Beiträge von Neala

    Desensibilisierung ist bei meinem Hütehund zb völlig vergebens.

    Habe ja nur von unserem Ansatz gesprochen und das auf Hunde bezogen, bei denen das geht. Ansonsten so wie du es schilderst :)

    Mein Hund verknüpft auch unheimlich schnell. "Tschüss" in den Laptop sprechen und er steht schon parat, weil das oft bedeutet, dass ich eine Pause nach dem Meeting mache und mich ihm zuwende. Oder der Doppelklick auf eine Handytaste zum Kamera starten, zack Kopf oben und Hund glotzt, was ich da schon wieder fotografiere, obwohl man ihn so süß schlafend ablichten wollte :tropf:

    Gut das wir da den Ton ändern können, das wird jetzt gemacht und dann wird trainiert das Besuch nichts schlimmes ist. :sweet:

    Wir haben es mit mehrfachem Klingeln, OHNE dass jemand kommt, erst mal entschärft und ihm beigebracht, dass er, wenn es klingelt, ins Körbchen gehen muss.

    Ich würde direkt mit dem neuen Klingelton Desensibilisierung anfangen. Also noch weit vor dem eigentlichen Besuchstraining. Klingeln und nichts passiert.

    Mit Nachbar*innen oder Mitbewohnenden ausmachen, wann einfach so geklingelt wird, nicht darauf reagieren und den Hund je nach Reaktion unterstützen oder ignorieren. Bis Hund zwar das Klingeln neutral wahrnimmt. Also kein Aufspringen, zur Tür rennen, bellen. Dann kann man an Alternativverhalten ansetzen.

    Ich habe das jetzt auch begonnen, aber aus einem anderen Grund:

    Darko soll mir die Klingel anzeigen. Leider ging der Aufbau dank fehlender Unterstützung der Trainerin schief, sodass ich jetzt von vorne Aufbauen muss. Er wurde nämlich auf "Klingel - zur Tür rennen" konditioniert und hat dann seine Leckerlis erwartet. Monatelange Arbeit fürn Arsch :( Also wieder auf Anfang. Habe auch extra beide Klingeltöne (Haus/Wohntürklingel klingen leider anders) aufgenommen, sodass ich die zusätzlich mal vom Handy abspielen kann.

    Mit dem Mountainbike kann vielleicht falsch rüber. Er fährt eigentlich nur mit einem Mountainbike durch die Landschaft, also weder besonders rasant noch irgendwelche Abfahrten. Es wäre vielleicht aber eine interessante körperliche Auslastung, wenn genug erzogen und genug trainiert.

    Er fährt also eher Richtung Strecke im Flachland, überwiegend Asphalt?

    Da passt ein Hund nur dazu, wenn der auch am Rand auf Wiese/Erde laufen kann und nicht durchgehend auf der befestigten Straße.

    Typisches MTB ist absolut nichts für Hunde. City/Trekking/Crossbiking ist das, was mit Hund geht, wenn die Umgebung passt: Reize für den Hund machbar, kein Verkehr der den Hund gefährdet, weicher Untergrund, Distanz statt Trails. Optimal im Sommer: Wald & Wasser. Auch bedenken, dass manche Hunde schon ab ~20° nicht mehr am Rad laufen aufgrund der Hitze.

    Wichtig ist, das am Fahrrad laufen langsam & sauber aufzubauen, ein Hund muss das erst mal kennenlernen. Für Touren sind Leinenhalter am besten finde ich, z.B. den DogRunner von Kleinmetall, gibts auf Ebay deutlich günstiger.

    Achtung:

    Fahrradbegleithund geht erst je nach Größe ab 1-2 Jahren! Vorher ist der Hund nicht ausgewachsen und es kann sonst zu Schäden kommen.

    Ich gehe nur deshalb so penibel auf den Punkt ein, nicht dass dein Mann hinterher falsche Vorstellungen hat und enttäuscht ist :) Falls er Bock darauf hat, könnte er sogar Bikejöring mit dem Hund machen.

    Dalmatiner? :)

    Finde ich optisch auch sehr schön, ich habe nur im Hinterkopf die Taubheitsproblematik und hätte jetzt auch erst Mal vermutet, dass sie viel mehr Bewegung brauchen, als wir vielleicht bieten können. Ist jetzt nicht so, dass wir nicht raus gehen wollen, aber es muss auch Mal Sparflamme im Notfall möglich sein.

    Ich welche richtig Richtung geht es beim Dalmatiner charakterlich?

    Ich vermute, KHC und Dalmatiner schenken sich von der Bewegungsfreude nichts.

    Gehörlose Dalmatiner und mittlerweile wohl teils nervenschwache bis aggressive Exemplare je nach Zuchtlinie sind tatsächlich ein Problem.

    Da wissen andere bestimmt mehr! Lokuspokus80  Oskarlino

    Ist jetzt nicht so, dass wir nicht raus gehen wollen, aber es muss auch Mal Sparflamme im Notfall möglich sein.

