Wenn ich es richtig verstehe, lebst Du irgendwo in Südamerika in der Pampa - und hast Deinen Hund mehr oder weniger selber Arthrose diagnostiziert und stümperst "behandlungstechnisch" einfach irgendwie herum mit Homöopathie und so Scherzen. Dann versorg doch den Hund zumindest mit echten Medikamenten.
Beiträge von pinkelpirscher
-
-
"Wieso hat er so viele Katzen?"
ist eine sehr berechtigte Frage, wenn eine Frau mit 5 Hunden vorbei geht.
Der Fragesteller war ungefähr 3 Jahre alt.
-
Vollkornnudeln mit Kartoffeln mit Nassfutter mit Trockenfutter mit Joghurt mit Lachsöl mit Folsäure.
-
Der Schwangerhund bekam die letzten Tage:
Ente mit Knochen und Knorpel faschiert.
Grüner Pansen.
Rohes Rindfleisch mit Kartoffelpüree.
Hartes Ei mit Ölmakrelen.
Gekochte Kartoffeln und eine Birne.
Butter.
Mitternachtssnack für Schwangere: Wheyprotein mit Joghurt, Lachsöl, Leindotteröl und Honig.
Heute morgens ein Portiönchen Nassfutter mit einer Hand voll 2 Sorten Trockenfutter.
Nachmittags: Nassfutter mit Vollkornnudeln.
Alle anderen: in etwa ähnlich, nur weniger und etwas trockenfutterlastiger
-
Als Lure Coursing Weltmeister 25 hat meine eine Hündin einen Fixplatz im nächstjährigen nationalen Starterkontingent.
Ich würd, wenn alles glatt läuft in Sachen potentielle Welpen und Wiedereinstieg danach, gern nach Dänemark mit ihr zur 26er WM.
Bis dahin hat sich der Rüde hoffentlich auch Lizenz und sich qualifziert. (Hündin 3. Ach. Sagen wir so. Ich bin froh, wenn die zumindest immer Letzte wird. Besser als disqualifiziert oder gar nicht laufen)
Vielleicht hat der Pechgott mal irgendwann frei und die Whippethündin hat auch noch ihre Chance, bevor sie in die Seniorenklasse wechselt. 2x WM qualifiziert, 2x nicht starten können war echt Pech.
Beim Secondhandneuzugang: mal sehen ob sie noch zu einer Sportlizenz kommt. Rund 1,5 Jahre dürft sie noch, bevor sie zu alt wird. Und irgendwie würd es mich aus Prinzip reizen, mit dem Hund den keiner wollt, noch was zu machen, das ihr keiner zugetraut hat. (Ihre Schwester legt eine späte Karriere als Traillaufhund hin). Oder als "Das ist das Tolle an denen, die sind auch mit 7, 8 noch vorn dabei. Es fällt nur zu selten wem auf."
-
Alles anzeigenAlles anzeigen
Was ich allerdings auch nicht verstehe.
Warum das mit dem Kindersatz immer so vehement abgelehnt wird. Ja, was isses denn sonst?
Ob jetzt real Kinderwunsch ja oder nein ist dabei ja egal.
Ob Hund Kindersatz oder Kind Hundersatz, die emotionale Bindung und Bedeutung die dem beigemessen wird, halt ich für sehr vergleichbar.
Wir leben mit unseren Hunden heutzutage in sehr engen Beziehungen, übernehmen Verantwortung für einen "abhängigeren" Part, planen sein Leben und unseres drumrum.
Ich bin absolut davon überzeugt, dass Haustiere, insbesondere Hunde, in der modernen Art des Zusammenlebens unweigerlich eine Art Kinderrolle einnehmen.
Wir sind halt eine Spezies, die sich teils bewusst aus den Reproduktionszyklen rausnehmen kann, aber unsere gesamte soziale Interaktion unser emotionales Empfinden ist trotzdem darauf ausgelegt. Wir sind keine Einzelgänger die sich zellteilend genug sind. Wir gehen Partnerschaften ein, bilden Freundschaften, entwicklen Bindungen zu Lebwesen, jeder hat da so seine Rolle.
Die Bindung Mensch-Hund hat in meinen Augen sehr oft sehr wohl was davon, dass der Hund im Gefüge irgendwo da steht, wo anderswo halt die eigenen Nachkommen stehen. Ob das beim Hund umgekehrt ähnlich ist? Vielleicht?
Das bedeutet nicht, dass man den Unterschied Mensch Hund nicht sieht.
Ich grübele gerade wie gut es gesellschaftlich akzeptiert würde, wenn ich Kinder wie meine Hunde behandeln würde im Zusammenleben.

