Beiträge von Cave Canem

    Optiker habe ich vergessen.

    Aufzug fahren kennt Wilma auch.

    Je enger es ist, desto mehr muss ich managen, aber es geht. Am Besten ist, wenn sie ignoriert wird, Leute (meist Männer), die meinen Wilma ansprechen zu müssen, werden von Wilma mit aufgeblasenen Backen begrüßt und bekommen von mir die Aufforderung, den Hund bitte zu ignorieren.

    Naja, Wesenstest hat auch was Gutes, man trainiert halt viele Situationen.

    Baumarkt, Apotheke, Autohaus, Wahllokal, Bank, Post, Café, Zoo, Notar, Geschäfte, mehr fällt mir so adhoc nicht ein.

    Sie irgendwo ablegen und weg gehen könnte ich bei Wilma nie. Dazu ist sie nicht menschenfreundlich genug, ich muss sie an öffentlichen Plätzen schon im Blick haben.

    Diego war da anders, den konnte ich im Lokal unter dem Tisch ablegen und zum Buffet gehen, oder im Möbelhaus ablegen und rum schauen, der war auch in der Grundschule dabei. Der ist auch in einer überfüllten Trambahn entspannt gewesen.

    Alles Dinge, die ich so mit Wilma nicht machen kann. Aber wenn sie direkt bei mir ist, geht eigentlich Vieles.

    Öffentliche Verkehrsmittel meide ich, da ist mir das mit fremden Menschen zu eng.

    Niemand war dabei, woher nehmen die diese Sicherheit?

    Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

    Ich glaube, den Gedanken wirklich zuzulassen, dass der geliebte Familienhund den eigenen Besitzer getötet hat, ist schwer zu ertragen!

    Der Gedanke daran übersteigt wahrscheinlich alles, was man sich vorstellen kann, wenn man mit dem Hund jahrelang zusammen gelebt hat.

    Ich wurde zwar noch nie gebissen, hatte aber doch die eine oder andere Verletzung durch meine Hunde.

    Finger gequetscht bei Leine vom Zaun abmachen. Diego ist zu früh los gestartet.

    Mit Gummistiefeln auf Eisfläche ausgerutscht, Diego hat plötzlich an der Leine gezogen.

    Kratzer am Arm, weil Wilma wie eine Katze spielt.

    Es gibt also durchaus noch diverse andere Möglichkeiten, um durch einen Hund verletzt zu werden. Trotzdem halte ich meine Hunde nicht für gefährlich.

    Und solche Verletzungen tauchen in überhaupt keiner Statistik auf, obwohl sie auch manchmal behandlungsbedürftig sind.

    Das gehört für mich persönlich zum Lebensrisiko dazu, wie ein Fahrradsturz!

    Schlimm finde ich, dass der eigene Wunsch nach Extravaganz, Status oder was immer es ist, nicht nur die Besitzer selbst gefährdet, sondern auch andere. Und das gilt für den Porschefahrer genauso.

    OT: Also das ist Quatsch und diskriminierend! Es soll Leute geben, die Porsche einfach schön finden! Und ein Porsche macht einen Menschen nicht automatisch zum Raser und unverantwortlichen Autofahrer!

    Du solltest mal reflektieren, dass es auch ganz andere Motivationen geben kann!

    So sehe ich das übrigens auch bei der Hundewahl! Eine Rasse allein macht den HH noch lange nicht zu einem bemitleidenswerten Objekt mit Minderwertigkeitskomplexen!

    Wie kleinkariert und engstirnig Einige hier unterwegs sind!