Beiträge von Clover

    Ich finde, es kommt extrem aufs Gassiumfeld an, ob man den zweiten, dritten, xten Hund beim Spazierengehen groß bemerkt oder nicht. Wenn ich mit meinen Hunden in der Pampa spazieren bin, macht es für mich wirklich keinen großen Unterschied, wie viele Hunde ich dabei habe. Vorausgesetzt natürlich, dass die nicht völlig unerzogen sind.

    Hier im städtischen Umfeld, wo man haufenweise andere HH trifft, Horden rücksichtsloser Radfahrer jeden Weg als ihr persönliches Eigentum betrachten, es oft eng ist und ausweichen schwierig, finde ich es schon mit 2 Hunden oftmals stressig, mit noch mehr macht es dann wirklich nicht mehr den geringsten Spaß.

    Das würde ich bei der Planung also auch berücksichtigen, wenn man im Zweifelsfall selber mehrmals gehen müsste, wenn Gassigehen mit allen Hunden in Stress ausartet.

    Also gar nicht ableinbar oder durchaus trainierbar? Ist es auch möglich,das es gar nicht so durchkommt oder sehr unwahrscheinlich?

    Einen Jagdhund ohne bzw. mit wenig Jagdtrieb zu erwischen, ist schon sehr unwahrscheinlich, auch wenn es das natürlich gibt. Darauf würde ich nicht spekulieren.

    Aber Münsterländer gehören zumindest schon mal zu den Jagdhunden, die bei der Jagd mit ihrem Menschen zusammenarbeiten und die Chancen, ein später ableinbares Exemplar zu bekommen, sind schon mal größer, als bei eigenständigen Jägern. Bei einem so jungen Hund ist es auch zumindest kein Hund, der schon aktiv zur Jagd eingesetzt wurde, das macht es auch noch mal einfacher.

    Grundsätzlich braucht es aber natürlich einiges an Training und es kommt auch auf das Gassiumfeld an. Wie übersichtlich ist es, wie wildreich (merkt man aber oft erst, wenn man tatsächlich einen Hund mit ordentlich Jagdtrieb hat). Ersatzbeschäftigung mit Nasenarbeit würde ich auf alle Fälle anpeilen (das muss jetzt auch nicht hoch professionell sein, grad sowas wie Dummytraining, ZOS etc. kann man auch allein gut hinbekommen) Allerdings gibt es auch Hunde, die daraus keine großartige Befriedigung ziehen, weil es nicht um echte Beute geht.

    Ich hab einen Pointer- und einen Bretonenmix aus dem Tierschutz. Keine Münsterländer, aber auch Vorsteher. Der Pointer ist seit knapp 7 Jahren bei mir und läuft nur an der Straße angeleint, das hat aber schon so 2 Jahre intensives Training gebraucht, bis sie soweit war (Erregung kontrollieren, Wild anzeigen statt los brettern, umorientieren etc.) Anfangs stand sie schreiend in der Leine, wenn sie irgendwo am anderen Ende des Feldes einen Fasan getwittert hat, mittlerweile ist sie wirklich sehr verlässlich.

    Trotzdem hab ich beim Spazierengehen immer die Umgebung im Auge und auch den Hund (da weiß man nach einer Weile nicht nur, dass da was ist, sondern auch, welches Tier der Hund wittert und wie weit das etwa weg ist) und Spaziergänge mit anderen Menschen oder sonstiger Ablenkung sind in wildreicheren Gebieten eher suboptimal. Da ist die Verlockung, meine Unaufmerksamkeit auszunutzen, einfach zu groß...

    Der Bretonenmix ist seit einem knappen Jahr bei mir, in wildärmeren Gebieten kann sie mittlerweile freilaufen und ist nicht sofort weg, wenn sie was in die Nase bekommt. Allerdings ist sie noch weit davon entfernt, sich länger beherrschen zu können. Ich bin aber zuversichtlich, dass sich da noch einiges tut.

    Insgesamt empfinde ich beide als unkompliziert, da sie einfach gern mitarbeiten und sehr kooperativ sind. Und halt auch verträglich mit Hund und Mensch, das macht den Alltag sehr entspannend.

    Oh der sieht toll aus! Aber weniger warm als der Hugo soft ist schade, ich hätte nach der Beschreibung gedacht, das ist ein dicker Wintermantel. Vielleicht hab ich Glück und die bringen diese Form noch mal in dicker gefüttert heraus |)

    Wobei der dann vermutlich auch nicht passen würde, wenn der recht groß ausfällt. Hund trägt eigentlich S2 und kleiner gibt es den wohl leider nicht :denker:

    Ich bin ja zum Glück knapp an einer Mäuseexlosion vorbei geschlittert,

    nachdem ich eine Gruppe Vielzitzenmädels übernommen hatte, von denen sich die Hälfte als Böcke herausstellte... :see_no_evil_monkey:

    Heute musste ich die Gruppe noch mal nerven, um die Böcke aus dem letzten Wurf zu trennen und konnte mal alle Mädels auf einem Haufen fotografieren :herzen1: :herzen1:

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    Die schlafen alle zusammen in dieser winzigen Kiste... Als gäbe es sonst keine Versteckmöglichkeiten im Gehege :???:

    Ich könnte mir vorstellen, dass ein Sicherheitsgeschirr bei einem Unfall ziemlich üble Verletzungen verursachen würde, wenn der zweite Gurt in den völlig ungeschützten Bauchraum knallt. Vermutlich gibt es sowas daher nicht als Autogeschirr.

    Und ein "normales" Geschirr würde ich nicht verwenden, das ist im Zweifelsfall, als wäre der Hund ungesichert auf der Rücksitzbank (man findet im Netz einige Crashtest-Videos dazu, da reißen entweder die Schnallen, der Anleinring, oder einfach das ganze Geschirr durch und die Hunde fliegen ungebremst durchs Auto :verzweifelt:).

    Wenn ein getestetes Autogeschirr nicht passt, würde ich auch eher mit Gittern arbeiten. Ich hab in meinem Auto ein Gitter zwischen Rückbank und Vordersitzen über die gesamte Höhe und hinten eines, dass den kleinen Spalt zwischen Lehne und Dach zum Kofferraum hin begrenzt. Nach vorne noch mit dicken Matten abgepolstert.

    Was ich noch vergessen habe zu erwähnen ist, dass meine Eltern in am Tisch füttern. Der Hund fordert durch lautes bellen und wird bedient. Wie schlimm ist sowas?

    Also "schlimm" ist sowas nicht, außer dass der Hund halt dann beim Essen nervt. Aber wenn deine Eltern das so wollen :ka: Hunde lernen zum Glück sehr schnell, bei wem sie sich was rausnehmen dürfen und bei wem nicht...

    Ansonsten würde ich auch sagen, Mantel für den Hund kaufen und länger spazieren gehen. Ich könnte mir vorstellen, dass er bei den kurzen Runden um den Block nur so alibimäßig mal das Bein hebt, aber die Blase nicht wirklich richtig entleert weil nass und kalt und bäh draußen und das dann lieber im gemütlichen Haus erledigt |)

    Eine Urinprobe würde ich aber vermutlich trotzdem mal beim Tierarzt untersuchen lassen, nur um auszuschließen, dass nicht doch eine Blasenentzündung dahinter steckt.