Für größere Hunde muss Leinenführichkeit auch noch mal schwerer sein als für kleinere.
Wobei bei Hunden, die sich zurücknehmen können, Größe tatsächlich vorteilhafter ist, um sich dem Menschen anzupassen. Kleinere Hunde fallen dabei leider gerne mal in den Pass.
dass es Hunde gibt, die auf das Rückenfell unerfreut reagieren
Zum Glück sind Hunde doch eher Profis in der Körpersprache und gucken genauer hin und nehmen nicht nur ein Merkmal.
Natürlich lesen Hunde viel feiner Körpersprache als wir - nichtdestotrotz gibt es bestimmte Hundetypen wie RR/QZ, die von einzelnen Hunden nicht gut gelesen werden können.
Ich bin bei der Leinenführigkeit wirklich Pendant.
1. Mag ich keine ziehenden Hunde
2. Mag ich es nicht, wenn Hunde mich von a nach b hetzen und zur Eile antreiben
3. Ist bei mir Leinenführigkeit eben weit mehr als lockere Leine. Die Hunde fahren runter, das Entspannungssignal ist integriert und genauso wird das aufgebaut.
Hast du zufällig schon mal wo was zum Entspannungssignal geschrieben? Das würde mich interessieren.
So ist es bei uns auch. Wir üben täglich an der Leinenführung.
Meist ist es so, dass es am schlechtesten läuft, wenn wir losgehen. Dann muss er, freut sich, dass es raus geht, gespannt, wo es hingeht, ist aufgeregt...
Auf dem Rückweg klappt es, je näher wir Richtung nach Hause kommen, immer besser.
Beim Start ist Darko aber auch gerne ungeduldig, aufgeregt, volle Blase oder whatever. Je nach Umgebung/Tag braucht er schon mal 5-30min, bis sich das legt. Daher habe ich festgestellt, bringen mir solche 5-10min Leinenführigkeitsübungen zu Beginn gar nix.
Er gibt die Verantwortung quasi an mich ab.
Wie baust du das auf?
Ich kann aber nur bedingt beeinflussen was auf der Straße passiert, wenn ich Tür öffne. Und ausschließlich die perfekte sterile Trainingsumgebung schaffen funktioniert leider hier auch nicht.
DANKE!
Mich nervt das so, wenn einem Hinz & Kunz was von ihrem Training aufdrücken wollen, das unter ganz anderen Voraussetzungen stattfindet, als bei einem selbst. Klassiker sind Auto, in der Pampa wohnen, nur abgelegen Gassi gehen, Mehrhundehaltung mit leinenführigen Hunden, geringe Hundedichte usw.
Ich wohne großstädtisch zentral mit sehr hoher Hundedichte. Da sind abends mehr Reize als gefühlt ganzen Tag bei meinen Eltern auf dem Dorf.
Was das für eine krasse Leistung von Darko war und ist, sehen leider nicht viele. Ausgesetzt, mit 8 Wochen ins TH gekommen, mit 5.5 Monaten zu mir gezogen. Dass er überhaupt mit einem Jahr situativ leinenführig sein konnte ist für mich großartig - ohne Welpenvorarbeit und ruhige Pampa.
Ich grätsche mal kurz dazwischen.
Ich meine jemand hatte hier im Thread mal ein Buch zum Thema Impulskontrolle/Frustrationstoleranz empfohlen. Ich weiß aber nicht mehr wer, oder welches Buch es war. Fühlt sich vielleicht jemand angesprochen?
Gülai Ücünci (2019). Der gelassene Hund: Selbstbeherrschung, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz.
Miriam Sommer (2022). Impulskontrolle und Frustrationstoleranz bei Hunden - Mit 124 einfachen Übungen zu einem gelassenen und glücklichen Zusammenleben mit Ihrem Hund.
Für dicht bei mir laufen gibt es n Kommando, find ich einfacher für die Hunde .
Ohne Kommando können sie den Spielraum nutzen , es gelten mit und ohne Leine dieselben Regeln im Leben.
Die Hunde dürfen hier aber auch allgemein vor laufen und müssen nicht hinter mir bleiben weil *welcherGrundauchimmerindividuellgiltfürdieseRegelbeiwemauchimmer* .
Sehe ich auch so. Für neben mir laufen gibts "bei mir" und für hinterher laufen gibts "hinten", das setze ich ein wo ich es gerade brauche.