Beiträge von Sammy321

    Hast Du das Sucrabest als Granulat? Das löst man in etwas Wasser auf und kann es dann per Spritze (ohne Kanüle, klar) ins Maul geben, idealerweise eine halbe bis ganze Stunde vor der Fütterung.

    Wir haben 3 Chargen Tabletten bekommen und eigentlich mische ich sowas unters Futter, aber die Sucrabest sind auch wirklich groß, das merkt er vermutlich. Ich frage mal nach dem Granulat, vielleicht kann man die beiden nicht angebrochenen Streifen noch tauschen

    Guten Abend ihr Lieben,


    vielleicht habt ihr noch eine Idee, die wir bisher nicht gehört haben. Sam leckt leider recht exzessiv seine Pfoten. Hin und wieder steht er auch auf und schluckt leer oder erbricht morgens. Allergietest ergab eine Allergie gegen Hausstaumilben. Da wir die nicht verbannen können bekommt er täglich Apoquel. Die Probleme bestehen aber weiter.

    Waren heute erneut beim TA, da ich Sodbrennen vermute. Er hat nun einen Saft und Sucrabest aufgeschrieben bekommen. Den Saft kann ich ihm per Spritze direkt ins Maul geben, sein Futter rührt er aber mit sucrabest nicht mehr an. Uns wurde empfohlen möglichst fettarm zu füttern. Aktuell bekommt er Belcando mit 5,5% Fett, ist das ok? Mir graut es vor einem Wechsel, weil er ja furchtbar mäkelig ist. Haferflocken geben habe ich auch bereits gelesen, aber die kriege ich nicht in den Hund. Gibt’s noch Geheimtipps bzgl Allergie und Sodbrennen?

    Ich hab eine vielleicht etwas kuriose Frage.

    Mein Hund „knabbert“ gerne an mir. Sei es an der Kleidung oder der Haut. Das ist aber sehr vorsichtig, selbst Wollpullover überstehen das Geknabbere unbeschadet. Er verwendet dafür nur die vorderen Zähne und hört auf sobald ich ihn wegschicke. Gehört oder erlebt habe ich sowas aber bisher nie. Weiß jemand wieso Hunde das machen?

    Hier werden ja wenige Threads aufgelöst und ich finde das immer sehr schade. Sam und ich haben nun vier gemeinsame Jahre zusammen und Besuch ist kein Problem mehr. Er liegt an dem für sich gestimmten Rückzugsort und schaut manchmal skeptisch, aber das war es auch.

    Ich habe einen Allergietest machen lassen und die Zähne sind supi, dem Hund „schmeckt“ das TF schlicht nicht. Inzwischen bin ich berufstätig und er kommt gerne mit ins Büro. Er kriegt morgens hochwertiges Nassfutter und abends Trockenfutter von VetConcept (halte ich persönlich nichts von, aber er mag es).

    Belohnungen interessieren ihn immer noch gar nicht. Mit leckerchen kriegt man ihn nicht. Fressen ist bei dem Hund einfach keine prio. Dafür kann ich alles stehen lassen und er geht da nicht dran.

    Wir sind beide älter geworden und zu einem Team gewachsen. Eine schöne Geschichte, wie ich finde.

    Das klingt wirklich merkwürdig...

    Wenn es tatsächlich Langeweile ist, dann würde ich glaub einfach dran bleiben und weiterhin auch an der kurzen Leine spannende Strecken und Beschäftigung anbieten. Je nach Hundetyp würde ich das Stehenbleiben entweder komplett ignorieren (kein Anschauen, kein Locken, einfach mit Hund die Beine in den Bauch stehen, bis es weiter geht) oder den Spaziergang ein paar Mal konsequent abbrechen und wieder heim gehen, wenn er bockt.

