Melli Ich hatte mit Ausstellungen vorher auch noch nie etwas zu tun, und habe meinen Großspitz ein paar Mal ausgestellt, weil er das für die Deckrüden-Zulassung brauchte. Meine Erfahrungen waren, dass es sehr vom individuellen Richter abhängt. Ich hatte in der Jugendklasse einen Richter, der unsere Vorstellung etwas pikiert schnell beendet hat, als der 9,5 Monate alte Hund nur hüpfte anstatt brav zu traben (Kommentar: „der braucht aber dringend mehr Ringtraining!“), und dann beim nächsten Mal eine Richterin, die nur lachte „wie süß, ein junger Hüpfer, lauft einfach mal noch ein paar Runden, bis der besser in den Trab findet!“, und auch in der Zwischen- und offenen Klasse fand ich es jeweils sehr unterschiedlich, wie jeder Richter das so handhabt. Die Bewertungen sind dann natürlich auch immer recht subjektiv gefärbt, aber zumindest bei meinem Hund ziehen sich seine Vorzüge und Schwachstellen doch relativ konstant durch fast alle Bewertungen durch.
Wenn man das nur für die Zuchtzulassung oder als Info über den eigenen Hund braucht, finde ich Ausstellen total entspannt: es geht ja dann um nix, und zumindest bei den Spitzen sind die anderen Aussteller meistens total nett und hilfsbereit, so dass man sich bei Fragen und Problemen immer an jemand Erfahrenes wenden kann.