Beiträge von Cerberus2021

    Ich denke, es könnte vielleicht klappen, wenn Deiner und der Neue etwas „zwangsvergesellschaftet“ werden: zusammen Hänger fahren ist so der Klassiker, außer Sichtweite der restlichen Herde zusammen stehen, gemeinsame Ausflüge. Aber nachdem der Neue Deinen schon so heftig verletzt hat, ist das aktuell mehr als schwierig, weil natürlich bei Deinem die Heilung jetzt erstmal höchste Priorität hat. Ich würde an Deiner Stelle da jetzt auch nicht riskieren wollen, z.B. wenn Deiner wieder fit ist, beide Pferde auf engerem Raum zusammen zu stellen, weil ich da zuviel Angst vor weiteren Verletzungen hätte. Daher würde ich wohl dazu tendieren, den Neuen lieber nicht in „Deine“ Herde integrieren zu wollen, gibt es noch eine andere Gruppe, in die er könnte?

    Ich hatte eine abgeschwächte Version Deiner Geschichte in 2021: mein Ovid ist auch ein „entspannter Herdenchef“, ein Neuzugang war eher „krawallig ranghoch“ und hat auch wenig gedroht, sondern gleich voll zugebissen und -getreten. In unserer Wallachherde hatten wochenlang alle ranghöheren Pferde Bisswunden. Ovid hat zusätzlich noch eine Impressionsfraktur der Schulter durch einen Tritt vom Neuen abbekommen, das war ziemlicher Mist. Der Krawalli hat sich dann bei uns doch noch ganz gut eingelebt, aber im Nachhinein hätten wir das mit der Eingliederung deutlich besser lösen können.

    Schön das er endlich wieder fit ist.

    und beim Wanderreiten

    Wo geht's denn hin?

    Hallertau - war ich noch nie, obwohl es ja eigentlich ganz in der Nähe ist. Es wird aus logistischen Gründen auch keine „richtige“ Tour, sondern Tagesritte von einer festen Basis aus, dafür aber eben mit „voller Besetzung“, d.h. wir haben zwei Teenies ohne eigenes Pferd dabei und gehen geführte Tagesritte mit Gastpferden des Betriebs dort.

    Ich glaube, jetzt ist der eckige Shagya wieder genau so rund wie vor der Magengeschichte:

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    Es hilft natürlich sehr, dass die Pferde jetzt wieder ganztags auf der Weide sind. So langsam kann ich das Zusatzfutter wohl wieder reduzieren, bevor Ovid dann bald rollt.

    …und er hat auch gerade so richtig Power und kann fliegen: :smiling_face_with_hearts:

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    Das war’s dann aber erstmal mit unseren Ausflügen in die Turnierwelt, die nächsten 6 Wochen werden wir vor allem im Gelände und beim Wanderreiten verbringen, ich freue mich schon.

    Das Dominanzspray auf die Ente sprühen.

    Der Hund merkt sofort:Oh,die beruhigende Ente hat das sagen.Zack,alle Probleme beseitigt! :nerd_face:

    Na super, und wenn das dann auch beim Hundehalter wirkt, werde ich dann für den Rest meines Lebens von einer dominanten gelben Quietsche-Ente herumkommandiert? Man sollte echt aufpassen, bevor man in Foren solche gefährlichen Erziehungsratschläge veröffentlicht! :klugscheisser:

    Was für einen Hund hattet ihr denn vorher? Und warum kommt der gleiche Typ und die gleiche Rasse für Dich nicht nochmal in Frage? Wenn man das wüsste, könnte man ja vielleicht einfacher Tipps geben, welcher Hundetyp bei euch passen könnte. (Wenn Du z.B. jetzt schreibst, "ich hatte vorher einen Collie, aber der war mir eigentlich etwas zu sensibel", dann ist vielleicht klarer, dass ein gemäßigter Terrier gut passen könnte, oder wenn Du schreibst "ich hatte einen Spitz und der war mir viel zu kläffig", dann werden Hunde mit ausgeprägtem Wachtrieb wohl allgemein nicht so gut in dein Leben passen).