    Was ich dir trotzdem nochmal mitgeben möchte, auch wenn es im ersten Moment vielleicht nicht so aussieht: Ich hab ja selbst einen Schmerzpatienten hier. Wenn der im Freilauf ist, merkt man ihm das kaum an, weil eben alles so spannend und aufregend ist. Da rennt und springt er, als wäre überhaupt nichts und "vergisst", dass er eigentlich Schmerzen hat. Erst an der kurzen Leine merkt und sieht man das deutlich. Ich würde Schmerzen deshalb, auch wenn euer Hundchen im Freilauf ordentlich Gas geben kann, nicht vollkommen ausschließen. Das Einfachste wäre natürlich, ihm mal für ne Woche Schmerzmittel zu geben, um das Thema einfach ausschließen zu können, aber mit einem eh schon empfindlichen Magen wäre ich da aktuell auch eher vorsichtig... Vielleicht einfach im Hinterkopf behalten, falls es durch entsprechendes Training so gar nicht besser wird.

    Die Antwort weiß ich zu schätzen. Das mit dem Schmerzmittel ist noch eine Option, so schließe ich beim Pferd auch aus.

    Das Problem ist einfach, dass er nach meiner Meinung schon abwechslungsreich beschäftigt ist. Ich fahr mindestens einmal am Tag mit ihm alleine in den Wald. Abends drehen wir eine kurze Runde, danach darf er aber hinter dem Haus auf der Wiese toben. Eine Runde ist dann je nach Zeit auch Wald oder zuhause. Wo wir gehen ist übrigens egal, wenn er nicht mag, dann läuft er weder zuhause noch im Wald. Ich würd mir mit ihm ja auch die Beine in den Bauch stehen, oder die Sache sprichwörtlich aussitzen, aber ich hab leider auch Termine und nur begrenzt Zeit.

    Ich neige auch dazu die Sache komplett abzubrechen, aber er muss ja auch. Und er braucht dafür Zeit. Einfach nach Hause gehen und er muss dann sein großes Geschäft auf dem Teppich verrichten ist ja auch keine Option.

    Zu der Magen- und Pfoten-Geschichte kann ich nicht viel beitragen, klingt für mich aber nach einem zusammenhängenden (Allergie-)Problem.

    Was mich bezüglich des Gassi-Gehens interessieren würde: Du sagst, frei läuft er super, an der Leine weigert er sich. Habt ihr es mal mit einer Schleppleine probiert?

    Wenn er da läuft, würde ich tatsächlich von einem Trainingsproblem ausgehen. Vielleicht hat sich da irgendwas mit dem Leinenführigkeitstraining falsch entwickelt, vielleicht ist ihm das Laufen an der kurzen Leine auch einfach nur zu langweilig.

    Wenn er an der Schleppleine auch nicht läuft, würde ich doch eher von einem gesundheitlichen Problem ausgehen und ihn evtl. mal einem Orthopäden oder einer Physio vorstellen. Vielleicht hat er irgendwo Blockaden und Verspannungen, die schmerzen, wenn er in der Leine hängt.

    Das ist auch unser Verdacht, aber da müssen wir ja leider auf den Test warten. Er bekommt diesbezüglich ja bereits spezielles Futter, die Pfoten werden auch so langsam besser ist mein Eindruck.

    Mit der Schleppleine arbeiten wir zwecks Rückruf sowieso, da ist es das gleiche, er läuft nicht. Generell ist er eigentlich super leinenführig, das war bisher noch nie ein Thema. Mit Schleppleine im Freilauf auf der Wiese sieht die Sache dann auch schon wieder anders aus, da tobt und rennt er wie gewohnt.

    Generell arbeiten wir überhaupt nicht mit Leinenzug oder ähnlichem, also ich kann mir da keine schlechte Verknüpfung erklären. Unsere Trainerin hat auch schon auf Langeweile und daraus resultierende Unlust geschlossen, aber immer Freilauf geht bei ihm einfach nicht, da er dafür aktuell zu sehr die Ohren auf Durchzug hat. Ich versuche die Spaziergänge schon abwechslungsreich zu gestalten. Wir fahren an unterschiedliche Orte, üben Grundgehorsam, er darf klettern etc. mir fällt da ehrlich gesagt nichts mehr ein und manchmal muss es ja dann auch doch mal schnell gehen.

