Beiträge von pinkelpirscher

    Ich hab 4 Hunde. Und das ist hochgradig unvernünftig. Zumindest in meiner Lebenssituation. Auch wenn jetzt noch alles lustig is. Spätestens im Alter wird u.a. der geringe Altersabstand sich vermutlich in mehrerlei Hinsicht heftig bemerkbar machen. Wirklich drüber nachdenken werd ich wohl aber mal wieder erst, wenn es wirklich so weit ist.

    Andererseits will ich es so und nicht anders.

    Dem einzelnen gerecht werden. Hm...weiß ich nicht, ob ich das tu, ich denk sie mir eher als Gruppe. Es ist fast immer alles "Familiending".

    Pflegeaufwand ist bei meinen halt überschaubar und sie haben alle ähnliche Interessen.

    Ich hätte mehr Hunde, wenn das nicht die Leidensfähigkeit meines Umfeldes stark überstrapazieren würde und die Rundherumbedingungen anders wären.

    Allerdings habe ich unter manchen Umständen halt auch kein Problem mit Zwinger- und Draußenhaltung. Tatsächlich hätte ich in einem Leben, in dem das ginge, bestimmt 10 oder mehr aktive Jagdhunde, die nicht zwingend oder nur Haushunde wären. Je länger ich Hunde habe, umso sympatischer wird mir ein pragmatischerer Blick drauf.

    Tatsächlich kenne ich einige Menschen, die Hunde (immer noch) so halten, wie ich es mir durchaus vorstellen könnte, und dann auch 15 oder 20 davon, ohne dass das kippt. Halt hierzulande fast nicht möglich. Mit meinem menschlichen Umfeld auch nicht. Drum hab ich eben weiter Hunde auf eine Art, die mir manchmal quasi fast zu nah und emotional überfrachtet ist. Ich hätt zwar ein persönliches Problem mit Leben ohne Hund, aber keines damit, wenn Hund nicht überall mitlebt oder ich nicht der Planet bin, um den er einzig kreist oder umgekehrt.

    Sorry, aber das rot markierte Zitat ist Unsinn. Weil einen andere Hunde nicht durch die Gegend ziehen, wenn man sie lässt und sie nix anderes gelernt haben.

    Weder ist der Hund des TE ein reiner Podenco und würde nur "Podencoverhalten" zeigen (das bei mindestens 20, eher mehr anerkannten und nicht anerkannten verschiedenen Podenco/Podengorassen auch nicht total gleich ist, zumal manche mehr terrierartig sind, andere mehr Laufhund und andere ein wenig mehr Windhundfeatures haben und mindestens eine Podencorasse auch Molosser drin hat), noch ist überhaupt klar, ob Podenco mitgemischt hat.

    Ehrlich, der Fokus auf "Da is Podenco drin und drum ist das so" ist an der Stelle doch komplett unsinnig bis total hinderlich.

    Auf keinem Video ist was drauf, wo man sagt: "Uh, das ist tootal podencotypisch". Wegschießen gehört genauso wenig dazu, wie zerren wie ein Büffel. Das können Labradore auch.

    Es ist bezeichnend für die heutige Gesellschaft, aus vielen simplen Dingen riesige Dramen oder Probleme zu erschaffen.

    Und wenn es nur ne Tafel Merci ist. |)

    Gute Nacht :winken:

    Ich bin zb nicht unfroh in einer Zeit und Gesellschaft zu leben, wo nicht das, was ich unter der Hand zusteck, darüber entscheidet, wie und ob jemand behandelt wird.

    Aber weil ich die Diskussion losgetreten hab. Ich hatte es anfangs tatsächlich falsch verstanden - "Wo ist die Pflegeperson dagegen gerannt, wenn sie doch lieber "den guten Alk" haben will? Und welche Station oder Einrichtung schreitet da nicht konsequent ein? Und bitte, man bringt denen jetzt aber nicht ernsthaft ein gutes Tröpferl vorbei?"