Das habe ich allerdings so auch nicht gesagt.
Dass die Hormonausschüttung, ua. von Oxitocyn, das eine maßgebliche Rolle dabei spielt, warum man Zuneigung empfindet oder die eigene Brut nicht bei erstbester Gelegenheit aussetzt, auch im engen Umgang mit Haustieren passiert, ist aber recht unstrittig.
Unsere emotionale Reaktion auf Haustiere, das was an Schaltungen im Gehirn passiert und uns als Hormone umwabert, spielt sich in sehr ähnlichen Regionen und Ausprägungen ab, wie Partnerbindung und eben Eltern-Kind Bindung.
Wir sind so gebaut, dass wir so empfinden können und das auch für andere Spezies.
Also ja, wir neigen sehr wahrscheinlich dazu, für unsere Hunde irgendwie ähnlich zu empfinden, wie für unsere Kinder.
Ohne dass die vergleichbar wären.
Ganz unromantisch: unser Hirn sortiert halt einfach beides in ähnliche Regionen und kriegt Gefühle, die machen, dass man die einen oder die anderen nicht sofort wieder verkauft.
In Hundeangelegenheiten ist häufiger die Bindung Hund an Mensch im Fokus. Aber auch der Mensch bindet sich an den Hund. Und das funktioniert halt in Wahrheit weniger über "Weil ich das so will", sondern über biologische Schablonen sozusagen.
Das ist ja nicht schlecht. Sondern die Voraussetzung, dass man so nah zusammen und miteinander lebt. Sonst täte man es nämlich nicht.
(Persönlich glaube ich, dass es sehr wohl auch bissl übersteigerte Formen annehmen kann, wie man fürs Haustier empfindet. Aber so ganz grundsätzlich: ja sicher lösen Haustiere in Menschen was aus. Und ja sicher ist das mit anderen sehr engen Bindungsformen des Menschen vergleichbar. Mich wundert eher, dass es wen wundert.
Das Wort "Ersatz" scheint vorallem zu sein, was vielen so sauer aufstößt oder irgendwas auslöst, was gar nicht gemeint ist. Darum geht es genau gar nicht. Wer will, wer will nicht. Völlig egal. Interssiert mich persönlich auch nicht.
Ich kann mir allerdings lebhaft vorstellen, dass der Aufwand, die Hingabe, die Energie die in Haustiere gesteckt wird, insofern auf Außenstehende (es gibt erstaunlicherweise echt Menschen ohne Tiere oder die nicht so eng mit ihnen zusammen leben) befremdlich wirkt und so nach "Aber das macht man für ein Kind, nicht für den Hund", weil die das selbst nicht haben und kennen. Da kommt das, vermutlich, sehr wohl als "ersetzen" an.
Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass diese enge Bindung ans Tier insgesamt in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat.
Wer jetzt welche Lebensplanung hat ist dabei aber eigentlich echt wurscht. Nur die Tatsache, dass solche engen Bindungen möglich sind, werden halt von ähnlichen körpereigenen Mechanismen bedient.
Is halt so. Sagt die Wissenschaft. Und sag ich jetzt, weil ich es für völlig plausibel und normal halte.
Meine Hunde sind nicht meine Kinder, nur dass sie überhaupt meine Hunde sind, mir mehr bedeuten als Deine Hunde, ihre Hunde, seine Hunde und ich sie bisweilen verzückt lächelnd betrachte und mir ein Oxytoxi Shot durchs Gebein fährt, auf der neuronale Autobahn kannst mit dem Bobby Car auch fahren.
-
Alles anzeigen
sondern "Die Rolle, die Haustiere einnehmen, ist durchaus ähnlich der von Kindern".
Und so hast du das einfach vorher nicht ausgedrückt
Dann wäre ich gar nicht darauf angesprungen.Zum Nachbarn habe ich diesen emotionalen Bezug nicht, die Bindung. Der nimmt in meinem Leben keine übermäßig große Bedeutung ein.
Naja nun sorry, aber... dein Nachbar wohnt aber auch nicht bei dir ... Wie sollst du denn da so eine Bindung aufbauen?
Sorry, kein guter Vergleich.was wäre so schlimm daran?
Nichts, sollen diese Menschen ruhig ihre Hunde als Kindersatz ansehen. ich hab damit überhaupt kein Problem. Ich sagte ja: "Die Allermeisten haben ihre Hunde nicht als Ersatz", dass es Ausnahmen gibt steht außer Frage.
Aber ich finde es halt nicht schön und angebracht jeden direkt damit abzustempeln, dass wenn er ein Tier hat (und vllt dazu noch Kinderlos) es als Ersatz zu haben.
