So wie ich das von der Website, von Instagram usw mitbekommen habe sind die Fakten ja wohl:
Der Hund hat bei den 2 Brüder gelebt. Es wurde wohl von klein auf versucht ihn gut mit Menschen und Tieren zu sozialisieren. Anscheinend mit Erfolg. Der Hund galt in der Nachbarschaft und der Familie als lieb und völlig unproblematisch. Also nicht " der Gangster mit dem bösem, starken Hund der an der Leine immer knurrt und zerrt und jeden Hund in Sichtweite schreddern will oder Menschen, gerade Kinder, anbellt." Es hat wahrscheinlich niemand wegen dem Hund und Halter/n die Straßenseite gewechselt.
Dann ist seine Hauptbezugsperson mit dem Hund Gassi gewesen. Aus irgendeinem Grund lag der dann mit Bissverletzungen im Gesicht tot in einem Graben. Es wurde durch Autopsie zweifelsfrei festgestellt dass die Hauptbezugsperson durch die Bissverletzungen verstorben ist und Sam/sein eigener Hund das auch war.
Der Wesenstest bei dem Hund verlief erwartbar sehr gut. Er hat durchgehend mit 1 reagiert. Also freundlich oder in Konfliktsituationen defensiv/ausweichend/wollte weg
Wir wissen nicht was der Auslöser für die Attacke auf den einen Bruder war. Der andere Bruder erklärt aber immer und immer wieder, dass dieser Hund der absolute Lebensmittelpunkt seines Bruders war. Davor hatte er/die beiden bereits einen Husky oder so. Es scheint so, als wurde sich direkt extrem gut und engergiert über den Prozess mit Wesenstest, zukünftiger Haltung etc informiert. Der Hund trägt beispielsweise keinen unpassenden Maulkorb und gerade bei einem Todesfall im engsten Familienkreis (Bruder so tragisch verloren) ist das von dem anderen Bruder eine enorme Leistung. Ich glaube da sind tatsächlich ganz ganz viele Emotionen dabei. Es klingt als will der andere Bruder seinen verstorbenen Bruder nicht "hängen lassen/auf diese Weise um ihn trauern und ihn gedenken" weil der diesen Hund so geliebt hat.
Wir wissen nicht was der Auslöser war. Ob der verstorbene Bruder z.B den Hund korrigiert hat und der nicht ausweichen konnte. Situation mit "Fallen und den Hund streicheln" oder ein medizinischer Vorfall von der Hauptbezugsperson sind ja auch nicht ausgeschlossen.
Ich glaube einfach dass da "Liebe" eine große Rolle spielt. Liebe macht bekanntlich blind. Liebe führt dazu, dass gehofft wird dass es nie wieder zu diesem unbekannten Trigger kommt. Oder dass der Trigger vielleicht doch bekannt ist oder vermutet wird. Zumindest der Familie. Evtl sogar etwas, was auch in Absprache mit allen Involvierten Parteien (Tierheim, Behörden), aber nicht öffentlich kommuniziert wird. Der Hud ist ja anscheinend eigentlich bisher sonst wirklich alltagstauglich gewesen und daher möchte man ihn ungern einschläfern falls da wirklich etwas extrem unglücklich zusammengekommen ist. Der Wesenstest war dann nur um wirklich auszuschließen dass andere Menschen oder Tiere gefährdet sind. Und man hofft jetzt einfach dass Maulkorb usw reichen und der Bruder des Opfers weiter so engagiert dieses Mal den Hund davor bewahrt nochmal in den Medien aufzutauchen.