    Beim Physio war er unabhängig davon erst, da war bis auf eine kleinere Blockade alles in bester Ordnung.

    Wenn ein Hund nur frisst, wenn er so hungrig ist, dass es nicht mehr anders geht, sich unter Apoquel die Pfoten wund leckt und nicht mehr spazieren geht, obwohl er eigentlich recht agil ist, dann ist er das komplette Gegenteil von gesund. Vielleicht wirkt es nur so, aber es geht mir zwischen den Zeilen zu viel in die Richtung: "Der hat halt ne Macke!" Ich lese da einen schwer kranken Hund raus. Und würde das Geld nicht in einen Hundetrainer, sondern in einen Tiermediziner investieren, der wirklich ein Interesse daran hat dem Hund zu helfen.

    Für mich ist es das gleiche Thema von vor zwei Jahren, da hab ich auch nicht mehr geantwortet, weil ich einfach keine Lust habe angegangen zu werden.

    Wenn du aufmerksam gelesen hast, hast du sicherlich bemerkt, dass keine Kosten und Mühen gescheut werden den Hund beim TA vorzustellen. Wenn da der zweite TA aber auch nur Apoquel verschreibt und sonst sagt, dass der Hund gesund ist (Diverse Röntgen- und Blutbilder liegen vor), dann weiß ich es auch nicht. Daher frage ich ja hier .

    Ungerne laufen ist ein Leinenproblem, sobald er ohne ist, spielt und tobt er wie sonst immer, das habe ich glaube ich auch erwähnt. Da liegt der Verdacht nahe, dass er einfach angeleint nicht so recht Lust hat.

    Ich weiß ja selber aktuell nicht, ob das alles einzelne Themen sind, oder ob die Zusammenhängen. Ein mäkeliger und schlechter Esser ist er seit ich ihn habe. Der geht sogar bei Nassfutter, wenn es seinem Geschmack nicht entspricht.

    Die Unterlagen habe ich natürlich. Ich interpretiere sie aber möglicherweise falsch. Sams Ganzkörper-CT hat mal eben 1500€ gekostet. Ich bin aber keine Expertin in der Interpretation von Ergebnissen der Veterinärmedizin. Ich muss mich leider darauf verlassen, wenn der Arzt sagt, dass alles ok ist

    Also mich würde ja als Hundehalter schon mal massiv stutzig machen, wenn da ein riesiges Arsenal an Untersuchungen gefahren wird, ich aber am Ende nicht so wirklich verstanden habe, was gemacht wurde und wozu.

    Du sagst, es wurden Proben von den Pfoten genommen, aber auf was genau wurde getestet?

    Genauso wie das Ganzkörper CT, was genau wurde da alles betrachtet und bewertet?

    Das klingt einfach irgendwie planlos und nicht so, als würde man systematisch mögliche Ursachen ausschließen.

    Die Proben von den Pfoten wurden aufgrund des Juckreizes genommen, um mögliche Krankheitserreger auszuschließen.

    Im CT war er ursprünglich, weil er nach einem bergigen Spaziergang gelahmt hat. Ich hab gesehen, dass er hängen geblieben ist, aber hatte nicht erwartet, dass ich am nächsten Tag einen Hund hab der nur noch auf drei Beinen läuft. Da drei Tage Behandlung und ruhig stellen (wie empfohlen) nichts gebracht haben und Sam zuhause den sterbenden Schwan nachgemacht hat, sind wir erneut zum TA. Die haben ihn in die Röhre geschoben und den Hund von oben bis unten durchgecheckt. Wir hatten ein ausführliches Gespräch, in dem uns alles gezeigt wurde. Und uns wurde gesagt, dass der Hund mehr als gesund ist.