Das liest Du so rein, das ich das getan hätte.
Ich sag nur, dass es mich ein bisschen amüsiert (wie vermutlich wieder andere, wenn man bei "Hundemama" Ekelschauer kriegt), dass der Punkt so vehement auf Ablehnung stösst.
Dabei ist es ja just beim Menschen relativ spezielles Ding. Wir können unser soziales Gefüge auf mehrere Arten ausweiten. Andere Arten umsorgen, päppeln, haben Mitleid etc.
Die Bereitschaft für die andere (oder die eigene) Art etwas zu tun, hängt aber meistens davon ab, wie nah man sich steht. Wieviel Beziehung zueinander sich entwickelt hat.
Stirbt der Nachbar 2 Straßen weiter, den ich in Leben 7 mal gegrüßt hab, wird mich das tendentiell deutlich weniger treffen, als wenn mein Nachbar stirbt, bei dem ich öfter auf einen Kaffee war war.
Dass ich für meinen Hund 7 Tage die Woche 2 Stunden früher aufstehe, als ich müsste, täglich schau, dass es ihm gut geht, Zeit, Geld, Energie investiere. Dass ich diesen Aufwand zu leisten bereit bin - das macht man nicht, ohne irgendwie in einer emotionalen Verbindung zu stehen. Wobei ich das für meinen Nachbarn, bei dem ich 3x auf einen Kaffee war, auch nicht tun würde. Dazu hab ich dann zuwenig Bezug zu dem.
"Ich hab halt Verantwortung übernommen" greift mir bei Haustieren zu kurz. Also warum man das macht Man kann für eine Menge Dinge Verantwortung haben und trotzdem nicht so dran hängen, wie man es an seinen Tieren meistens tut.
Die Rolle, dass da jemand ist, für den ich "Verantwortung" übernehme, mit dem ich eng zusammen lebe und bereit bin, sehr viel dafür zu tun, die kann ich in einem Einzelleben nicht beliebig oft vergeben. Die geht einher mit "Bindung".
Soziale Rollen können sich zwar auch verschieben, im Zusammenleben mit Tier werden sie sich aber in ein paar Richtungen nie verschieben. Der Hund wird mir nie die Miete zahlen oder mich im Alter pflegen, sondern wird immer der sein, wo ich verantwortlich bin.
Und damit es funktioniert, dass wir soziale Wesen in sozialen Gefügen sind, haben wir Rollen, Emotionen, Hormone, letztlich auch eine Genetik, die sagt um wen wir uns kümmern und um wen nicht, wen wir verteidigen und wen nicht, für wen wir viel in Kauf nehmen würden und für wen nicht.
Was wir für "den engen Kreis" tun, tun wir für Fremde nicht. Wie wir für unser nahes Umfeld empfinden, empfinden wir für Fremde nicht.
Haustiere sind mittlerweile oft ganz mittendrin, sind unser soziales Umfeld, werden als Familienmitglieder empfunden (Der fremde Hund da drüben auf der Straße nicht, obwohl er ein Hund ist. Weil es eben nicht daran liegt, was jemand ist, sondern wie vertraut er ist, welche Rolle er einnimmt, welche Beziehung man zu ihm hat).
Menschen reagieren auf Kindchenschema anderer Arten. Wir verspüren biochemische Zustände ähnlich von Verliebtheit wenn ein neuer Hund einzieht. Wir lieben. Wir trauern. Wir führen Leben miteinander. Wir sind emotional gebunden. Sonst tätma das alles nicht.
Ob jetzt Kind oder Hund keine Miete zahlt, darum geht es gar nicht. Sondern dass es im sozialen Verhalten von Menschen, in seiner ureigenen Definition was Familie ist, die Schiene gibt, dass man andere, abhängigere Lebewesen versorgt, mit ihnen lebt, sich danach ausrichtet - obwohl das nicht für jeden täte. Und dass in cirka die Schiene, die wohl eher für die Rolle des Nachwucheses etabliert war, auch andere Arten hinein passen.
Also ja, ich persönlich bin für Hund und Kind bereit, in gewissem Sinne ähnliche Dinge zu tun, mich anzupassen (Kind wird die aktuelle Rolle irgendwann verlassen, Hund nicht). Ja, ich finde, sie besetzen jeweils einen Platz, wo es es nicht von der Hand zu weisen ist, dass Parallelen bestehen.
Ist es das "Ersatz" das so stört? Dann sagt man halt was anderes.
-
Ja, was isses denn sonst?
Ähm ganz einfach: Weil die allermeisten Menschen ihre Tiere NICHT als Kindersatz angeschafft haben. Sondern, weil sie das Tier eben halten möchten, ob nun Pferd, Hund, Katz, Maus, Fische... egal.