    Das kann jeder Hund oder sollte zumindest jeder können.

    Darauf solltet ihr auch von Anfang an achten, egal welcher Hund es wird! Ein Hund muss Ruhe können, sonst schlägt irgendwann der Schlafmangel gesundheitlich rein und solche Sparflammentage sind dann unmöglich. Gerade bei wuseligen Familienkonstellationen ganz wichtig. Auch mein Terrier-Kanoni kann Gammeltage.

    Ganz ehrlich gefahren mir am meisten von den Labradoren die schmaleren, aber die sind ja eher Arbeitslinie und denen können wir als Hundeanfänger nicht gerecht werden.

    Labradore können immer schmal sein, wenn ihr nicht gerade aus einer sehr stämmig-plüschigen Linie kauft. Das geht auch mit Showlinie. Fett füttern kann man jeden Hund.

    Am Donnerstag gleich 2x den gleichen Hund, zuerst dachte ich an schwarzen Zwergschnauzer, aber mit der Schur noch nie gesehen: Insgesamt langes Fell, vorne sehr lang, nach hinten kürzer.

    Google meint Scottish Terrier :denker:

    Da ich beide Male auf dem Rad vorbeifuhr und damit beschäftigt war, mich nicht von Darko vom Rad ziehen zu lassen, konnte ich leider nicht nachfragen.

    Letzter Social Walk:

    Dackel, Labrador/Golden/NSDT-Retriever, Osteuropäischer Schäferhund :cuinlove: , Appenzeller & Entlebucher Sennenhunde, Ridgeback und Irish Terrier.

    Kommt aber immer ein bisschen drauf an, wie lang unsere große Nachmittagsrunde war und ob er seinen Tank komplett mit markieren geleert hat...wenn er da viel "unterschreiben" muss, dann macht er auch Abends oft nur ein "Alibibeinheben".

    Meiner pinkelt sich gefühlt nie aus, außer es geht so lange, dass am Ende nur noch mühsam 1 Tropfen rauskommt, wenn er markieren will - man muss sich ja was aufsparen :ugly:

    15 Stunden schafft Darko nicht, das haben wir versehentlich probiert, als ich verschlafen hatte. 10 Stunden schafft er locker und je nach Wassermenge auch 12 Stunden, aber nur nachts. Tagsüber meldet er sich auch, wenn seine Blase voll ist.

    Ich hasse den Sommer, mag aber Sommerabende:

    Mit Hund am Wasser, Sonnenuntergang, Bierchen, später dann im Grünen den Fledermäusen beim Flattern zuschauen:

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    Neala

    Schade dass du diese Aussage von mir zum Fremdschämen findest:

    Menschen mit einem Handicap sind MENSCHEN.

    Schade, dass du meine Intention falsch verstanden hast.

    "Bist du behindert oder was?" kann keine Menschen mit Behinderung verletzen, weil es keine Menschen mit "Behinderung" gibt.

    Menschen mit Behinderung existieren, da Menschen nach § 2 Abs. 1 SGB IX behindert sind:

    ...wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn eine derartige Beeinträchtigung zu erwarten ist.

    Demnach können MmB sehr wohl beleidigt und diskriminiert werden, auch von einer solchen Aussage, beruhend auf Art. 3 GG:

    "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

    Es gibt Menschen mit Handicap.

    Nö, es gibt nur nicht-behinderte Menschen, die gerne fälschlicherweise Handicap, besondere Menschen o.ä. verwenden. Auch wenn es in Diskussion steht, wie Beeblebrox schrieb, bevorzugt der Großteil der Community Behinderung.

    Ich empfehle dir dahingehend mal diese Beiträge:

    https://leidmedien.de/begriffe/

    Spruch in einer Lebenshilfe-Werkstatt an der Eingangstür:

    "Menschen sind nicht behindert - sie werden behindert!"

    1. Sind solche Werkstätten oft das Portal zur Hölle.

    2. Hat das sicher kein MmB aufgehängt.

    3. Ja, Menschen werden behindert, aber sie sind auch behindert.

    Menschen mit einem Handicap sind MENSCHEN.

    MmB sind Menschen, klar, was denn sonst?

    Viele Grüße von Neala,

    behindert und chronisch krank,

    Master Soziologie,

    Beruf im Bereich Diversity & Inklusion

    Also soll ich den mal ganz eng stellen und dann den kleinstmöglichen Umfang messen?

    Das wären so ca. 40cm.

    Und das ist die Breite vom Stoff. Die Schnallen lassen sich bis fast ganz ran stellen.

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    War das das, was du meinst? Ich stehe sonst grad auf dem Schlauch :D

    Jaaaa genau, Danke!

    Bringt mir ja nix, wenn Hund schön überall bedeckt ist, was drunter passt, aber der Mantel dann schlackert und rutscht, weil am Bauch zu weit. Das war jetzt Gr. 35 oder?