Beiträge von Cerberus2021

    Die Reiseberichte hat Manfred Schulze auch als Buch veröffentlicht, „Mit zwei Pferden um die Welt“. Sehr schön geschrieben, wer das noch nicht kennt, sollte es unbedingt mal lesen. Diese Weltumrundung ist wirklich etwas ganz Besonderes (soweit ich weiß, ist er immer noch der einzige, der wirklich mit denselben Pferden einmal rund um die Erde gereist ist, und die Pferde nicht, wie andere Weltumrunder, unterwegs einfach „ausgetauscht“ hat).

    Beim Thema Huzule musste ich an Panka und Puschkin denken. Kennt jemand von euch noch den Weltumritt mit den beiden Ponies? Die Etappenberichte standen jeweils in der Cavallo.

    Klar, das war genial! Ich fand es damals so spannend, dass der Manfred total begeistert war von der Mongolei, und ein anderer „mit Pferden um die Welt“-Reisender (ein Schotte, der mit Familie, Planwagen und Kaltblütern kurz vor Manfred unterwegs war) im Gegenteil fast alle anderen Gegenden und Kulturen toll fand, aber die Mongolei eher als ein furchtbares Erlebnis beschrieben hat.

    Danke wildsurf - die Osteodressage-Damen haben ja ganz sicher nicht das Rad neu erfunden, sondern machen zumindest nach meinem Verständnis einfach „gutes, klassisches Reiten/Longieren ohne Schnickschnack und mit Blick aufs Pferdewohl“.

    Für mich neu ist das „Dauertraben“ beim Dressurreiten (da würde ich sonst eher sehr viele Übergänge/Lektionen in relativ schneller Folge reiten, um Ovid, der Dressur tendenziell eher öde findet, wach und motiviert zu halten) und das abwechslungsreiche Longieren (Longieren war für mich bisher nur die Notlösung, wenn das Pferd zu schlammig ist, um einen Sattel draufzulegen, da bin ich für die Anregungen sehr dankbar - auch wenn Ovid heute früh kurz an meinem Verstand gezweifelt hat, als er über die erhöhten Schrittstangen erstmal einen Knoten in den Beinen hatte :rolling_on_the_floor_laughing:).

    Morgen geht‘s laut Plan ins Gelände, das können wir wenigstens :cowboy_hat_face:und da sind lange Trabstrecken auch keine Überraschung für Ovid, denn grundsätzlich kennt er ja Ausdauertraining, nur eben nicht in der Halle.

    Hach, ich bin so glücklich, dass Ovid vom 22. Dezember 2024:

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    …bis 25. Dezember 2025:

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    wieder so gut zugenommen hat, und jetzt einfach wieder mein schöner, frecher Shagya ist, der insgesamt wieder viel wacher und lustiger ist und so gut wie keine „Magensymptome“ mehr zeigt.

    Als guten Vorsatz für den Winter, habe ich gerade einen 8-Wochen-Trainingsplan mit Ovid angefangen (von Osteodressage). Nachdem unser Training in 2025 ja etwas chaotisch war (direkt von der Magen-Reha in die Turnier- und Jagdsaison 😳), möchte ich 2026 wieder mit einer gründlich aufgebauten Basiskondition starten. Der Plan ist recht „anders“ als ich von mir aus reiten würde, aber ich bin mal gespannt, ob diese Übungen wirklich das bringen, was sie sollen. Gestern und heute hat es zumindest schon mal gut geklappt: wider Erwarten wird Ovid nicht zäh, wenn man in der Halle 20 Minuten am Stück auf den immer gleichen, großen Linien durchtrabt, sondern da lief er tatsächlich immer lockerer und fleißiger, und die Bodenarbeits-/Longiereinheit heute fand er zwar anfangs verwirrend, aber hat dann auch toll mitgemacht.

    Ich überlege gerade Tatsächlich ein Pferd zu kaufen.
    Habt ihr Tipps?

    Werden ein Noriker Hengstfohlen anschauen gehen.

    Was möchtest du mit dem Kerlchen denn machen, wenn es groß ist?

    Für alles außer Holzrücken und schwerem Zug finde ich persönlich die etwas leichteren Kaltblüter (Süddeutsche, Schwarzwälder) deutlich belastbarer. Die Noriker, die ich kenne, sind alles ziemliche Wuchtbrummen, die relativ früh Probleme mit den Beinen haben, wenn sie als Freizeitpferd geritten werden.

    Normales Führen: A

    Bodenarbeit, z.B. seitliches Übertreten oder Longieren: B

    Ich kenne A als „Führposition“ und B als „Longierposition“ oder „zwischen den Händen führen“.

    Früher haben wir ganz heftige Pferde, die man am Halfter kaum halten konnte, in Position B geführt, damit man sie notfalls wenigstens in einem engen Kreis um den Menschen herum schicken konnte, bevor sie sich komplett losreißen und abdampfen. Heute habe ich dafür auch in Position A bessere Techniken bzw. ein besseres Timing (und auch nicht mehr mit so komplett unausgeglichenen und unerzogenen Pferden zu tun).