Beiträge von Clover

    Ich kann dir auch noch ein Foto machen, wenn du mehr Mut brauchst :D man kann da auch ein bisschen vernähen, ist bei mir aber wieder aufgegangen weil ich so schlecht darin bin :zipper_mouth_face:

    Haha, Danke aber ich hab schon schweren Herzens einen Schnitt rein gemacht :( :(

    Das sieht aber schon mal bequemer aus, eventuell schneide ich auch noch einen kleinen Keil rein, damit das Schwänzchen ungestört propellern kann xD

    Wenn man eher die Herausforderung sucht und weniger einen Hund, der tatsächlich passende Voraussetzungen für den angestrebten Einsatz hat, wieso dann nicht im Tierschutz schauen? Grad ausgemusterte Jagdhunde gibt's da doch wie Sand am Meer und ein ambitionierter HH, der dem Hund zwar keine echte Jagd bieten kann, aber eine herausfordernde Ersatzbeschäftigung, ist für solche Hunde ein 6er im Lotto.

    Und diese Hunde sind einmal da, die Alternative, die sie erwartet, ist meist wenig rosig und daher mMn eine ganz andere Sache, als bewusst einen Welpen vom Züchter zu holen, der ansonsten zu einem Jäger gegangen wäre, wo er eben genau das tun kann, was seine Passion ist.

    Doofe Frage, aber hat hier vielleicht schon mal jemand in den Hugo soft einen Schlitz für die Rute geschnitten? Ich mag den Mantel echt gern, aber er behindert durch den Schnitt doch die Rute zu sehr, daher würde ich den hinten gern etwas einschneiden.

    Hab aber irgendwie Angst, den sauteuren Mantel damit ganz zu ruinieren, weil das ja doppeltes Fleece ist und in der Mitte auch grad die dicke Naht langgeht und ich keine Ahnung vom Nähen hab:hilfe:

    Wieviel Freiheit der Hund trotz nicht 100%igem Gehorsam haben kann, kommt ja irgendwie auch darauf an, was schlimmstenfalls passiert. Also wenn mir mein Hund zu einem anderen Hund oder Menschen abdüst, beißt der dann zu oder sagt der höflich Hallo? Hetzt der das Reh 100m übers Feld und kommt dann zurück oder ist der 5 Stunden verschwunden? Ignoriert der Hund den RR, weil er sich an nem Mauseloch festgebuddelt hat und ich muss dann halt zurück latschen und ihn abholen? Oder verfolgt der lustig Jogger Radfahrer, während ich verzweifel rufe?

    Wenn vom Hund im Zweifelsfall eine ernsthafte Gefahr ausgeht, dann gilt "Freilauf erst bei 100%igem Gehorsam". Wenn wir aber maximal jemanden nerven würden, weil mal was nicht klappt, sehe ich das deutlich entspannter. Und bevor es wieder absichtlich falsch verstanden wird, damit meine ich nicht, den Hund sich grundsätzlich frei entfalten zu lassen, weil der ja "nix tut".

    Also perfekte Hunde kenne ich tatsächlich nur aus dem Internet... |)

    Ich würde mein Pointerli auch als recht gut erzogen bezeichnen, aber 100% Gehorsam immer und überall? Nein, das könnte ich jetzt nicht im Brustton der Überzeugung behaupten.

    Sie ist jetzt 9 Jahre alt und seit 7 Jahren bei mir, da sind wir einfach ein eingespieltes Team und kennen gegenseitig unsere Macken. Ich weiß, wo ich mich auf sie verlassen kann und in welchen Situationen ich lieber ein Auge auf sie haben muss. Sie wird z. B. nie ein Hund sein, mit dem ich abgelenkt durch wildreiche Gebiete laufen kann, das würde sie recht schnell "ausnutzen" und zur lustigen Jagd aufbrechen.

    Ich hab mich ne zeitlang da auch selbst ziemlich unter Druck gesetzt, wenn ich mich mit Forums-HH verglichen haben, die immer plakativ raushängen lassen, dass es dies oder jenes bei ihnen ja niemals geben würde. Dass sie Verhalten XY eben einfach unterbinden und fertig. Dem Hund einfach sagen, dass der sich jetzt nicht aufregen soll, Problem gelöst. Alles total easy, aber man respektiert natürlich auch, wenn jemand lieber einen unerzogenen Hund haben will :muede:

    Davon bin ich zum Glück weg, weil mir dieses Pochen auf unbedingten Gehorsam ehrlich gesagt den Spaß am Hund nimmt (und ihm vermutlich auch an mir). Ich erziehe meine Hunde so, dass wir stressfrei durch den Alltag kommen und nicht so, dass sie nach Definition Dritter als gut erzogen gelten. Ich überlege mir mittlerweile auch sehr genau, ob ich unbedingt an allem herum trainieren muss, wenn ich Manches auch einfach durch Management lösen kann (entsprechende Situationen vermeiden, Leine dran machen etc.).

