Langweilig fände ich perfekt auch nicht. Aber ich habe bei meiner letzten Hündin, die schon sehr perfekt war, gemerkt, dass ich gedanklich oft woanders war. Passiert mir bei Eros nie, draußen zumindest. Dadurch dass das nicht so ist, lerne ich unheimlich viel über den Hunde, Hunde im Allgemeinen, über Wild, Natur etc.
Früher habe ich während des Gassis im Kopf gearbeitet und oft auch sprachmemos gemacht. Könnte ich mit Eros eher selten machen.
Alles eine Frage der Perspektive und des Anspruchs. Ja, mein Hund ist Baustellenfrei
Dinge wie Stress/Angst beim Autofahren kann ich nicht ändern. Territoriale gleichgeschlechtliche Aggression ist in meine Augen völlig normal und selbst sein Jagdverhalten ist moderierbar und eine total natürliche Sache. Ich höre oft, Eros wäre ein Traumhund. Ja, ist er. Sehe ich auch so
Nun ja, Molosser kann man tatsächlich schwer motivieren. Aber natürlich kommt es auf das Individuum an. Meine Bordeauxdogge hat z.b. Ball spielen geliebt, im Rahmen halt. Paarmal werfen und holen, war okay. Daran hatte sie Spaß. Am liebsten hat sie aber draußen dicke Knüppel gesucht und Kilometerweit rumgeschleppt. Mit Leckerchen etc. Brauchte ich ihr gar nicht kommen, draußen erst recht nicht. Das ist keine Motivation gewesen. Lob, mein Geplapper übrigens auch nicht. Überhaupt entscheiden Molosser gern selbst auf was sie Lust haben, aber sie reißen sich für nichts ne Kralle aus 😉 wenn nicht, dann halt nicht.
Warum sitz machen, wenn stehen doch so ähnlich ist Hauptsache man bleibt in der Nähe. Mit Molosser dreht sich die Zeit langsamer und man lernt einzuhalten, wirst sehen
Mir stellt sich bei solchen Symptomen immer auch ein wenig die Frage, wie geht man als Mensch mit dem Hund um. Steht er ständig unter Beobachtung, wird ständig an ihm rumgemacht, sorgt man sich immerzu? All das ist natürlich völlig normal für jemand der seinen Hund liebt und es soll auch um Gotteswillen keine Unterstellung sein, nur eine Anmerkung aus der letzten Reihe.
Bei meinem letzten Hund, Typ hochsensibel, schlug aller möglicher Stress immer sofort auf den Magen. Damit meine ich nicht nur jugendliches Hormonchaos, was in Maßen völlig normal ist, sondern mein eigener Zustand. Je besorgter und tüddeliger ich wurde, desto schlimmer wurde es dann. Stress überträgt sich leider schnell und wenn man einen eh schon sensiblen Hund hat, kann das ein echter Teufelskreislauf werden. Die Art, wie du es beschreibst, kenne ich ungelogen von jedem Pudelbesitzer, die ich hier im Umkreis kenne. Keiner der 5 Leute könnte behaupten, dass ihr Pudel ein guter Fresser oder in dieser Hinsicht stabil ist. Eine GP Hündin hat ausschließlich draußen gefressen, eine KP Hündin ist ständig Magendarmkrank usw. ...
Ich weiß, es ist einfacher gesagt als getan, den Fokus mal weg vom Hund zu nehmen. Mich hat es damals echt immer viel Mühe gekostet nicht nur mich, sondern auch den Hund zu stressen.
Wenn natürlich eine Diagnose steht, ist das was anderes und ja, vielleicht ist an dieser Stelle der Chip einen Versuch wert. Alles Gute euch
Ich behalte die Lieblingshalsbänder der Hunde (also eher meine, die ich gern benutzt habe und die die Hunde oft getragen haben) immer. Der Rest fliegt meist weg (habe eh meist nichts voll teures).
Ich mag das ja irgendwie. Vielleicht wird mein Rentenhund ein Appi.
Von null auf 100 in Millisekunden, ganz egal, ob es um Arbeit, Sport oder Triggersituationen geht .
Ja, das wäre echt wirklich so der einzige Punkt, der für mich schon echt ne Umstellung wäre. Ich habe ja immer eher die Hunde mit langer Leitung.
Allerdings Eros bei provozierenden Fremdrüden auch nicht. Da fackelt er gar nicht. Und beim Jagen dasselbe. So schnell kann man als Mensch gar nicht reagieren.
Ach, das würde schon passen. Wir bewegen uns ja eh viel und er hätte sogar ein großes Grundstück zum bewachen. damit gibt sich mein RR leider gar nicht ab.
Es ist halt nicht einfach mit dieser Art Hund, aber auch nicht völlig unmöglich. Man muss die Weichen früh stellen, damit es nicht in die falsche Richtung geht.
Der Appenzeller-Aussie-Mix der Nachbarin ist jetzt 15 Wochen alt und letzte Woche ernsthaft auf Bodo los gegangen.
Kann sich kaum auf seinen Pfoten halten, aber schon die (nichtvorhandenen) dicken Eier zeigen.
So richtig mit fixieren, steif machen, tiefes Grollen ...
Joah ... und Frauchen? "Aber das kannst Du doch nicht machen" *Brust kraul* "Das ist doch ein Opi und der wohnt auch hier." *Ohren streichel* "Nun komm, sei lieb und geh einfach weiter." *tätschel*
Die kann sowas von froh sein, dass ich nicht Lucy dabei hatte
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Aber ganz ehrlich? So kenne ich die auch.
Das erinnert mich an Eros, der ernsthaft mit 1 Jahr steif staksend und imponierend einen 5 Jährigen riesigen unkastrierten CC Rüden umrundet hat. Der CC war zum Glück total souverän und das Herrchen absolut kompetent. Manche Hunde kommen schon mit einem Gottkomplex auf die Welt *zu meinem Köter schiel*
Iss so. Ich mag das ja irgendwie. Vielleicht wird mein Rentenhund ein Appi.