    Zumal es erst mal verwundert stimmt, wenn Menschen, die augenscheinlich im Gesundheitsbereich arbeiten, dies oder jenes kriegen und nehmen, wenn das in der eigenen Blase komplettes TotalGehtGarNicht ist (das vereinzelt unschön ausgehebelt wird, in meiner Welt, und da krieg ich einen unheiligen Zorn).

    Das sollte noch dazu. Und dann is aber gut:

    Es ist in mehrerlei Hinsicht ein sehr heikles Feld. Und je nach Arbeitsvertrag wäre es zb der versteckte Geldschein in der Karte schon, wenn jemand genau sein wollen würde. Ganz ohne dass damit irgendwie Einfluss genommen wird (das ist ein Nebenaspekt, der mir sehr sauer aufstößt, aber doch längst nicht alle betrifft).

    Die nett gemeinte Geste könnte theoretisch genauso auch dem Personal Probleme machen. Sicherer ist immer ablehnen.

    Das es unterschiedlich gehandhabt wird: ja.

    Letztlich ist es häufig aber mindestens ein Graubereich. Und auch ein bisschen von der "Branche" abhängig. Die Süßigkeiten für alle im Stationszimmer oder die Pflegeperson kriegt halt extramural was zugesteckt, hat nicht immer die selbe Qualität. Je nach Arbeitgeber waren und sind bei mir auch schon Süßigkeiten ein Problem. Wird so mit zugedrücktem Auge halb übersehen, bei wirklichen Kleinigkeiten, de facto wär es aber mindestens Grund für ein ernstes Gespräch mit der Pflegedienstleitung.

    Und dass man besonders zu Weihnachten schon auch mit Aufmerksamkeiten rechnet, ist doch aber auch so. Ich persönlich finde: das muss man allerdings nicht.

    Da ich grade echt sauer werde, bin ich jetzt auch raus.

    Is okay. Mich macht einfach die andere Seite sauer. Und nochmal: die heißt nicht Jeder.

    Aber Geschenkannahmeverbote kommen nicht von ungefähr. Und mein persönlicher Zugang, wenn mich wer fragt, sowohl privat, als auch beruflich ist: Gar nix materielles schenken. Ne Karte oder so, kein Problem. Alles darüber hinaus: nein.

    .

    Ich arbeite in der Pflege. Und hab aktuell Feiertagsdienst. Und ich sehe, was Geschenke machen. Ganz übel in der Altenpflege. Vorallem stationär.

    Auf der Onkologie war es aber auch erschütternd. Je nach Stationsleitung und Team war und ist viel Zuwendung käuflich.

    Das ist einfach widerlich.

    Wenn das auf deiner Arbeitsstelle so ist, dann tut mir das sehr leid für dich und deine Patienten.

    Ich habe solche Zustände in 30 Jahren Pflege noch nicht erlebt. Also bitte verallgemeinere das bitte nicht.

    Hab ich auch nicht. Ich sagte, es täte manchen manchmal ganz gut. Zumal das nicht nur an einer Arbeitsstelle so war.

    Ihr dürft ja scheinbar zb Geld annehmen, das ist häufig nicht der Fall. Oder müsste gemeldet werden.

    Die Ausgangsfrage, auf die viele geantwortet haben, lautete doch "womit kann ich dem Pflegepersonal eine Freude machen", da finde ich solche Aussagen hier - sorry - echt unterirdisch

    Wer den Job nicht ohne Geschenke vernünftig hinkriegt. Ähm. Ja.

    Dass es auf Stationen bisweilen die Erwartungshaltung gibt, die Patienten werden einen quasi schon durchfüttern.

    Wie kommt man auf sowas?? Das kratzt mich grade echt an.

    Ich arbeite in der Pflege. Und hab aktuell Feiertagsdienst. Und ich sehe, was Geschenke machen. Ganz übel in der Altenpflege. Vorallem stationär.

    Auf der Onkologie war es aber auch erschütternd. Je nach Stationsleitung und Team war und ist viel Zuwendung käuflich.

    Das ist einfach widerlich.

    Die Leut zahlen unser Gehalt. Die müssen nix extra geben. Und ja, das wird mitunter durchaus erwartet. Mindestens zu Weihnachten, dass eh wieder ein paar Geschenkkörbe o.ä. eintrudeln.