    Mein Zweithund, der jetzt seit einem knappen Jahr hier ist, ist z. B. auch noch weit entfernt von perfektem Gehorsam, trotzdem finde ich den Alltag mit ihr entspannt. Beim Thema jagen wäre ich aber vermutlich schon weiter, wenn ich konsequent jeden Ansatz "abbrechen", "korrigieren" würde (je nachdem, welcher Foren-Euphemismus für Strafe grad in ist). Wenn ich sie nicht im Freilauf flitzen lassen würde, sondern konsequent ruhiges Verhalten und einen kleinen Radius einfordern würde etc. Aber ehrlich, da lass ich lieber aktuell noch die Leine im Wald dran, als so einen Krampf zu veranstalten. Dann dauert es halt länger, vielleicht wird sie auch nie ein Hund, der überall freilaufen kann, dann ist das halt so.

    Und wenn die Hunde nicht in jeder Situation wie ein Uhrwerk funktionieren, sich auch mal aufregen, sich auch mal bewusst dafür entscheiden, was zu tun, was sie nicht tun sollen... Ja mei, dann ist das halt so. Ist mir mittlerweile so dermaßen egal, was ein gut erzogener Hund so alles tun und lassen soll und "wie weit" man in welchem Alter sein sollte.

    Sie gibt daher nur Kokosöl (ins Futter und aufs Fell)....wirkt sowas denn tatsächlich oder hat das nur für den Mensch nen Placebo Effekt?

    Im Futter hat das keinen Effekt, äußerlich angewendet wirkt es schon leicht repellierend, wenn man es vor jedem Spaziergang erneuert. Aber das ist wirklich eher was für Hunde, die eh keine Zecken anziehen oder in Gegenden, in denen es kaum Zecken gibt.

    Die gängigen Zeckenmittel, egal ob SpotOn, Halsband oder Tablette, sind natürlich Nervengifte und können heftige Nebenwirkungen haben, aber Wirkung ohne mögliche Nebenwirkungen gibt es schlicht und ergreifend nicht. Und wenn sich der Hund durch die Zecke eine Krankheit einfängt, dann hat man richtig die A...karte.

    Ich bin allerdings ehrlich gesagt auch nicht so ein Bravecto-Fan und würde lieber die niedriger dosierten Tabletten geben (z.B. Nexgard, Simparica), die man dann monatlich gibt (wobei es hier länger hält).

    Gott sind die niedlich ! Vielzitzenmäuse find ich auch total spannend, bekommt man in England aber grösstenteils nur aus Futterlinien mit eher aggressiven Tieren. Wie alt werden die ?

    Die werden leider auch nur so 2-3 Jahre alt. Meine erste Gruppe hatte ich von einem Futtertierzüchter und da ging es so mit 2,5 Jahren los, dass die ersten Mäuse an Altersschwäche gestorben sind.

    Was die Aggressivität angeht, liest man schon viele Horrorgeschichten, ich kann aber schwer einschätzen, wieviel davon mittlerweile noch stimmt und wieviel einfach der schlechte Ruf ausmacht :denker:

    Bisher hatte ich da zumindest Glück, gebissen haben mich die Vielzitzis noch nie (den Spaß hatte ich dafür mit Ratten, denen man das ja eher nicht nachsagt), die aktuellen sind auch alle futterzahm und ein paar ganz Mutige kommen auch mal auf die Hand geklettert :herzen1:

    Im Gegensatz zu Farbmäusen springen die halt ohne Rücksicht auf Verluste einfach überall runter, da musste ich mich am Anfang erst mal dran gewöhnen xD

    Sagt mal, wie geht's euch beim Thema Ausscheidungen. Ich reagier sehr empfindlich drauf, wenn sich wer übergibt (Mensch noch schlimmer als Hund), dagegen ist Kot oder Urin für mich einfacher zu verkraften. Aber Kotze :hilfe: da muss ich mich schon sehr stark selbst kontrollieren, um nicht selbst, uaägh, brrrr.

    Mich stört das seltsamerweise bei den Viechern so gut wie gar nicht. Dann kotzt der Hund halt im Schwall vom Sofa herunter, passiert :ka:

    Bei menschlichem Erbrochenen bin ich dagegen auch kurz davor, danebenzukotzen, das find ich wirklich widerlich...

    Ja wirklich so wenig, deswegen frage ich mich etwas warum Sie da so zunimmt schleichend

    Ich finde, es gibt von deiner Beschreibung her schon eine ganze Menge nebenbei. Und grad bei Trockenfutter, getrocknetem Fleisch etc. ist man bei einem kleinen Hund fix bei einer kompletten Mahlzeit, die zusätzlich in den Hund wandert.

    Ich würde mal wirklich alles abwiegen, was man an Leckerlis, Kausachen etc. verfüttert und schauen, ob man da eine kalorienärmere Variante findet. Ich würde vermuten, das ist eher der Knackpunkt, als die Minimenge Nassfutter.