Ich finde es echt nervig, wenn vor allem den Kinderlosen unterstellt wird, sie hätten ihr Tier nur als Kindersatz angeschafft.

Ich kann dir sagen: Ich will keine Kinder. PUNKT. Hatte aber schon immer Hunde/Tiere, aber nicht als Ersatz. Wäre ja krank, dann hätte ich die Tiere ja schon im Teeniealter als Kinderersatz gehabt...
Ich liebe meine Hunde, ja.. Sie gehören zur Familie, ja.. Aber sie ersetzen KEIN Kind. Und das werden dir ganz Viele genauso sagen (Ausnahmen gibt es immer)Daher finde ich den Vergleich nicht gerechtfertigt.
Du verstehst den Punkt nicht.
Ich sage nicht."Man hat den Hund statt eines Kindes und gesteht sich bloß Kinderwunsch nicht ein", sondern "Die Rolle, die Haustiere einnehmen, ist durchaus ähnlich der von Kindern".
Wegen meines Nachbarn gebe ich nicht tausende Euros im Jahr aus, überlege mir was die beste Ernährungsform wäre, ob er genug ausgelastet ist, wie ich ihn fördere und erziehe, bin selten beleidigt, wenn ihm wer die Sandschaufel auf den Kopf klatscht und hänge niemals emotional so dran/drin.
Zum Nachbarn habe ich diesen emotionalen Bezug nicht, die Bindung. Der nimmt in meinem Leben keine übermäßig große Bedeutung ein.
Ich habe übrigens n Kind. Und kein Problem damit, zu sagen, dass ich finde, das meine Hunde im Leben eine nicht unähnliche Nische besetzen. Nicht, dass sie meine Kinder sind oder die besseren Kinder oder sonstwas. Sondern dass man sich für Lebewesen, zu denen man keine so starke Bindung entwickelt, nicht emotional so verstrickt ist, nicht so eng zusammen lebt eine ganze Menge gar nicht antun würde. Dass der Platz, den Haustiere im Zusammenleben einnimmt, ähnliche unbewusste Mechanismen anstößt, wie es enge Bindungen zu Menschen tun. Einfach auch, weil wir als Art das so drin haben. Wir sind auch soziale Lebewesen, die nach bestimmten Spielregeln funktionieren und wo in "Menschenrudelleben" verschiedene Rollen existieren. Eine oder mehrere davon können auch von anderen Spezies bedient werden.
-
Was ich allerdings auch nicht verstehe.
Warum das mit dem Kindersatz immer so vehement abgelehnt wird. Ja, was isses denn sonst?
Ob jetzt real Kinderwunsch ja oder nein ist dabei ja egal.
Ob Hund Kindersatz oder Kind Hundersatz, die emotionale Bindung und Bedeutung die dem beigemessen wird, halt ich für sehr vergleichbar.
Wir leben mit unseren Hunden heutzutage in sehr engen Beziehungen, übernehmen Verantwortung für einen "abhängigeren" Part, planen sein Leben und unseres drumrum.
Ich bin absolut davon überzeugt, dass Haustiere, insbesondere Hunde, in der modernen Art des Zusammenlebens unweigerlich eine Art Kinderrolle einnehmen.
Wir sind halt eine Spezies, die sich teils bewusst aus den Reproduktionszyklen rausnehmen kann, aber unsere gesamte soziale Interaktion unser emotionales Empfinden ist trotzdem darauf ausgelegt. Wir sind keine Einzelgänger die sich zellteilend genug sind. Wir gehen Partnerschaften ein, bilden Freundschaften, entwicklen Bindungen zu Lebwesen, jeder hat da so seine Rolle.
Die Bindung Mensch-Hund hat in meinen Augen sehr oft sehr wohl was davon, dass der Hund im Gefüge irgendwo da steht, wo anderswo halt die eigenen Nachkommen stehen. Ob das beim Hund umgekehrt ähnlich ist? Vielleicht?
Das bedeutet nicht, dass man den Unterschied Mensch Hund nicht sieht.
-
Nein. Sage ich nicht.
Und wär es nicht wichtig gewesen dort zu sein, hätt ich unlängst eine Tierärztin einfach stehen lassen, die den Hund ansäuselte u.a. mit: "Mausi, die Mama ist eh da/gleich darfst wieder zur Mama" oder sie gefragt, wie man auf einem solchen Niveau ein Studium schafft und ob es hier richtige Ärzte auch gibt, die normal sprechen können.
So hab ich nichts gesagt und meinen Brechreiz unterdrückt.