind. Und man hofft jetzt einfach dass Maulkorb usw reichen und der Bruder des Opfers weiter so engagiert dieses Mal den Hund davor bewahrt nochmal in den Medien aufzutauchen.
Bisschen dick aufgetragen, findest du nicht?
Gestern war wohl Kinder-Ausführ-Tag!
So viele Kleinkinder auf Laufrädern, Roller, Fahrräder und Go-Carts sind uns noch nie an einem Tag begegnet.
Obwohl Wilma nie Kontakt zu kleinen Kindern hat, hat sie alles nur ruhig beobachtet und wollte zu keinem Kind hin. Auch die von uns wegfahrenden und wackelnden Gefährte haben sie nicht interessiert.
Nur als ein Kind direkt zu uns wollte, habe ich der Mutter gesagt, dass ich das nicht will und Wilma zur Seite genommen.
In so Situationen liebe ich ihre Gleichgültigkeit Fremden und Fahrzeugen gegenüber!
Meiner Meinung nach sagt ein WT gar nichts über den Hund aus. Sam war ja wohl bis zu dem Angriff total unauffällig, Wie halt bei dem Test auch.
Wenn der Auslöser nicht gefunden wird, könnte der Hund ja wieder jahrelang unauffällig vor sich hin leben. Egal wo.
Allein wegen diesem Risiko verstehe ich den Sinn so einer Überprüfung nicht. Außer der Hund hätte zufällig wegen irgend etwas ausgelöst, dann hätte man seine Gefährlichkeit erkennen können.
Russisch Roulette ist harmlos dagegen!
Die Verbindung wurde doch von der AmStaff-Besitzerin gemacht.
Die Amstaff-Besitzerin ist aber die, für die Sam nichts gemacht hat.
Das klingt für mich so: klar leben die Kampfhund Besitzer in ihrer Bubble, weil ihre Hunde sind doch alle nicht gefährlich!
Bestätigt für mich die Vorurteile, die viele HH diesen Rassen gegenüber haben.