Ich find den Artikel echt nicht "schlimm" und nicht mal besonders undifferenziert.
Ein weiteres Zitat aus dem Artikel ist ja:
Zitat
Wenn es keinen Wanderweg gibt, und wenn es einen Hirten bei den Schafen gibt, dann funktioniert das in einem gesicherten Areal.
Da geh ich total mit, eben auch wegen dem, was McChris sonst so erzählt. Zum Beispiel: Der Wanderweg in ihrer Nähe ist kein Quell der Freude für die Nachbarn und erhöht nicht die Akzeptanz ihrer Hunde in der Umgebung.
Es muss irgendwie eine Begleitung der Hunde durch einen "Hirten" geben (mindestens am Anfang) und ich finde es sehr realistisch, da Bedenken zu haben, was den deutschen Durchschnittslandwirt angeht. Bloß weil McChris das kann, können das nicht alle. Schon allein des Zeitaufwands wegen. (Von Wissen, Engagement und einem gewissen Händchen für Hunde braucht man da noch gar nicht anfangen.)
Zitat
Das sind dann i. d. R. Probleme, die innerbetrieblich bleiben.
Typische Beispiele wären Junghunde, die die Herdentiere jagen, dabei auch verletzen. Oder unpassend zusammengestellte Hunde-Gruppen, wo Konflikte nicht rechtzeitig bemerkt werden.
Ja, schon. Nur werden genau das auch die Abgabehunde.
Das befürchte ich auch, und genau dann bleiben die Probleme eben nicht innerbetrieblich, sondern die Hunde müssen ja irgendwohin (falls man nicht anfängt, systematisch und schnell einzuschläfern). Ich find beides ne gruselige Vorstellung, sowohl regelmäßiges Einschläfern als auch eine größere Anzahl Herdenschutzhunde, die irgendwie in Deutschland rumgereicht werden.
Meine Idealvorstellung war eigentlich mal, dass das mit Hunden flächendeckend funktioniert. Ich überdenke das seit einiger Zeit.