Ich denke, es könnte vielleicht klappen, wenn Deiner und der Neue etwas „zwangsvergesellschaftet“ werden: zusammen Hänger fahren ist so der Klassiker, außer Sichtweite der restlichen Herde zusammen stehen, gemeinsame Ausflüge. Aber nachdem der Neue Deinen schon so heftig verletzt hat, ist das aktuell mehr als schwierig, weil natürlich bei Deinem die Heilung jetzt erstmal höchste Priorität hat. Ich würde an Deiner Stelle da jetzt auch nicht riskieren wollen, z.B. wenn Deiner wieder fit ist, beide Pferde auf engerem Raum zusammen zu stellen, weil ich da zuviel Angst vor weiteren Verletzungen hätte. Daher würde ich wohl dazu tendieren, den Neuen lieber nicht in „Deine“ Herde integrieren zu wollen, gibt es noch eine andere Gruppe, in die er könnte?
Ich hatte eine abgeschwächte Version Deiner Geschichte in 2021: mein Ovid ist auch ein „entspannter Herdenchef“, ein Neuzugang war eher „krawallig ranghoch“ und hat auch wenig gedroht, sondern gleich voll zugebissen und -getreten. In unserer Wallachherde hatten wochenlang alle ranghöheren Pferde Bisswunden. Ovid hat zusätzlich noch eine Impressionsfraktur der Schulter durch einen Tritt vom Neuen abbekommen, das war ziemlicher Mist. Der Krawalli hat sich dann bei uns doch noch ganz gut eingelebt, aber im Nachhinein hätten wir das mit der Eingliederung deutlich besser lösen können.