Beiträge von pinkelpirscher

    Gersi

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    Es ist halt auch ne Typfrage. Zu Deinen Überlegungen komm ich gar nicht. Bei Bedrohung mir gegenüber, insbesondere aber wenn neben mir Schwächere gefährdet werden, isses fast immer Affektreaktion. Und sehr authentisch.

    Wie gesagt, weder eine Generallösung noch Trainingstipp noch sonstwas. Nur mein Eindruck über die Jahre, dass es sozialen Lebewesen in bedrohlichen Situationen helfen kann, sie besser zu verdauen, wenn einer übernimmt und es für alle regelt.

    Und der furiose Mutterzorn vielleicht auch bei Böllerwerfen und Co etwas mildernd auf die Hunde wirkt.


    Es bringt zwar selten was, solche Leut mit unflätigen Flüchen zu belegen, aber mein subjektiver Eindruck ist: es hilft den Hunden, wenn man sie "verteidigt".

    Ich hab und hatte zwar bis dato keine silvesterängstlichen Hunde (und hoffe, das bleibt so. Dementsprechend pass ich schon sehr auf, dass wir keine negativen Erlebnisse haben, so weit kalkulierbar), aber eine Situation, die Auslöser hätt sein können. Da warf ein Geistesprofi den Böller direkt in den Nachbarhof, während ich die Hunde noch mal "sicher" raus lies.

    Meine Reaktion hat man mindestens so laut und weit gehört. Die Hunde wirkten eher...beeindruckt. Davon dass jemand so schimpfen kann und den Bösewicht verbal so verdrischt.

    Also nicht, dass ich das Allheilmittel seh, aber mein Eindruck, auch bedingt durch andere Ereignisse, ist, dass es Hunden bis zu einem gewissen Grad hilft, wenn Mensch sehr spontan sehr böse und forsch werden kann und quasi die Gruppe in Schutz nimmt.

    Erklärt wird es etwa mit einer gewissen Stütz- und Steuerfunktion der Rute. (Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nicht mal wieder eine menschliche Fehlinterpretation und n Mythos ist) Die ist beim reinrassigen Galgo Espanol ja auch überdurchschnittlich lang.

    (Meine Tierschutzgalgos, die allesamt keine reinen Espanoles waren, hatten 1x "Greyhoundrute", 2x Kringelrute, 1x kurze "Whippetrute")

    Echt schad...ich stand heut mit Handy neben Galgo und hab ihm auf die Rute geglotzt.

    Allerdings is der zwischenmenschlich mindestens uffz! Man braucht die Nerven, ihn in der Hinsicht auszublenden.

    Gebe Dir recht, er ist nicht unbedingt ein Sympathieträger aber sein Handwerk versteht er.

    Is ja insofern lustig, weil exakt die Gegenseite der vorgenannten Trainerin in der aktuellen Hundedebatte.

    Menschlich geht er mir persönlich auf den Sack, aber wenn man Realismus will und nicht nur selbst gestreichelt werden, is er halt schon mit Abstand eine der ersten Anlaufstellen mit bestimmten Hundetypen.

    Bezügl. Trainer. Warst Du schon bei Georg Sticha in Langenzersdorf? Er ist auf, na sagen wir, problematische Hunde

    werd ich mir ansehen danke.

    Allerdings is der zwischenmenschlich mindestens uffz! Man braucht die Nerven, ihn in der Hinsicht auszublenden.

    Mit Gebrauchshunden kann er aber ausgezeichnet und mit Bullrassen auch besser, als manch anderer.

    Vorallem aber sagt er Dir, ob es Angst ist, oder sie zb Menschen und Hunde jagt. Wenns da ein Thema gibt, erfährst das eher, als bei anderen Trainern.

    Nachdem du schon etliche Trainer/innen "durch" hast ... war auch Brigid Weinziger (http://www.denktier.at) dabei?

    Falls ja, wäre ich sehr verwundert, denn ich schätze sie sehr und halte sie für kompetent.

    Sie wohnt in Gföhl, das dürfte eine für dich akzeptable Entfernung sein, oder?

    Von dem bisschen, was ich von ihr kenn, ist sie nicht der Typ, der mit dem Hundetypus und seinem Potential umgehen kann, sondern jemand, der grad gut daran mitarbeitet, dass es bald noch weniger können werden.