    PS: Ich finde, das ist schon so eine etwas seltsame Dogforums-Spezialität, dass Aktivitäten, bei denen der Hund "dabei" ist, hier immer als extrem negativ gesehen werden. Auch einen Weg zum Kindergarten kann man ja für den Hund interessant gestalten, auch am Pferdestall kann man sich mit dem Hund beschäftigen, mit ihm gezielt Sachen üben und ihm geistige und körperliche Anregungen geben. Hier im Forum wird alles, was kein organisierter Hundesport ist, oft erstmal als "Zumutung" für den Hund gesehen, das finde ich schon etwas schräg.

    Danke für das Update - ich finde das immer sehr schön, auch zu erfahren, wie die jeweiligen Hundesuchen ausgegangen sind. Das klingt doch richtig gut für euch und für Leo, ich wünsche euch noch viel Spaß miteinander! Wie sieht der Leo denn aus, gibt's ein Foto?

    Ich war heute auf einem Reit- und Hobby Horsing-Turnier - und das war dann jetzt doch irgendwie bodenständiger und netter als das, was man auf sozialen Medien so zum Hobby Horsing präsentiert bekommt.

    Teilnehmerinnen meistens Grundschulkinder, vereinzelt Teenies. Die Richterin hat ihnen entspannt und freundlich ein bisschen Pferdewissen nebenbei vermittelt (z.B. warum man so aufmarschiert, wie das in den Dressuraufgaben gefordert wird). Das Ganze wirkte wie ein großer Spaß ohne verbissenen Ehrgeiz oder Realitätsverlust.

    Ein bisschen albern finde ich es durchaus noch, Steckenpferd-Spielen als „organisierten Sport“ mit Wettkämpfen, Prüfungsordnung usw durchzuführen, aber verglichen mit vielen anderen Modeerscheinungen und Trends ist das wenigstens zu etwas nutze (die Kinder üben Koordination und Fitness und lernen dabei auch noch etwas über Pferde).

    Hier im DF ist es ja immer ein absolutes Nogo, dass Kinder alleine mit den Familienhunden Gassi gehen. Ich finde das schräg - meine Tochter war auch 12, als unser Hund kam, und war da schon längst auch mit unserem Pferd draußen unterwegs, mit dem Fahrrad alleine im Straßenverkehr unterwegs, mit öffentlichen Verkehrsmitteln alleine im Landkreis und in der Stadt unterwegs, …. Das sind ja keine 6jährigen, die kaum Erfahrungen mit Straßenverkehr usw haben, sondern das sind fast schon Teenies, die sich schon jahrelang sicher draußen ohne dauernde erwachsene Aufsicht bewegen.

    Natürlich kann immer etwas passieren, aber ich halte „mit kleinem bis mittelgroßen Familienhund in bekannter Wohnumgebung Gassi gehen“ für nicht gefährlicher als alles andere, was 12jährige eben so machen. (Natürlich ist das was anderes, wenn man in einer Umgebung wohnt, wo gefãhrliche Hundebegegnungen an der Tagesordnung sind, oder einen Hund hat, den man draußen sehr engmaschig managen muss, oder was auch immer.)

    Wenn schon Mix, dann vielleicht eher ein Klein-Elo? Da steht immerhin ein relativ gut kontrolliertes Zucht-/Einkreuzungsprogramm dahinter, mit dem Ziel, einen unkomplizierten, freundlichen, alltagstauglichen Familienhund zu züchten. Ich persönlich finde die Werbeversprechen der Elo-Leute zwar etwas überzogen (natürlich sind auch Elos nicht komplett selbsterziehend, sondern es sind halt immer noch Hunde), und natürlich sind diese Mixe auch nicht so einheitlich wie eine schon lange etablierte Rasse, da wird es auch immer mal welche geben, die so gar nicht dem gewünschten Ziel entsprechen.

    Hattet ihr Spitze (Mittel- oder Großspitz) auch mit auf dem Schirm? Das können wirklich sehr lustige, quirlige, gelehrige Familienhunde sein, wenn man damit klarkommt, dass der Hund eben gerne wachen und melden möchte, weil er genau dafür gezüchtet wurde.